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Aktionswochen gegen Antisemitismus

Ausnahmezustand. Hochschulen im deutschsprachigen Raum seit dem 7. Oktober – Zeugnisse von Betroffenen

12.10.2026 (18 Uhr), Bremen

Deutschsprachige Hochschulen sind seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 kein sicherer Hort
mehr für jüdisches Leben. Antisemitismus prägt seither auch den akademischen Raum: in hasserfüllten Demonstrationen, Besetzungen und Boykottaufrufen – und jenseits der sichtbaren Fälle in einer nachhaltig vergifteten Atmosphäre. Was macht diese Entwicklung mit jüdischen Menschen, die an den Hochschulen tätig sind? In über sechzig Selbstzeugnissen von Mitgliedern des Netzwerks jüdischer
Hochschullehrender in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie ihres Unterstützungskreises
schildern Betroffene Zurückweisung, Ausgrenzung und Vereinsamung in jener Lebenswelt, die einst ihre
geistige Heimat war – und zugleich ihre Handlungsfähigkeit unter erschwerten Bedingungen. Ein ebenso
bestürzender wie aufschlussreicher Blick auf die prekäre Lage jüdischer Hochschulangehöriger.

Referent*innen: Prof. Julia Bernstein, Vitalij Fastovskij

Datum: 12.10.2026 (18 Uhr)

Ort: GW2 B2900, Universität Bremen, Universitäts-Boulevard, 28359 Bremen

Veranstalter*innen: Buendnis gegen Antisemitismus Bremen, Gesellschaft für kritische Bildung

Eine Veranstaltung im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus.

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