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Die Amadeu Antonio Stiftung auf der Buchmesse: Programm

Rechter Musik den Stecker ziehen
Samstag, 19. Oktober, 11:00 – 12:00 h, Bühne des Land Thüringen, Halle 3.1/F65

Großevents der rechtsextremen Musikszene wurden dieses Jahr mehrmals zum Flop – weil Politik, Zivilgesellschaft und Polizei gemeinsam dafür sorgten, dass bei den angereisten Neonazis erst gar keine Wohlfühlstimmung aufkam. Aber welche Funktion haben Musikevents für die Szene? Wie hört sich die Musik der „neuen“ Rechten an? Und wie sollten Plattformen mit rechter Musik umgehen?

Darüber diskutieren die Journalistin und Szenekennerin Kira Ayyadi, Rechtsrock-Experte und Autor Timo Büchner, sowie Thorsten Hindrichs, Musikwissenschaftler an der Universität Mainz.

 

Talk am Stand: Wie Antifeminismus die Demokratie gefährdet
Samstag, 19. Oktober, 13:00 – 13:20 h, Stand der Amadeu Antonio Stiftung, Halle 3.1/G54
mit Rachel Spicker

 

Umkämpftes Asyl
Samstag, 19. Oktober, 16:00 – 17:00 h, Bühne des Land Thüringen, Halle 3.1/F65

Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Gräueltaten nahmen beide deutschen Staaten das Recht politisch Verfolgter auf Asyl im Jahr 1949 in ihre Verfassungen auf. Doch was bedeutete das damals konkret? Warum wird gerade das Thema Asyl über Jahrzehnte hinweg immer wieder so kontrovers diskutiert? Und was ist vom Recht auf Asyl in Zeiten von AnkER-Zentren und dem „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ noch übrig?

Darüber diskutieren Andrea Kothen, stellvertretende Geschäftsführerin von Pro Asyl, und Dr. Patrice Poutrus, Zeithistoriker, Migrationsforscher und Autor des kürzlich erschienenen Buchs „Umkämpftes Asyl – Vom Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart“.

 

Angriff von rechts außen – Rückschlag oder Ansporn?
Sonntag, 20. Oktober, 11:00 – 12:00 h Bühne des Land Thüringen, Halle 3.1/F65

Die radikale Rechte wähnt sich im Aufwind und bedroht unsere Demokratie wie nie zu vor. Was kann ihren Angriffen entgegengesetzt werden? Wie lässt sich ein weiteres Erstarken von Rechtsradikalen verhindern? Und wie können wir dafür Sorge tragen, dass Demokrat*innen nicht ins Abseits gedrängt werden?

Darüber diskutieren Dr. Matthias Quent, Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena und Autor von „Deutschland rechts außen“ sowie Judith Rahner, Leiterin der Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung.

 

Talk am Stand: Wie umgehen mit erstarktem Rechtsradikalismus in Sachsen, Brandenburg und Thüringen?
Sonntag, 20. Oktober, 13:00 – 13:20 h, Stand der Amadeu Antonio Stiftung, Halle 3.1/G54
Mit Timo Reinfrank

 

Sprech- und Brechstunde mit Verlage gegen Rechts
Mittwoch – Freitag, 14:00 – 15:00 h
Stand der Amadeu Antonio Stiftung, Halle 3.1/G54

 

Sprechstunde des Opferfonds CURA für Betroffene rechter Gewalt
Samstag – Sonntag, 11:00 – 12:00 h
Stand der Amadeu Antonio Stiftung, Halle 3.1/G54