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Buchpräsentation

Die „kurdische Frage“ und die Bedeutung des türkischen Nationalismus in der Jugendarbeit

Ismail Küpeli - Transcript Verlag
15.09.2022 (16:00 Uhr - 17:30 Uhr), Online

Eine Veranstaltung für Fachkräfte der (Offenen) Jugendarbeit und benachbarte Bereiche.

Anmeldung unter: praxisstelle@amadeu-antonio-stiftung.de

Der Konflikt zwischen der Türkei und kurdischen Organisationen prägt Geschichte und Gegenwart des Nahen und Mittleren Ostens und den Alltag der davon betroffenen Menschen in Deutschland. Auch in der Jugendarbeit sind die Auswirkungen spürbar. Ob über das soziale Umfeld oder Social Media: Junge Menschen nehmen die Erzählungen des türkischen Nationalismus und seiner spezifischen Ungleichheitsvorstellungen auf und adaptieren sie. Die Folge sind mitunter Ausgrenzung und Aggression gegen andere, ebenfalls marginalisierte Gruppen, Streit in Jugendclubs und kulturalisierende Erklärungsansätze bei pädagogischen Fachkräften.

In seinem Buch „Die kurdische Frage in der Türkei. Über die gewaltsame Durchsetzung von Nationalstaatlichkeit“ beleuchtet Ismail Küpeli die Ursachen und Hintergründe der staatlichen Gewalt gegen Kurd*innen. Im Austausch mit dem Autor soll besprochen werden, welches die alltäglichen Erscheinungsformen der politischen Auseinandersetzungen unter Jugendlichen sind und welche Rolle die Jugendarbeit dabei hat: Wie können Fachkräfte der Offenen und anderer Jugendarbeit gegen Diskriminierungen in den auch vielfältig verbundenen türkischen, kurdischen und anderen Communities vorgehen und Jugendliche in ihren individuellen Auseinandersetzungen stärken?

Ismail Küpeli ist Politikwissenschaftler und Publizist und in der Bildungsarbeit aktiv.

Weitere Infos zum Buch „Die kurdische Frage in der Türkei. Über die gewaltsame Durchsetzung von Nationalstaatlichkeit“ von Ismail Küpeli: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-6275-7/die-kurdische-frage-in-der-tuerkei/?number=978-3-8394-6275-1

 

Anmeldung unter praxisstelle@amadeu-antonio-stiftung.de. Bitte geben Sie dort an: Name, zugehörige Organisation (wenn vorhanden), Sie erhalten dann einen Zoom-Link.

Personen, die der extrem rechten Szene angehören oder die in der Vergangenheit durch demokratie- und menschenfeindliche, insbesondere rassistische Äußerungen aufgefallen sind, erhalten keinen Zugang zur Veranstaltung.

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