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Theaterstück

„Ein deutsches Mädchen“

31.01.2020 (20:00 Uhr), Memmingen

Ein Mädchen wächst Ende der 1990er Jahre in der im idyllischen Bayern auf und ihre Eltern sind überzeugte Neo-Nazis. Schon mit 15 Jahren ist sie selbst ein überzeugtes Mitglied der Neonazi-Szene Bayerns, bis ihr einige Jahre später gemeinsam mit ihrem Mann der Ausstieg aus der rechtsextremen Szene gelingt.

Diese Handlung stammt nicht aus einem Thriller – sie entspricht der Wirklichkeit. Es handelt sich um die Autobiografie von Heidi Benneckenstein, die das Landestheater Schwaben aufgriff und zu einem Theaterstück entwickelte. Den Zuschauer*innen werden die Erfahrungen von Heidi Benneckenstein über das Stück unmittelbar zugänglich.

Heidi Benneckenstein veröffentlichte 2017 ihre Autobiografie, die viele Leser*innen bewegte und in kurzer Zeit zu einem Bestseller wurde. In „Ein deutsches Mädchen“ sprach sie von ihrer Familie, ihrer Kindheit und dem rechtsextremen Umfeld, in dem sie aufwuchs. Die Aussteigerin erzählt von Ferienlagern der mittlerweile verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“, Indoktrination und Gewalt. Seit dem gemeinsamen Ausstieg mit ihrem Ehemann engagiert sich Benneckenstein gegen Rechtsextremismus.

Bis in den Januar hinein wird das von Allgäu Rechtsaußen und der Amadeu Antonio geförderte Theaterstück in Memmingen zu sehen sein. Als kleine Aufwandsentschädigung sind Karten für 0,50€ erhältlich.

Weitere Infos unter: https://www.landestheater-schwaben.de/spielplan/details/ein-deutsches-maedchen-ua/85.html

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