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Film

Film und Zeitzeuginnengespräch „Warum wir so gefährlich waren“ mit Bettina Dziggel

 – 15.08.2019 (18.00 Uhr), Prora

Im Dokumentarfilm „Warum wir so gefährlich waren. Geschichten eines inoffiziellen Gedenkens“ (2006, D, 50min) von Songül Bitiş, Samira Mahmud, Colin Müller und Marie Schlingmann erzählen vier Frauen von den zahlreichen Versuchen der Ostberliner Gruppe Lesben in der Kirche (LiK), von 1984-1986 an den Gedenkveranstaltungen im ehemaligen Frauenkonzentrationslager in Ravensbrück teilzunehmen. Die Lesbengruppe widmete sich u.a. in den 1980er Jahren dem Anliegen, das Schicksal von im NS verfolgten lesbischen Frauen sichtbar zu machen und ihnen öffentlich zu gedenken. Der DDR-Staat reagierte mit Repression.

Im Anschluss an den Film sprechen wir mit der Zeitzeugin Bettina Dziggel über lesbische Lebensrealitäten, Oppositionsbewegung und NS-Gedenken in der DDR.

 

Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellung WIR*HIER! Lesbisch, schwul und trans* zwischen Hiddensee und Ludwigslust vom Verein Lola für Demokratie in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung.