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Film

Film und Zeitzeuginnengespräch „Warum wir so gefährlich waren“ mit Bettina Dziggel und Ursula Sillge

15.08.2019 (18.00 Uhr), Prora

Wie lebten, trafen und organisierten sich lesbische Frauen in der DDR? Ursula Sillge und Bettina Dziggel erinnern sich gemeinsam. Sie sprechen über Lebensrealitäten von Frauen und oppositionelle Bewegungen in der DDR. Der Dokumentarfilm „Warum wir so gefährlich waren. Geschichten eines inoffiziellen Gedenkens“ (2006, D, 50min) gibt Einblicke in die Ostberliner Gruppe „Lesben in der Kirche“ (LiK) und deren Versuche, im ehemaligen Frauenkonzentrationslager Ravensbrück der ehemals internierten Lesben zu gedenken.

Dr. Ursula Sillge war langjährige Leiterin des „Sonntags-Clubs für Lesben, Schwule und Bisexuelle“, promovierte über die Situation von Lesben in der DDR und ist Vorständin des Lila Archivs in Südthüringen.
Bettina Dziggel war Mitgründerin der Ostberliner Gruppe „Lesben in der Kirche“ (LiK).

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „WIR*HIER! Lesbisch, schwul und trans* zwischen Hiddensee und Ludwigslust“ vom Verein Lola für Demokratie in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung. Das Begleitprogramm wird in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Prora und dem Prora-Zentrum Bildung-Dokumentation-Forschung durchgeführt.

Die Ausstellung steht vom 25. Juli bis zum 08. September im Dokumentationszentrum Prora auf Rügen.

Weitere Infos finden Sie unter https://www.un-sichtbar-mv.de/