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Workshops der Amadeu Antonio Stiftung bei „Jamel rockt den Förster“

24.08.2019, Jamel

Das Ehepaar Lohmeyer wehrt sich gegen die rechtsextreme Vereinnahmung des Ortes Jamel. Das Dorf  ist von Neonazis gezielt als „nationalsozialistisches Musterdorf“ besiedelt worden. Mit dem Festival „Jamel rockt den Förster“ setzten sie auch dieses Jahr ein Zeichen für Demokratie und Toleranz.

Die Amadeu Antonio Stiftung gibt auf dem diesjährigen Festival zwei Workshops:

Workshop I: „Stadt, Land, Volk“? Rechtsextreme Siedlungsbestrebungen im ländlichen Raum

Der ländliche Raum hat im Weltbild und der Strategie von Rechtsextremen einen hohen Stellenwert. Was kann die Zivilgesellschaft tun, um rechtsextremen Siedlungsbewegungen entgegenzusteuern? Wie können wir mit Rechtsextremen in unserem Alltag in Bildungseinrichtungen, Berufsumfeld oder unmittelbarer Nachbarschaft umgehen.

Workshop II: „Offene Projektberatung der Amadeu Antonio Stiftung“

Der Workshop soll interessierten Initiativen/Vereinen/Aktivist*innen die Möglichkeit bieten, sich mit der Amadeu Antonio Stiftung sowie mit Gleichgesinnten über Projektideen, Konzepte und Fördermöglichkeiten auszutauschen. Wir wollen einen Raum bieten, um zu reflektieren, wo Handlungsbedarfe sind, welche Zielgruppen und Milieus erreicht werden oder in Zukunft erreicht werden sollten. Vor allem aber wollen wir uns darüber austauschen, welche Strategien und Formate funktionieren und welche „good practice“-Beispiele es gibt. Im Rahmen dieses kollegialen Austauschs die Amadeu Antonio Stiftung sollen zivilgesellschaftliche Akteur*innen in ihrem Engagement gegen rechtsextreme Ideologie und Formen von Diskriminierung ermutigt und bestärkt werden.

Mehr zum Programm: https://www.forstrock.de/programm/