Todestag von Amadeu Antonio Kiowa

Spenden gegen Rechtsextremismus

 


Am 6. Dezember 1990 starb Amadeu Antonio nachdem er von Neonazis in der Nacht vom 24. auf den 25. November gejagt und ins Koma geprügelt wurde.

 
 

In Gedenken an Amadeu Antonio
"Wir sind hier, Dir zu sagen, dass wir Dich nicht vergessen haben und auch nicht vergessen werden", sagt eine bei der Gedenkfeier am 6. Dezember 2010 Anwesende. An diesem Tag trafen sich viele, um am Ort des Geschehens an Amadeu Antonio zu gedenken. >mehr

 
 

20 Jahre nach der Hetzjagd
Heute vor 20 Jahren wurde Amadeu Antonio von einem Mob Neonazis brutal zusammengeschlagen. Am 6. Dezember 1990 erlag er seinen Verletzungen. „Bis heute bleibt viel tun“. >mehr

 
 

„Pogromstimmung“ in Eberswalde

Ein 60-köpfiger Mob junger Erwachsener jagt Amadeu Antonio durch Eberswalde. Die Polizei beobachtet, greift aber nicht ein. Nur fünf Täter werden vor Gericht verurteilt. Ein Rückblick auf den Mord an Amadeu Antonio. >mehr

 
Uta Leichsenring
 

„Repression ist kein Allheilmittel gegen rassistische Gewalt“
Die Bürgerrechtlerin Uta Leichsenring übernahm 1991, knapp ein Jahr nach der Ermordung Amadeu Antonios, das Amt der Polizeipräsidentin in Eberswalde bis 2002. Heute ist sie Leiterin der Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde in Sachsen-Anhalt und Stiftungsrätin der Amadeu Antonio Stiftung. >mehr

 
Anetta Kahane
 

Eine Hoffnung
Wenn heute jemand fragt, ob gegen Rechtsextremismus ein Kraut gewachsen sei, dann denke ich als allererstes an Eberswalde. Nur ein Kraut? Eher eine ganze Wiese. In Eberswalde kann jeder betrachten, wie es geht, eine Stadt der dumpfen, atmosphärischen Dominanz der Nazis wieder zu entreißen. >mehr

 
 

„Rechtsextreme Taten werden als solche nicht anerkannt“
Im Jahr 1990 wurde Amadeu Antonio in Eberswalde ermordet. Zehn Jahre später ereilte Alberto Adriano in Dessau dasselbe Schicksal. Der Rechtsanwalt Ronald Reimann vertrat in beiden Prozessen die Familien der Opfer. Wir sprachen mit ihm über die Rolle der Justiz und der Öffentlichkeit, damals wie heute. >mehr

 
 

Vom autoritären Staat zur Demokratie
1999 hat Sighard Neckel mit "Waldleben: eine ostdeutsche Stadt im Wandel seit 1989" ein Buch veröffentlicht, dass den "Untergang eines autoritären Staates und den darauf folgenden Aufbau einer Demokratie" nachzeichnet. Das fiktive Waldleben hat durchaus Parallelen mit Eberswalde. >mehr

 
Eberswalde Nazi-Laden
 

Neonazis schoppen ungestört
Seit fünf Jahren gibt es in Eberswalde den „Army-Shop“, der in der Neonazi-Szene beliebte Kleidungsmarken anbietet. Kaum jemand stört sich daran. Die Stadt sieht keine Handhabe, die Landtagsabgeordnete fordert den Verfassungsschutz. Dabei wäre der Stadt eine engagierte Zivilgesellschaft zu wünschen, die den Laden problematisiert. >mehr

 

Reaktionen zum Todestag

Initiative zu Gedenken an Ramazan Avci

 

Kontakt

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

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Tel.:  ++49 (0)30. 240 886 10
Fax:  ++49 (0)30. 240 886 22

 

Spendenkonto

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