Chronik der Angriffe auf Zivilgesellschaft 2026
Chronik Angriffe auf demokratische Zivilgesellschaft 2026
Zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine und engagierte Einzelpersonen schaffen Begegnung, stärken Zusammenhalt und machen Demokratie praktisch erfahrbar. Sie stärken Stimmen, die sonst oft überhört werden und schaffen Räume für Schutz und Solidarität. Gerade deshalb werden sie zunehmend zur Zielscheibe rechtsextremer und demokratiefeindlicher Angriffe. Seit Januar 2026 beobachten wir eine große Bandbreite solcher Angriffe, die in ihrer Wirkung ineinandergreifen: Sie versuchen demokratische Strukturen zu schwächen, schüchtern diejenigen ein, die sich für Menschenrechte einsetzen und verengen die Räume für zivilgesellschaftliches Engagement.
Die Angriffe reichen von gewaltsamen Übergriffen, Vandalismus und Störungen bei Veranstaltungen über Diffamierungen und digitale Hetzkampagnen bis hin zu strukturellen Eingriffen wie Fördermittelentzug oder rechtsextremer Einflussnahme auf Fördergremien. Sie erzeugen Ängste und Unsicherheit und sollen Betroffene dazu bringen, ihr Engagement einzuschränken oder ganz aufzugeben. Gleichzeitig gefährden strukturelle Angriffe die Stabilität und Arbeitsfähigkeit von Initiativen.
Diese Chronik dokumentiert Angriffe, die wir seit Januar 2026 beobachtet haben und macht sichtbar, wie stark die demokratische Zivilgesellschaft unter Druck gerät.
Hier findest du die dokumentierten Fälle aus dem Jahr 2025.



