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Nach den Wahlen: 11 Empfehlungen, was die Zivilgesellschaft jetzt tun kann

Die Wahlerfolge der rechtsextremen AfD verändern die politischen Bedingungen, in denen die demokratische Zivilgesellschaft arbeitet. Jetzt kommt es darauf an Strukturen zu stärken und sich auf wachsenden Druck vorzubereiten. Wir haben elf Empfehlungen zusammengestellt, die Engagierten helfen können, handlungsfähig zu bleiben.

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Zivilgesellschaft in LSA und MV: Wir fördern eure Erholung – für Motivation und Strategie!

Ihr habt in Bündnissen, Vereinen, Initiativen und Gemeinden Verantwortung für eine Gesellschaft ohne Hass übernommen. Viele sind erschöpft, brauchen eine Pause und fragen sich, wie es nun weitergehen kann. Wir stellen Ressourcen bereit, um Erschöpfung zu überwinden, neue Motivation zu finden, eure Arbeitsfähigkeit zu erhalten und gute Konzepte weiter oder neu zu denken.

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Mecklenburg-Vorpommern: Eine Chance, die genutzt werden muss

Die AfD erreicht mit 37 Prozent keine absolute Mehrheit bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Eine demokratische Regierungsbildung ist knapp möglich. Die Gewinne für die Rechtsextremen sind jedoch massiv und stellen die Demokratie vor große Herausforderungen. Warum das Ergebnis kein Grund zum Aufatmen ist – aber eine letzte Chance sein kann. Die Analyse.

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    PF_Uckermark_Lagerstraße

    Ein Ort des offenen Gedenkens – Erinnerungsarbeit am ehemaligen KZ Uckermark

    Seit fast 30 Jahren setzt sich die ehrenamtliche „Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.“ gemeinsam mit Überlebenden und Angehörigen dafür ein, die Geschichte des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers zu erforschen und einen selbstorganisierten Ort der Erinnerung weiterzuentwickeln.

    gefördertes Projekt_Ritze

    Von Haustürgesprächen bis Karawane: Vor Wahlen gibt es kein Sommerloch

    Während die AfD vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt an Einfluss gewinnt, organisieren sich Engagierte in der Altmark und im Wendland mit einem klaren Ziel: demokratische Räume verteidigen. Zwischen Dorfplätzen, Haustürgesprächen und einer geplanten Karawane stärken sie Demokratie im ländlichen Raum.

    Rechtsextreme Normalisierung ist Realität – doch der Gegenwind gegen Hass und Hetze ist stark! Demokratische Standards wie Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit, Minderheitenschutz, Achtung der Grundrechte und soziale Gerechtigkeit sind nicht verhandelbar! Wir fördern eure Initiativen zur Verteidigung der Demokratie.

    Ihr habt in Bündnissen, Vereinen, Initiativen und Gemeinden Verantwortung für eine Gesellschaft ohne Hass übernommen. Viele brauchen eine Pause und fragen sich, wie es nun weitergehen kann. Wir stellen Ressourcen bereit, um Erschöpfung zu überwinden, neue Motivation zu finden und gute Konzepte weiter zu denken.

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    Sprechstunde mit neuem Logo
    Online-Sprechstunde

    Sprechstunde mit Civic.net

    Du verantwortest die Social-Media-Kanäle für eine zivilgesellschaftliche Organisation in Berlin oder engagierst dich online? Wir unterstützen dich gegen Hass im Netz! In unserer Sprechstunde montags von 14-15 Uhr.

    24.05.2026–31.12. (14:00 - 15:00), Online
    Aktionswochen_Veranstaltungskalender Beitragsbild_AgA 2026
    Buchpräsentation

    Vom Antisemitismus, der keiner sein will

    Richard Schuberths im März erschienener Essayband – nominiert für den „Tractatus-Essaypreis“ des Philosophicums Lech und nunmehr in der vierten Auflage…

    05.10.2026 (19), Bremen

    Hass und Hetze dokumentiert

    Todesopfer rechter Gewalt seit 1990

    Mit der Chronik der Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 gibt die Stiftung den Opfern ihre Namen und Geschichten zurück und fordert stetig, die Schicksale der Betroffenen auch offiziell anzuerkennen.

    Chronik antisemitischer Vorfälle

    Die Amadeu Antonio Stiftung dokumentiert kontinuierlich antisemitische Vorfälle in Deutschland und veröffentlicht sie fortlaufend. Die Chronik macht alltäglichen Antisemitismus in seinen vielfältigen Formen sichtbar.

    Chronik der Angriffe auf Zivilgesellschaft

    Diese Chronik dokumentiert Angriffe auf zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine und engagierte Einzelpersonen und macht sichtbar, wie stark die demokratische Zivilgesellschaft unter Druck gerät.

    Wer war Amadeu Antonio?

    Amadeu Antonio war eines der ersten Todesopfer rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung. Er wurde zu Tode geprügelt, weil er Schwarz war – und deswegen zur Zielscheibe Rechtsextremer wurde.


    Die Stiftung ist nach Amadeu Antonio benannt, der 1990 von rechtsextremen Jugendlichen im brandenburgischen Eberswalde ins Koma geprügelt wurde, weil er Schwarz war. Wenige Tage später erlag er seinen Verletzungen. Amadeu Antonio war eines der ersten Todesopfer rechter Gewalt im wiedervereinigten Deutschland.

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