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Aktionswochen gegen Antisemitismus

Antisemitismus geht uns alle an!

Shalom, Verbündete:r.

Wir sind die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus.

Während unseres jährlichen Aktionszeitraum rund um den 9. Oktober, dem Jahrestag des Anschlags in Halle (Saale), und den 9. November, dem Jahrestag der Novemberpogrome, organisieren wir deutschlandweit on- und offline verschiedenste Veranstaltungen. Von Podiumsdiskussionen über Theater, Filmvorführungen und Ausstellungen bis hin zu Projektionen antisemitischer Vorfälle. Wir kooperieren hier sowohl mit der kleinen Jugendinitiative als auch dem bekannten Museum, der Gedenkstätte und anderen politischen wie zivilgesellschaftlichen Institutionenen; nicht zuletzt mit jüdischen Gemeinden und Organisationen. Außerdem gibt’s unsere bundesweite Plakat- und Online-Kampagne, mit der wir Aufmerksamkeit für das Thema gewinnen.

Auch über den Aktionszeitraum hinaus setzen wir auf innovative Tools und Konzepte zur Vermittlung und bieten die richtigen Formate, um antisemitische Ressentiments zu lindern: wir arbeiten an Fortbildungen, Handreichungen, Veranstaltungen und multimedialen Publikationen. Wir schaffen On- und Offlineräume und stoßen Diskussionen an - zum Beispiel unterstützt unser Tool “Nichts gegen Juden” dabei, klare Kante gegen gängige antisemitische Parolen zu zeigen. So fördern wir Zusammenschlüsse, um sich gegenseitig im Kampf gegen Antisemitismus zu unterstützen. Wir führen auch eine Chronik antisemitischer Vorfälle, wo wir Antisemitismus in Deutschland beobachten und im zivilgesellschaftlichen Lagebild aktuelle Entwicklungen abbilden.


Dabei machen wir Jüdisches Leben in Deutschland sichtbar, das es trotz allem und weiterhin gibt. Wir machen jüdische Perspektiven stark und sie sind immer Teil unserer Analysen. Gleichzeitig vernetzen wir und bauen Brücken zur Mehrheitsgesellschaft. Dafür haben wir eigene Formate entwickelt, zum Beispiel das Jüdische Quartett.


Alles, was wir tun, können wir aber nicht alleine machen. Antisemitismus muss gemeinsam und nachhaltig bekämpft werden. Deswegen: Schön, dass du hier bist, dich informierst und unser:e Verbündete:r werden willst. Unserer Seite gibt dir einen Überblick über unsere Arbeitsschwerpunkte, Ansätze und Projektideen. Falls du auch mit dabei sein möchtest, eine Projektidee hast oder so mit uns Kontakt aufnehmen möchtest, freuen wir uns!

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Das bieten die Aktionswochen an

nichts-gegen-juden.de

Gegenargumente zu den klassischen antisemitischen Klischees - zur einfachen Verwendung im Netz!

Kooperation

Wir kooperieren mit zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren, die sich kritisch mit unterschiedlichen Formen des Antisemitismus beschäftigen. Von kleinen Jugendinitiativen und Heimatmuseen bis Gedenkstätten und Museen, von Podiumsdiskussionen bis Projektionen antisemitischer Vorfälle: Wir stehen finanziell und organisatorisch zur Seite und erzeugen eine dringend erforderliche Sichtbarkeit.

Vernetzung

Wir bringen die zahlreichen Akteurinnen und Akteure aus der engagierten Zivilgesellschaft zusammen, die sich vor Ort gegen Antisemitismus starkmachen. Die Vernetzung findet insbesondere im Rahmen von Netzwerktreffen statt, die 2019 in den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen unter Schrimherrschaft des jeweiligen Beauftragten gegen Antisemitismus durchgeführt wurden. 

Aktuelle und vergangene Veranstaltungen

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Rassismus und Antisemitismus sind auf dem Vormarsch. Das zeigt sich beharrlich in immer bedrohlicheren Formen. Eine Antwort darauf könnten neue Allianzen und Bündnisse sein. Dafür ist es notwendig, rassismuskritische und antisemitismuskritische Kämpfe miteinander zu verbinden.

Jüdische Quartett Cover

Das Jüdische Quartett

Im Jüdischen Quartett treffen sich Jüdinnen regelmäßig unregelmäßig und diskutieren über G’tt und die Welt: von Kultur und Literatur bis hin zu Fragen von Gesellschaft, Religion, Politik und Privatem. Immer geht es dabei um Jüdisches Leben und viel zu oft muss es um Antisemitismus gehen.

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Digitale Eröffnungsveranstaltung der Aktionswochen gegen Antisemitismus 2021 - „Schluss mit Shalom Deutschland!“ Jüdisches Leben und Antisemitismus heute. Es reicht! Zahlreiche antisemitische Vorfälle und Angriffe auch in diesem Jahr, jüdisches Leben ist tagtäglich bedroht in Deutschland.

Highlights der Aktionswochen

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Chronik antisemitischer Vorfälle

News

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Gute Nachrichten

Die „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ 2021: Ein Fazit

Über 80 Kooperationspartner:innen, mehr als 150 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet, 5 Plakatmotive, die an über 1000 Standorten in acht Städten und insgesamt 10 Slogans für die Sozialen Netzwerke, die alle den Finger in die Wunde legten: Ob an die Verharmloser gerichtet, die jeden antisemitischen Vorfall für einen Einzelfall halten oder die Aufarbeitungsweltmeister, die toter Jüdinnen:Juden gedenken, aber von den lebenden nichts wissen wollen.

Publikationen

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Zivilgesellschaftliches Lagebild Antisemitismus 2021

Das Lagebild Antisemitismus bündelt zivilgesellschaftliche und jüdische Perspektiven auf Antisemitismus. Es wirft einen detaillierten Blick in die unterschiedlichen Formen, in denen er sich heute in Deutschland zeigt: offen und codiert, physisch und verbal, von rechts, links, aus der Mitte der Gesellschaft wie im Islamismus. Der Analyse folgen Forderungen, um Antisemitismus nachhaltig zu bekämpfen.

Deconstruct Antisemitism. Final

deconstruct antisemitism! Antisemitische Codes und Metaphern erkennen

Was steckt hinter den Erzählungen über ,,Die Rothschilds‘‘ oder ,,Die Juden von der Ostküste‘? Wann ist “Israelkritik” antisemitisch und warum werden Jüdinnen:Juden immer wieder mit einer großen Nase dargestellt? Die neue Handreichung der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus klärt über gängige antisemitische Codes und Metaphern auf.

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[Tacheles] – Was ist struktureller Antisemitismus

Wir erklären: Was ist struktureller Antisemitismus? Was haben Verschwörungsmythen mit Antisemitismus zu tun und inwiefern ist verkürzte Kapitalismuskritik antisemitisch? Welche Rolle spielen Codes und Bilder?

Podcast

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Antisemitismus

Jüdinnen und Juden erleben in ihrem Alltag verschiedene Formen von Antisemitismus. Wie genau er sich heute äußert, welche Rolle der Bezug auf Israel spielt und wie man antisemitischen Einstellungen entgegen treten kann, erfahrt ihr hier.

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Verschwörungsideologien

Verschwörungsideologien haben viele Gesichter, können faszinieren, sind oft skurril und manchmal belustigend. Doch sie sind gefährlich. Wie entstehen und funktionieren sie? Warum glauben Menschen an sie? Und welche gesellschaftlichen Mechanismen spielen dabei eine Rolle?

Alle Folgen

Der Podcast klärt in mehreren Folgen über unterschiedliche rechte Ideologien auf. 

Darum braucht es die Aktionswochen

Antisemitismus ist zuerst ein Angriff auf jüdisches Leben, aber stets auch ein Angriff auf unsere Demokratie. Dabei tritt Antisemitismus nicht nur als körperliche Gewalt in Erscheinung: Auch das Mobbing jüdischer Schülerinnen und Schüler, Hate Speech im Netz, verschwörungsideologische Welterklärungen, Drohungen auf offener Straße und vermeintliche Kritik an Israel sind Formen des Antisemitismus. Hier wird sichtbar und für viele täglich spürbar, dass wir als Gesellschaft handeln und jüdisches Leben besser schützen müssen.

Als größter gesellschaftlicher Zusammenschluss wirken die Aktionswochen gegen Antisemitismus der Ermüdung von Politik und Zivilgesellschaft entgegen. Dafür setzen wir auf innovative Tools und Konzepte zur Prävention und bieten die richtigen Formate, um antisemitische Ressentiments zu lindern: Fortbildungen, Aufklärungskampagnen, Handreichungen, Veranstaltungen und das wirksamste aller Mittel – die Begegnung. So kooperieren wir sowohl mit der kleinen Jugendinitiative als auch dem bekannten Museum, der Gedenkstätte und anderen politischen wie zivilgesellschaftlichen Institutionenen.

Die Aktionswochen haben mit überregionalen Netzwerktreffen Strukturen geschaffen, die es ganz unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren ermöglichen, sich zusammenzuschließen und gegenseitig im Kampf gegen Antisemitismus zu stärken. Die Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinschaft stellt hierbei einen der wichtigsten Schwerpunkte dar. Wir schaffen Räume für jüdische Perspektiven und bauen Brücken zur Mehrheitsgesellschaft. Nur so kann die dringend benötigte Solidarität mit Opfern antisemitischer Gewalt eine breite Öffentlichkeit erreichen.

  

Ihr Kontakt:

aktionswochen@amadeu-antonio-stiftung.de

Tel.: 030. 240 886 19

Projekte gegen Antisemitismus

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ju:an – Praxisstelle

Beratung, Schulung und Coaching für Antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit

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No world order

Handeln gegen Verschwörungsideologien und Antisemitismus

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NEBA

Analysen und Handlungsvorschläge zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus

Mitmachen stärkt Demokratie

Engagieren Sie sich mit einer Spende oder Zustiftung!

Neben einer Menge Mut und langem Atem brauchen die Aktiven eine verlässliche Finanzierung ihrer Projekte. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Stiftung für Demokratie und Gleichwertigkeit.