»Systematisches Desinteresse«
Anlässlich der morgen stattfindenden NEBA-Konferenz „Antisemitismus heute – Erfassen, Erforschen, Bekämpfen“ veröffentlicht die Amadeu Antonio Stiftung ein kritisches Positionspapier zu…
Das Netzwerk zur Erforschung und Bekämpfung des Antisemitismus - kurz: NEBA - wurde im Frühjahr 2015 mit dem Ziel gegründet, jüdische Perspektiven zum Thema Antisemitismus zum Ausdruck zu bringen. Um Alltagserfahrungen sichtbar zu machen, müssen Juden und Jüdinnen Teil des Nachdenkens über Antisemitismus sein. Das war bisher nicht selbstverständlich.
Eine Betrachtung des Themas ohne ihre Perspektive, die Perspektive der Betroffenen, wird dem Thema nicht gerecht, führt zu falschen politischen Schlussfolgerungen und, widerspricht sowohl der internationalen Praxis als auch den wissenschaftlichen Standards bei allen Fragen der Vorurteilsforschung. NEBA agiert als Teil der deutschen Zivilgesellschaft politisch unabhängig.
Ziel ist es, den Stand der Erfassung, der Erforschung und der Bekämpfung des Antisemitismus auf den Prüfstand zu stellen. Dabei wollen wir sämtliche Dimensionen des Problems beleuchten, um sicherzustellen, dass der Kampf gegen Antisemitismus in allen Bereichen der Gesellschaft prioritär und dauerhaft behandelt wird.
Zu den Initiatoren des Netzwerks zur Erforschung und Bekämpfung des Antisemitismus gehören:
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Führende jüdische Wissenschaftler und Antisemitismusexperten haben die Gründung des „Netzwerks zur Erforschung und Bekämpfung des Antisemitismus“ (NEBA) bekanntgegeben. Mit der…
Führende jüdische Wissenschaftler und Antisemitismusexperten haben die Zusammensetzung der neuen Antisemitismus-Kommission beim Bundesministerium des Innern (BMI) und den bisherigen Umgang…
Seit dem 7. Oktober 2023 sind die Hochschulen zu einem zentralen Ort antisemitischer Mobilisierung geworden: Hochschulen sind geprägt von antisemitischen…
Während für die einen das Student*innenleben eine aufregende Zeit von Selbstbestimmung und Freiheit ist, stellt es für Jüdinnen*Juden potenzielle Gefahr…
Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Thüringen
Fortbildungen in Sachsen zu „Reichsbürgern“ und Verschwörungsideologie.
Das Projekt wurde von August 2018 bis Juni 2020 ermöglicht durch das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“, mit Ablauf der Förderung endete das Projekt.
Beratung, Schulung und Coaching für Antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit
Handeln gegen Verschwörungsideologien und Antisemitismus.
Das Projekt wurde von 2015 bis 2019 durchgeführt und endete mit Ablauf der Förderung.
Der größte gesellschaftliche Zusammenschluss gegen Antisemitismus