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[Tacheles] – Was ist struktureller Antisemitismus

[Tacheles] – Was ist struktureller Antisemitismus

Von Krake, Ostküste und Marionette zu Gates, Adrenochrome und Rothschild: Antisemitismus zeigt sich oft verdeckt und codiert, manchmal sogar in Geschichten, in denen Jüdinnen und Juden nicht vorkommen. Wie erklärt man das und wie kann man das Phänomen beschreiben? Darum geht es bei [tacheles]. Wir erklären: Was ist struktureller Antisemitismus? Was haben Verschwörungsmythen mit Antisemitismus zu tun und inwiefern ist verkürzte Kapitalismuskritik antisemitisch? Welche Rolle spielen Codes und Bilder? Wie lässt sich über strukturellen Antisemitismus aufklären und was können wir dagegen tun?

 

Neue Beiträge von wechselnden Autor*innen in der Reihe [tacheles] erscheinen in unregelmäßigen Abständen auf Belltower.News und auf unserer Homepage.

Bisher erschienene Beiträge:

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Aktionswochen gegen Antisemitismus

[tacheles] Antisemitismus und Tiervergleiche — Das (ewige) Tier

Der strukturelle Antisemitismus hetzt nicht gegen „die Juden“ – sondern gegen „die Hochfinanz“, „die Ostküste“ und „die Plutokraten“. Oder gegen „das Tier“. Die antisemitische Dehumanisierung ist besonders perfide, denn Juden und Jüdinnen werden zum Freiwild erklärt. Das illustrieren Beispiele aus der Rechtsrock-Szene.

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Aktionswochen gegen Antisemitismus

[tacheles] Struktureller Antisemitismus von links – das Beispiel DDR

Struktureller Antisemitismus wird oft nicht als Antisemitismus erkannt und daher oft nicht ernst genommen. Dabei gibt es gerade in manchen linken Weltbildern strukturelle Affinitäten zu antisemitischen Denkmustern. Dass es oft nur ein kleiner Schritt von der strukturellen Ähnlichkeit zum offenen Antisemitismus ist, zeigt das Beispiel DDR.

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Aktionswochen gegen Antisemitismus

[tacheles]: Das System ist gemein – aber nicht geheim!

„Querdenker*innen“ mit „Judensternen“ oder Bill Gates als der große Schuldige: Corona-Leugner*innen vermischen sekundären und strukturellen Antisemitismus. Was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede?

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Aktionswochen gegen Antisemitismus

[tacheles]: Struktureller Antisemitismus als personalisierende Ökonomie- und Gesellschaftskritik

„Polizei fasst Mann, der seit Jahrzehnten Deckel von Gläsern zu fest zuschraubt“ lautet eine der Scherznachrichten beim Satiremagazin Postillon. Der absurde Witz zeigt, was personalisierendes Denken ist: Phänomene, Gegebenheiten und Ereignisse, meistens negative, die mehr oder wenige komplexe Hintergründe haben oder auch auf Zufälle zurückgehen, werden als absichtsvolles menschliches Handeln dargestellt.

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