Was bedeutet der 7. Oktober 2023 für Menschen, die in israelischen Kibbuzim nahe dem Gazastreifen leben? In einer Veranstaltung der Amadeu Antonio Stiftung spricht Naomi Elektra Bruhn über ihre qualitative Interviewstudie aus den Kibbuzim Kfar Aza, Nahal Oz und Magen. Sie zeigt, wie Bewohner*innen die Gewalt erlebt haben, was das Ereignis für ihre Gemeinschaft und Identität bedeutet und welche Konflikte, Formen von Zusammenhalt und Solidarität daraus entstanden sind.
Thematisiert werden auch enttäuschte Erwartungen an Schutz sowie die tiefen Ambivalenzen im Verhältnis zur Nachbarschaft in Gaza.
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Naomi Elektra Bruhn ist Masterstudentin der Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und arbeitet zu den Auswirkungen des 7. Oktobers auf israelische Kibbuzim sowie zu Antisemitismus und politischer Ökonomie. Eine Veranstaltung der Amadeu Antonio Stiftung.
In der Veranstaltungsreihe [transfer] der Amadeu Antonio Stiftung stellen (angehende) Wissenschaftler*innen ihre Forschungs- und Abschlussarbeiten zu Antisemitismus und Jüdischen Studien vor. Kurz, bündig und zum Transfer in die außerakademische Welt. Seit 2023 gibt es eine Kooperation mit der Initiative interdisziplinäre Antisemitismusforschung (@iia.trier), die uns einen direkten Zugang zu spannenden und relevanten Forschungsprojekten ermöglicht.