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Gefördertes Projekt

Ausstellungsprojekt: Wir Deutschen

07.02.2026 – 21.02.2026, Berlin

Im Mittelpunkt des Ausstellungsprojekts Wir Deutschenvon roam projects e.V. stehen Schwarze deutsche Perspektiven und die Frage, wie sich Identität zwischen privatem Alltag, familiärem Umfeld und gesellschaftlichen Bildern formt. Die fotografischen, installativen und filmischen Arbeiten von Amon Aleme Selassie, Lily Roggemann und Michael Roggemann basieren auf individuellen Biografien und thematisieren Erfahrungen von Zugehörigkeit, Repräsentation und Selbstwahrnehmung.

Amon Aleme Selassie entwickelt in Installation und analoger Fotoserie filmisch-nostalgische Erinnerungsbilder von Kindheit und Aufwachsen. Sie verweisen auf ein scheinbar ganz normales Leben innerhalb einer Gesellschaft, in der Zugehörigkeit immer wieder in Frage gestellt wird. Lily Roggemanns Film Ich wusste gar nicht, dass ich eine andere Hautfarbe hatte. Eine Kindheit in der DDR nimmt die Biografie ihrer Mutter Cornelia Roggemann-Heuer zum Ausgangspunkt: In einem intimen Interview berichtet sie von Kindheit, familiärem Rückhalt und gesellschaftlichen Reaktionen. Die Arbeit verbindet persönliche Erinnerungen mit historischen, soziologischen sowie politischen Kontexten zu Rassismus, Diskriminierung und dem offiziellen Selbstbild der DDR als antifaschistischer Staat. Fotografien aus dem Familienarchiv von Michael Roggemann ergänzen den Film. Sie begleiten Cornelia Roggemann-Heuer durch verschiedene Lebensphasen.

Am 21. Februar um 17:00 Uhr findet ein Gespräch mit Amon Aleme Selassie, Cornelia Roggemann-Heuer und Patrice Poutrus (Leiter des Bereichs „Arbeit gegen Rassismus“ der Amadeu Antonio Stiftung) statt.

Eröffnung: 7. Februar 2026, 18:00 bis 21:00 Uhr
Laufzeit: 7.–21. Februar 2026
Öffnungszeiten: Do-Sa, 16:00 bis 19:00 Uhr
Safe Space Storytelling mit Amon Aleme Selassie, Cornelia Roggemann-Heuer und Patrice Poutrus: 21. Februar, 17:00 Uhr
Finissage: 21. Februar, 16-20 Uhr
Ort: roam projects e. V., Lindenstr. 91, 10969 Berlin

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Die Veranstaltung wird durch die Projektförderung der Amadeu Antonio Stiftung finanziell unterstützt.Um noch mehr wichtige Projekte gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus fördern zu können, brauchen wir deine Spende!

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