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Naomi Elektra Bruhn: Zwischen kollektivem Trauma und sozialem Zusammenhalt nach dem 7. Oktober: Eine qualitative Interviewstudie in den Kibbuzim Magen, Kfar Aza und Nahal Oz

Wie reflektieren Kibbuzbewohner*innen in der Grenzregion zum Gazastreifen die Ereignisse des 7. Oktober 2023 – und was folgt daraus für ihre Gemeinschaft, Identität und Zukunft? Eine qualitative Interviewstudie aus den Kibbuzim Kfar Aza, Nahal Oz und Magen zeigt Dynamiken von Zusammenhalt und Konflikt, zivilgesellschaftlicher Solidarität und enttäuschten Schutzerwartungen – ebenso wie die tiefgreifenden Ambivalenzen im Verhältnis zur Nachbarschaft in Gaza.

Naomi Elektra Bruhn ist Masterstudentin der Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg. Ihr akademischer und journalistischer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des 07. Oktobers auf die israelischen Kibbuzim in der Grenzregion zu Gaza. Zudem ist sie als Referentin zu Antisemitismus und Theorien der politischen Ökonomie tätig.

Der [transfer] mit Naomi Elektra Bruhn findet am 5. Februar 2026, 19 Uhr bei YouTube im Livestream hier statt.

In der Veranstaltungsreihe [transfer] der Amadeu Antonio Stiftung stellen (angehende) Wissenschaftler*innen ihre Forschungs- und Abschlussarbeiten zu Antisemitismus und Jüdischen Studien vor. Kurz, bündig und zum Transfer in die außerakademische Welt. Seit 2023 gibt es eine Kooperation mit der Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung, die uns einen direkten Zugang zu spannenden und relevanten Forschungsprojekten ermöglicht.

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