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Aktionswochen gegen Antisemitismus

„Brief an die Mutter“ von Bela Winkens

22.10.2026 (19 Uhr), Sulzbach-Rosenberg

In ihrem „Brief an die Mutter“ schreibt Bela Winkens an ihre Mutter, die im KZ Auschwitz ermordet wurde und die sie nie wirklich kennenlernen konnte. Sie erzählt ihrer Mutter (und damit uns) von ihrer Kindheit, ihren Erinnerungen an das KZ Theresienstadt, das sie als Vierjährige überlebte, und wie sie als Überlebende mit dem Schmerz und der Trauer im Laufe ihres Lebens umzugehen gelernt hat. Bela Winkens arbeitete als Schauspielerin und trat Mitte der Achtzigerjahre mit ihrem Solostück „Ich bin an der Erinnerung unheilbar krank“, die Premiere in Düsseldorf musste unter Polizeischutz stattfinden, mehrfach attackierten sie Nazis. Auf Grundlage ihres Stücks schrieb sie Mitte der 1990er Jahre ihre ebenso poetischen wie wütenden Memoiren „Brief an die Mutter“ nieder. Bela Winkens starb am 1. April 2026, kurz nach ihrem 85. Geburtstag, in Düsseldorf. Über Bela Winkens sprechen und lesen aus dem Buch Kristine Listau und JörgSundermeier vom Verbrecher Verlag.

Referent*innen: Kristine Listau, Jörg Sundermeier

Datum: 22.10.2026 (19 Uhr)

Ort: Literaturarchiv, Rosenbergerstraße 9, 92237 Sulzbach-Rosenberg

Veranstalter*innen: Bündnis gegen Antisemitismus Sulzbach-Rosenberg und Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg

Eine Veranstaltung im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus.

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