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Demonstration: Äußerungen zur Befreiung Palästinas von Zionismus und mehrfache Absprache des Existenzrechts Israels

, Berlin

An zwei Tagen (17.+18. April) finden Demonstrationen zum Thema „Tag der palästinensischen Gefangenen“ der linksislamistischen Szene in Berlin-Neukölln statt. Personen mit einer Israelflagge werden von den Demonstrierenden umstellt, es herrscht eine aggressive Stimmung.

Ein Redner spricht über die Situation von veruteilten Palästinenser*innen in israelischer Gefangenschaft und behauptet: „[…] selbst Hunde werden eingesetzt, um die Inhaftierten zu vergewaltigen.“ Er behauptet zudem über die israelische Regierung: „[…], die von der Bundesrepublik Deutschland gefeiert“, sie sei „nichts anderes als eine terroristische und eine Apartheidsregierung, die darauf abzielt die palästinensische Ethnie vollständig auszulöschen und erdbodengleich zu machen“.

Ein weiterer Redner sagt: „Dass Palästina ein freies Land wird, frei von Zionismus, frei von Besatzung, frei von dieser Kolonialisierung, frei von diesen Europäern, die gekommen sind und unsere Häuser gestohlen haben.“ Zudem regt er sich über arabische Läden auf, die weiterhin Coca-Cola und damit „amerikanische Produkte, die den zionistischen Staat unterstützen“, verkaufen. Die Menge ruft daraufhin „Shame on you!“

Die Menge ruft zudem:

  • „Yallah, yallah intifada!“ und „Viva, viva intifada!“
    Intifada bedeutet Aufstand/Rebellion und bezieht sich unter anderem auf die zwei mehrjährigen Serien von Terroranschlägen auf die Zivilbevölkerung in Israel (1987-1993 sowie 2000-2005).
  • „Fuck you, Israel!“
  • „Death, death to the IOF!“
    „IOF“ bedeutet „Israel Occupying Force“, hierbei handelt es sich um eine abwertende Bezeichnung der IDF (= „Israel Defense Force“), der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte.
  • „Huriya, huriya, Falasteen arabiya“ übersetzt „Freiheit, Freiheit, Palästina ist arabisch“. Ebenfalls wird „Israel arabiya“ gerufen.
    Israel wird mit beiden Rufen das Existenzrecht abgesprochen.
  • „Palestine 48“
    Mit „’48“ ist das Jahr 1948 gemeint, also der Zeitpunkt als Israel noch nicht existierte und damit wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.
  • „There is only one solution, intifada revolution“
    Intifada bedeutet Aufstand/Rebellion und bezieht sich unter anderem auf die zwei mehrjährigen Serien von Terroranschlägen auf die Zivilbevölkerung in Israel (1987-1993 sowie 2000-2005).
  • „Boycott Israel!“
  • „Viva, viva the resistance!“

Eine Frau trägt den Satz „NIEMAND KANN HEUTE SAGEN ‚ICH HABE VON NICHTS GEWUSST'“ auf einem Plakat.
Mit diesem Plakat zieht sie eine Parallele zwischen der Situation in Gaza und dem Holocaust und relativiert damit die Shoah.

Beteiligt an der Organisation der Demonstration sind laut JFDA e.V. ehemalige Samidoun-Aktivisten, die „Alliance of internationalist Feminists“, das „Palästinensische Nationalkommitee“ sowie verschiedenste linksautoritäre Gruppen wie „Young Struggle“ und „kommunistischer Aufbau“.
Es werden laut JFDA e.V. zudem Materialien der verbotenen „Samidoun“-Gruppe verteilt und auf einem Lautsprecherwagen der „Alliance of internationalist Feminists“ Plakate des Samidoun-Netzwerks angebracht. Zu sehen sind hierauf verurteilte Gefangene.
Neben vielen Palästina-Flaggen sind auch vereinzelt Flaggen des islamistischen, iranischen Mullah-Regimes und des Libanons zu sehen.

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Mehr Informationen

Vorfalltyp: Versammlungen, Veranstaltungen

Quelle: JFDA e.V.

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