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Gedenkmarsch der linksislamistischen Szene: Israel als „Genozidstaat“ bezeichnet, Teilnehmer filmen und beleidigen Gegenprotest

, Berlin

Bei einem Gedenkmarsch aus der linksislamistischen Szene in Berlin-Mitte sagt ein Redner: „Zionisten haben einen Staat auf Palästinas Land gegründet. Es ist ein Genozidstaat. Israel ist ein Besatzungsstaat. Israel ist ein rassistischer, faschistischer Staat. […] Dann stellt man fest, dass jeder israelische Jude statistisch gesehen elf Palästinenser ermordet, hauptsächlich Kinder und Frauen. Das palästinensische Volk hat das Recht nicht nur sich selbst zu wehren, sondern einen palästinensischen Staat aufzurufen zu gründen und zwar auf ganz Palästina, frei von Rassismus, voll mit Gerechtigkeit.“

Die Teilnehmenden rufen:

  • „Yallah, yallah intifada!“
  • „Death death to the IOF!“
    „IOF“ bedeutet „Israel Occupying Force“, hierbei handelt es sich um eine abwertende Bezeichnung der IDF (= „Israel Defense Force“), der israelischen Armee.

Teilnehmende eines Gegenprotests werden von den Teilnehmenden der antiisraelischen Demonstration abgefilmt, beleidigt und eingeschüchtert.

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Weitere Informationen

Vorfalltyp: Versammlungen, Veranstaltungen
Erscheinungsform: Schuldabwehr Antisemitismus / Israelbezogener Antisemitismus

Quelle: JFDA e.V.

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