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In eigener Sache

Die ju:an-Praxisstelle Berlin im Austausch mit Selbstorganisationen

Viele Vereine, Projekte, und Initiativen in Berlin machen rassismus- und antisemitismuskritische Jugend- und Bildungsarbeit, die sich vor allem an die eigenen Communities richtet. Im November haben wir zum ersten „ju.an-Ratschlag“ eingeladen, um die spezifischen Anliegen zu erfahren, die aus Perspektive von Aktivist*innen und pädagogischen Fachkräften wichtig sind. Für alle ist es zentral, dass die Besonderheiten und historischen Entwicklungslinien der unterschiedlichen Rassismen sowie des Antisemitismus und Antiziganismus sichtbar werden. Das Treffen diente auch dazu, sich der Gemeinsamkeiten zu vergewissern und gegenseitig die eigene Arbeit weiterzuentwickeln. Alle Teilnehmer*innen haben es als bereichernd und stärkend empfunden, so viele Mitstreiter*innen kennenzulernen.

Wir freuen uns darauf, den Austausch schon im Frühjahr 2021 fortzusetzen, ihn um mehr Stimmen zu erweitern und die gemeinsamen Anliegen zu vertiefen. Denn eines wurde sehr deutlich: Gegen die massiven antisemitischen, rassistischen und rechtsextremen Angriffe kommen wir nur gemeinsam voran!

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Pressemitteilung_PMK_2025

Rechte Gewalt auf Rekordniveau: Alle 12 Minuten eine rechte Straftat

Die heute vorgestellten Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität (PMK) für das Jahr 2025 markieren eine weitere Eskalation: Mit 85.000 Straftaten wurde ein neuer Höchststand erreicht, die Zahl hat sich innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Trotz steigender Fallzahlen in anderen Phänomenbereichen entfällt weiterhin mehr als die Hälfte der Taten auf eine rechte Tatmotivation. Die Amadeu Antonio Stiftung warnt vor einem zunehmend enthemmten gesellschaftlichen Klima und einer weiteren Verschärfung rechter Gewalt.

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Interview

Hassgewalt, eine Berliner Realität – Betroffene berichten

Jeden Tag werden in Berlin Personen aus abwertungsideologischen Motiven wie Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Sexismus etc. angegriffen oder bedroht. Wer nach einem solchen Gewaltvorfall finanzielle Unterstützung braucht, kann beim Berliner Soforthilfefonds der Amadeu Antonio Stiftung einen Antrag stellen. Esra erzählt, welche Hassgewalt Esra erlebt hat und wie der Fonds half.

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