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Antisemitische Gewalt

Antisemitische Gewalt

Aktuell tritt das Grundrauschen des Antisemitismus in unserer Gesellschaft wieder  deutlicher hervor. Der brutale Terroranschlag von Halle verleiht dem zunehmenden Hass auf Juden und Jüdinnen eine neue Qualität. Diese Botschaftstat, in der einige Juden und Jüdinnen betroffen, aber alle gemeint sind, verunsichert das jüdische Leben in Deutschland extrem.

 

Viele jüdische Einrichtungen sind nur mit Polizeischutz sicher – auch in Berlin. Ob Synagoge, Schule oder Restaurant, der Alltag vieler Juden und Jüdinnen ist begleitet von einer ständigen Gefährdung. Antisemitismus ist tief verankert in unserer Gesellschaft und nimmt immer wieder neue Formen an, oft gewaltvolle. Die Konsequenzen für Betroffene werden häufig einfach hingenommen.

 

Antisemitische Gewalt ist laut Zählungen in Berlin auf einem hohen Niveau. Die Berliner Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) erfasste für das Jahr 2019 881 antisemitische Vorfälle, darunter waren 33 Angriffe.

 

RIAS dokumentiert verschiedene Formen antisemitischer Vorfälle in Berlin und veröffentlicht regelmäßig Berichte dazu: report-antisemitism.de

 

Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) bietet mit ihrem Beratungsprojekt OFEK eine Anlaufstelle in Berlin für Betroffene antisemitischer Gewalt und Diskriminierung: zwst-kompetenzzentrum.de/beratung.

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