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Antisemitische Gewalt (Neu)

Antisemitische Gewalt (Neu)

Aktuell tritt das Grundrauschen des Antisemitismus in unserer Gesellschaft wieder  deutlicher hervor. Der brutale Terroranschlag von Halle verleiht dem zunehmenden Hass auf Juden*Jüdinnen eine neue Qualität. Diese Botschaftstat, in der einige Juden*Jüdinnen  betroffen, aber alle gemeint sind, verunsichert das jüdische Leben in Deutschland extrem.

Viele jüdische Einrichtungen sind nur mit Polizeischutz sicher – auch in Berlin. Ob Synagoge, Schule oder Restaurant, der Alltag vieler Juden*Jüdinnen ist begleitet von einer ständigen Gefährdung. Antisemitismus ist tief verankert in unserer Gesellschaft und nimmt immer wieder neue Formen an, oft gewaltvolle. Die Konsequenzen für Betroffene werden häufig einfach hingenommen.

Antisemitische Gewalt ist laut Zählungen in Berlin auf einem hohen Niveau. Die Berliner Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) erfasste für das Jahr 2018 allein in Berlin 1.083 antisemitische Vorfälle. Im ersten Halbjahr 2019 waren es 404 Vorfälle mit 13 physisch gewaltvollen Angriffen.

 

RIAS dokumentiert verschiedene Formen antisemitischer Vorfälle in Berlin und veröffentlicht regelmäßig Berichte dazu: report-antisemitism.de

 

Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) bietet mit ihrem Beratungsprojekt OFEK eine Anlaufstelle in Berlin für Betroffene antisemitischer Gewalt und Diskriminierung: zwst-kompetenzzentrum.de/beratung.

 

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