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Grußbotschaften zu den Aktionswochen gegen Antisemitismus 2022

Grußbotschaften unserer Verbündeten

Antisemitismus geht uns alle an – egal ob Politiker*in, Jüdinnen*Juden, Antira-Aktivist*innen oder TV-Moderatoren. Nur gemeinsam können wir Antisemitismus bekämpfen. Deshalb sind wir umso dankbarer zu wissen, dass wir in diesem Kampf Verbündete haben. Was Sie im Kampf gegen Antisemitismus und für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens und Perspektiven zu sagen haben, könnt ihr hier nachlesen.

 

Gut zu wissen, dass wir so viele Verbündete im Kampf gegen Antisemitismus auf unserer Seite haben!

Dr. Felix Klein

"Für ein umfassendes Lagebild sind qualitative Analysen unverzichtbar. Die Amadeu Antonio Stiftung bringt mit ihrer zivilgesellschaftlichen Auswertung immer wieder die aktuelle Lage auf den Punkt. Hierfür danke ich allen Mitwirkenden herzlich! Bei allen Formen von Antisemitismus gilt: Jüdische Perspektiven dürfen nicht länger missachtet werden. Wir müssen dafür sorgen, dass sie gehört und systematisch einbezogen werden. Dafür setze ich mich ein."

 


- Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus

 

Dr. Josef Schuster

"Antisemitismus ist keine Meinung, Antisemitismus ist Menschenhass. Der Fall documenta fifteen hat auf eklatante Weise gezeigt, wie verbreitet nicht nur der israelbezogene Antisemitismus sondern auch der klassische Judenhass ist. Antisemitismus erschüttert die Grundfesten unserer Demokratie.

 

Deshalb unterstütze ich die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus: Sie wollen aufrütteln, aufklären und zum Engagement gegen Judenhass aktivieren."

 

— Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

Dr. Felix Klein

Bekennende Antisemiten gibt es nur wenige. Judenhass hat trotzdem Konjunktur – vor allem als sogenannte „Israelkritik“. Die Documenta hat es gezeigt: Mit Israelhass gelingt das Kunststück, quer durch die Milieus Applaus für Antisemitismus zu bekommen und sich zugleich moralisch gut dabei zu fühlen. Das aufzudecken und sich jeder Form des Antisemitismus in den Weg zu stellen, braucht Wissen und Mut. Die Amadeo Antonio Stiftung hat beides. Und das seit Jahren. Danke für Eure Arbeit!

- Esther Schapira, Journalistin

Omid Nouripour

"Das Gift des Antisemitismus wirkt tief in die Gesellschaft hinein. Verschwörungserzählungen haben Hochkonjunktur, Schuld wird umgekehrt und die Feinde der offenen Gesellschaft stricken an neuen menschenverachtenden Narrativen. Die Opfer sind stets die gleichen.

 

Daher kann es nur eine Antwort geben. Wir Demokrat*innen stehen zusammen und treten Hass und Hetze entschieden entgegen. Antisemitismus muss gestoppt werden!"

 

— Omid Nouripour, Bündnisvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

Omid Nouripour

Volker Beck

"Vollmundig erklären Politikerinnen und Politiker so gern wie kontrafaktisch: Antisemitismus hat keinen Platz in Deutschland! Und dann passiert etwas wie die documenta in Kassel. Monatelang wird antisemtisches und antizionistisches Zeug ausgestellt; niemand fühlt sich verantwortlich und nichts geschieht; außer vollmundige Erklärungen der Zuständigen.

 

Wir werden Antisemitismus wohl nie los werden, wir müssen ihn aber erkennen, wo er uns entgegentritt, und ihm den gesellschaftlichen Raum streitig machen. Also #Antisemitismusstoppen statt wohlfeile Bekenntnisse."

 

— Volker Beck, geschäftsführender Gesellschafter des Tikvah Institut und Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

Ferda Ataman

"Egal, ob wir von "neuem" oder "alten" Antisemitismus reden: Antisemitismus ist eine Gefahr für unser Zusammenleben, und er ist es vor allem für die Juden*Jüdinnen, die sich nicht sicher fühlen können. Wenn wir eines gelernt haben sollten ist es, nicht darüber zu schweigen und jeder Form von Hass und von Antisemitismus entgegenzuwirken.

 

Menschen, die Hass und Diskriminierung erfahren, müssen von Staat und Gesellschaft den Rücken gestärkt bekommen - immer."

 

— Ferda Ataman, Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung

Dr. Klaus Lederer

Dr. Klaus Lederer

"Es hilft nur klare Kante! Klare Kante gegen jede Form von Antisemitismus! Antisemitische Denk- und Deutungsmuster, offener wie verdeckter Antisemitismus, antisemitisch motivierte Straf- und Gewalttaten – es hört nicht auf und kommt nicht nur von rechts, sondern leider - und viel zu oft - auch aus der Mitte der Gesellschaft.

 

Niemals dürfen wir uns damit abfinden, niemals in unserem Widerstand nachlassen. Deshalb sind die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus so wichtig: Sie geben uns das Rüstzeug für unseren Kampf."

 

— Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa

Petra Pau

"Wie tief verankert Antisemitismus in unserer Gesellschaft immer noch ist, belegt der Anstieg antisemitischer Straf- und Gewalttaten aus dem jüngsten RIAS-Jahresbericht aber auch die DOCUMENTA fifteen, die den jüngsten beschämenden Höhepunkt von israelbezogenem Antisemitismus in unserem Land markiert.

Antisemitismus darf nicht unwidersprochen bleiben - Egal wo und in welcher Form! Es ist Aufgabe des Staates, aber auch zivilgesellschaftliches Gebot, alle Kräfte gegen Antisemitismus zu bündeln."

 

- Petra Pau, MdB Fraktion DIE LINKE im Bundestag

 

Orkan Özdemir

Orkan Özdemir

"Der Kampf gegen Antisemitismus ist kein punktueller, sondern viel eher ein kontinuierlicher Kampf. Wir müssen Antisemitismus als Querschnittsthema verstehen und alle Bereiche unseres Lebens entsprechend kritisch hinterfragen.

 

Der Kampf gegen Antisemitismus geht jeden an. Gemeinsam, solidarisch, gegen Hass und Hetze!"

 

— Orkan Özdemir, Mitglied des Abgeordnetenhauses

 

Daniel Donskoy

 

„Die Kultur ist das Spiegelbild der Gesellschaft. Wenn das so ist, überrascht es kaum, wie oft man auf kultureller Ebene immer noch mit Antisemitismus und - noch schlimmer - Ignoranz zu tun hat.“

 


- Daniel Donskoy, Schauspieler und Musiker

 

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