Weiter zum Inhalt

Autor: Amadeu Antonio Stiftung

Mut aus dem Koffer
Gefördertes Projekt

Bildungsarbeit gegen Rassismus neu gedacht: Mut aus dem Koffer

In Brandenburg sind immer mehr Menschen von rassistischen Angriffen und Ausgrenzung betroffen. Rassistische Äußerungen auch in Schulen und Jugendtreffs in Cottbus nehmen zu. Cottbuser Fachkräfte haben nun einen Anti-Rassismuskoffer entwickelt, der Kinder und Jugendliche sensibilisiert und Ausgrenzungen entgegenwirkt.

Trump_AfD_Unsplash_Pau Casals

Schützt Trump die AfD vor dem Verbotsverfahren?

In den nächsten Wochen könnte das Verwaltungsgericht Köln die Einstufung der AfD durch das Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch erstinstanzlich bestätigen. Trotzdem tritt die AfD offener rechtsextrem denn je auf. Ein Grund für die weitere Radikalisierung heißt Donald Trump.

Gegenwind 2026 Fonds_IMAGO_Christian Heilwagen

Gegenwind 2026 – Fonds gegen Rechtsextremismus

Rechtsextreme Normalisierung ist Realität – doch der Gegenwind gegen Hass und Hetze ist stark! Demokratische Standards wie Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit, Minderheitenschutz, Achtung der Grundrechte und soziale Gerechtigkeit sind nicht verhandelbar! Wir fördern eure Initiativen zur Verteidigung der Demokratie.

Jahrestag_Magdeburg

Der Anschlag von Magdeburg: Ein Jahr danach

Vor einem Jahr verwandelte sich der Magdeburger Weihnachtsmarkt in einen Ort des Grauens. Heute ist er wieder hell erleuchtet. Während Besucher*innen in Vorfreude über den Platz schlendern, kämpfen andere noch immer mit den Schatten des 20. Dezembers 2024.

Rückblick_Rechtsextremismus

Rechtsextremismus 2025: Gewalt, Gewöhnung, Gegenwehr

Der Rechtsextremismus gewinnt 2025 nicht nur durch die AfD, sondern auch durch junge, radikale Gruppen weiter an Boden. Neonazistische Jugendorganisationen füllen Lücken in Schulen und Gesellschaft, mobilisieren mit Hass und Gewalt. Der Einfluss der rechtsextremen AfD reicht sogar bis in das Weiße Haus der USA.

Rückblick_Antisemitismus

Antisemitismus 2025: Die Geiseln sind frei, der Hass bleibt

Die antisemitischen Vorfälle haben 2025 ein neues Hoch erreicht. Und das, obwohl mit dem Waffenstillstand im Nahen Osten die antisemitischen Massenmobilisierungen ihren Zenit überschritten haben. Jüdisches Leben ist ständig bedroht, wie zuletzt der Terroranschlag auf eine Chanukka-Feier in Sydney verdeutlicht. Und niemand sollte die rechtsextreme Raumnahme unterschätzen, die in Deutschland schon immer mit einer Zunahme an Antisemitismus einherging.

Kommentar_Timo Reinfrank
Kommentar

Wie die Debatte über „unabhängige NGOs“ politisch instrumentalisiert wird

Die scheinbar sachliche Frage nach Transparenz ist Teil einer autoritären Strategie. Was als scheinbar sachliche Frage nach Transparenz präsentiert wird, ist längst Teil des autoritären Playbooks, wie wir es aus den USA kennen. Die Zivilgesellschaft soll als demokratische Gegenmacht geschwächt werden.

Jahresrückblick Zivilgesellschaft_Unsplash_Christian Lue

Zivilgesellschaft 2025: Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos

Jahresrückblick: Die demokratische Zivilgesellschaft steht unter Druck. Trotz Fördermittelkürzungen, Verleumdungsstrategien und gewalttätigen Angriffen blieb sie 2025 resilient – und kämpfte weiter für solidarischen Zusammenhalt, gegen Ohnmachtsgefühle und Menschenfeindlichkeit.

Rückblick Antifeminismus

Antifeminismus 2025: Bedrohte Körper, bedrohte Demokratie

Jahresrückblick zu Antifeminismus & Queerfeindlichkeit: Rechte Kampagnen, Hasswellen und politisierte Moralpaniken machten 2025 deutlich, wie eng körperliche Selbstbestimmung, Gleichstellung und demokratische Stabilität zusammenhängen.

Amadeu Antonio Preis 2025
In eigener Sache

Dessau Afro Festival gewinnt Amadeu Antonio Preis 2025

Die Amadeu Antonio Stiftung würdigt mit dem Amadeu Antonio Preis zum fünften Mal Initiativen, die sich im ländlichen Ostdeutschland engagieren. Angesichts zunehmender rechter Mobilisierung richtet der Preis seinen Fokus neu aus. Der mit 3.000 Euro dotierte erste Platz des Amadeu Antonio Preises ging an das Dessau Afro Festival.

News_Bundestag_Unsplash_Christian Lue

Bundestag: Breite Kritik an rechtsextremer Kampagne gegen Amadeu Antonio Stiftung

Am Mittwochabend wurde im Bundestag ein Antrag der rechtsextremen AfD über den Stopp der Förderung der Amadeu Antonio Stiftung debattiert. Demokratische Politiker*innen von CDU/CSU, Grüne, SPD und Linke konterten. Geschäftsführer Timo Reinfrank zeigte sich ermutigt vom geschlossenen Auftreten der demokratischen Fraktionen, die sich klar hinter die Stiftung und andere zivilgesellschaftliche Akteur*innen stellten.

Code of Conduct Demokratische KI

Code of Conduct: KI in der Zivilgesellschaft demokratisch nutzen

Wie sollen sich demokratische Organisationen zu einer Technologie verhalten, die als nützliches Tool den Arbeitsalltag erleichtern kann, aber gleichzeitig antidemokratischen Akteur*innen die Manipulation unserer Gesellschaft ermöglicht? Die Amadeu Antonio Stiftung hat gemeinsam mit mehr als 40 Organisationen der Zivilgesellschaft eine freiwillige Selbstverpflichtung erarbeitet, die der Zivilgesellschaft Orientierung bieten soll und wichtige Grundprinzipien beschreibt.

Terrorfinanzierung per Crowdfunding

Festnahme in Dortmund: Terrorfinanzierung per Crowdfunding

Ein Mann soll im Darknet private Daten veröffentlicht, Attentate gefordert und Zahlungen zur Ermordung von Politiker*innen gesammelt haben. Die Verknüpfung aus autoritär-libertärer Ideologie und technischer Anonymität schafft neue Gefahren für die Demokratie.

AfD_Antrag_Projekte_gefährdet

AfD fordert Förder-Stopp: Diese Stiftungs-Projekte sind gefährdet

Die Konsequenzen eines Förderstopps für die Amadeu Antonio Stiftung, wie ihn die AfD im Bundestag fordert, wären weitreichend: Vor allem vier Projekte der Stiftung, die unmittelbar demokratisches Engagement, politische Bildung und den Schutz von Betroffenen stärken, stünden auf der Kippe.

CSD_Monitoring
Monitoring

Angriffe auf CSDs erreichen 2025 Rekordniveau

Im Jahr 2025 fanden in Deutschland so viele Christopher Street Days (CSDs) statt wie noch nie zuvor – insgesamt 245 Veranstaltungen. Gleichzeitig erreichte auch die Zahl rechtsextremer Übergriffe auf diese Events einen traurigen Höchststand.

Lars Repp
Kommentar

Friedrich Merz und das „Problem im Stadtbild“

Friedrich Merz hat mit seiner jüngsten Einordnung zum „Stadtbild“ die zuvor ausgelösten Bilder nicht korrigiert, sondern verfestigt. Unter dem Vorwand der „illegalen Migration“ zieht er eine Trennung zwischen „guten“ und „schlechten“ Einwander*innen.

AgA Bund 2025 Beitragsbild
Aktionswochen gegen Antisemitismus

„Jetzt du! Wir zusammen.“ – Kampagne für Engagement gegen Judenhass

Für Jüdinnen*Juden bedeutet der sich zuspitzende Antisemitismus eine massive Bedrohung ihrer Sicherheit. Die Aktionswochen gegen Antisemitismus regen mit der Kampagne „Jetzt du! Wir zusammen.“ breit dazu an, Verantwortung zu übernehmen und Antisemitismus etwas entgegenzusetzen – im Alltag, im Netz und im öffentlichen Raum.

Klassenzimmer_Unsplash
Handlungsempfehlungen

10 Punkte gegen Rechtsextremismus an Schulen

Hakenkreuze im Heft, Hitlergrüße im Klassenchat, homofeindliche Parolen rund um CSD-Gegendemonstrationen: Was früher als Ausnahme galt, ist für manche Schulen zur belastenden Realität geworden. Gleichzeitig treten Eltern und Peers mit menschenfeindlichen Haltungen sichtbarer auf. Das verunsichert: Was ist strafbar, was pädagogisch zu klären? Welche Maßnahmen greifen – und wer unterstützt, wenn es eskaliert?

Lisa Geffken_Amadeu Antonio Stiftung
Interview

Rechtsextreme rekrutieren über Fitness, Feminismus und Feindbilder

Ob Gaming-Communities oder maskuliner Fitness-Content– rechtsextreme Akteur*innen sprechen Jugendliche heute dort an, wo sie sich zu Hause fühlen. Im Interview erklärt Lisa Geffken vom Kompetenzzentrum Rechtsextremismus und Demokratieschutz, wie digitale Radikalisierung funktioniert – und wie wir uns ihr entgegenstellen können.

Bleib informiert!

Melde dich jetzt zum Newsletter an und verpasse keine unserer nächsten Publikationen!

Schön, dass du dich für unsere Publikation interessierst! In unserem monatlichen Newsletter erhältst du spannende Einblicke in den Alltag demokratischer Zivilgesellschaft und in unsere Arbeit.

    Mit dem Absenden des Formulars erkläre ich mich mit der Verarbeitung meiner Daten gemäß der Datenschutzerklärung einverstanden und erhalte den Newsletter. Ich kann meine Einwilligung jederzeit über den Abmeldelink im Newsletter widerrufen.

    Publikation bestellen Direkt zum PDF