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Antisemitische Vorfälle auf drei antiisraelischen Demonstrationen

Im Zuge des eskalierenden Konflikts zwischen Israel und den Palästinenser:innen beziehungsweise der radikalislamischen Terrororganisation Hamas versammeln sich in Gelsenkirchen etwa 180 Menschen zu einer Demonstration. Fahnenschwenkend und „Kindermörder Israel“ skandierend zieht der Protestzug über den Bahnhofsvorplatz in Richtung Synagoge. Dort angelangt rufen mehrere Personen aus dem Demonstrationszug wiederholt „Scheiß Juden“. Auf einem Video, das vom Zentralrat der Juden in Deutschland via Twitter veröffentlicht wurde, ist zu sehen, dass anwesende Polizist:innen trotz der antisemitischen Parolen nicht eingreifen. Bei einer ebenfalls propalästinensischen Demonstration am gleichen Tag in Hannover verhindert die Polizei mehrfache Versuche von Teilnehmenden, israelische Fahnen zu verbrennen. Auch in Berlin-Neukölln findet an diesem Tag eine antiisraelische Kundgebung statt, bei der es laut dem Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) zu antisemitischen Parolen kommt („Intifada bis zum Sieg“).

 

Kategorie: Kundgebungen, Demonstrationen, Veranstaltungen

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