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Demonstration „Wedding ohne Waffen“: Greta Thunberg mit „YALLA INTIFADA“-Shirt

, Berlin

Bei einer Demonstration unter dem Motto „Wedding ohne Waffen“ in Berlin-Wedding nehmen antiimperialistische, linksislamistische und auch Akteure aus dem Umfeld des sogenannten „Ostermarschs“ teil. Die Klimaaktivistin Greta Thunberg, die zuletzt mit mehreren antiisraelischen Aktivist*innen in Richtung Gaza segelte, ist ebenfalls vor Ort. Sie trägt ein T-Shirt auf dem „YALLA INTIFADA“ steht und die Kufiya über den Schultern.
Zum Tragen der Kufiya forderte der Großmufti von Jerusalem, „Mohammed Amin al-Husseini“, im Jahr 1936 die Bevölkerung auf. Die Kufiya sollte als Zeichen der arabischen Bevölkerung zur Abgrenzung von Juden, ihrer Vertreibung aus Palästina und als Aufstand gegen die Kolonialmacht Großbritannien, dienen. Weiterhin machte Jassir Arafat die Kufiya populär. Arafat war Vorsitzender der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und erster Präsident Palästinas, er lehnte die Existenz Israels ab und trug maßgeblich zum Terror gegen Israel bei.
Intifada bedeutet Aufstand/Rebellion und bezieht sich unter anderem auf die zwei mehrjährigen Serien von Terroranschlägen auf die Zivilbevölkerung in Israel (1987-1993 sowie 2000-2005).

Die Teilnehmenden rufen:

  • „Yallah, yallah intifada!“, „Lang lebe Intifada!“ und „Intifada revolution“
  • „Death, death to the IDF!“ und „Death, death to the IOF!“
    Mit IDF sind die „Israel Defense Forces“, die israelische Armee, gemeint. Der Satz wurde in der Vergangenheit genutzt, um Gewalt gegen Jüdinnen*Juden zu rechtfertigen.
    „IOF“ bedeutet „Israel Occupying Force“, hierbei handelt es sich um eine abwertende Bezeichnung der IDF
  • „No peace, no peace, no peace on stolen land.“
  • „There is only one state, Palestine 48!“
    Mit „’48“ ist das Jahr 1948 gemeint, also der Zeitpunkt als Israel noch nicht existierte und damit wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.
  • „Huriya, huriya, Falasteen arabiya“ übersetzt „Freiheit, Freiheit, Palästina ist arabisch“
    Israel wird damit das Existenzrecht abgesprochen.

Auf Bannern und Plakaten ist zu lesen:

  • auf einm Banner der Partei Die Linke steht: „Deutschland ist Komplize! Keine Waffen für Genozid!“ Auch das Muster der Kufiya ist abgebildet.
  • „Besatzer raus aus Palästina und Libanon! Kriegsverbrechen, Apartheid, Genozid: Israel verstößt täglich gegen das Völkerrecht, mordet weiter“
  • ein Banner ruft zur Solidarität mit „Dr. Hussam Abu Safiya“ auf. Der Arzt pflegt laut JFDA e.V. enge Kontakte zur Terrororganisation Hamas.
  • „ALL COLONIZERS ARE BASTARDS“

Die Teilnehmenden halten die Flagge Palästinas, von Young Struggle, der Linksjugend solid, der Partei Die Linke und teils des antisemitischen iranischen Mullah-Regimes hoch.

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Weitere Informationen

Vorfalltyp: Versammlungen, Veranstaltungen
Erscheinungsform: Israelbezogener Antisemitismus

Quelle: JFDA e.V.

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