, Mönchengladbach
Unbekannte sprengen einen Blumenkübel in die Luft, der als Erinnerungsort für die Jüdin Amalie Jung errichtet wurde. Er ist Teil des Projekts Amaliengarten. Amalie Jung wurde 1896 geboren und lebte in der Goethestraße 3 und arbeitete aller Wahrscheinlichkeit nach als Näherin. Sie wurde 1941 ins Ghetto Litzmannstadt in Polen deportiert und am 22. August 1942 ermordet. An ihrem zuletzt frei gewählten Wohnort in der Goethestraße 3 wurde ein Stolperstein zur Erinnerung an sie verlegt.
Vorfalltyp: gezielte Sachbeschädigung und Schändung
Erscheinungsform: Schuldabwehr Antisemitismus
