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Federführende Personen der Linksjugend verbreiten antisemitische Parolen und verharmlosen Terrororganisation Hamas

, bundesweit

Laut BR-Recherche verbreiten Personen in führenden Positionen der Linksjugend antisemitische Parolen im internen Verbandsforum und verharmlosen die antisemitische und islamistische Terrororganisation Hamas:

So schreibt der Bundessprecher der Linksjugend laut BR in internen Chatgruppen, dass es „wirklich peinlich“ sei, die Terrororganisation „einfach als islamistisch abzustempeln“.

Der Landessprecher in Rheinland-Pfalz behauptet, dass sich mehr als 10.000 Palästinenser in „israelischen Konzentrationslagern“ befänden. Zudem schreibt er, Israel setze weltweit Juden einer Gefahr aus, indem es „einen Genozid im Namen des Judentums“ unter der Flagge mit dem Davidstern verübe. Außerdem veröffentliche er in einem Forum ein Bild einer brennenden israelischen Flagge, versehen mit dem Schriftzug: „Israel verrecke!“. Eine Anlehnung an den nationalsozialistischen Spruch „Juda verrecke“.
Mit diesen Beiträgen dämonisiert er Israel, relativiert die Shoah und spricht Israel letztendlich seine Existenzberechtigung ab.

Der Bundesarbeitskreis „Agitationspropaganda“ (BAK Agitprop) der Linksjugend [’solid] (aufgelöst im Juni 2026) postet auf seinem Instagram-Kanal folgendes: „Death, Death, Death to the IDF“.
Mit IDF sind die „Israel Defense Forces“, die israelische Armee, gemeint. Der Satz wurde in der Vergangenheit genutzt, um Gewalt gegen Jüdinnen*Juden zu rechtfertigen.
Das Zentralkommitee des Arbeitskreises schreibt einen Tag nach der Auflösung, dass man sich „der deutschen Staatsräson nicht beugen“ dürfe und dass die israelische Armee ein „faschistisches Staatsorgan von einem imperialistischen Projekt“ sei. Außerdem müsse diese „vernichtet werden, denn sie steht dem Sozialismus im Weg“.

Die Landessprecherin der Linksjugend Brandenburg schreibt im internen Forum bezüglich Nahost, dass eine „gemeinsame Intifada“ die „einzige Möglichkeit“ sei.
Intifada bedeutet Aufstand/Rebellion und bezieht sich unter anderem auf die zwei mehrjährigen Serien von Terroranschlägen auf die Zivilbevölkerung in Israel (1987-1993 sowie 2000-2005).

Ein Beisitzer im Landesvorstand der Linkspartei Niedersachsen und aktiv in der Linksjugend schreibt auf Instagram „Nie wieder heißt Yalla Yallah Intifada“.

Vorfalltyp: Kommentare, Hetze, Zuschriften

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