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Gegenprotest AfD-Parteitag: Antiisraelische Akteure jagen Person, weil sie jüdisches Tuch trägt

, Erfurt

Beim Parteitag der AfD kommt es zu großen Gegenprotest. Hierbei liegt ein Fokus auf dem Hass gegen Israel. Es werden Transparente mit Parolen wie „Freiheit für Palästina“, „Das ist kein Krieg, das ist Genozid! Erfurt Students for Palestine“ oder „Gegen jede faschistische Politik“ hochgehalten.
Ein Teilnehmer, der am Protest gegen die AfD teilnimmt, trägt eine Sudra (= traditionelles, rechteckiges Tuch, das im Judentum seit der Antike als Kopfbedeckung, Schal oder Umhang getragen wurde) und wird aufgrund dieser von einer Gruppe mit „Free Palestine“ beleidigt. Es folgen Beschimpfungen wie „Zionist“. Der Teilnehmer versucht aufgrund des aggressiven Auftretens der Gruppe sich von dieser zu entfernen. Dies gelingt ihm nicht, die Gruppe verfolgt ihn und brüllt „Es gibt kein Recht auf Zio-Propaganda“, „Zio, verpiss dich, keiner vermisst dich“ und „Viva Palästina“. Der Betroffene entdeckt bei seiner Flucht einen Stand der Recherche- und Informationsstelle gegen Antisemitismus (RIAS) und begibt sich zum Schutz dorthin.

Vorfalltyp: Versammlungen, Veranstaltungen
Erscheinungsform: Israelbezogener Antisemitismus / Antisemitisches Othering

Quelle: Ruhrbarone

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