Ein 35-jähriger Mann trägt eine Kippa, eine traditionelle Kopfbedeckung männlicher Juden, sowie einen Pullover mit IDF-Emblem, dem Emblem der israelischen Armee. Er ist mit seiner Freundin am Rathausufer unterwegs. Als die beiden an zwei Frauen vorbeigehen, die auf einer Bank sitzen, ruft eine der Frauen „Free Palestine“ in seine Richtung. Die Freundin des Mannes spricht daraufhin die auf der Bank sitzenden Frauen an und fragt, ob alles in Ordnung sei. Eine der Frauen beginnt eine lautstarke Diskussion und wird aggressiv.
Im Anschluss setzen sich zwei weitere männliche Passanten zu den Frauen auf die Bank. Sie bekommen den Streit mit, und einer sagt daraufhin: „Ja, genau, Free Palestine“, spricht auf Arabisch weiter und lacht. Die Männer beleidigen den Juden anschließend mit Worten wie „Judenkopf“. Einer der Männer fordert das Paar sinngemäß auf, mit ihm nach Hause zu kommen, und äußert, sein Vater würde das Paar „anspucken“. Er führt weiter aus, was sein Vater mit ihnen machen würde. Beide Männer lachen und setzen die Beleidigungen fort.
Es bleibt nicht bei den verbalen Angriffen: Stattdessen schlagen und treten die Männer den Juden. Die Freundin des 35-jährigen Juden bittet drei Passant*innen um Hilfe. Diese versuchen schlichtend einzugreifen, wobei einer der drei ebenfalls einen Schlag durch die Täter abbekommt und leicht verletzt wird.
Der Mann hat in der Vergangenheit bereits zwei antisemitische Übergriffe erlebt, bei denen er ebenfalls zunächst verbal und anschließend körperlich angegriffen wurde.
