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Kundgebung: Märtyrer verherrlicht, Israel Städte abgesprochen

, Berlin

Bei einer antiisraelischen Kundgebung in Berlin-Schöneberg sagt ein Redner laut JFDA e.V. sinngemäß auf Arabisch: „Das Land gehört uns. Jerusalem gehört uns […] und Gott ist meiner Kraft bei uns – auch wenn sich die Soldaten der Unterdrückung versammeln.“ Und er sagt: „Die Stadt [Jerusalem] ist unser, wir werden nicht auf sie verzichten, denn sie ist Palästina.“ Außerdem sagt er: „Ich bin Akka, ich bin Jaffa, ich bin Safed, ich bin Saffuriya, ich bin Askalan, ich bin al-Majdal, ich bin Gaza, […] ich bin Jabaliya, ich bin Rammalah, ich bin Jenin, ich bin Sakhnin.“ Bei dieser Aufzählung handelt es sich um Städte, die sich teils auch in Israel befinden. Mit dieser Aufzählung spricht er diese Städte Israel ab.
Hinter dem Redner steht Ibrahim Ibrahim, ein Berliner Palästina-Aktivist, der an der Wahlparty der Partei Die Linke teilnahm und der laut Verfassungsschutz als Vertreter des Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees (VPNK) und führender Unterstützer der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) eingestuft wird. Letztere wird von Deutschland, der EU und den USA als Terrororganisation gelistet. Das VPNK gilt als Dach für die PFLP und die Terrororganisation Hamas.
Ibrahim Ibrahim sagt laut JFDA e.V. auf Arabisch sinngemäß: „[…] Gedenkminute für die Seelen unserer Märtyrer, im Libanon, in Syrien und im Irak, […] der Märtyrer der Islamischen Republik Iran und der Märtyrer unserer gesamten arabisch-islamischen Nation mit der palästinensischen Hymne.“

Die Teilnehmenden verharmlosen das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 indem sie sagen „…wenn Hamas einen Fehler gemacht hat…“ und sie rufen:

  • „Von Berlin bis nach Gaza, yallah yallah Intifada!“
    Intifada bedeutet Aufstand/Rebellion und bezieht sich unter anderem auf die zwei mehrjährigen Serien von Terroranschlägen auf die Zivilbevölkerung in Israel (1987-1993 sowie 2000-2005).

Angemeldet hat die Kundgebung das Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee (VPNK).

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Weitere Informationen

Quelle: JFDA e.V.

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