Am Frauenkampftag versammeln sich in Frankfurt am Main Befürworter des antisemitischen Mullah-Regimes im Iran unter dem Motto „Hände weg vom Iran – Stoppt die US-Israelische Aggression“ und rufen:
- „Kindermörder Israel“
Sie bedienen sich hierbei einer modernen Form der antisemitischen Verschwörungserzählung, nämlich der „Ritualmordlegende“. Diese besagt, dass Jüdinnen*Juden christliche Kinder töten, um deren Blut für das Pessachfest zu nutzen. - „Frauenmörder Israel“
- „Tod für Israel, Tod für Israel!“
Gegendemonstrant*innen rufen die Teilnehmenden „Tod den Vaterlandsverrätern!“ und „Ehrenlose!“ auf Arabisch zu.
Der stellvertretende Vorsitzende der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen, Ünal Kaymakci, sagt in seiner Rede: „Wir fordern Schluss mit der Unterstützung der Kriegsmaschine der USA und Israels. Keine Unterstützung von Völkerrechtsverbrechen. Das iranische Volk entscheidet selbst über seine Zukunft. Und weg, weg mit den Israel-Kriegslobbyisten aus unseren deutschen Ämtern und den Medien.“
Der Vorsitzende ist Sprecher der schiitischen Hazrat-Fatima-Moschee in Frankfurt und war viele Jahre im Vorstand eines schiitischen Dachverbands, der Verbindungen zum iranischen Regime hat.
Die Teilnehmenden halten Flaggen des iranischen Mullah Regimes sowie auch Porträts von Ali Chameini, unter denen „Heroic Martyr Of Resistance“ oder „IN HIS LEGACY, WE RISE“ steht, hoch. Ali Chamenei war der Oberste Führer der schiitischen „Islamischen Republik“ im Iran. Seit der Islamischen Revolution 1979 terrorisieren er und seine Schergen das iranische Volk, unterdrücken Frauen und Minderheiten, lassen Kritiker*innen, auch im Ausland, beschatten und ermorden. Er wurde zu Beginn der Angriffe von Israel und den USA auf den Iran 2026 getötet.
Organisiert wird die Demonstration von der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen und dem Verein Friedens- und Zukunftswerkstatt.
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Vorfalltyp: Versammlungen, Veranstaltungen