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Geförderte Projekte

Chronologische Übersicht der geförderten Projekte und unterstützten Personen

© Jugendpresse Deutschland e.V./Lando Hass

Geförderte Projekte 2024

Perspektiven von Betroffenen bei Mahnwachen gegen Antisemitismus sichtbar machen
In der Nacht vom 17. zum 18. Oktober 2023 wurde ein Brandanschlag auf die Synagoge der Gemeinde Kahal Adass Jisroel in Berlin verübt. Zuvor rief die Terror-Organisation Hamas nach dem antisemitischen Terror-Angriff auf Israel am 7. Oktober zur Gewalt gegen Jüdinnen und Juden in der Welt auf. Seitdem stieg die Anzahl antisemitischer Vorfälle stark an. Der Brandanschlag auf die Synagoge steht in der Kontinuität der antisemitischen und rassistischen Gewaltgeschichte in Deutschland. Bei Mahnwachen vor der Synagoge möchte die Initiative Betroffene von Antisemitismus und Rassismus und Engagierte aus der Gedenkarbeit zu Wort kommen zu lassen und Menschen in anderen Regionen ermutigen, ebenfalls aktiv gegen Antisemitismus zu werden.
2024

KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.
Berlin

Für Rechtsextremismus im Kampfsport sensibilisieren
Extrem rechte Organisationen versuchen, vom stetig wachsenden Kampfsport- und Selbstverteidigungsmarkt in Deutschland zu profitieren, bei Kampfsport-Veranstaltungen Nachwuchs für ihre Szene zu rekrutieren und die dort vermittelte Gewaltkompetenz für ihren „Straßenkampf“ zu nutzen. Im Mittelpunkt des Modellprojekts VOLLKONTAKT steht daher die Prävention von Gewalt, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit im Kampfsportsektor. Mit Workshops, Info- und Vernetzungsveranstaltungen sensibilisieren die Projektverantwortlichen für extrem rechte Handlungsweisen im Kampfsport und unterstützen Multiplikator*innen beim Austausch über Gegenstrategien.
Januar – Dezember 2024
ICanDo e.V.
Bundesweit

Vielfalt im Stadion ermöglichen
Der Besuch eines Fußballspiels im Männerprofifußball ist für queere Menschen nach wie vor mit der Gefahr von Diskriminierung bis hin zu gewalttätigen Übergriffen verbunden. Im Rahmen des Projekts wurden in den letzten drei Jahren auf Basis von Interviews mit Betroffenen Maßnahmen identifiziert, wie diese Situation verbessert werden kann. Beispiele sind die Etablierung von Awareness-Ansätzen und die Sensibilisierung der Belegschaft und der lokalen Fanszenen. Gemeinsam mit Vereinen von vier Standorten werden diese Maßnahmen umgesetzt. 2024 steht der Projektabschluss an. Dafür werden die Ergebnisse und Inhalte der Projektarbeit in Form einer Website aufbereitet.
Januar – Dezember 2024
KoFaS gGmbH
Bundesweit

Mit 1000 Buchen den Opfern der NS-Zeit gedenken
In Gedenken an die Geschehnisse im KZ Buchenwald, insbesondere an die von den Nationalsozialist*innen ermordeten Menschen mit Behinderung, pflanzten die Aktiven des Lebenshilfewerks im Rahmen eines inklusiven Gedenkprojekts Bäume entlang der ehemaligen Todesmarschrouten. Innerhalb von vier Jahren gab es sieben Angriffe mit vermutlich rechtsextremen Hintergrund auf die Gedenkbäume. Im Rahmen des Projekts übernehmen Personen mit Behinderung, die zu Baumwarten ausgebildet werden, die Pflege der Bäume. Das Pflegen der durch die Attacken beschädigten Bäume ist ein lebendiger Widerstand gegen die politisch motivierte Zerstörung. Durch das Projekt soll das Gedenken an die Opfer von KZ-Todesmärschen und NS-Krankenmorden aufrechterhalten werden und eine Auseinandersetzung mit der Geschichte angeregt werden.
Januar – Dezember 2024

Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V.
Weimar und Weimarer Land

 

Rechtsextremismus im ländlichen Raum in Schleswig-Holstein bekämpfen
Im Herzogtum Lauenburg sind rechtsextreme Gruppierungen aktiv und haben auch unter jungen Menschen Zulauf. Deshalb planen die Aktiven vom Verein für Medien- und Journalismuskritik e.V. zusammen mit dem Aktionsbündnis "Das Herzogtum bleibt nazifrei" eine Reihe von Info- und Dialogveranstaltungen zum Thema Rechtsextremismus im ländlichen Raum. Es soll dabei um folgende Themen gehen: Verschwörungserzählungen erkennen, Hass und Hetze in digitalen Medien, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit, konstruktiv Konflikte austragen, Gemeinwohlorientierung und sozialen Wandel fördern, Inklusion und Willkommenskultur. Durch die niedrigschwelligen öffentlichen Formate sollen möglichst viele Menschen in der Region erreicht und die Vernetzung der demokratischen Zivilgesellschaft im ländlichen Raum gestärkt werden.
April –  Dezember 2024
Verein für Medien- und Journalismuskritik e.V.
Mustin, Schleswig-Holstein

 

Aufklären über sexualisierte Gewalt und Diskriminierung in der Musikbranche
#musicmetoo ist eine Plattform für das anonyme Teilen von Erfahrungen mit Diskriminierung und Belästigung in der Musikbranche und liefert Informationen, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Plattform setzt sich gegen sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch innerhalb der Musikbranche ein. Im Rahmen einer Social-Media-Kampagne werden Menschen niedrigschwellig über verschiedene Themen sensibilisiert z.B. Definitionen zu Gewalt, Prävention sexualisierter Gewalt oder Folgen für Betroffene.
Januar-März 2024
Coreunity e.V.
Oldenburg, Niedersachsen

 

Jugendliche für israelbezogenen Antisemitismus sensibilisieren
Israelbezogener Antisemitismus wird derzeit vielerorts sichtbar: bei Jugendlichen, im kulturellen Bereich, in Teilen mancher migrantischer Communities, bei einigen Gruppierungen der politischen Linken, bei der politischen Rechten oder in der Mitte der Gesellschaft. Die Engagierten wollen Jugendliche an Schulen und in Jugendorganisationen zu israelbezogenen Antisemitismus sensibilisieren. Es sind Workshops und Planspiele zum Nah-Ost-Konflikt sowie Podien und andere interaktive Veranstaltungsformate geplant, wie z.B. eine Speakers Corner. Die Teilnehmenden und Interessierten werden dazu angeregt über den Unterschied zwischen israelbezogenem Antisemitismus und der Kritik an israelischer Politik nachzudenken. Auch Handlungsempfehlungen zum Umgang mit antisemitischen Äußerungen werden aufgezeigt.
April – Juli 2024
Gesellschaftswissenschaftliches Institut München e.V.
München, Bayern

Engagierte im ländlichen Rheinland-Pfalz haben kein Bock auf Nazis
Mit dem Aktionstag „Kein Bock auf Nazis"" wollen die Aktiven von der Kontaktstelle Holler auf die flüchtlingsfeindliche und rassistische Stimmung im Landkreis Kusel reagieren, die durch Parteien wie AfD und III. Weg und durch lokale Neonazis angefeuert wird. Mit Musik, Ausstellungen und Vorträgen laden die Engagierten dazu ein, sich über rechtsextreme Aktivitäten und Menschenfeindlichkeit zu informieren.  Durch den Aktionstag sollen auch Alternativen zu rechtsextremem Gedankengut aufgezeigt werden und die demokratischen Strukturen im Landkreis gestärkt werden.
Juli 2024

Kontaktstelle Holler e.V.
Kusel, Rheinland-Pfalz

 

Über Reichsideolog*innen in Nordwürttemberg aufklären
Im April 2022 wollte die Polizei eine illegale Schusswaffe des "Reichsbürgers" Ingo K. aus dem Main-Tauber-Kreis einziehen. Als ein SEK-Beamter den Rollladen seiner Terrassentür öffnete, feuerte der Reichsideologe mehrere Schüsse ab. Neben der Schusswaffe fand die Polizei eine Vielzahl an Waffen und Patronen. 2023 wurde Ingo K. nach 33 Prozesstagen vor dem Oberlandesgericht Stuttgart zu einer langjährigen, noch nicht rechtskräftigen Haftstrafe verurteilt. Im Prozess kamen unzählige Details über die Biografie, die Ideologie, die Radikalisierung und die rechtsextremen Netzwerke des "Reichsbürgers" ans Tageslicht. Die entstandenen Prozessberichte und gewonnenen Erkenntnisse werden nun in einem Buch und einem Begleitband veröffentlicht. Sie gewähren Einblicke in die Arbeit der Justiz und Polizei, in den Ablauf des SEK-Einsatzes und in die Biografie, Ideologie, Radikalisierung und rechtsextremen Netzwerke des Schützen. Das Buch wird bei Veranstaltungen vorgestellt. Dabei wird über die Tat und den Täter, aber auch über die lokalen und regionalen Strukturen der neonazistischen und reichsideologischen Szene in Nordwürttemberg aufgeklärt.
Januar – Dezember 2024
KZ-Gedenkstätte Neckarelz e.V.
Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg

 

Völkischer Landnahme in der Lüneburger Heide entgegentreten
Völkische Strukturen sind in den eher strukturschwachen Landkreisen Lüneburg und Uelzen ausgeprägt, verfestigt und im Wachsen begriffen. Die Engagierten von den Falken wollen deshalb mit einer Abendveranstaltung die interessierte Öffentlichkeit über Elemente völkischer Ideologie informieren und für die Strategien und die konkreten Akteur*innen der völkischen extremen Rechten sensibilisieren. Im Anschluss diskutieren Vertreter*innen von zivilgesellschaftlichen Initiativen auf einem Podium über (erfolgreiche) Handlungsstrategien.
März 2024
SJD Die Falken, Bezirk Hannover
Lüneburg, Niedersachsen

 

Lesen gegen Rassismus in Hamburg
Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus am 21. März organisieren die Engagierten als Teil des Eimsbütteler Netzwerks gegen Rassismus einen „Lesemarathon gegen Rassismus“. Die Veranstaltung findet unter dem Motto „Menschenrechte für alle“ auf dem Hallerplatz in Hamburg Eimsbüttel statt. Beim Lesemarathon wird es um verschiedene Formen von Rassismus gehen, zum Beispiel Rassismus gegen Musliminnen und Muslime, gegen Sintizze und Romn*ja, gegen Schwarze Menschen oder gegen Geflüchtete. Auch Antisemitismus wird thematisiert. Die Aktiven bekommen bei ihrem Engagement täglich Rassismus mit. Beispielsweise finden Geflüchtete aufgrund ihres Namens keine Wohnung oder Arbeit, die Kinder bekommen trotz guter Noten keine Gymnasialempfehlung oder Geflüchtete werden von Personen, die ihnen fremd sind, geduzt. Durch die Veranstaltung wollen die Engagierten in Eimsbüttel für das Thema sensibilisieren und zur Solidarität mit Betroffenen und dem Eingreifen bei rassistischen Vorfällen ermutigen. 
März 2024
Flüchtlingshilfe Harvestehude e.V.
Hamburg

 

Three Faces of Antisemitism: Right, Left and Islamist
Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 gibt es weltweit einen Anstieg des Antisemitismus, auch in Deutschland. Dieser Antisemitismus mündet immer wieder in konkrete Gewalt gegenüber Jüdinnen und Juden. Um an verschiedenen gesellschaftlichen Orten gegen alle Formen des Antisemitismus vorzugehen und ein möglichst breites Publikum anzusprechen, veranstaltet das Institut für Neue Soziale Plastik drei Lesungen mit dem dem US-amerikanischen Historiker Jeffrey Herf aus seinem neuen Buch "Three Faces of Antisemitism: Right, Left and Islamist" mit anschließenden Diskussionsveranstaltungen gewinnen. Die Veranstaltungen sollen Terrorverharmlosung problematisieren, für historische Kontinuitäten von Antisemitismus sensibilisieren und zur Auseinandersetzung mit Abwehrmechanismen anregen.
März 2024
Institut für Neue Soziale Plastik e.V.
Berlin, Potsdam, Magdeburg

 

Spazierengehen gegen Antisemitismus in Tübingen
Nicht erst seit dem terroristischen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 kommt es bundesweit zu antisemitischen Äußerungen und Gewalttaten. Ein theatraler Stadtspaziergang durch Tübingen führt zu verschiedenen Erinnerungsorten der Shoah im Stadtraum und lässt die Lebensschicksale hinter den verlegten Stolpersteinen lebendig werden lässt. Die Performer*innen klären auf und ermutigen dazu, gegen alle Formen des Antisemitismus Position zu beziehen.

Juni – November 2024
Verein für jüdische Kultur in Tübingen e.V.
Tübingen, Baden-Württemberg

 

Dreimal gegen Rechts aktiv werden
Bundeslandübergreifend engagieren sich Aktivist*innen aus Nordbayern und Thüringen gegen Rechtsextremismus vor ihren Haustüren: Sie klären über rechtsextreme Strategien in ländlichen Räumen auf, unternehmen eine Exkursion zu einer Außenstelle des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg und organisieren eine öffentlichkeitswirksame Radtour, die zu Engagement und Entschlossenheit gegen Rassismus und Antisemitismus aufruft.

März – Juni 2024

Naturfreunde Nürnberg Mitte e.V.
Nordbayern, Thüringen

 

Über den Zusammenhang von Antisemitismus und Queerfeindlichkeit informieren
In Aschaffenburg finden regelmäßig rechtsextreme und antisemitische Aufmärsche statt. Immer wieder kommt es auch zu queerfeindlich motivierten Übergriffen und Sachbeschädigungen. Insbesondere trans Personen werden zum Ziel der Gewalt. In einer Vortragsveranstaltung klärt Veronika Kracher über den Zusammenhang von Antisemitismus, Antifeminismus und Transfeindlichkeit auf. Die Teilnehmenden entwickeln Strategien für mehr Solidarität gegen rechtsextreme Menschenverachtung.

06. April 2024

Stern e.V.
Aschaffenburg, Bayern

 

Sportlich gegen soziale Isolation aktiv werden
Viele geflüchtete Menschen leben unter unwürdigen und unzureichenden Wohnbedingungen, die psychisch belastend sind. Bewohner*innen einer Notunterkunft in Rostock treiben dank der Initiative regelmäßig gemeinsam Sport und nehmen an Kochabenden teil, um Isolation und Einsamkeit zu überwinden, Spaß zu haben und miteinander in Kontakt zu kommen.

März – Dezember 2024
Internationaler FC Rostock e.V.
Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

 

Kaffeetrinken für Vielfalt und Demokratie in Grevesmühlen
Immer mehr Rechtsextreme werden in und um Grevesmühlen aktiv. Rechtsextrem motivierte Übergriffe und rassistische Demonstrationen nehmen zu. Die Stadtverwaltung stellt an unterschiedlichen Plätzen regelmäßig ein bunten Kaffeesofa auf, auf dem Grevesmühlener*innen in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam Visionen für eine offene, vielfältige demokratische Stadtgesellschaft entwickeln.

April – Dezember 2024

Stadt Grevesmühlen
Grevesmühlen, Mecklenburg-Vorpommern

 

Kellinghusen rockt gegen Rechts
Die Kulturinitiative veranstaltet im September 2024 ein großes Konzert auf dem Marktplatz. Regional und überregional bekannte Bands rocken gegen Rassismus, denn Hass und Hetze haben keinen Platz in Kellinghusen!

September 2024
Kulturinitiative Mittel-Holstein e.V.
Kellinghusen, Schleswig-Holstein

 

Landjugend läuft 750 Kilometer für Demokratie
Bei einem Demokratielauf sammelt die Landjugend Oberfranken laufend, rennend, walkend und spazierend 750 Kilometer für Demokratie und Vielfalt und setzt damit ein deutliches Zeichen gegen rechtsextreme Ideologien.

25. Mai 2024
Bayerische Jungbauernschaft Landjugend-Bezirksverband Oberfranken e.V.
Kulmbach, Bayern

 

weiter:gehen: Feministische Bündnisse gegen Antisemitismus stärken
Digitale Zukunftslabore stärken Bündnisse zwischen jüdischen, Schwarzen und migrantisierten Feminist*innen. Diese entwickeln gemeinsam künstlerische Texte und andere Formate, die Rassismus und Antisemitismus zusammendenken und bekämpfen. Dabei entsteht Raum für Utopien in einer Zeit der Krisen und gesellschaftlicher Spaltung.

Mai – Dezember 2024
Kampagnenfabrik e.V.
Berlin

 

Straßenfest setzt Zeichen gegen Queerfeindlichkeit und Gewalt in Coburg
Die Region Coburg grenzt an den Thüringer Landkreis Sonneberg, dem der erste AfD-Landrat bundesweit vorsteht. Gewalt und Diskriminierungen gegenüber der LGBTQIA+ Community sind in Coburg und der Region verbreitet und nehmen spürbar zu. Der Christopher Street Day (CSD) macht lokale Lebensrealitäten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen, nichtbinären und agender Personen sichtbar und fördert die Akzeptanz von Vielfalt. Das queere Straßenfest lädt alle Coburger*innen ein, ein deutliches Zeichen gegen Antifeminismus, Queerfeindlichkeit und Rechtsextremismus zu setzen und solidarisch gegen Gewalt und Ausgrenzung zusammen zu stehen.
15.06.2024

CoMuN e.V.
Coburg, Bayern
 

Say it loud! Uelzen feiert Festival gegen Rassismus und Verschwörungserzählungen
Im Landkreis Uelzen sind völkische Siedler*innen ansässig, die gemeinsam mit anderen rechtsextremen Gruppen antisemitische und rassistische Verschwörungserzählungen verbreiten. Mit dem Festival setzt sich ein breites Bündnis Uelzener Initiativen gegen die rechtsextreme Raumnahme zur Wehr. Mit Kunst, Workshops und einem Stadtrundgang zu den Lebensgeschichten von Verfolgten während des Nationalsozialimus setzen sie ein deutliches Zeichen für Demokratie und Menschenrechte, gegen Rassismus und Ausgrenzung.
31.08.2024
Uelzen bleibt bunt e.V.
Uelzen, Niedersachsen

 

Landwirt*innen und Bäuer*innen engagieren sich gegen Rechtsextremismus und Rassismus
Anfang 2024 gingen viele Landwirt*innen bundesweit demonstrierend auf die Straßen.
Zu den sogenannten Bauernprotesten mobilisierten auch Rechtsextreme und Verschwörungsideolog*innen und instrumentalisierten die Wut der Landwirt*innen.
Aktivist*innen bringen Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten mit Menschen aus der Klimagerechtigkeitsbewegung und demokratischen Initiativen in ländlichen Räumen bundesweit zusammen. Gemeinsam planen sie für 2025 ein großes bäuerliches Festival, das demokratiefeindlichem Gedankengut und Rechtsextremismus entschieden entgegentritt und sich für Vielfalt und mehr Lebensqualität in ländlichen Räumen einsetzt.
Juli – November 2024
Witzenhausen Solidarisch e.V.
Hessen/bundesweit

 

Gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung im Kampfsport eintreten
Extrem rechte Gruppierungen nutzen Kampfsport als Plattform für die Verbreitung menschenfeindlicher Ideologien. Der Verein sensibilisiert in Workshops und Infoveranstaltungen für Rechtsextremismus, Rassismus, Antifeminismus und Queerfeindlichkeit im Chemnitzer Kampfsport. Multiplikator*innen und Sportler*innen entwickeln Strategien gegen Menschenverachtung und für eine Demokratisierung des Kampfsports, der auch migrantisierten Personen, Frauen und queeren Menschen diskriminierungsfrei offen stehen soll.
29.Juli - 04.August 2024

Athletic Sonnenberg e.V.
Chemnitz, Sachsen

 

Antisemitische Narrative und Falschinformationen zum Nahostkonflikt bekämpfen
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7.Oktober 2023 und der israelischen Militärintervention im Gazastreifen werden auch in Freiburg antisemitische Narrative und Falschmeldungen verbreitet. Eine Podiumsdiskussion richtet sich an linkspolitisch Aktive und zivilgesellschaftliche Initiativen und klärt über die Geschichte des Nahostkonflikts und die aktuelle Situation in Gaza auf. Die Referierenden stellen den verzerrten, antisemitisch motivierten Darstellungen dabei differenzierte, antisemitismusfreie Sichtweisen entgegen.

8. Juni 2024
SUSI e.V.
Freiburg, Baden-Württemberg

 

Über die Gefahren von Rechtsextremismus in Dörverden sprechen
In ländlichen Räumen fehlt es oft an Austausch- und Informationsmöglichkeiten zu lokalen rechtsextremen Aktivitäten und Verschwörungserzählungen. Der Verein organisiert eine Diskussionsveranstaltung zu Gefahren und Folgen menschenverachtender rechtsextremer Ideologien und Rassismus. Vertreter*innen der lokalen Zivilgesellschaft tauschen sich zu Gegenstrategien aus und ermutigen ihre Mitmenschen zu Zivilcourage für Menschenrechte, Demokratie und eine solidarische Gesellschaft für alle.
Juni – August 2024

Forum Zukunft e.V.
Dörverden, Niedersachsen

 

Über aktuelle Formen von Antisemitismus aufklären
Nach dem Massaker der Hamas am 07.Oktober 2023 in Israel nehmen antisemitische Vorfälle und Übergriffe bundesweit zu. Die Konferenz „Grenzen der Aufklärung. Der 7. Oktober und die Gegenwart des Antisemitismus” analysiert aktuelle Facetten des Antisemitismus, etwa im Kunst- und Kulturbereich und an Hochschulen. In Workshops informieren Wissenschaftler*innen über die Geschichte des arabisch-israelischen Konfliktes und dessen politisch-ökonomischen Grundlagen. Die Teilnehmenden erarbeiten Strategien gegen antisemitische Ideologien.

20.-22. Juni 2024

Gesellschaft für kritische Bildung e.V.
Köln, Nordrhein-Westfalen

 

Queere BIPoC vernetzen und empowern sich gegen ausgrenzende Alltagserfahrungen
Empowermenträume für Menschen, die sowohl rassifiziert werden als auch aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Orientierung oder Identität Diskriminierung erfahren, sind rar. Die vielschichtigen und sich überschneidenden Erfahrungen von Rassismus, Queerfeindlichkeit oder Antifeminismus haben häufig negative Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit. Ein Wochenendseminar gibt queeren BIPoC (Schwarze, Indigene und People of Color) Raum für Vernetzung, Austausch und gegenseitige Stärkung.
1.-3. November 2024

lila_bunt. Feministische Bildung, Praxis & Utopie e.V.
Zülpich, Nordrhein-Westfalen

 

Senior*innen werden gegen Verschwörungsideologien und Hetze aktiv
Rechte Stammtischparolen und menschenverachtende Aussagen sind im Alltag immer wieder zu hören. Senior*innen eines Bürger*innentreffs wollen das nicht länger unkommentiert hinnehmen, sondern gegen Hass und Hetze aktiv werden. In Praxis- Workshops lernen sie, im Familien- und Freundeskreis und in alltäglichen Situationen argumentativ und sicher für demokratische Werte und gegen rassistische Stereotype und Falschinformationen einzutreten.
26. September 2024

BürgerTreff e.V.
Kirchheim unter Teck, Baden-Württemberg

 

Jugendliche kommen mit Holocaust-Überlebender ins Gespräch'
Jugendliche in Hamburg haben sich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander gesetzt und kommen nun mit Antje Kosemund ins Gespräch, die als Jugendliche die Shoah überlebte. Da immer weniger Zeitzeug*innen des Nationalsozialismus am Leben sind, ist der direkte Kontakt für die Erinnerungs- und Gedenkarbeit mit jungen Menschen besonders wertvoll. Die Jugendlichen tauschen sich in dem Zusammenhang auch darüber aus, wie Demokratie und Menschenrechte angesichts der aktuell hohen Zustimmungswerte für rechtsextreme Parteien geschützt werden können.

14. Juni 2024

Bildung Jugend Basiskultur e.V.
Hamburg

 

Jugendsozialarbeiter*innen bekämpfen Antisemitismus in Ostsachsen
Antisemitismus ist eine der ältesten und wirkmächtigsten Ideologien der Ungleichwertigkeit. Schon vor dem 7. Oktober 2023 kam es in Sachsen zu zahlreichen antisemitischen Vorfällen und Angriffen. Seit dem Terroranschlag der Hamas auf Israel sind die Zahlen weltweit stark angestiegen. Um antisemitischen Einstellungen präventiv zu begegnen, entwickeln die Projektverantwortlichen eine Workshopreihe gegen Antisemitismus für Fachkräfte der ostsächsischen Jugendsozialarbeit. Die Teilnehmenden erlangen Wissen und Handlungskompetenz, um kompetent mit Jugendlichen im Themenfeld zu arbeiten und antisemitische Verschwörungserzählungen zu entkräften.

Juni-Oktober 2024
RAA Sachsen e.V.
Bautzen, Sachsen

 

Engagierte Senior*innen wehren sich im Emsland gegen Rassismus und Antisemitismus
Im Emsland engagieren sich zivilgesellschaftliche Initiativen, Senior*innen und andere Ehrenamtliche für Demokratie und Menschenrechte. Dabei sind sie immer wieder mit antidemokratischen Einstellungen, Verschwörungserzählungen und rechtsextremen Äußerungen konfrontiert. Um sich wirkungsvoll und sicher dagegen zu positionieren, nehmen die Engagierten an Workshops teil, die Wissen zu Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie Kommunikations- und Interventionsstrategien für den Alltag vermitteln.

Juli 2024
Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland in Papenburg e.V.

Papenburg, Niedersachsen

 

Schüler*innen werden gegen Rassismus aktiv
In einer Schule in Steinfurt kommt es immer wieder zu rassistischen Äußerungen, zu Mobbing und manchmal auch zu Gewalt. Die Schüler*innen wünschen sich ein Schulklima, in dem alle gemeinsam, gewaltfrei und gleichberechtigt akzeptiert miteinander umgehen und lernen. In einer Projektwoche setzen sie sich intensiv mit den Themen Rassismus, Sexismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit auseinander. Sie entwickeln Strategien, um negativ von Rassismus betroffene Mitschüler*innen zu schützen und gegen Ausgrenzungen wirksam werden zu können.

Juni 2024

Hauptschule am Bagno Steinfurt
Steinfurt, Nordrhein-Westfalen

 

Engagierte eines Demokratiebündnisses dazu befähigen, Rechtsextremismus entgegen zu treten
Im Rheingau engagieren sich Demokrat*innen für Menschenrechte und Vielfalt. Um zukünftig noch entschlossener gegen Rechtsextremismus und Falschinformationen aktiv werden zu können, setzen sie sich in Workshops mit Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Verschwörungserzählungen auseinander. Sie erlernen Methoden, die dabei helfen, rechtsextreme und menschenverachtende Aussagen sowie Fake News im Alltag und in den Sozialen Medien zu erkennen und zu entkräften. So können sie wirksam dazu beitragen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt im ländlichen Raum zu stärken.
August – Dezember 2024
Bündnis für Demokratie und Vielfalt Rheingau e.V.
Region Gneisenheim, Hessen

 

Sinti*zze organisieren Festival für Begegnung und Austausch
Rassismus gegen Sinti*zze und Rom*nja ist in der Mehrheitsgesellschaft weit verbreitet. Betroffene erleben in allen Lebensbereichen massive Ausgrenzungen und Anfeindungen, sei es auf der Straße, beim Kontakt mit Ämtern oder im Bildungsbereich. Die Perspektiven der Sinti*zze und Rom*nja bleiben in der Duisburger Stadtgesellschaft häufig unsichtbar. Der
Duisburger Sintiverein lädt zu einem großen Festival mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Erwachsene ein, um lebendige Begegnungen und Austausch auf Augenhöhe zu ermöglichen und stereotypes Denken abzubauen.
4.-6. Oktober 2024
Duisburger Sintiverein e.V.

Duisburg, Nordrhein-Westfalen

 

Junge Rom*nja und Sinti*zze erheben ihre Stimmen: Wer schreibt, bleibt!
Junge Rom*nja und Sinti*zze sind in Berlin rassistischen Übergriffen ausgesetzt, sowohl in der Schule als auch auf offener Straße. Ihr Alltag ist deshalb häufig von Abwertungserfahrungen und zu selten von Selbstbestimmung geprägt. Ihre Perspektiven werden kaum sichtbar. Ein Ferienworkshop für kreatives Schreiben stärkt ihre Resilienz und gibt Kraft, um angesichts der Verhältnisse widerständig zu bleiben. Die Teilnehmenden finden ihre Stimmen, empowern sich und bringen ihre Sichtweisen und Forderungen nach gesellschaftlicher Teilhabe, Rassismusabbau und sozialer Gerechtigkeit zu Papier und in digitale Soziale Medien.
Juli – August 2024

Kelipen e.V.
Berlin

 

Stadtrundgänge zu Kolonialismus und Holocaust in Witzenhausen veranstalten
In Witzenhausen existierte seit 1898 die Deutsche Kolonialschule, die dazu beitrug, rassistische Ideologien nachhaltig in der deutschen Öffentlichkeit zu verankern und Millionen von Menschen in den Kolonien auszubeuten und zu ermorden. Zudem lebten auch in Witzenhausen viele Juden*Jüdinnen, die während des Holocaust vertrieben oder ermordet wurden, eine Synagoge wurde 1938 zerstört. Damit diese Teile der Stadtgeschichte nicht in Vergessenheit geraten, müssen sie weiter aufgearbeitet werden. Die Initiative lädt zu thematischen Stadtrundgängen ein, bei denen die rassistisch und antisemitisch motivierten Taten von Bürger*innen Witzenhausens ebenso eine Rolle spielen wie die Geschichten einiger Opfer und Widerständiger. Ziel ist es, sowohl die historische Verantwortung als auch aktuelle rassistische und antisemitische Entwicklungen in der Stadtgesellschaft in den Blick zu nehmen.
Mai – Juni 2024

Nachbarschaftsring Witzenhausen e. V.
Witzenhausen, Hessen

 

Schüler*innen setzen sich in Salzhausen gegen Rassismus und für eine Schulgemeinschaft ohne Diskriminierung ein
Eine anonyme Umfrage am Gymnasiums Salzhausen hat gezeigt, dass Diskriminierungen und rassistische Äußerungen für viele Schüler*innen zum Alltag gehören. Teilweise kommt es auch zu rassistisch motivierter Gewalt. Während eines Projekttages kommen die Schüler*innen mit dem Ziel zusammen, sich für Diskriminierungsformen und Folgen von Rassismus zu sensibilisieren und die Klassen- und Schulgemeinschaft zu stärken. Sie lernen, eigenes Verhalten zu reflektieren und sich für ein respektvolles Miteinander im Alltag zu engagieren.
August 2024 – März 2025

Schulförderkreis Gymnasium Salzhausen e.V.
Salzhausen, Niedersachsen

 

Itzehoe setzt sich für Akzeptanz und Sichtbarkeit queerer Menschen ein
Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche, nicht-binäre und queere Menschen sind in vielen Lebensbereichen Diskriminierungen ausgesetzt, insbesondere auch in kleinen Städten und ländlichen Räumen. Immer häufiger werden sie Ziel antifeministischer Diffamierungen, auch durch rechtsextreme Gruppen und Parteien. Mit dem ersten Christopher Street Day (CSD) in Itzehoe zeigen queere Menschen und ihre Unterstützer*innen deutlich, dass die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in einer demokratischen Gesellschaft unabdingbar ist. Informationsstände und kulturelle Beiträge laden dazu ein, Vorurteile zu hinterfragen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
29. Juni 2024

Kreative Nordlichter e.V.
Itzehoe, Schleswig-Holstein

Gefördert im Rahmen des Gegenwind - Förderfonds für Ostdeutschland im Superwahljahr

 

Pfadfinder*innen in Mecklenburg-Vorpommern vernetzen sich gegen Rechtsextremismus
Engagierte junge Pfadfinder*innen setzen sich vor dem Hintergrund des Superwahljahrs 2024 bei mindestens zwanzig Info- und Diskussionsveranstaltungen in unterschiedlichen Orten in Mecklenburg-Vorpommern mit Ausprägungen und Ursachen von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus auseinander. Neben der inhaltlichen Aufklärung dienen die Veranstaltungen auch der Vernetzung und dem Austausch über Handlungsstrategien.

März – Dezember 2024

BDP MV e.V.
Mecklenburg-Vorpommern

 

Über Rassismus reflektieren in Nordwestmecklenburg
Anwohner*innen der kleinen Dorfgemeinschaft Klein Hundorf und aus der Region im ländlichen Nordwestmecklenburg beschäftigen sich in einem Workshop mit Ausprägungen und Funktionen von Rassismus und setzen sich auch kritisch mit eigenen rassistischen Denkmustern auseinander.

März – Mai 2024
Klein Hundorf, Mecklenburg-Vorpommern
Lernort Klein Hundorf e. V.

 

Jüdisches Leben in der Sächsischen Schweiz sichtbar machen
Engagierte Menschen aus Pirna forschen seit Jahren zu historischen Biografien jüdischer Menschen, die im Gebiet des heutigen Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge lebten und dann vor dem Holocaust flohen oder ermordet wurden. Sie erarbeiten dazu eine Ausstellung, die 2026 anlässlich des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen zu sehen sein wird.

April – November 2024

AKuBiZ e.V.
Pirna/ Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen

 

Schüler*innen sprechen mit Holocaust-Überlebender in Brandenburg
Heute sind nur noch wenige Zeitzeug*innen des Holocausts am Leben. Eva Weyl war als Kind im Konzentrationslager Westerbork interniert. Schüler*innen der 5. und 6. Klassen in Brandenburg kommen mit ihr als Zeitzeugin ins Gespräch. Sie setzen sich intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus, jüdischem Leben und der Ermordung von Jüdinnen und Juden auseinander. So lernen sie altersgerecht, für Demokratie und gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus einzutreten: Nie wieder ist jetzt!
Juni 2024 – Mai 2025
Schlaglicht e.V.
Luckau, Luckenwalde, Falkensee, Dahme/Mark, Brandenburg

 

Jugendliche mit demokratischen Lokalpolitiker*innen in Kontakt bringen
Ostsachsen verzeichnet konstant hohe Zustimmungswerte zu rechtsextremen Positionen und Parteien. Die Engagierten ermöglichen jungen Leuten einen Zugang zu politischen Themen und bringen sie mit den zur Kommunal- und Landtagswahl antretenden demokratischen Kandidat*innen in Kontakt. Institutionen und Praxen demokratischer Teilhabe werden so transparent sichtbar. So kann der Verein autoritärem Denken und dem wachsenden Einfluss menschenfeindlicher Parteien und Gruppen in der Region aktiv etwas entgegensetzen.

1.6.-30.9.2024
Hillersche Villa e.V.
Zittau, Sachsen

 

Über die rechtsextreme Partei Freie Sachsen aufklären

Die rechtsextremen „Freien Sachsen" beteiligen sich an den kommenden Wahlen in zahlreichen sächsischen Kommunen. Aktuell sind sie in Freiberg die einflussreichste rechtsextreme Partei neben der AfD. Die Lesung "Widerstand über alles. Wie die Freien Sachsen die extreme Rechte mobilisieren" mit Johannes Kiess und Michael Nattke klärt über Ziele, Ideologien und Aktivitäten der Partei auf, die während der Zeit der Corona-Pandemie entstanden ist. Ihre Vertreter*innen haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass es sich um eine antidemokratische Partei mit im Kern neonationalsozialistischem Charakter handelt. Die Lesung ist auch Gelegenheit, engagierte Jugendliche, progressive Kommunalpolitiker*innen, Medienvertreter*innen und zivilgesellschaftliche Initiativen zu empowern und miteinander zu vernetzen.
03. Juni 2024

Freiberg.Grenzenlos e.V.
Freiberg, Sachsen

 

Mutig für Demokratie und Menschenrechte auf die Straße gehen
Aufgrund der zunehmenden Raumnahme rechtsextremer Kräfte in und um Taucha haben sich Aktive zusammengeschlossen, um gemeinsam für Demokratie, gesellschaftliche Vielfalt und ein respektvolles Miteinander einzustehen. Um möglichst viele Menschen zum Wählen zu motivieren, findet vor den Kommunal- und Europawahlen ein Demokratiefest auf dem Tauchaer Marktplatz mit Musik, Infoständen und Mitmach-Angeboten statt. Darüber hinaus initialisieren die Engagierten ein regelmäßig in Taucha stattfindendes Dialogformat, um eine respektvolle Diskussionskultur zu fördern.

Mai-September 2024

Klima-Initiative Taucha e.V.
Taucha, Sachsen

 

Gegen rechtsextreme Bedrohungen in Stendal kämpfen
Aktive der Bürgerstiftung Stendal finden sich nicht mit Politikverdrossenheit und menschenfeindlicher Raumnahme ab. Sie organisieren ein großes Demokratiefest in der Innenstadt, das durch Redebeiträge, Infostände und Kulturangebote auf die Aktivitäten rechtsextremer Akteur*innen in der Region hinweist und für ein demokratisches Miteinander streitet. Mit dem Fokus auf Aufklärung und Dialog zeigen Demokrat*innen so sehr deutlich, dass Rassismus, Antisemitismus und Verschwörungsideologien in Stendal keinen Platz haben.
Juni 2024

Altmärkische Bürgerstiftung Stendal
Stendal, Sachsen-Anhalt

 

Rom*nja laden zu Begegnung nach Erfurt ein

In Thüringen sind Sinti*zze und Rom*nja häufig von Rassismus betroffen und erleben diskriminierende Situationen. Der Landesverband der Sinti und Roma Thüringen lädt zu einem Familien- und Kinderfest in Erfurt ein, um rassistische Stereotype und Ausgrenzungen abzubauen und lebendige Begegnungen zu ermöglichen.
3. Juni 2024

Landesverband der Sinti und Roma, RomnoKher Thüringen e.V.
Erfurt, Thüringen

 

Für alle Formen von Antisemitismus in Potsdam sensibilisieren
Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 nehmen antisemitische Übergriffe stark zu. Eine Vortragsreihe nimmt in Potsdam alle aktuellen Facetten des Antisemitismus in den Blick und setzt Verschwörungserzählungen mit antisemitischem Bezug sowie israelfeindlichen Kampagnen Fakten und Aufklärung entgegen. Die Veranstaltungen regen dazu an, sich mit Abwehrmechanismen und verkürzten Erklärungsmustern auseinander zu setzen.
Juni-Dez 2024
Jugend- und Kulturverein Chamäleon e.V.
Potsdam, Brandenburg

 

Weimarer Dyke* March setzt Zeichen gegen Queerfeindlichkeit und Antifeminismus
In Thüringen gehören
Diskriminierungen und negative Folgen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit für viele Angehörige der LGBTQIA+ Community zum Alltag. Rechtsextreme und demokratiefeindliche Gruppen und Parteien verbreiten antifeministische Narrative, die in der Gesellschaft anschlussfähiger werden. Insbesondere queere Frauen, Lesben, feminine trans- und intergeschlechtliche sowie nicht-binäre Menschen sind von Anfeindungen betroffen und leben häufig ungeoutet. Der Dyke* March macht ihre Lebensrealitäten und politische Forderungen nach Gleichstellung und Diskriminierungsschutz sichtbar. Die Kundgebung setzt Antifeminismus und Ausgrenzung kraftvolle Solidarität entgegen.

15. Juni 2024
Vielfalt Leben – QueerWeg Verein für Thüringen e.V.
Weimar, Thüringen

 

Strategien gegen antimuslimischen Rassismus in Chemnitz entwickeln
Viele Muslime fühlen sich in Chemnitz nicht sicher. Sie erleben Ausgrenzungen, Beleidigungen und körperliche Übergriffe, sowohl durch rechtsextreme Gruppen als auch durch Bürger*innen der sogenannten „Mitte“. Eine Arbeitsgruppe aus privaten Personen und zivilgesellschaftlichen Initiativen will dem antimuslimischen Rassismus vor Ort etwas entgegensetzen. Während einer Netzwerkkonferenz werden die Erfahrungen und Bedarfe von Betroffenen besprochen, um daraus Ziele und konkrete Projekte abzuleiten. Die Konferenz ist außerdem Gelegenheit über existierende Beratungs- und Hilfsangeboten zu informieren.

Juni – Oktober 2024
RAA Sachsen e.V.
Chemnitz, Sachsen

 

Festival in Werder ruft zu Wahlbeteiligung und Engagement gegen Rassismus auf
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark verzeichnen rechtsextreme Parteien und Gruppen hohe Zustimmungswerte. Rassistische Stereotype und antisemitische Anfeindungen sind im Alltag häufig zu hören. Das Festival setzt diesen bedrohlichen „Trends“ ein starkes Plädoyer für Solidarität, Vielfalt, Demokratie und Menschenrechte entgegen. An Ständen, auf der Bühne und in Workshops klären Engagierte aus Kultur und Zivilgesellschaft mit kreativen Angeboten über die Bedeutung der Landtagswahlen auf und motivieren zur Stimmabgabe. Die Botschaft lautet: viele Menschen stehen in Werder für demokratische Werte und Politikverdrossenheit ein und unterstützen sich gegenseitig beim Kampf gegen Hass und Hetze.

21. September 2024
Festival Weltoffenes Werder
Werder (Havel), Brandenburg

 

Raven gegen Rechtsextremismus und Menschenverachtung
In Apolda fehlen attraktive Freizeitangebote, die sich speziell an junge Menschen richten und sie aktiv beteiligen. Der Rave schließt diese Lücke und schafft einen sicheren Raum und Begegnungsmöglichkeiten für queere und nicht-queere Jugendliche. Der Rave setzt ein klares Zeichen gegen rechtsextreme Raumnahme in Thüringen und sensibilisiert für die Folgen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. In Workshops und an Infoständen können sich die Jugendlichen über Interventionsmöglichkeiten gegen Rassismus und Antisemitismus informieren und gemeinsam auch über den Rave hinaus aktiv werden.

20. Juli 2024
Cafe Wagner e.V.
Apolda, Thüringen

 

Unterstützung für Geflüchtete in Apolda organisieren
In Apolda gibt es mehrere Gemeinschaftsunterkünfte. Geflüchtete Menschen, die dort leben, sind oft psychischen Belastungen ausgesetzt. Die meisten müssen immer wieder rassistische Anfeindungen verarbeiten. Es gibt zu wenige auf die spezifischen Bedarfe von Geflüchteten zugeschnittene Beratungsangebote vor Ort, die bei rechtlichen Fragen oder anderen Problemen weiterhelfen. An einem Aktionstag kommen viele Initiativen und Organisationen, die Geflüchtete in anderen Städten Thüringens unterstützen, in Apolda zusammen und bieten niedrigschwellig Beratungs- und Vernetzungsmöglichkeiten an. Gemeinsam finden sie pragmatische Lösungen für Geflüchtete in Apolda, die längerfristig Begleitung benötigen. Ziel ist es, ein lokales Unterstützungsnetzwerk und weitere Projekte für solidarische Hilfe zu etablieren.

15. Juni 2024
Cafe Wagner e.V.
Apolda, Thüringen

 

Selbstbewusst gegen rechtsextreme Angriffe in Nordsachsen kämpfen
Engagierte Demokrat*innen, die sich für Menschenrechte und gesellschaftliche Vielfalt stark machen, sind in Sachsen Bedrohungen und körperlichen Angriffen durch rechtsextreme Akteur*innen ausgesetzt. Betroffene erleben danach massive Einschränkungen im Alltag und ziehen sich teilweise aus der Öffentlichkeit zurück. In Selbstbehauptungskursen er
lernen Aktivist*innen in Taucha Strategien im Umgang mit akuten Bedrohungssituationen, die das Sicherheitsgefühl erhöhen und gegenseitige Unterstützung ermöglichen.

Juni 2024
RAA Sachsen e.V.
Taucha, Sachsen

 

Torgauer*innen schließen sich gegen Rechtsextremismus, Antifeminismus und Rassismus zusammen
Im Januar fand eine große Kundgebung für Demokratie in Torgau statt, an der 300 Menschen teilnahmen. Den Beteiligten wurde schnell klar: Rechtsextreme können in Nordsachsen nicht für sich in Anspruch nehmen, für die Mehrheit zu sprechen. Viele Initiativen und Einzelpersonen im Alter von 15-70 Jahren wollen sich weiterhin gemeinsam für gesellschaftliche Vielfalt und Solidarität, gegen Rassismus und Ausgrenzung stark machen. Sie finden am „Demokratischen Tresen“ zusammen und entwickeln Projekte, Kundgebungen, Workshopformate oder Kunstausstellungen, die Politikverdrossenheit, Hass und Hetze keine Chance lassen.
Juni – Dezember 2024
Zusammenkommen e.V.

Torgau und Umgebung, Sachsen

 

Rechtsextremer Raumnahme im Vogtland mutig entgegentreten
Antidemokratische und rechtsextreme Haltungen und Verhaltensweisen sind im Vorgtlandkreis bis in die sogenannte „Mitte der Gesellschaft“ anschlussfähig. Viele Menschen fühlen sich nicht mehr sicher und meiden Treffpunkte rechter Gruppen und Parteien in der Stadt. Andere fühlen sich hilflos, wenn sie im Alltag immer wieder mit Verschwörungserzählungen und menschenverachtenden Aussagen konfrontiert sind. Engagierte Demokrat*innen kommen beim Festival „Don’t be silent“ miteinander in Kontakt und entwickeln Strategien gegen Demokratiefeindlichkeit und Hetze. Mit Redebeiträgen, Musik und Informationsangeboten setzen sie ein deutliches Zeichen für Demokratie und rufen öffentlichkeitswirksam zur Beteiligung an den kommenden Europa-, Kommunal- und Landtagswahlen auf.
8. Juni 2024

colorido e.V.
Plauen, Sachsen

 

Queere Vielfalt in Altenburg feiern und neue Bündnisse schließen
Rechtsextreme Gruppen verbreiten gezielt antifeministische und queerfeindliche Narrative und Falschinformationen. Damit stoßen sie in breiten Teilen der Gesellschaft auf Zustimmung. Die Zahl gewalttätiger Übergriffe auf Lesben, Schwule, Bisexuelle und insbesondere auf transgeschlechtliche, nichtbinäre und andere queere Menschen haben auch in Thüringen zugenommen. Aktivist*innen wollen sich in Altenburg nicht mit der Situation abfinden und organisieren einen Christopher Street Day (CSD), der über queerfeindliche Vorurteile und Diskriminierung aufklärt. Mit Freund*innen und Verbündeten feiern sie Akzeptanz, gesellschaftliche Vielfalt und Pluralismus. Da die Organisator*innen bereits umfangreiche Erfahrungen in der praktischen Demokratiearbeit gesammelt haben, geben sie ihr Wissen im Anschluss in Workshopformaten an weitere zivilgesellschaftliche Initiativen in der Stadt weiter und schlagen damit Brücken für mehr Solidarität.
20. Juli und September 2024

QueerWeg Verein für Thüringen e. V.
Altenburg, Thüringen

 

Über Strategien von Reichsbürgern und Verschwörungsgläubigen aufklären
Aktuell werden Verschwörungsideologien salonfähiger, auch weil rechtspopulistische und rechtsextreme Politiker*innen von deren Verbreitung und damit von geschürten Ängsten profitieren. Auch den lange von Politik und Gesellschaft unterschätzen und verharmlosten Reichsbürger*innen gelingt es immer häufiger, ihre rechtsextrem motivierten Falschaussagen medial zu verbreiten. Robert Feustel und Gregor Ritschel analysieren ihre Kommunikationsstrategien und stellen den Bezug zur Logik des Spiels und der Aufmerksamkeitsökonomie digitaler Medien heraus.
Herbst 2024
Verbrecher Verlag
bundesweit
 

Mit Kunst an Todesopfer rechter Gewalt erinnern
Kunst und Kultur sind schon lange ein Kampffeld der neuen Rechten. Kultur wird in rechtsextremen Weltbildern völkisch besetzt, um an den Gedanke einer „deutschen Leitkultur“ anzuknüpfen, die angeblich organisch erwachsen sei und vor dem Einfluss durch vermeintlich "fremde" Kulturen geschützt werden müsse. Rechtsextreme Gruppen und Parteien stören deshalb immer wieder Veranstaltungen des Kulturbetriebs, verhindern Ausstellungen, greifen in Theater-Spielpläne ein, wollen Fördergelder streichen oder machen Stimmung gegen die Freiheit der Kunst. Umso wichtiger ist es, den völkischen Ideen und dem rechtsextremen Kulturbegriff eine Kunst der Vielen mit klaren Statements für die offene Gesellschaft entgegen zu setzen. Die Ausstellung "Kunst gegen rechts" in der Galerie Mieze zeigt Werke von 40 Künstler*innen, die sich kritisch mit aktuellen gesellschaftlichen Konflikten beschäftigen. Beteiligt ist auch Max Stumm, der seit Jahren ehrenamtlich die Portraits und Tatorte der Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 aus der Chronik der Amadeu Antonio Stiftung illustriert.
Juni 2024

Galerie Mieze Südlich
Gera, Thüringen
 

Neue Bündnisse gegen Rechtsextremismus in Brandenburg stärken und Ressourcen bündeln
Seit Jahresbeginn gehen viele Menschen in Brandenburg auf die Straße und zeigen, dass sie nicht von rechtsextremen Parteien repräsentiert werden wollen. Angesichts der anstehenden Wahlen sollen lokale zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Hass und Hetze besser mit Ressourcen unterstützt werden. Verschiedene überregionale Bündnisse und Kampagnen haben dafür eine gemeinsame Strategie entwickelt mit dem Ziel, die breite Öffentlichkeit auch im ländlichen Brandenburg noch besser zu erreichen. Das Netzwerk stellt Flyer und Broschüren zur Verfügung, organisiert lokale Veranstaltungen und Workshops und unterstützt beim Aufbau von zivilgesellschaftlichen Strukturen in Kleinstädten und Dörfern.

Januar – Dezember 2024

JugendWohnProjekt „MittenDrin“ e.V..
Brandenburg
 

Jüdische Lebensgeschichten unter Stolpersteinen in Rostock sichtbar machen
Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 07. Oktober 2023 kommt es in Mecklenburg-Vorpommern einen starken Anstieg antisemitischer Übergriffe. Das Projekt macht individuelle Lebensgeschichten von zehn Jüdinnen*Juden sichtbar, die vor der Zeit des Nationalsozialismus in Rostock lebten und während der Shoah vertrieben, deportiert und ermordet wurden. Rostocker Schulen erhalten digitale Lehrmaterialien, die Schüler*innen dazu einladen, ihre Lebensläufe zu erforschen und die Geschichten unter den Stolpersteinen der Stadt lebendig werden zu lassen. Individuelle Biographien sind dabei Anstoß, über Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart ins Gespräch zu kommen.
September 2024 – Juni 2025
Stadtgespräche Rostock e.V.
Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

 

Tagung zum Neutralitätsgebot stärkt demokratische Akteur*innen in Erfurt
Zivilgesellschaftliche Initiativen, gemeinnützige Träger und staatliche Einrichtungen geraten zunehmend unter Druck: Wie können sie in ihrer Arbeit Haltung zeigen und die Demokratie gegen rechtsextreme Einflussnahme verteidigen? Rechtsextreme Parteien instrumentalisieren das Neutralitätsgebot gegen ihre Kritiker*innen insbesondere in staatlichen oder staatlich geförderten Strukturen. Die Tagung bringt zivilgesellschaftliche und öffentliche Akteur*innen zusammen, die die Demokratie gegen rechtsextreme Angriffe verteidigen wollen und vernetzt sie mit Expert*innen aus Justiz, Bildung und Wissenschaft. Panels und Workshops klären über die aktuelle rechtliche Lage auf und stärken die Resilienz gegen Hass und Hetze.
Juni – August 2024

Stadtverwaltung Erfurt Erinnerungsort Topf&Söhne
Erfurt, Thüringen

 

Soziale und kulturelle Träger in Brandenburg gegen Rechtsextremismus und Rassismus stärken
In Brandenburg finden im September 2024 Landtagswahlen statt. Rechtsextreme Parteien sind hier etabliert, das zeigen nicht zuletzt die Ergebnisse der Kommunalwahlen. Sie bestimmen gesellschaftliche Diskurse und befeuern die Normalisierung rassistischer, antifeministischer, antisemitischer und antidemokratischer Ressentiments. Rechtsextreme Regierungsverantwortung auf Landesebene ginge absehbar mit finanziellen Kürzungen in sozialen, kulturellen und ökologischen Bereichen einher. Aktivist*innen nehmen das nicht hin und setzen dem Gefühl von Hilflosigkeit etwas entgegen. Mit Informationsmaterialien, öffentlichen Veranstaltungen sowie in Diskussionsformaten sensibilisieren sie soziale und kulturelle Träger und deren Nutzer*innen für die Folgen rechtsextremer Einflussnahme und regen an, selbst aktiv zu werden. Eine überregionale Online-Kampagne vernetzt Akteur*innen und setzt klare Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus.
September 2024

CULTUS UG
Potsdam, Brandenburg

 

Bautzner*innen mischen sich ein und geben ihren Senf dazu
Menschen geben gern ihren Senf dazu. Rat geben, schlaue Sprüche klopfen, kritisieren, alles kommentieren, alles besser wissen, schimpfen, provozieren, „das muss doch mal gesagt werden“ usw. Den eigenen Senf dazugeben ist einfach und im Sinne der engagierten Einmischung gegen den sich ausbreitenden Rechtsextremismus sehr wichtig. In Bautzen kommen jede Woche 250-400 engagierte Menschen zum „Happy Monday“ zusammen, um gemeinsam demokratische Werte und eine vielfältige Gesellschaft zu feiern. Unter Anleitung lassen sie sich im Juni dabei auf einen performativ-kollektiven Senf-Herstellungsprozess ein. Dabei tauschen sich die Teilnehmenden darüber aus, welche Bedeutung das couragierte Einmischen gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus in Bautzen hat. Wie soll eine solidarische Demokratie der Vielfalt zukünftig aussehen? Bautzner Senf macht Lust auf kommunalpolitisches Engagement.
10. Juni 2024

Steinhaus e.V., Tanja Krone
Bautzen, Sachsen
 

Kunst setzt Zeichen für Demokratie im öffentlichen Raum
Angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2024 wollen die Kunststiftung MeetFrida Foundation und das Kunstfest Weimar durch künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum ein deutliches Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Dialog setzen. Künstler*innen werden mit einem Open Call eingeladen thematisch passende Kunstwerke einzureichen. Die von einer unabhängigen Jury ausgewählten Kunstwerke werden auf großformatigen Plakatflächen in den Ballungsgebieten der ostdeutschen Bundesländer platziert. So werden Menschen direkt im Alltag auf der Straße erreicht. Die Plakate werden auch digital zugänglich gemacht, damit Organisationen und Privatpersonen sie herunterladen und für eigene Aktionen nutzen können. Damit wollen die Projektverantwortlichen dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden gegen die Verbreitung von Falschinformationen, gegen rechtsextreme Hetze und für Demokratie.

Februar-September 2024
MeetFrida Foundation - Stiftung für Kunst
Sachsen, Thüringen, Brandenburg


Demokratisch durch Sachsen touren

Eine demokratische sächsische Zivilgesellschaft stellt sich immer wieder den rechtsextremen Strukturen auf der Straße und in den Parlamenten und dem Hass gegenüber marginalisierten Gruppen gerade in ländlichen Räumen Ostdeutschlands entgegen. Dieses Engagement ist jedoch oft wenig sichtbar. Die Aktiven des Netzwerks für demokratische Kultur wollen zeigen, dass es viele engagierte Menschen in Sachsen gibt, die sich für eine demokratische Kultur einsetzen und vor Ort Veränderung bewirken. Dafür besuchen sie mit einem Bus und ca. zwanzig Gästen demokratische Initiativen in den sächsischen Orten Rodewisch, Aue, Annaberg, Limbach-Oberfrohna und Pödelwitz, wo sie sich über Herausforderungen und Handlungsstrategien austauschen und Aufmerksamkeit für die Demokratiearbeit vor Ort schaffen.
Mai 2024
Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.Rodewisch, Aue, Annaberg, Limbach-Oberfrohna, Pödelwitz, Sachsen

 

Jugendliche im Landkreis Leipzig erinnern an Betroffene rechter Gewalt
Wurzen und der Landkreis Leipzig bilden seit den 90er Jahren eine Schwerpunktregion der extremen Rechten. Die Perspektiven von Betroffenen von Rassismus und rechter Gewalt sind jedoch kaum präsent. Durch Recherchen und Interviews mit Betroffenen wollen die Engagierten dem entgegenwirken. Bereits seit 2023 beschäftigt sich eine Gruppe menschenrechtsorientierter Jugendlicher in regelmäßigen Treffen mit der Aufarbeitung eines Falls rechter Gewalt. Die Jugendlichen wurden aktiv in die Recherche eingebunden und haben Gespräche mit Betroffenen geführt. Mithilfe eines digitalen Erinnerungsortes und verschiedenen Info- und Gedenkveranstaltungen werden die Ergebnisse der Recherchen veröffentlicht. So werden Erfahrungen und Perspektiven von Betroffenen sichtbar gemacht. 
Januar – Dezember 2024

Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.
Wurzen, Sachsen

Kontinuitäten von Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus in Pirna und Umgebung sichtbar machen - von der DDR bis in die 90er
Das jüdische Leben in der DDR im Landkreis Pirna ist weitgehend unerforscht. Die Engagierten befassen sich vor diesem Hintergrund mit jüdischen Leben nach 1945 auf dem Gebiet der DDR. Darüber hinaus wollen sich die Aktiven mit rechter Gewalt in den sogenannten (Nach)Wendejahren im Landkreis beschäftigen. Die Verbindungslinie beider Themen sind menschenfeindliche Einstellungen, die während der DDR fortbestanden und sich nach 1989 zuspitzten. Neben Zeitzeug*innengesprächen zu Recherchezwecken werden öffentliche Veranstaltungen durchgeführt und eine Broschüre und ein Podcast veröffentlicht.  
Februar – Dezember 2024

AKuBiZ e.V.
Pirna, Sachsen


Demokratiegefährdung im Superwahljahr in Sachsen aufzeigen
Die Publikation „Sachsen rechts unten“ gibt jährlich einen Einblick in die Gefahren für die demokratische Kultur im Bundesland Sachsen aus zivilgesellschaftlicher Perspektive. Die Ausgabe im Jahr 2024 steht im Zeichen der Kommunal- und der Europawahlen in Sachsen. Sie widmet sich der Analyse von Strategien, Themen und Methoden der Mobilisierung im Wahlkampf und dem sogenannten „Kampf um die Parlamente“. Ein genauerer Blick wird auf die bisherige Arbeit von extrem rechten Parteien in Kommunalparlamenten, aber auch auf das diesbezügliche Handeln von demokratischen Parteien geworfen. Die Inhalte der Publikation werden in öffentlichen Veranstaltungen vorgestellt.
März – Dezember 2024
Kulturbüro Sachsen e.V.
Dresden, Sachsen

 

Panketal feiert Straßenfest gegen Hass und Ausgrenzung
In Panketal finden vor den Europa- und Kommunalwahlen regelmäßig Veranstaltungen rechtsextremer Parteien in öffentlichen Räumen statt. Engagierte Panketaler*innen setzen dem ein großes Straßenfest entgegen: Mit Musik, Workshops, Diskussionsformaten, Lesungen und Theater machen sie sich gegen Rassismus und Demokratiefeindlichkeit stark.
01. Juni 2024
Saal Kultur e.V.
Panketal, Brandenburg

 

Music Across The Border–Festival bringt Menschen in Ostsachsen, Tschechien und Polen zusammen
Rechtsextreme Aktivitäten beschränken sich im Dreiländereck nicht auf Ostsachsen, sondern sind auch in Polen und Tschechien wahrnehmbar. Engagierte der Initiative organisieren Konzerte in Zittau, Sienawka und Liberec, die Grenzen überschreiten und ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen. Workshops und Vorträge zu den anstehenden Europawahlen und Handlungsmöglichkeiten gegen Rassismus und Hetze bringen junge Festivalbesucher*innen in den gemeinsamen Austausch.
28.-31. März 2024
Emil e.V..
Zittau, Sachsen

 

Infostelle Asyl & Bildung stärkt Geflüchtete in Grimma
In Grimma im Landkreis Leipzig gibt es mehrere Gemeinschaftsunterkünfte. Geflüchtete Menschen, die dort leben müssen, hatten bisher kaum Anlaufstellen im Ort, die bei asyl- und sozialrechtlichen Themen oder Alltagsfragen weiterhelfen konnten. Die Infostelle in der Alten Spitzenfabrik berät und informiert Geflüchtete zu Asylverfahren und Bleiberecht, zu Gesundheitsfragen, Bildungsmöglichkeiten und zum Umgang mit rassistischer Gewalt. Außerdem haben geflüchtete Menschen die Möglichkeit, sich zu vernetzen und gemeinsam und selbstbestimmt ihre Freizeit zu verbringen.
März – Mai 2024
FJZ e.V..
Grimma, Sachsen

 

Happy Monday in Bautzen nimmt Rechtsextremen Plätze weg
In Bautzen verbreiten rechtsextreme Parteien und Gruppen bei der sogenannten Montags-Mahnwache regelmäßig rassistische, menschenverachtende und demokratiefeindliche Verschwörungsideologien. Über 50 Vereine, Gruppen, Initiativen und Kirchengemeinden setzen der rechten Raumnahme etwas entgegen: Von April bis Juni organisieren sie jeden Montag ein Event der Fröhlichkeit, das Vielfalt und Demokratie feiert – mit Konzerten, Tanz, Kino, Kunst, Lesungen, Poetryslam, Infoständen, Speeddating und jeder Menge guter Laune: Happy Monday -
Wjesoła póndźela statt rechter Hetze.

März – Dezember 2024

Steinhaus e.V..
Bautzen, Sachsen

 

veto Magazin holt Engagierte in Brandenburg, Sachsen und Thüringen ins Rampenlicht
Das veto Magazin widmet dem Superwahljahr ein ganzes Online-Special und lässt Menschen, die sich in Brandenburg, Sachsen und Thüringen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus einsetzen, ihre eigenen Geschichten erzählen: Mit welchen Herausforderungen sind sie konfrontiert? Welche Ansätze sind geeignet, um rechtsextremer Raumnahme und Menschenverachtung in ländlichen Räumen entgegen zu treten? Welche Folgen hätten hohe Zustimmungswerte für rechtsextreme Parteien für das Engagement der Zivilgesellschaft und für uns alle? Was ist jetzt nötig, um den demokratischen Zusammenhalt zu stärken?
April – Oktober 2024
Die Rederei gUG
Sachsen, Thüringen, Brandenburg

 

Queerfeindlichkeit und Diskriminierungen in Zwickau abbauen
Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche, nicht-binäre und andere queere Menschen sind in Sachsen von Diskriminierungen und Gewalt betroffen. Der Christopher Street Day (CSD) in Zwickau macht queere Lebensrealitäten sichtbar und feiert Vielfalt und Solidarität. Sensibilisierende Workshops laden im Rahmenprogramm dazu ein, sich mit Vorurteilen auseinander zu setzen, problematische Geschlechterbilder zu hinterfragen und Handlungsstrategien gegen Homo- und Transfeindlichkeit zu entwickeln.
31. August 2024
Alter Gasometer e.V.
Zwickau, Sachsen

 

Ratschlag des Solidarischen Osten findet Strategien gegen Rechtsextremismus
In Brandenburg, Sachsen und Thüringen engagieren sich viele Initiativen gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Das wird schnell unübersichtlich. Aktivist*innen in ländlichen Räumen wünschen sich mehr Kontakte und Unterstützung. Der Ratschlag des Solidarischen Ostens bringt kleinere und größere Initiativen und Gruppen an einen Tisch. Im Netzwerk arbeiten sie gemeinsam an Kampagnen, planen Aktionen und teilen ihr Wissen. So entstehen starke Strategien gegen Menschenverachtung und Verschwörungsdenken, die auch in Kleinstädten und Dörfern Wirkung entfalten.

März – April 2024

FJZ e.V.
Leipzig, Sachsen

 

Görlitz zeigt Gesicht für Demokratie und Vielfalt
In Görlitz finden seit Jahren Montagsdemonstrationen und Kundgebungen rechtsextremer Parteien und Gruppen statt, bei denen rassistische und menschenverachtende Äußerungen fallen. Engagierte Görlitzer*innen widersetzen sich und zeigen digital Gesicht: Auf einer Webseite laden sie ihre Portraitfotos hoch und stehen für demokratische Werte und eine vielfältige Gesellschaft ein – auch auf Social Media Kanälen und Werbetafeln in der Stadt.

April – Dezember 2024

Second Attempt e.V.
Görlitz, Sachsen

 

BANDA COMUNALE musiziert gegen Rassismus und Antisemismus
Die Band Banda Comunale ist seit über 20 Jahren gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus in Sachsen aktiv. Die Musiker*innen kommen aus unterschiedlichen Ländern und sind von den Aktivitäten rechtsnationaler und rassistischer Kräfte direkt betroffen. Als mobile Marching-Band begleiten sie Kundgebungen gegen Rechtsextremismus im ganzen Bundesland. Fröhliche Klänge sorgen für Schwung, gute Laune und Entspannung. So motiviert Banda Communale auch junge Familien und ältere Menschen, sich an öffentlichen Aktionen für Demokratie zu beteiligen
März – September 2024
Ausländerrat Dresden e.V.
Sachsen, Thüringen

 

Theater schafft Raum für Wut und Visionen in Greiz und Gera
Rechtsextreme Gruppierungen setzen in Thüringen oft an Gefühlen von Unzufriedenheit und Frustration an, um ihre menschenverachtenden Botschaften zu propagieren. „Medea und ihr Meckerchor“ bringen Menschen an öffentlichen Plätzen zusammen und schaffen kreativ Raum für Wut und Verzweiflung über Rassismus und autoritäres Denken. Sie regen auch dazu an, positive Visionen für ein demokratisches Miteinander in Greiz und Gera mit Kreide in den öffentlichen Raum zu schreiben und so für alle sichtbar zu machen.

Mai – September 2024

Thüringer Theaterverband e.V.
Greiz/ Gera, Thüringen

 

Über rechtsextreme Siedlungsbewegungen im Harz aufklären
Im Harz sind völkische Siedler*innen und andere rechtsextreme Akteur*innen aktiv, die Verschwörungsideologien verbreiten. Aktivist*innen und Initiativen der Region vernetzen sich, um sich Wissen über die Siedlungsbewegungen und rechtsextreme Strukturen in der Region anzueignen. Gemeinsam entwickeln sie Handlungsmöglichkeiten und Projekte gegen Demokratiefeindlichkeit und völkische Raumnahme.
24.-26. Mai 2024
Freundeskreis der Gemeinschaft in der Heilstätte Harzgerode e.V.
Harzgerode, Sachsen-Anhalt

 

#machdeinkreuz - Plakatkampagne ruft zum Wählen auf
Die Kommunal- und Europawahlen werden entscheiden, wie es mit der Idee einer offenen, pluralen Gesellschaft weitergeht. Eine hohe Wahlbeteiligung ist, insbesondere auch in kleinstädtischen und ländlichen Räumen, unerlässlich für den Fortbestand der Demokratie. Das Netzwerk kompliz* hat sächsische Künstler*innen gebeten, Plakate zu gestalten, die auf die Wahlen hinweisen. Viele Motive gegen Politikverdrossenheit stehen kostenfrei zum Download bereit. Schöner wählen war noch nie so einfach! Zudem können über das Netzwerk Angebote von Kunst- und Kulturschaffenden für fröhliche Demokratiefeste in Sachsen gebucht werden, etwa Konzerte, Lesungen, Theater oder Filmabende.
März – Dezember 2024
Europas Zukunft gUG
Sachsen

 

Familienfest feiert Vielfalt und Demokratie in Waltershausen
In der Thüringer Kleinstadt Waltershausen verfestigen sich seit Jahren rechtsextreme Strukturen. Reichsbürger*innen finden Zulauf und verbreiten Verschwörungsideologien.  Das Bündnis „Buntes Waltershausen“ veranstaltet Lesungen, Podien, Argumentationstrainings und Community-Begegnungen, die der rechtsextremen Menschenverachtung die Vision einer Gesellschaft des demokratischen Miteinanders entgegensetzen. Höhepunkt ist ein Familienfest auf dem Markt, das sich klar für Vielfalt und gegen Rassismus positioniert.

März – September 2024

KoWa-Kultinativ e.V.
Waltershausen, Thüringen

 

Erzählcafés bringen Menschen in Gotha zusammen
Eine Gesellschaft, in der Vielfalt und demokratische Werte gelebt werden, braucht Räume für Begegnung und zwischenmenschliche Anerkennung. In Erzählcafés kommen Gothaer*innen mit und ohne Migrationserfahrungen zusammen und sprechen über ihre Lebensgeschichten. Sie tauschen sich über biografische Brüche und Krisenerfahrungen aus und entwickeln gemeinsame Visionen für eine Gesellschaft, die sich gegen Rassismus und für die würdevolle Teilhabe aller engagiert.
April – Dezember 2024
Limus Zukunftsschmiede e.V.
Gotha, Thüringen

 

Greiz macht sich gegen Rassismus stark
Vor den Thüringer Landtagswahlen 2024 veranstaltet ein breites Bündnis rund um die Initiative „Aufstehen gegen Rassismus“ ein Fest mit Musik, Graffiti-Workshop und Performances in Greiz und zeigt so Flagge gegen Alltagsrassismus und rechtsextreme Parteien.
April 2024
Siebenhitze e.V.
Greiz, Thüringen
 

Jugendliche organisieren Kundgebungen gegen Rechtsextremismus in Zittau
Rechtsextreme Parteien organisieren auch in Zittau regelmäßig sogenannte „Montagsspaziergänge“, die rassistische und andere menschenverachtenden Inhalte verbreiten Eine Gruppe jugendlicher Aktivist*innen organisiert alle zwei Wochen fröhliche Kundgebungen mit Musik und Redebeiträgen, die der rechtsextremen Raumnahme kraftvoll Einhalt gebieten.
März-Dezember 2024
Augen auf e.V.
Zittau, Sachsen
 

Landwirt*innen engagieren sich gegen Rechtsextremismus in Brandenburg
Landwirt*innen in Brandenburg haben es satt, dass Proteste und Demonstrationen gegen die aktuelle Agrarpolitik zunehmend durch Rechtsextreme vereinnahmt werden. Vor den Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen organisieren sie Kundgebungen und Dorffeste, die sich gegen Rassimus und Menschenverachtung stark machen Damit setzen sie deutliche Zeihen für Demokratie und gesellschaftliche Vielfalt in ländlichen Räumen.

April-Dezember 2024
Hof Bienenwerder e.V.
Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg

 

Meißner Demokrat*innen motivieren zum Wählengehen
Rechtsextreme Gruppen und Parteien verbreiten auch in Meißen rassistische Ideologien und menschenverachtende Verschwörungserzählungen. Viele Meißner*innen wollen die extrem rechte Normalisierung in der Stadtgesellschaft nicht länger hinnehmen. Sie stehen für Demokratie und Menschenrechte ein und motivieren ihre Mitmenschen bei kreativen Aktionen und Straßenfesten dazu, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und gegen Rassismus und Ausgrenzung Gesicht zu zeigen. 

April-Dezember 2024
Buntes Meißen Bündnis Zivilcourage e.V.
Meißen, Sachsen

 

Demokratie und Vielfalt im Erzgebirge stärken
Bei den bevorstehenden Wahlen steht die sächsische Demokratie auf dem Spiel, da rechtsextreme Parteien und Gruppen an politischem Einfluss gewinnen. Das 75. Jubiläum des Grundgesetzes nehmen Engagierte des Kulturzentrums zum Anlass, um im Rahmen eines Straßenfeszes aif dem Markt über den Wert der Demokratie und der Menschenrechte zu informieren. Insbesondere junge Menschen setzen sich mit den Folgen von Rassismus und rechtsextrem motivierten Falschinformationen auseinander und setzen ein deutliches Zeichen für Teilhabe gegen Hass und Hetze.

Mai - Juni 2024
Jugend- & Kulturzentrum Alte Brauerei Annaberg e.V.
Annaberg-Buchholz, Sachsen

 

Jugendliche in Geithain feiern laut und entschlossen für Demokratie
Die Wahlbeteiligung jugendlicher Erstwähler*innen ab 18 Jahren fiel zur letzten Landtagswahl 2019 in Sachsen besonders niedrig aus. In ländlichen Räumen fehlen Beteiligungsmöglichkeiten, die junge Menschen ihre Lebenswelt aktiv gestalten lassen. In Geithain organisieren engagierte Jugendliche unter dem Titel „Jung & Laut“ ein Demokratie–Festival, das mit Kunst, Kultur, Workshops und kreativen Aktionen für die Wahlen und Mitbestimmung begeistert und dazu motiviert, sich in demokratische Prozesse einzubringen.

April - Dezember 2024
Netzwerk für demokratische Kultur e.V.
Geithain, Sachsen

 

Sächsische Kampagne motiviert Erst- und Nichtwähler*innen zu demokratischer Teilhabe
Im Vorfeld der Europa-, Kommunal- und Landtagswahlen in Sachsen verbreiten rechtsextreme Parteien und Gruppen Falschinformationen und Verschwörungserzählungen, insbesondere über die sozialen Medien. Gleichzeitig ist die Wahlbeteiligung von Erstwähler*innen in hier besonders niedrig. Eine sachsenweite Kampagne motiviert diese und andere Nichtwähler*innen online und offline zur demokratischen Mitbestimmung und klärt über die Bedeutung von Pluralität und Menschenrechten auf.
April - September 2024
LAG Mädchen* und junge Frauen* Sachsen
Sachsen

 

Demokratische Mitbestimmung junger Menschen in Chemnitz fördern
Rechtsextreme Parteien erzielen in Chemnitz hohe Zustimmungswerte. Aktivist*innen starten vor den Kommunal- und Europawahlen eine Plakatkampagne, die junge Menschen und Unentschlossene zum Wählen auffordert und die Gefahren rechtsextremer Mehrheiten in den Parlamenten aufzeigt.

März - Oktober 2024
ASA-FF e.V.
Chemnitz, Sachsen

 

Brandenburger*innen feiern Straßenfeste für Solidarität
Raus auf die Straße: Engagierte Brandenburger*innen schließen breite zivilgesellschaftliche Bündnisse, die sich in ländlichen Räumen deutlich gegen rechtsextreme Gruppen und Parteien positionieren. Die Festivals unter dem Titel „Streets of Solidarity“ laden mit Kunst, Kultur und vielfältigen Aktionen dazu ein, sich mit den Folgen von Ausgrenzung und Rassismus zu beschäftigen und gemeinsam für soziale Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Solidarität einzutreten.

Mai - Oktober 2024
Demokratisches JugendFORUM Brandenburg DJB e.V.
Brandenburg

 

Mit dem Demokratie-Flitzer über rechtsextreme Narrative in Ostbrandenburg aufklären
Junge Engagierte wollen die Brandenburger Kommunalparlamente nicht den rechtsextremen Parteien überlassen. Vor den Wahlen gehen sie mit dem Demokratie-Flitzer, einem Multifunktions-E-Bike mit Kisten, Dach und Leinwand, auf Tour und machen sich auf Dorfplätzen gegen Rassismus und Demokratiefeindlichkeit stark. Sie vermitteln Wissen über kommunalpolitische Prozesse und rechte Verschwörungserzählungen. So motivieren zu aktiver Mitbestimmung – gegen Politikverdrossenheit und Resignation.

Mai - Juni 2024

Zukunftsarchiv e.V.
Region Steinhöfel, Brandenburg

 

Omas gegen Rechts vernetzen sich bundesweit
Seit 2018 schließen sich engagierte ältere Menschen zu lokalen Gruppen der Omas gegen Rechts zusammen und arbeiten gemeinsam gegen rechtsextreme Raumnahmeversuche in ihren Dörfern und Kommunen. Der erste Bundeskongress der Omas gegen Rechts in Erfurt vernetzt die Aktivist*innen, vermittelt Wissen und befördert den Informationsaustausch. So lassen sich Rassismus, Hass und Rechtsextremismus vereint noch stärker bekämpfen – für eine lebendige Demokratie, in der Menschenrechte nicht verhandelbar sind.

August 2024

Die Omas gegen Rechts Erfurt e.V.
Erfurt, Thüringen

 

Leipziger*innen stehen Hand in Hand für Demokratie und Menschenrechte ein
Aktuelle Umfragen deuten bei den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen auf einen Anstieg der Zustimmungswerte für Parteien mit rechtsextremen Positionen hin. Ein großes Festival in der Leipziger Innenstadt setzt sich aktiv für demokratische Werte und die gleichberechtigte soziale Teilhabe aller Menschen ein. Ziel ist es, noch unentschlossene Wähler*innen zur Stimmabgabe zu motivieren und ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Menschenverachtung zu setzen.

25. August 2024
SAY IT LOUD e.V.
Leipzig, Sachsen

 

Jugendliche über rechtsextreme Verschwörungserzählungen in Rostock aufklären
In einem Rostocker Jugendclub kommt es vermehrt zu rassistischen und rechtsextremen Aussagen durch jugendliche Besucher*innen. Das Projekt klärt über rechtsextreme Verschwörungserzählungen und Fake News auf und sensibilisert niedrigschwellig für die negativen Folgen menschenverachtender Haltungen. Die Jugendlichen werden zu demokratischer Mitbestimmung im Jugendclub motiviert und darin bestärkt, entschlossen gegen Rassismus und Ausgrenzung einzutreten.

Mai - Dezember 2024

Soziale Bildung e.V.
Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

 

Für ein demokratisches Zwenkau kämpfen
Die Zwenkauer Kulturinitiative will sich nicht mit Politikverdrossenheit und menschenverachtenden Haltungen im Ort abfinden. Die Engagierten organisieren im Vorfeld der Wahlen öffentliche Picknicks für Demokratie, die alle Bürgr*innen einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und eine positive Diskussionskultur im Sinne der Menschenrechte zu pflegen. So streitet Zwenkau für eine solidarische Gesellschaft gegen Rassismus und Antisemitismus.

Mai - Dezember 2024

Kulturinitiative zwenkau e.V.
Zwenkau, Sachsen

 

Solidarische Dorfliebe für Alle im Saale-Orla-Kreis verbreiten
Das Bündnis „Saale-Orla-Kreis für Solidarität und Respekt“ reagiert auf die Zunahme rechtsextremer Einstellungen und Aktivitäten im Landkreis und lädt unter dem Motto „Dorfliebe für alle“ zu einem demokratischen Parkfest ein. Zivilgesellschaftliche Akteur*innen positionieren sich deutlich sichtbar gegen Rassismus, Hass und Hetze und kommen bei Musik und Mitmach-Angeboten mit Bürger*innen in den Dialog.

18. Mai 2024
PaF Pößneck Alternativer Freiraum e.V.
Neustadt an der Orla, Thüringen

 

Mit Kultur gegen Nazis im ländlichen Raum kämpfen
Junge Thüringer*innen haben keinen Bock auf rechtsextreme Raumnahme und Resignation in Buttstädt. Mit 10 Kulturveranstaltungen bringen sie Musik, Stummfilme, Kabarett, Theater und Performance aufs Land und bringen Menschen zusammen. Damit bekämpfen sie nicht nur Einsamkeit und Frustration, sondern setzen vor den Thüringer Landtagswahlen ein starkes Zeichen für Demokratie und ein solidarisches Miteinander.

01.-18. August 2024

weim|art e.V.
Buttstädt, Thüringen

 

Kunstgenuss motiviert zur Stimmabgabe in Weimar
Im Superwahljahr soll Politikverdrossenheit in Weimar keinen Platz haben. Um zum Gang an die Wahlurne zu motivieren, laden Kreative zu Spaziergängen durch den Ilmpark ein, bei denen sich Weimarer*innen über die Wahlen und die Bedeutung eines demokratischen Miteinanders ohne Ausgrenzung und Rechtsextremismus austauschen. Dabei genießen sie Tanz, Literatur, Poetry Slam oder Musik.
18.-19. Mai 2024
Highslammer e.V.
Weimar, Thüringen

 

Filmtour bekämpft Alltagsrassismus in Thüringen
Rassistische Denkmuster sind in Thüringen verbreitet. Der Dokumentarfilm „dont stop motion“ erzählt die Lebensrealitäten von drei jungen Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind. Der Film und seine Protagonisten touren mit 15 Spielterminen durch ganz Thüringen und sensibilisieren in ländlichen Räumen für die Themen Flucht und Migration. Die Veranstaltungen laden dazu ein, rassistische Stereotype zu hinterfragen und sich aktiv gegen Menschenverachtung und Ausgrenzung zu engagieren.

März – Dezember 2024
nochson e.V.
Thüringen

 

Solidarische Festivaltour durch Thüringen stärkt Bürger*innen gegen Rechtsextremismus
Die Zahl rechtsextrem motivierter Gewalttaten nimmt in Thüringen zu. Die Initiative reist mit einem mobilen Festival durch Thüringer Kleinstädte und tritt damit öffentlichkeitswirksam gegen Rassismus und Menschenverachtung ein. Workshops klären über Ursachen und Formen des Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart sowie über Prozessen der Entsolidarisierung und Entdemokratisierung auf. Filmveranstaltungen und vielfältige Aktionen laden zu demokratischer Teilhabe und Dialog ein.

August 2024
BDP Thüringen e.V.
Altenburg, Bad Frankenhausen, Greiz, Heiligenstadt, Meiningen, Mühlhausen, Saalfeld, Suhl/Thüringen

 

Gold statt Braun: Künstler*innen streiten für Demokratie in Weimar
Engagierte Menschen wollen die Auseinandersetzung mit Rechtextremismus in Gera befördern. Mit Kunstausstellungen, Filmabenden und Performances im öffentlichen Raum hinterfragen sie menschenverachtende Denkmuster und machen die Lebensrealitäten von Betroffenen rechtsextremer Gewalt und rassistischer Diskriminierung sichtbar.

Mai – Juni 2024
Aufandhalt e.V.
Gera, Thüringen

 

Sommerfest setzt starkes Zeichen gegen Rassismus in Jena
Migrantisierte Personen sind in Thüringen unmittelbar von rassistischen Strukturen und migrationsfeindlichen Haltungen betroffen, ihre starken Stimmen im Kampf gegen Diskriminierungen und Ausgrenzungen werden aber nur selten angehört. Das internationale Straßensommerfest VERANO wird von migrantischen Selbstorganisationen gestaltet und steht unter dem Motto „Für eine plurale Demokratie – gegen Ausgrenzung“. Workshops, Vorträge, Infostände und viel Musik sensibilisieren für die Folgen von Rassismus, weitere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und aktuelle Bedrohungen durch rechtsextreme Parteien und Gruppen. 

Juni 2024

Iberoamerica e.V.
Jena, Thüringen

 

Punkfestival im Landkreis Hildburghausen stellt sich rechtsextremer Raumnahme entgegen
Im Landkreis Hildburghausen ist die Bedrohungslage durch Rechtsextremismus hoch. Regelmäßig finden Musikveranstaltungen statt, die Neonazis aus ganz Europa anlocken. Das Festival „Dreckig & Bunt Open Air“ richtet sich an alle, die sich mit dem rechtsextremen Normalzustand nicht abfinden und für Demokratie und Vielfalt im ländlichen Raum kämpfen. Zahlreiche europäische Bands laden dazu ein, die Menschenrechte zu verteidigen und sich Rassismus und Ausgrenzung entschlossen, kraftvoll und laut entgegen zu stellen.

Herbst 2024
Dirty Voices e.V.
Veilsdorf, Thüringen

 

Engagierte Demokrat*innen ermutigen und mit Wissen versorgen
Im Superwahljahr häufen sich bei den rund 50 Mobilen Beratungsteams Anfragen von zivilgesellschaftlichen Initiativen, Kommunalpolitiker*innen, Schulen und Organisationen, die wissen möchten, was sie rechtsextremen Parteien konkret entgegensetzen können. Der Bundesverband erstellt ein Informationsheft mit konkreten Handlungsempfehlungen, Beratungsangeboten und Tipps zum Selbstschutz. Eine weitere Broschüre analysiert zudem das Wirken der AfD und ihre ideologische Verankerung in der Neuen Rechten.

1. Mai 2024 - 31. Dezember 2025

Bundesverband Mobile Beratung e.V.
bundesweit

Mehr als 1.500 Bürger*innen demonstrieren am 27.01.2024 in Weimar bei der Demonstration "Für Demokratie - wir gemeinsam" gegen Rechtsextremismus. Foto: IMAGO / Thomas Müller

Von Polizeigewalt betroffene Nachbarschaft in St. Pauli stärken  
Engagierte aus dem Hamburger Stadtteil St. Pauli unterstützen Betroffene von diskriminierendem Verhalten, Gewalt und Racial Profiling durch die Polizei. Bei einem Workshop tauschen sich die Betroffenen über Erfahrungen und Strategien gegen diskriminierendes Polizeiverhalten aus und erstellen auf dieser Basis ein „Zine“.
Februar - April 2023
GWA St. Pauli e.V.
Hamburg


Anti-Schwarzen Rassismus in der Schule thematisieren
Bei einem Aktionstag setzen sich Schüler*innen und Lehrkräfte des Hilda-Gymnasiums in Pforzheim mit der Geschichte und Erscheinungsformen von Rassismus gegen Schwarze Menschen auseinander, um ein rassismuskritisches Handeln im Schulalltag zu etablieren.
6. - 9. März 2023
Förderverein Hilda-Gymnasium e.V.
Pforzheim, Baden-Württemberg


Kinder in der Niederlausitz über Rassismus aufklären
Mithilfe eines neu entstehenden Buches über die Erfahrungen eines geflüchtetes Kindes machen die Engagierten des wendischen Vereins Ponaschemu e.V. aus der Niederlausitz Rassismuserfahrungen im Alltag sichtbar und unterstützen den Abbau von Stereotypen.
Februar – Mai 2023
Ponaschemu e.V.
Burg/Spreewald, Brandenburg


Erinnerungskultur an den deutschen Kolonialismus kritisch beleuchten
Eine kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte und der Erinnerung daran steht noch vieler Orts aus. So stehen im Hamburger „Tansania-Park“ Denkmäler aus der Zeit des Nationalsozialismus, die den Kolonialismus glorifizieren. Die Denkmäler sind für die Öffentlichkeit weitgehend unzugänglich. Lokale Aktivist*innen stoßen mit einem Symposium und dem musikalischen Projekt „Beats, Rhymes & History goes Jenfeld“ in Hamburg eine Debatte über den Kolonialismus, seine Opfer und gegenwärtige Erinnerungskultur an.    
April – Dezember 2023
Salon International e.V.
Hamburg


Laut werden gegen Rechts im ländlichen Niedersachsen
Um einer aktiven rechtsextremen Szene vor Ort etwas entgegen zu setzen, organisieren die Aktiven von M.U.T.I.G. e.V. ein Festival gegen Rechts. Sie laden insbesondere junge Menschen ein, die demokratischen Strukturen in der Region kennenzulernen und machen mit Infoständen das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus vor Ort sichtbar.
3. Juni 2023
M.U.T.I.G. e.V.
Einbeck, Niedersachsen


Anlaufstelle für Jugendliche mit Rassismuserfahrungen in Hanau etablieren
Nach dem rechtsextremen und rassistischen Anschlag in Hanau im Jahr 2020 gründete die Mutter des ermordeten Ferhat Unvar gemeinsam mit Unterstützer*innen eine Bildungsinitiative. Die Initiative stellt sich alltäglichem und strukturellem Rassismus durch Bildungsarbeit und Empowerment für Betroffene entgegen. Das regelmäßig veranstaltete Jugend-Cafe ist eine Anlaufstelle für junge Menschen mit Rassismuserfahrungen für Austausch und Bildung. 
Januar – Dezember 2023
Bildungsinitiative Ferhat Unvar e.V.
Hanau, Hessen

Arbeit gegen Antisemitismus bundesweit stärken
Vertreter*innen aus der Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erarbeiten Strategien für nachhaltige Antisemitismusprävention und –bekämpfung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Thematisierung des Antisemitismus im Kunst- und Kulturbetrieb.
Januar 2022
IIBSA
Bundesweit 


Rechtsextremismus im Kampfsport sichtbar machen
Extrem rechte Organisationen versuchen vom stetig anwachsenden Kampfsport- und Selbstverteidigungsmarkt in Deutschland zu profitieren. Sie wollen die im Kampfsport vermittelte Gewaltkompetenz für den politisch motivierten ‘Straßenkampf‘ nutzen und im Rahmen einschlägiger Kampfsport-Veranstaltungen Nachwuchs für ihre Szene rekrutieren. Mit Veranstaltungen und Monitoringberichten vermittelt das Projekt Wissen über extrem rechte Aktivitäten und Strategien im Kampfsport und fördert den Austausch über präventive Ansätze.
Januar – Dezember 2023
IcanDo e.V.
Bundesweit 


Rechtsextremen Entwicklungen in sächsischen Mittelstädten entgegentreten
Rechte Gewalt in Sachsen liegt seit Jahren auf einem anhaltend hohen Niveau. Welche Folgen für die Betroffenen und Gemeinwesen hat diese Entwicklung? Wie funktionieren die Strategien der rechten Raumnahme in sächsischen Mittelstädten? Wie kann man effektiv gegen Aktivitäten in demokratiefernen Räumen vorgehen? Diesen Fragen widmen sich Vertreter*innen aus  Politik und Zivilgesellschaft im Rahmen einer Tagung und suchen gemeinsam nach Lösungsansätzen.
Januar – Juni 2023
RAA Sachsen e.V.
Dresden, Sachsen  


Ostritz macht sich stark gegen Rechtsextremismus
Initiiert als eine demokratische Antwort auf lokale Rechtsrockveranstaltungen bietet das Ostritzer Friedenfest seit 5 Jahren eine Plattform für den Ausbau und die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements in der Region.
Februar – Dezember 2023
Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal
Ostritz, Sachsen


Eberswalde bleibt stark gegen Rassismus und für Betroffene
Der nach dem rassistisch motivierten Mord an Amadeu Antonio entstandene Eberswalder Verein ehemaliger Vertragsarbeiter*innen aus der DDR setzt seine Arbeit gegen Rassismus beharrlich fort, bietet einen sicheren Begegnungs- und Austauschraum für Betroffene und unterstützt Geflüchtete durch Beratungs- und Weiterbildungsangebote.
Februar – Dezember 2023
Afrikanischer Kulturverein Palanca e.V.
Eberswalde, Brandenburg 


Erinnerung an die Opfer des Anschlags von Hanau wachhalten
In Weimar, Apolda und Mühlhausen erinnern Aktivist*innen anlässlich des Jahrestages des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau im Februar 2020 an die Opfer des Anschlags. Mit öffentlichen Aktionen wie einer Lichtprojektion am Nike Tempel in Weimar, künstlerischen Performances und einem Radiobeitrag gedenken sie der Opfer, machen auf die fortwährende Gefahr des Rechtsextremismus aufmerksam und setzen sich für eine demokratische Gesellschaft ein.
Februar – März 2023
AWO Regionalverband Mitte West Thüringen e.V.
Weimar/Mühlhausen/Apolda, Thüringen


Leipziger Jugendliche erinnern an Betroffene rechter Gewalt
Rechte Gewalt stellt in Sachsen seit den 1990er Jahren eine Gefahr dar. Es fehlt nach wie vor an gesellschaftlicher Auseinandersetzung und historischer Aufarbeitung. Viele der Betroffenen rechter Gewalt sind nicht sichtbar, ihre Geschichten sind nicht dokumentiert. Jugendliche aus Leipzig sprechen mit Betroffenen, halten diese Erinnerungen aufrecht und verschaffen ihnen durch mediale Begleitung des Projekts Sichtbarkeit.
Februar – Dezember 2023
Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.
Wurzen/Landkreis Leipzig, Sachsen


Rechtsextremismus in Cottbus entgegentreten
Regelmäßig finden in Cottbus Kundgebungen der AfD und des rechtsextremen Vereins "Zukunft Heimat" statt, die regen Zulauf finden. Die rechtsextreme Ideologie und ihre Symbole sind auch im Stadtbild sichtbar. Um dieser Normalisierung etwas entgegen zu setzen, organisiert die lokale Initiative eine Veranstaltung für Schüler*innen, in der sie sich mit den Gefahren des Rechtsextremismus und der sogenannten "Neuen Rechten" auseinandersetzen und diese historisch einordnen können.
April – Juli 2023
generationE e.V.
Cottbus, Brandenburg


Bildung für alle Neubrandenburger Kinder ermöglichen
In Neubrandenburg-Oststadt leben viele von Armut betroffene Familien. Im Rahmen des Projekts „Ein Quadratkilometer Bildung“ werden Kinder beim Übergang von der Kita in die Grundschule unterstützt, beim Lesen lernen gefördert, es werden Soziale Kompetenztrainings und niedrigschwellige Elternbildungsangebote angeboten. Mit ihrer Bildungs- und sozialen Arbeit auf Grundlage von Prinzipien der Gleichwertigkeit und Demokratie lassen die Engagierten keinen Platz für Rechtsextreme, als „Kümmerer“ aufzutreten.
Januar – Dezember 2023
RAA - Demokratie und Bildung Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Waren, Müritz, Mecklenburg-Vorpommern


Autoritarismus weltweit sichtbar machen
Auf allen Kontinenten sprechen zivilgesellschaftliche Organisationen von "shrinking spaces": Der Raum für demokratisches Engagement wird enger und es wird gefährlicher sich zu engagieren. Während die autoritäre Wende in Europa und Nordamerika bereits gut untersucht ist, wissen wir über autoritäre Entwicklungen im Globalen Süden weniger. Mit verschiedenen journalistischen Beiträgen widmet sich das Dossier des iz3w deswegen dem Schwerpunkt "Autoritarismus weltweit". Die Ausgabe analysiert autoritäre Entwicklungen im Globalen Süden, etwa in Indien, wo das Modi-Regime bereits seit 2014 regiert oder in China, wo sich Xi Jinping umfassende Befugnisse über Partei, Staat und Wirtschaft sicherte.
April - Mai 2023
Aktion Dritte Welt e.V.
Freiburg, Baden-Württemberg


Selbstbestimmt feiern für sexuelle Vielfalt und gegen Queerfeindlichkeit in Zwickau
Mit Infoständen, Redebeiträgen und einem Straßenumzug tragen queere Personen und ihre Verbündeten den Einsatz gegen Homo- und Transfeindlichkeit und für eine Sensibilisierung zu problematischen Geschlechterbildern auf die Straße und feiern gemeinsam den Christopher Street Day in Zwickau.
2. September 2023
Alter Gasometer e.V.
Zwickau., Sachsen


Antifeminismus in Sachsen erkennen und entgegentreten
Politische Bildner*innen und andere demokratisch Engagierte sehen sich in ihrem Arbeitsalltag in Sachsen häufig mit sexistischen oder antifeministischen Aussagen konfrontiert. Mit zwei Veranstaltungen wollen die Engagierten sich Wissen und Handlungskompetenz aneignen, um Formen und Strategien des Antifeminismus erkennen und ihm konkret vor Ort entgegentreten zu können.
Juni – Dezember 2023
Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.
Sachsen

Rom*nja setzen sich für menschenwürdiges Wohnen und gesellschaftliche Teilhabe in Berlin ein
In der Straße der Pariser Kommune lebten jahrelang rumänische Rom*nja-Familien. Nach langen Kämpfen der Community um den Erhalt des Häuserblocks wird dieser nun abgerissen. Eine Ausstellung, die gemeinsam mit den ehemaligen Bewohner*innen entwickelt wurde, dokumentiert diesen Kampf. Mit der Ausstellung und einem Rahmenprogramm aus Theater, Film, Musik und Diskussionsrunden wird ein Prozess der Aufarbeitung angestoßen. Teil der Diskussionen ist auch eine Verständigung darüber, wie das Leben von Rom*nja und ihr Einsatz für menschwürdiges Wohnen, gesellschaftliche Teilhabe, Gleichberechtigung und vorurteilsfreie Berichterstattung öffentlich dargestellt werden soll.
März - Mai 2023
RomaTrial e. V.
Berlin

 

Frauen aus Halle machen sich stark gegen Antisemitismus und Verschwörungserzählungen
Frauen aus dem arabischen Raum, Deutschland und der Ukraine beschäftigen sich gemeinsam mit Nationalsozialismus, Antisemitismus und Verschwörungsideologien. Bei Workshops, Stadtbegehungen und eigener Recherche in Archiven erlangen die Frauen aus Halle ein vertieftes Verständnis der Geschichte der Shoah und der NS-Krankenmorde. Darüber hinaus erlernen sie praktische Strategien zu Gegenrede und Reaktion bei antisemitischen und verschwörungsideologischen Narrativen und tauschen sich über Möglichkeiten des Empowerments aus.
März - Dezember 2023
Sprachbrücke Halle e.V.
Halle, Sachsen-Anhalt


Schüler*innen aus Halle setzen sich mit Antisemitismus auseinander
Schüler*innen aus Halle setzen sich vor dem Hintergrund der Shoah und des Anschlags in Halle mit Antisemitismus und jüdischem Leben auseinander. Dazu besuchen sie unter anderem das Jüdische Museum in Berlin.
April 2023
Förderverein Lyonel-Feininger-Gymnasium Halle (Saale) e.V.
Halle, Sachsen-Anhalt

 

Netzwerke für Demokratie im ländlichen Raum stärken
Im Rahmen des ÜBERLAND-Festival in Görlitz in der sächsischen Oberlausitz tauschen sich Engagierte bei einem Netzwerk-Frühstück darüber aus, wie demokratische Kultur praktisch, nachhaltig und gendergerecht im ländlichen Raum etabliert werden kann.
1.-3. September 2023
Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V.
Görlitz, Sachsen

Flagge zeigen gegen Antisemitismus im Fußball
Bei einem A-Jugend-Fußballspiel zwischen Hertha 06 und dem TuS Makkabi kam es im November 2022 zu antisemitischen Vorfällen. Vor diesem Hintergrund und anderen menschenfeindlichen Vorfällen im Fußball möchte der Jugendverein Oranje Berlin mit einer Diskussionsrunde und auf dem Feld angebrachten Bannern ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung setzen.
27.- 28. Mai 2023
Oranje Berlin e.V.
Berlin


Für Geflüchtete und gegen Rassismus in Thüringen eintreten
Der Verein AUFANDHALT setzt sich seit Jahren hartnäckig für Geflüchtete in Gera und Greiz ein und positioniert sich mit vielfältigen Aktivitäten gegen Neonazis in der Region.
Januar – Dezember 2023
AUFANDHALT e.V.
Gera/Greiz, Thüringen


Kindererziehung rassismussensibel gestalten
Mehrere Familien und Kinder beim Kinderladen Strolche e.V. sind von Rassismus betroffen. Einige weiße Kinder haben sich schwarzen Kindern gegenüber problematisch verhalten. Vor diesem Hintergrund möchten sich Eltern und Erzieher*innen bei Workshops und Elternabenden über Strategien des Umgangs mit rassistischen Vorfällen austauschen und überlegen, wie von Rassismus betroffene Familien besser einbezogen werden können. Ganz praktisch werden auch Kinderbücher, Lieder, Verkleidungen und Spielmaterialien angeschaut, inwieweit sich alle Kinder darin wiederfinden können und nicht diskriminiert werden.
Kinderladen Strolche e.V.
Hannover, Niedersachsen

Schutzkonzept gegen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt an Schulen einführen
Mit Workshops und einem ausgearbeiteten Schutzkonzept wollen die antirassistisch Engagierten Schüler*innenräte, Fach-AGs und Lehrkräfte dabei unterstützen, einen kritischen Prozess im Umgang mit Rassismus, Diskriminierung und Gewalt in Bildungsinstitutionen anzustoßen. Das Schutzkonzept beinhaltet kurzfristige Reaktionen bei rassistischen Vorfällen, mittelfristige Präventionsmöglichkeiten und Ideen zur Reflexion für die dauerhafte Gestaltung diversitätsgerechter Bildungseinrichtungen. 
August 2023 - Februar 2024
IN VIA Dresden e.V.
Dresden, Sachsen

Jugendliche werden laut gegen Nazis in Ostsachsen
Im Landkreis Görlitz gibt es eine starke rechtsextreme Szene und hohe Wahlergebnisse der AfD. Gleichzeitig gibt es nur wenige Orte für nicht-rechte Jugendliche. Die Engagierten des Jugendclubs möchten mit dem Rock n`Wagon Festival mit Musik, Workshops, Infoständen, Siebdruck und Graffiti einen Ort der Begegnung und des politischen Austauschs für Jugendliche bieten und sich so für Menschenrechte und gegen Rechtsextremismus positionieren.
Mai – Dezember 2023
Jugendclub Sandförstgen e.V.
Sandförstgen, Sachsen

Meißen macht sich stark für Geflüchtete und gegen Rassismus
Im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Herbst 2023 veranstaltet das antirassistische Bündnis ein Fest mit Musik und Infoständen der Geflüchtetenhilfe im Landkreis und zeigt so Flagge gegen Alltagsrassismus.
2. September 2023
Buntes Meißen Bündnis Zivilcourage e.V.
Meißen, Sachsen

Jugendliche sprechen mit Zeitzeugin des Nationalsozialismus
Eva Weyl hat als Kind das KZ Westerbork überlebt. Bei einem Projekttag lernen Grundschüler*innen die Zeitzeugin und ihre Biografie kennen und kommen mit ihr ins Gespräch. Die Schüler*innen haben vorher intensiv zu Spuren jüdischen Lebens und lokalen jüdischen Lebensgeschichten recherchiert und Biographien jüdischer Kinder als Trickfilm verfilmt. Die Kinder werden altersgerecht auf das Gespräch mit Eva Weyl vorbereitet.
April – Dezember 2023
Schlaglicht e.V.
Berlin

Straßenumbenennung und Festival erinnern an Shoah-Überlebende und Antifaschistin Esther Bejarano
Im Jahr 2021 haben antifaschistisch Engagierte im Stadtrat von Koblenz durchgesetzt, dass die "Danziger Freiheit" nach der Shoah-Überlebenden Esther Bejarano umbenannt wurde. Die Straße war während des Nationalsozialismus im Rahmen einer NS-Propaganda-Kampagne nach der Stadt Danzig benannt worden. Im April 2023 wollen die Engagierten nun an der ersten Esther-Bejarano-Straße Deutschlands einen jährlich wiederkehrenden Anlass etablieren, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und laut zu werden gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus.
22. April 2023
VVN-BdA Koblenz
Koblenz, Rheinland-Pfalz

Zwanzig Jahre Diskurs zu rechtsmotivierten Tötungsdelikten sichtbar machen
Bei einer hybriden Fachtagung diskutieren Expert*innen und Interessierte die Vorfälle und Zahlen der Opfer antisemitischer, rassistischer und rechtsextremer Gewalt in Deutschland.
28. März 2023
Hochschule für Wirtschaft und Recht - Forschungsinstitut für öffentliche und private Sicherheit Berlin
Berlin

Dancen im mobilen Tanzlokal im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern
Mit einem zum mobilen Tanzlokal umgebauten Transporter werden abgelegene Regionen Ostdeutschlands für junge Menschen attraktiver gemacht – als Antwort auf eine rechtsextreme Alltagskultur.
April – Dezember 2023
Rock gegen Rechts e.V.
Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern



Vernetzen für Demokratie in Sachsen
Die demokratische Zivilgesellschaft im sächsischen ländlichen Raum hat es mit vielen Herausforderungen zu tun: eine gut vernetzte und mobilisierungsfähige extreme Rechte, rassistische Hetze und Gewalt, Schulterschlüsse zwischen extremen Rechten und Konservativen auf Kommunalebene. Um dem etwas entgegen zu setzen, treffen sich die in Sachsen im Bereich Demokratieförderung tätigen Akteure zu einer Netzwerkveranstaltung zum Austausch von Erfahrungen und der Entwicklung von Strategien.

April - August 2023

Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.
Oschatz, Sachsen



Bremer Stadtgesellschaft hält Erinnerung an Opfer rechter Gewalt wach
Einst aus einem Kunstprojekt mit jüdischen und muslimischen Jugendlichen zu einem Gedenkort umgestaltet, bleibt der Marwa-El-Sherbini Platz in Bremen ein wichtiger Ort des Erinnerns an mehr als 200 Opfer rechtsextremer Gewalt seit den 90er Jahren. Seit 2019 findet im Juli am Todestag von El-Sherbini und Tag gegen antimuslimischen Rassismus auf dem Marwa-El-Sherbini Platz jährlich eine Yortsayt-Gedenkveranstaltung statt. Das Wort »Yortsayt« entstammt dem Jiddischen und bezeichnet den Jahrestag der Beerdigung einer verstorbenen Person. Beim diesjährigen Yortsayt wollen die Engagierten mit einem vielfältigen Bildungs – und Kulturprogramm insbesondere auf die Gefahren von Verschwörungsnarrativen und Antifeminismus aufmerksam machen.   
1. Juli 2023
DIG Bremen / Unterweser e.V.

Bremen


Rassistische Pogrome in Rostock-Lichtenhagen 1992 pädagogisch aufarbeiten
Das Dokumentationszentrum "Lichtenhagen im Gedächtnis" klärt durch Stadtrundgänge und Projekttage über die Entstehungsgeschichte sowie Nachgeschichte des Pogroms im Jahr 1992 auf. Im Fokus stehen dabei die Perspektiven der Betroffenen: vietnamesische Rostocker*innen und asylsuchende Rom*nja. Durch die Beschäftigung mit dem Pogrom wird auch die Auseinandersetzung mit heutigem Rassismus gefördert.
April – Dezember 2023
Soziale Bildung e.V.

Rostock, Mecklenburg-Vorpommern


Queere Jugendliche für Rassismus sensibilisieren
Im QueerUnity, einem Zentrum für queere Jugendlichen in Hannover, lernen die jungen Ehrenamtlichen Wissenswertes über die rassismuskritische Gestaltung der Jugendarbeit. Es sind drei Workshopstage geplant, bei der sich die Jugendlichen mit Weißsein, Rassismus und ihren Privilegien auseinandersetzen.
Juni – Juli 2023
Andersraum e.V.
Hannover, Niedersachsen


Migrantische Stimmen von den Grenzen Europas anhören
Von einer Telefonzelle am Kotti in Berlin-Kreuzberg können sich Passant*innen einen Eindruck von der Situation an den EU-Außengrenzen verschaffen. Hinter jedem „Border Call“, jeder gewählten Telefonnummer, steht eine persönliche Migrationsgeschichte. Die Vernissage findet am Weltgeflüchtetentag, den 20. Juni, statt.
Juni – Juli 2023
Blindspots e.V.

Berlin


Nach dem Rechten sehen in Kassel
Beim diesjährigen Kasseler Festival „Nach dem Rechten sehen“ vernetzen sich die Engagierten und setzen sich bei Workshops, Vorträgen, Stadtrundgängen und Ausstellungen mit rechtsextremen Strukturen und Phänomenen in Kassel, Nordhessen und ganz Deutschland auseinander.

17. - 23. Juli 2023
Local e.V.
Kassel, Hessen


Feiern gegen Rassismus im ländlichen Nordrhein-Westfalen
Im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen kam es zuletzt zu Übergriffen auf Geflüchtete. Neonazis und Reichsbürger*innen haben die ländliche Region zur Vernetzung genutzt. Und es gab Versuche von völkischen Akteuren, sich anzusiedeln. Als Reaktion auf diese Situation veranstalten demokratisch Engagierte ein Festival mit einem bunten Programm aus Musik, Workshops und Vorträgen und setzen ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus.
5. August 2023
Internationaler Bund (IR) West gGmbH
Gummersbach, NRW


Jugendliche in Bremerhaven zeigen klare Kante gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Mit dem selbstorganisierten Festival „United We Stand“ stellen sich die lokalen Aktivist*innen mit Workshops und Musik den Aktivitäten von Rechtsextremen und Querdenker*innen entgegen. 
9. September 2023 
SJD - Die Falken Bremerhaven
Bremenhaven


Berliner Bibliotheken stark machen gegen Rechtsextremismus
Die Lesereihe „Starke Seiten“ entstand im Jahr 2021 als Reaktion auf die Zerstörung von Büchern in der Bibliothek, die sich kritisch mit Rechtsextremismus beschäftigen. Die Engagierten wollen mit einem neuen Diskussionsformat nicht nur Autor*innen der zerstörten Bücher, sondern auch verschiedene Publizist*innen, Journalist*innen und Künstler*innen zu Wort kommen lassen. Bei den Veranstaltungen steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich Bibliotheken und Stadtgesellschaft gegen demokratiefeindliche Aktivitäten positionieren können.
Mai – Dezember 2023 
Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg
Berlin


Konzipieren eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex in Südwestsachsen
Langfristiges Ziel des Projektes ist die Etablierung eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex in Südwestsachsen. Damit knüpft das Projekt an eine langjährige Forderung unterschiedlicher zivilgesellschaftlicher Akteur*innen in der Region an. Ein solches Dokumentationszentrum wäre ein Meilenstein für die NSU-Aufarbeitung in Sachsen. Zentrales Ziel für 2023 ist die Erarbeitung und Publikation einer Machbarkeits- und Konzeptionsstudie für das Dokumentationszentrum, bei dem Stimmen von Betroffenen rechter Gewalt im Mittelpunkt stehen sollen. Januar - Dezember 2023 
RAA Sachsen e.V.
Dresden, Chemnitz, Zwickau, Sachsen


Solingen 93 – An die Opfer rechter Gewalt erinnern
Zum 30. Mal jährt sich der Brandanschlag in Solingen. Bei dem rassistischen Anschlag starben fünf Menschen. Um der Opfer des Anschlags zu gedenken und rechte Gewalt seit den 80er Jahren sichtbar zu machen, konzipiert das Zentrum für verfolgte Künste in engem Austausch mit Angehörigen des Anschlags eine multimediale Ausstellung.   Mit Schulworkshops und Diskussionsveranstaltungen soll zudem die gesamte Stadtgesellschaft eingeladen werden, der Opfer zu gedenken, sensibler für Erscheinungsformen rechter Gewalt zu werden und zu erfahren, welche Initiativen in Solingen nach 1993 oder in Hanau nach 2020 entstanden sind.
April – Dezember 2023 
Museum Zentrum für verfolgte Künste gGmbH
Solingen, NRW

 

Durch Aufklärungsarbeit Querdenker-Narrative entkräften
Mehrere tausende Münchener*innen beteiligten sich in den letzten Jahren regelmäßig an den Querdenken-Demonstrationen. Demokratische Gegenproteste blieben weitgehend aus. Die jungen Aktivist*innen von den Falken reagieren mit einer Veranstaltungsreihe auf den bei den Protesten aufgetretenen Antisemitismus. Dabei informieren sie über die verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus und dessen Verschränkungen mit anderen Diskriminierungsformen.
Juni 2023 – Juni 2024
SJD Falken in Kooperation mit dem Linken Bündnis gegen Antisemitismus
München, Bayern


Perspektiven von Zeug*innen im Auschwitz-Prozess hörbar machen
Im Dezember 2023 jährt sich zum sechzigsten Mal der Beginn des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Vor diesem Hintergrund organisieren Engagierte eine Ausstellung, die sich mit den Verbrechen in Auschwitz und ihrer juristischen und gesellschaftlichen Aufarbeitung auseinandersetzt. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Aussagen der Überlebenden, die im Auschwitz Prozess aussagten. Die Ausstellung soll als Intervention in die Stadtgesellschaft hineinwirken und auch Fragen nach NS-Aufarbeitung damals und heute aufwerfen.
Mai – Dezember 2023 
Begegnen in Bockenheim e.V.
Frankfurt a.M., Hessen

Weltbilder in der zeitgenössischen Kunst kritisch beleuchten
Ausgelöst durch den Antisemitismus auf der documenta15 wollen die Veranstaltungsorganisator*innen eine kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus im Kunst- und Kulturbetrieb anstoßen. Geplant sind drei Veranstaltungen mit der Leitfrage, ob zentrale Begriffe wie „Kollektivität“, „Solidarität“ und „Widerstand“ in der Selbstbeschreibung künstlerischer Praxis auch Elemente enthalten, die gewollt oder ungewollt antisemitische Weltbilder reproduzieren. Wie kann oder muss ein kritischer Umgang mit diesen Begriffen heute aussehen? Diskutiert wird das auf drei Podien mit Expert*innen im jeweiligen Feld an zentralen Orten der Hamburger Kulturszene, beginnend im Golden Pudel Club. Die Veranstaltung zum Thema Widerstand wird von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert.
Mai – Dezember 2023 
Bagrut e.V.
Hamburg

Demokratische Kultur in Bautzen feiern
Das Festival „Bouncen in Bautzen“ schafft eine Plattform zur Stärkung einer lebendigen Zivilgesellschaft in Bautzen. Initiativen und Engagierte präsentieren ihre Arbeit und kommen ins Gespräch über Themen wie Nachhaltigkeit, Jugendkultur, Demokratieförderung sowie Schaffung von Diskursräumen für die Stadtgesellschaft. Die Veranstaltungsorte verteilen sich im gesamten Stadtgebiet, auch in Stadtteilen, die als sogenannte soziale Brennpunkte stigmatisiert werden. Das Festival möchte die Menschen vor Ort empowern und mit ihnen gemeinsam ihren Stadtteil beleben.
Juni – November 2023 (verschoben auf 2024)
Steinhaus e.V.
Bautzen, Sachsen

Duisburg feiert das Fest der Vielen
Duisburg-Hochfeld ist ein ehemaliger Arbeiter*innenstadtteil, der mit dem Niedergang der Schwerindustrie Armut und Arbeitslosigkeit erlebt hat. Mittlerweile ziehen besserverdienende Menschen und Künstler*innen in den Stadtteil, während parallel migrantisierte und arme Bewohner*innen, insbesondere Rom:nja, verdrängt oder sogar zwangsgeräumt und rassistisch diskriminiert werden. Das Fest soll zum kollektiven Nachdenken über solidarische Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens anregen. Eingeladen sind Autor*innen, Perfomer*innen, Musiker*innen und Künstler*innen.
18. - 20. August 2023
Solidarische Gesellschaft der Vielen e.V.
Duisburg, Nordrhein-Westfalen

Queere und Schwarze Sichtbarkeit feiern im Leipziger Ballroom
Seit den Sechzigern entstand in den USA eine Ballroom-Kultur von Queers of Colour. Bei glamourösen Bällen traten sie in sogenannten "Houses" gegeneinander an. In den Houses fanden sich die Queers als Wahlfamilie zusammen. Queers of Colour erleb(t)en oft gesellschaftlich besonders viele Ausgrenzungserfahrungen. Sie konnten in der Szene selbstbewusst ihre Identitäten leben, mit Geschlechterrollen spielen und Anerkennung für ihre künstlerische Performance bekommen.  Auch in Deutschland gibt es mittlerweile eine Szene. In Leipzig wollen nun Personen aus der Community Bälle organisieren und einen Schutzraum und Ort zum Feiern und Performen bieten. Ein erster Ball zum Reinschnuppern auch für Beginner*innen findet am 29. Juli statt.
Juli 2023 

RosaLinde Leipzig e.V.
Leipzig, Sachsen

Schüler*innen im Umgang mit Verschwörungserzählungen schulen
In mehreren Workshops wird Schüler*innen ein grundlegendes Verständnis über Charakter und Funktionsweisen von Verschwörungserzählungen vermittelt. Die persönlichen Erfahrungen und Berührungspunkte der Jugendlichen mit Verschwörungserzählungen aus dem direkten Umfeld oder aus Social Media Plattformen werden dabei mit einbezogen. Gemeinsam mit den Schüler*innen gehen die Referent*innen auch der Fragen nach, warum Verschwörungsideologien insbesondere in gesellschaftlichen Krisenzeiten, etwa der Corona Pandemie, verstärkt auftreten. Darauf aufbauend diskutieren die Schüler*innen, wie in der Praxis mit Verschwörungserzählungen umgegangen werden kann.
Juni 2023 
Aktion Dritte Welt e.V.
Breisach, Baden-Württemberg


Der verleugneten Opfer des Nationalsozialismus gedenken
Die Nationalsozialist*innen verfolgten und verschleppten Menschen auch als sogenannte "Asoziale" und "Berufsverbrecher" in Konzentrationslager. Überlebende ehemalige Häftlinge wurden nach dem NS nicht entschädigt, noch lange stigmatisiert und in der öffentlichen Erinnerung vergessen. Ausgehend von einer Initiative der Angehörigen von Verfolgten dieser Gruppen wurde jetzt in der Gedenkstätte Sachsenhausen eine Gedenkstele eingeweiht. Die Stele soll an die Menschen erinnern, die im Rahmen der sogenannten „Aktion Arbeitsscheu Reich“ im Jahr 1938 in Konzentrationslager verschleppt und mit dem Schwarzen Winkel versehen wurden. Innerhalb weniger Tage wurden damals mehr als 10.000 von den Nazis als „asozial“ gebrandmarkte Menschen in verschiedene Konzentrationslager verschleppt.
Mai - Juni 2023 

Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus (vevon)
Oranienburg, Brandenburg

Kommune in NRW klärt über moderne Erscheinungsformen des Antisemitismus auf
Vor dem Hintergrund zunehmenden Antisemitismus möchte der Kreis Viersen bei einem Fachtag die Frage stellen, was Rassismus, Corona und die Documenta mit Antisemitismus zu tun haben. Bei Fachvorträgen wird jüdisches Leben nach 1945 in Deutschland beleuchtet, nach der Unterscheidung von Rassismus und Antisemitismus gefragt und der Frage nachgegangen, was an den Kunstwerken der Documenta antisemitisch war.
27. November 2023 
Kreis Viersen
Viersen, Nordrhein-Westfalen

Junge Erwachsene lernen über Kolonialismus und Nationalsozialismus
Beim herrschaftskritischen Bildungsfestival in München veranstalten die Engagierten Schulklassenprogramme, Nachmittagsworkshops für Jugendliche und Abendveranstaltungen für (junge) Erwachsene. Im Rahmen des Festivals begeben sich die Engagierten und Teilnehmenden auch auf die Suche nach (post-)kolonialen Spuren in München. Mit interaktiven Methoden und anschließendem Rundgang wird der Blick auf weltweite Verflechtungen und lokale Spuren damals und heute geworfen. Zudem werden in einem Vortrag die langfristigen Folgen von Verfolgung während des Nationalsozialismus und der Shoa über Generationen hinweg beleuchtet. Die Folgen der Verfolgung und damit zusammenhängende Traumata und seelische Leiden sind für viele Überlebende der Shoa und ihre Angehörigen bis heute allgegenwärtig.
Juli 2023 
Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik e.V.
München, Bayern 

Transkulturelle Schwarze Identitäten feiern
Der Juneteenth ist ein jährlicher Feiertag, an dem in den Vereinigten Staaten die Geschichte und Gegenwart der Afro-Amerikaner*innen, ihre Widerstandsfähigkeit angesichts einer Vergangenheit der Sklaverei und der anhaltende Kampf gegen strukturellen Rassismus zelebriert wird. Dieser Tag soll zum Anlass genommen werden, auch in Deutschland transkulturelle Schwarze Identitäten zu präsentieren und zu feiern. Bei einer Lecture-Performance mit anschließender Diskussion wird es um das Engagement der Schwarzen Dichterin und Aktivistin May Ayim gehen.
Juni 2023

Hoftheater Kreuzberg e.V
Berlin

Rom*nja gestalten Begegnung in Eisenberg
In Eisenberg im Saale-Holzland-Kreis lebt die zweitgrößte Roma-Community Thüringens. In der strukturschwachen Region wählen viele Menschen antidemokratisch. Es kommt häufig zu diskriminierenden Situationen. Um den Abbau von rassistischen Vorurteilen zu befördern und die Roma-Community sichtbar zu machen, lädt der Landesverband der Sinti und Roma zu einem Familien- und Kinderfest ein. 
Landesverband der Sinti und Roma RomnoKher Thüringen e.V.
Eisenberg, Thüringen

Erinnerungsort für Miriam Carlebach in Hamburg gestalten
Miriam Carlebach, die Tochter des Oberrabbiners Joseph Carlebach, überlebte die Shoa durch ihre Auswanderung von Hamburg nach Palästina. Die meisten ihrer Familienmitglieder wurden von den Nazis ermordet. Seit 1983 besuchte sie Hamburg häufiger, um an das Schicksal ihrer Familie zu erinnern. Die Schulgemeinschaft des Struensee-Gymnasiums möchte nach dem Tod von Miriam Carlebach einen Erinnerungsort errichten. Dazu recherchieren die Schüler*innen des 9. Jahrgangs zunächst zu Hamburger Orten, die für Miriam Carlebach bedeutsam waren und machen diese Orte dann fotografisch sichtbar. Die Fotos werden in einer Ausstellung präsentiert, die zugänglich für die Öffentlichkeit ist. 
2023/2024  
Struensee Gymnasium
Hamburg

Position beziehen für Demokratie in Zittau
Seit über zwei Jahren demonstrieren Menschen im Landkreis Görlitz im Schulterschluss mit Rechtsextremen zu verschiedenen Themen: gegen Zuwanderung, gegen die Corona-Schutzmaßnahmen, gegen die militärische Unterstützung der Ukraine. Mit dem "Tag der Demokratie" will die demokratische Zivilgesellschaft aus der Region ein Zeichen gegen Hetze und für Vielfalt setzen. Es wird Ausstellungen, Gesprächsrunden, Workshops und Konzerte geben.
August – Dezember 2023   
Augen auf e.V.
Zittau, Sachsen

Schüler*innen aus Weilburg beschäftigen sich mit den Verbrechen des NSU
In einer Wanderausstellung werden die Verbrechen des NSU und deren gesellschaftliche Aufarbeitung beleuchtet und die Biografien der Opfer vorgestellt. Zudem wird das NSU-Netzwerk einschließlich der Verbindungen zu V-Leuten der Verfassungsschutzbehörden skizziert. Auch Stimmen der Angehörigen, die von ihrer Einschätzung des Münchener NSU-Prozess berichten, werden sichtbar. Zudem werden rechtsextreme Gewalttaten und die Perspektiven der Angehörigen auf rassistische Morde nach dem NSU, zum Beispiel in München, Halle und Hanau, dargestellt. Schüler*innen aus Weilburg werden als Peer-Coaches ausgebildet, um durch die Ausstellung zu führen. Die Ausstellungseröffnung wird durch einen Vortrag der Ausstellungsmacherin und ein Gespräch mit einem Überlebenden des NSU-Rohrbombenanschlags 1999 in Nürnbergs flankiert.
September – November 2023   
Weilburg erinnert e.V.
Weilburg an der Lahn, Hessen

Konzert für Solidarität und Vielfalt für alle
Der rechtsterroristische Anschlag in Halle und Wiedersdorf im Jahr 2019 und die darauffolgenden politischen Reaktionen haben gezeigt, dass es starke Räume der Solidarität braucht. Ein Konzert für Solidarität und Vielfalt soll dazu beitragen, Erinnerungskultur kontinuierlich und vielfältig sichtbar zu machen. Parallel zum Konzert organisieren die Engagierten ein Rahmenprogramm, um gemeinsam zu diskutieren und zu lernen, was Solidarität beim Erinnern bedeutet, wie man sich gegenseitig stärken kann und wie verschiedene Perspektiven sichtbar werden können. 
24. Juni 2023   
Kulturbühne Neustadt e.V.
Weilburg an der Lahn, Hessen

Sensibilisieren für rechtsradikale Netzwerke in Sicherheitsbehörden

Die aktuellen Ermittlungsverfahren gegen rechtsterroristische Vereinigungen unterstreichen die Gefahren, die von Rechtsextremen in Polizei, Bundeswehr, Justiz und Verfassungsschutz ausgehen. Zuletzt wurde dies in der bundesweiten Razzia gegen mutmaßliche rechtsextreme Umsturzpläne aus dem Milieu von Reichsbürgern und AfD deutlich: Zu den Beschuldigten gehören eine Richterin und Ex-AfD-Bundestagsabgeordnete, mehrere Polizeibeamte sowie aktive und ehemalige Elitesoldaten. Gleichzeitig gehören Meldungen über immer neue rechtsextreme Chatgruppen in der Polizei inzwischen zum Alltag. Noch immer ist es der Demokratie und ihren Institutionen nicht gelungen, sich wirksam gegen Reichsbürger, Rechtsradikale und Verschwörungstheoretiker zu wappnen, die auch vor der Beteiligung an Umsturzplänen nicht zurückschrecken. Der Sammelband und begleitende Veranstaltungen machen darauf aufmerksam, wie rechtsradikale Netzwerke die Sicherheitsbehörden unterwandern.
September 2023
Herder Verlag
Freiburg, Baden-Württemberg


Engagement gegen völkische Siedler*innen in Niedersachsen sichtbar machen
Die Initiative „beherzt“ organisiert im Umfeld Nord-Ost-Niedersachsen Vorträge bei ländlichen Vereinigungen, Kommunen, Kirchen und Schulen zu den Themen völkische Siedler*innen und rechtsextreme Strukturen. Außerdem führt die Gruppe Vorlesungen an Universitäten, Medienarbeit, Festivals und bundesweite Vernetzungstreffen zum Umgang mit völkischen Siedler*innen im ländlichen Raum durch. Um die Vernetzung innerhalb der Initiative sowie die Öffentlichkeitsarbeit wirkungsvoller zu gestalten, soll eine Webseite mit einer internen Kommunikationsplattform aufgebaut werden.
2023  
Eleonore Dräger Stiftung/Gruppe „beherzt“
Ebstorf, Niedersachsen

Zweitzeug*innen aus Detmold tragen die Lebensgeschichte der Familie Herzberg weiter
Anlässlich eines Schulaustauschs begeben sich deutsche und israelische Schüler*innen gemeinsam auf die Suche nach Spuren jüdischen Lebens und nationalsozialistischer Täterschaft in Detmold. Die Schüler*innen sprechen mit Joanne Herzberg, deren Verwandte von den Nazis ermordet wurden. Sie beschäftigen sich mit Briefen der Familie Herzberg als historische Quellen. Ihre Gedanken und Erkenntnisse fassen die Schüler*innen in einem Podcast zusammen. Bei einer Live-Lesung und einem Podiumsgespräch wird das Projekt auch der Schulgemeinschaft und den Eltern präsentiert.  
7. September 2023
Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasium

Detmold und Bielefeld, Nordrhein-Westfalen

Gedenkort KZ Uckermark gemeinsam gestalten
Im ehemaligen Jugendkonzentrationslager Uckermark  für Mädchen und junge Frauen wurden zwischen 1942 und 1945 ca. 1200 Mädchen und junge Frauen von den Nationalsozialist*innen inhaftiert. Kriminalpolizei, Fürsorgesystem und SS arbeiteten zusammen und machten die Stigmatisierung der Inhaftierten als sogenannte „Asoziale und Kriminelle“ und ihre Einweisung ins Lager möglich. Der Gedenkort an das KZ Uckermark ist kein staatlich anerkannter und -finanzierter Gedenkort. Der Gedenkort ist in den letzten 25 Jahren aus ehrenamtlicher Initiative entstanden und gewachsen. Bei einem jährlichen Baucamp gestaltet die Initiative den Erinnerungsort weiter und trägt zum Gedenken an die verfolgten Mädchen und Frauen bei. Gemeinsam mit Angehörigen ehemaliger Inhaftierter setzen sich die Teilnehmer*innen mit den Biographien von Personen auseinander, die als sogenannte „Asoziale“ verfolgt wurden.
04.-13. August 2023
Initiative Gedenkort ehem. KZ Uckermark e.V.
Brandenburg


Schmerz und Wut der Betroffenen von Halle sichtbar machen
Die US-amerikanische Künstlerin Talya Feldman befand sich während des rechtsextremen Anschlags in Halle im Jahr 2019 in der angegriffenen Synagoge. Sie hat überlebt. Seither widmet sie sich in ihren Werken den Opfern rechter Gewalt. Mit der Ausstellung „Klagegedicht“ verschafft sie den Opfern des antisemitischen und rassistischen Anschlags Raum und Gehör. Sie zeigt eine Tanz-Performance, in der die Bewegungen des Körpers Emotionen wie Trauer, Wut und Hoffnung vermitteln. Aussagen von Überlebenden werden von Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt vorgetragen, die selbst Diskriminierung und Gewalt erlebt haben. Zusätzlich zur Ausstellung gibt es einen Artist Talk mit der Künstlerin.
September 2023
Stadtverwaltung Erfurt, Kulturdirektion

Erfurt, Thüringen

Gedenken an Todesopfer rechter Gewalt Hans-Georg Jakobson dauerhaft sichern
Der Todestag von Hans-Georg Jakobson jährt sich 2023 zum 30. Mal. Hans-Georg Jakobson wurde im Jahr 1993 nahe Strausberg (Brandenburg) von drei Neonazis überfallen, aus der fahrenden S-Bahn geworfen und erlag seinen schweren Verletzungen. Der damals 35-Jährigen hatte vermutlich keinen festen Wohnsitz. Seit Herbst 2022 bemüht sich der Verein zusammen mit anderen Initiativen aus der Region um die Einrichtung eines festen Gedenkortes.
Juli – Dezember 2023

Alternatives Jugendprojekt 1260 e.V.
Strausberg, Brandenburg


Flagge zeigen gegen Rassismus im ländlichen Niedersachsen
Im ländlich geprägten Landkreis Uelzen sind völkische Siedler*innen ansässig.  Mit dem „Say it loud! - Festival gegen Rassismus“ wollen Engagierte vor Ort deutlich machen, dass es auch in strukturschwachen Regionen viele Menschen gibt, die für Demokratie, Weltoffenheit und Solidarität einstehen. Gemeinsam mit anderen regionalen Initiativen machen die Organisator*innen mit Redebeiträgen, Workshops, Infoständen und Musik auf rechtsextreme Strukturen aufmerksam und zeigen Flagge gegen Rechtsextremismus.
9. September 2023

Uelzen bleibt bunt e.V.
Uelzen, Niedersachsen


Völkisches Siedeln im Harz problematisieren
Im Umkreis von Harzgerode in Sachsen-Anhalt sind völkische Siedler*innen, Reichsbürger*innen und einige rechtsesoterischen Heilkundler*innen ansässig. Die demokratisch Engagierten aus der Region wollen sich deutlich von der Menschenfeindlichkeit von Rechtsextremen und Verschwörungsideolog*innen abgrenzen. Bei einer Vernetzungs- und Bildungsveranstaltung informieren sie sich über die Anastasia Bewegung und das völkische Siedlungsprojekt Weda Elysia und tauschen sich über Handlungsmöglichkeiten aus.
06.-08. Oktober 2023

Freundeskreis der Gemeinschaft in der Heilstätte Harzgerode e.V.
Harzgerode, Sachsen-Anhalt

Rechtsextreme Aktivitäten im Vogtland aufzeigen

In Plauen und dem Vogtland sind antidemokratische Akteure aktiv, von der Partei "Der III. Weg" bis zu den „Freien Sachsen“. Mit einer Dokumentationsplattform für Plauen und den Vogtlandkreis sollen durch Hintergrundberichte und Analysen rechtsextreme Aktivitäten und Strukturen aufgezeigt werden. Dadurch soll auch die Bedrohungslage für Zivilgesellschaft und von Rassismus Betroffene sichtbar werden.
2023
colorido e.V.

Plauen, Sachsen

Recht gegen Rechtsextremismus nutzen
Rechtsextreme verstehen das Recht als Arena ihrer politischen Kämpfe und versuchen, es für ihre Zwecke auszunutzen. Um sich besser wehren zu können, müssen diese Versuche dokumentiert werden und die Kenntnis über rechtliche Möglichkeiten in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremen ausgelotet werden. Im Report gegen Rechts 2023 beschreiben prominente Journalist*innen und andere Expert*innen die wichtigsten Fälle vom Strafprozess zum NSU 2.0 über Holocaustrelativierungen bei Demonstrationen und die Rückkehr eines vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften Richters.

Januar 2023

Autor*innenkollektiv
Berlin

Buchholz erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus

Seit dem Jahr 1996 wird in Buchholz am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Im Jahr 2024 erinnert der Kunstverein Buchholz an sechs Künstler*innen, die zur Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und deren Kunstwerke verboten wurden. Ein Schüler*innenchor begleitet die Gedenkfeier durch ein Musikprogramm mit Liedern von Ilse Weber, die 1944 im Ausschwitz Birkenau ermordet wurde. Die Geschichte der verfolgten Künstler*innen und deren Schaffen werden nachfolgend in der Ausstellung im Kunstverein Buchholz präsentiert.
Januar – Februar 2024
Kunstverein Buchholz i. d. Nordheide
Buchholz in der Nordheide, Niedersachsen

Erinnerungsort für von den Nationalsozialisten zerstörte Synagoge errichten

Die 1898 geweihte ehemalige jüdisch-orthodoxe Gemeinde in Kassel wurde von den Nationalsozialsten zerstört. Bis heute gab es keinen Ort der Erinnerung.  Um einen aktiven Beitrag zur Erinnerungskultur zu leisten und ein sichtbares Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen, errichten Engagierte vor Ort eine Gedenkstele und laden zur Einweihung ein.
November 2023
Deutsch-Israelische Gesellschaft Kassel
Kassel


Wandbild in Chemnitz erinnert an die Opfer des NSU
Im Heckert-Gebiet, einem der größten Plattenbaugebiete der ehemaligen DDR, konnten sich Neonazis in den 1990er Jahren weitgehend ungestört radikalisieren. Als das Kerntrio des NSU 1998 in den Untergrund ging, wohnte es zunächst für mindestens zweieinhalb Jahre in Chemnitz – davon einen Großteil im Heckert-Gebiet. Mit einem großformatigen Wandbild, gestaltet im engen Austausch mit den Angehörigen der Ermordeten, halten die Engagierten aus Chemnitz die Erinnerung an die NSU-Opfer wach, machen auf das andauernde Problem des Rechtsextremismus aufmerksam und laden Angehörige und Anwohner*innen zum Gedenken ein.
September - Oktober 2023
Wall & Space e.V.
Chemnitz, Sachsen

Schüler*innen aus Niedersachsen zeigen Flagge gegen Rassismus
Im Landkreis Lüchow-Dannenberg und auch an der Schule in Clenze wird immer wieder rechtsextremes Gedankengut, rassistische Vorurteile und Holocaustleugnung offen geäußert. Schüler*innen und Lehrkräfte wollen das nicht so stehen lassen. Mit einem antirassistischen Multimediaprojekt setzen sie sich mit vielfältigen Formaten wie Musical, Theateraufführung und Ausstellung in der Schule und im Landkreis gegen Rassismus ein.
September 2023 - Juli 2024
Förderverein Drawehn-Schule Clenze e.V.
Clenze, Niedersachsen

Kelkheim steht auf gegen Rassismus
Dier Stadt Kelkheim setzt ein Zeichen gegen Rassismus. Durch die Ortseingangsschilder wird der Aufruf "Stadt gegen Rassismus" für die Stadtgesellschaft sichtbar. Zusammen mit der Operette Frankfurt wird ein Theaterstück entwickelt, in dem Alltagsgeschichten von Jugendlichen und Erwachsenen, die von Rassismus betroffen sind, erzählt werden.
Januar – Dezember 2024

Ausländerbeirat der Stadt Kelkheim
Kelkheim
 

Rechtsextreme Orte in Zwickau sichtbar machen
Mit einer Performance im öffentlichem Raum machen die Künstler*innen auf die Spuren und Orte der extremen Rechten in Zwickau aufmerksam, so auch auf die Räumlichkeiten der Partei III. Weg.

November 2023
Roter Baum e.V. Zwickau
Zwickau

 

Bildung für Kinder in Neubrandenburg sicherstellen
Das Projekt „Ein Quadratkilometer Bildung Neubrandenburg (km2 Bildung NB) begleitet in den acht Bildungseinrichtungen des Stadtteils täglich fast 2.000 Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen sind von Armut betroffen. Die Pädagogische Werkstatt des Projekts koordiniert Aktivitäten wie Lese- und Sprachförderung und schafft niedrigschwellige Angebote für die ganzen Familien. So leisten die Pädagog*innen auch wertvolle Prävention gegen die demagogischen Angebote rechtsextremer „Kümmerer“ in der Region.
Januar – Dezember 2024

RAA - Demokratie und Bildung Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Neubrandenburg Oststadt

Schüler*innen in Thüringen lernen jüdisches Leben kennen
In vier Städten in Thüringen setzen sich Schüler*innen mit jüdischer Geschichte und jüdischem Leben vor Ort auseinander. Durch Workshops und Gesprächsangebote soll das Wissen und Bewusstsein zu den bis jetzt in den Schulen unterrepräsentierten Themen jüdischer Gegenwart, Religion und Identität erweitert werden.
Förderverein für jüd. israel. Kultur Thüringen e.V.
Thüringen

Fachstelle Rechtextremismus und Familien führt ihre Arbeit fort  
Mit Beratungsangeboten an Einzelpersonen, Familien und Angehörige sowie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe setzt sich die Fachstelle RuF in Bremen und bundesweit gegen Rechtsextremismus ein, bildet Multiplikator*innen aus und unterstützt Betroffene. Die Fachstelle bündelt als Dachstruktur die Kenntnisse und Kompetenz und führt Expert*innen aus Rechtsextremismus und den Regelstrukturen der Kinder- und Jugendhilfe zusammen.
Januar – Dezember 2024
LidiceHaus GgmbH
Bremen

Lehrkräfte für Menschenfeindlichkeit sensibilisieren  
Bei der Konferenz an der Max-Brauer-Schule in Hamburg setzt sich das Schulpersonal mit dem Themen Rassismus und Diversität auseinander. Die Vermittlung von Anti-Diskriminierungsstrategien im Alltag, Methoden der diskriminierungskritischen Analyse von Unterrichtsmaterialien, Sensibilisierungstraining „Trans* in der Schule“ und Strategien für den Umgang mit Queerfeindlichkeit, Antiziganismus, Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus bilden die Schwerpunkte der Fortbildung. 
April 2024
Schulverein der Max Brauer Schule e.V.
Hamburg

Verbandsarbeit des VBRG e.V. stärken, Betroffene unterstützen
Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt baut 2024 das Monitoring zu rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt aus, unterstützt Betroffene in mehreren Beratungsstellen, bitten Fortbildungsmaßnahmen für Berater*innen. Ein Schwerpunkt in dem Jahr ist die Sensibilisierungsarbeit für die besondere Situation von Betroffenen rechtsterroristischer Gewalt.
Januar - Dezember 2024
Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt
VBRG e.V.
Berlin

Junge Menschen entwickeln Podcast zu solidarischen Strategien im Umgang mit Krisen
Weltweite Multi-Krisen werden zu einer Belastungsprobe für Demokratien. Rechtsextreme Gruppen besetzen das Thema und verbreiten Angst, Misstrauen und Demokratiefeindlichkeit. Mit einer Podcast-Reihe drehen junge Menschen mit und ohne Migrationserfahrung den Spieß um. Sie entwerfen ein starkes Gegen-Narrativ: In Krisen und Katastrophen entstehen Altruismus, Gemeinschaften gegenseitiger Hilfe und Einfallsreichtum. Bei einem Abschlussevent werden die Podcasts einem breiten Publikum aus Kunst und Kultur, Bildung und Politik vorgestellt.
Februar - November 2024

Schule des Provisorischen e.V.
Berlin


Conne Island fit machen gegen Rassismus
Im selbstverwalteten Leipziger Jugendkulturzentrum Conne Island waren es meist Betroffene von Rassismus selbst, die auf Rassismus aufmerksam machen und dagegen vorgehen mussten. Dies wollen die Aktiven nun ändern. In einem zweitägigen Training reflektieren die Festangestellten und Ehrenamtlichen des Vereins eigene rassistische Denk- und Gefühlsmuster und diskutieren Möglichkeiten, um gegen Rassismus vorzugehen.
20.-21. Januar 2024
Projekt Verein e.V.
Leipzig, Sachsen


Engagement gegen Rechtsextremismus in der Sächsischen Schweiz stärken
Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres lernt ein*e Jugendliche*r die Arbeit des Vereins Aktion Zivilcourage e.V. kennen und unterstützt Projekte gegen Rechtsextremismus und Verschwörungsmythen in der Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Januar - Dezember 2024
Aktion Zivilcourage e.V.
Pirna, Sachsen


Amadeu Antonio gedenken
Anlässlich des 33. Todestages von Amadeu Antonio, der 1990 in Eberswalde aus rassistischen Motiven von Neonazis ermordet wurde, organisiert der Afrikanische Kulturverein Palanca e.V. eine Gedenkveranstaltung im Rahmen der Kampagne „Light Me Amadeu“. Im Anschluss an die Kranzniederlegung und das Gedenken findet eine Lesung der rassismuskritischen Autorin Sharon Dodua Otoo als „1. Eberswalder Impuls“ statt.

06. Dezember 2023
Palanca e.V.
Eberswalde, Brandenburg


Haltung zeigen gegen Rechtsextremismus im Saale-Orla-Kreis
Angesichts der Ausbreitung rassistischen und rechtsextremen Gedankenguts im Saale-Orla-Kreis und im kommenden Jahr bevorstehender Wahlen sind die Engagierten um die zukünftige Entwicklung der Region besorgt. Um dagegen ein deutliches Zeichen zu setzen, veranstalten sie ein Stadtfest unter dem Motto „Dorfliebe für alle – Saale-Orla-Kreis für Solidarität und Respekt“. Hier wird durch Redebeiträge, Musik, eine Aktionsküche und die Präsenz regionaler Akteur*innen der demokratischen Zivilgesellschaft deutlich gemacht, dass für rechtsextremes und menschenverachtendes Gedankengut im Saale-Orla-Kreis kein Platz ist.

06. Januar 2024
Pößneck Alternativer Freiraum e.V.
Schleiz, Thüringen

 

Geflüchtete Jugendliche setzen sich mit der Shoa auseinander
Antisemitismus in arabischen Ländern bezieht sich häufig auf antisemitische Stereotype aus dem Nationalsozialismus. Nicht selten wird die Verfolgung und Vernichtung von Jüdinnen*Juden im Holocaust verharmlost oder gar gerechtfertigt. Die Geschichte der europäischen und insbesondere deutschen Judenverfolgung wird in der arabischen Welt nicht unterrichtet. Um antisemitischen Einstellungen entgegenzuwirken, setzen sich Jugendliche mit Migrations- oder Fluchtgeschichte in einer Austausch- und Workshopreihe mit der Geschichte des Holocaust, gegenwärtigem Antisemitismus, jüdischem Leben heute und Erinnerungskultur auseinander. Die Teilnehmenden sind eingeladen sich in einem transkulturellen Netzwerk von Aktiven gemeinsam gegen Antisemitismus und andere Abwertungsideologien zu engagieren.
April - September 2024

Aktion für Menschenrechte e.V.
Flensburg, Schleswig-Holstein


Mit feministischer Selbstbehauptung gegen den gesellschaftlichen Backlash angehen
Der Bundesfachverband feministische Selbstbehauptung und Selbstverteidigung e.V. richtet jährlich einen öffentlichen Fachtag für Trainer*innen und weitere Interessierte aus. 2024 sollen die Themen Geschlechtervielfalt, Transfeindlichkeit sowie antifeministische und rechte Gewalt im Fokus stehen. In den Workshops werden Strategien gegen den gesellschaftlichen Backlash und zum Schutz und zur Solidarität mit trans Frauen, angesichts ihrer spezifischen Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen diskutiert.

27.-28. Januar 2024
Bundesfachverband feministische Selbstbehauptung und Selbstverteidigung e.V.
Mainz, Rheinland-Pfalz


Queeres Leben im bayerischen Bad Neustadt feiern
Nach einem homofeindlichen Angriff auf ein schwules Paar gründeten Engagierte in Bad Neustadt den Verein Pride NES. Mit dem Fest der Vielfalt für queere Personen, Freund*innen und Verbündete wollen sie vielfältige queere Lebensrealitäten feiern, die Öffentlichkeit über queerfeindliche Vorurteile und Diskriminierung aufklären und Begegnung ermöglichen.
01. Juni 2024
Pride NES e.V.
Bad Neustadt, Bayern

Vernetzen gegen Rechtsextremismus im südwestlichen Brandenburg
In einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis stellen sich Aktive im südwestlichen Brandenburg gegen den zunehmenden Rechtextremismus in der Gesellschaft. Anlässlich der Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen 2024 in Brandenburg, bei denen hohe Wahlergebnisse für rechtsextreme Parteien drohen, bringt das Bündnis Menschen und Initiativen zusammen und stärkt sie in ihrem Engagement für Menschenrechte. Geplant sind zahlreiche Veranstaltungen zur Vernetzung, zum Austausch, zur kreativen Ideenentwicklung, zur Planung von Aktionen und zur Weiterbildung.

März - November 2024
Stadt-Land.move - Werkstatt für sozial-ökologischen Wandel e.V.
Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg


Über Antisemitismus und Wissenschaftsfeindlichkeit aufklären
Antisemitismus und Verschwörungsideologien treten in allen gesellschaftlichen Bereichen immer offener zu Tage. Verbunden sind sie häufig mit einer Wissenschaftsfeindlichkeit, die sich unter anderem während der Corona-Pandemie zeigte und auch zu Anfeindungen und Drohungen gegenüber Wissenschaftler*innen führte. Bei einer Podiumsdiskussion diskutieren Gäste aus Politik und Wissenschaft die Verbindungen von Antisemitismus und Wissenschaftsfeindlichkeit.
18. Januar 2024
Verein zur Förderung der Bet Tfila e.V.
Braunschweig, Niedersachsen


In linken Subkulturen die eigene Debattenkultur reflektieren
Immer wieder kommt es auch in linken Subkulturen zu antisemitischen, rassistischen, sexistischen oder anderen diskriminierenden Vorfällen. Die Engagierten eines Dresdner Musikclubs organisieren eine Diskussionsveranstaltung zur niedrigschwelligen Auseinandersetzung mit Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, deren intersektionaler Verschränkung und der Debattenkultur in linken Subkulturen.

objekt klein a e.V.
Dresden, Sachsen


Schüler*innen entwickeln Kurzfilm über Rassismus, Polizeigewalt und Diskriminierung
Im Rahmen eines Filmprojekts beschäftigen sich Schüler*innen der Integrierten Gesamtschule Badenstedt mit Diskriminierung, Polizeigewalt, Flucht und Zivilcourage. Anlass für das Projekt sind Erlebnisse mit Rassismus und Polizeigewalt von Schüler*innen und Lehrer*innen der Schule. In Zusammenarbeit mit einem Hannoveraner Schauspieler und Autor entwickeln die Schüler*innen einen Kurzfilm zum Thema Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen. Dabei lernen die Jugendlichen die wichtigsten Elemente des Filmdrehs kennen und wenden sie anschließend selber an. Sie übernehmen Rollen und wirken an der technischen Umsetzung mit. Der Film wird bei einer öffentlichen, interaktiven Abschlussveranstaltung aufgeführt und dem Bundesnetzwerk Schule ohne Rassismus zur Verfügung gestellt.

Januar - Dezember 2024
Hakili-So/Haus der Bildung e.V.
Hannover, Niedersachsen


Bei Vortragsreihe über Diskriminierung und menschenfeindliche Einstellungen im Rap diskutieren
In der HipHop-Kultur und speziell im Rap sind Sexismus, Antifeminismus, Antisemitismus oder Rechtsextremismus verbreitet. Den Sexismus der Szene problematisierten Betroffene mit dem Hashtag #deutschrapmeetoo. Mit der Vortragsreihe „Agora Berlin“ adressieren Engagierte diese Probleme und forcieren einen Kulturwandel in eine menschenfreundlichere Richtung. Die unterschiedlichen Themen werden in Vorträgen mit anschließender Diskussion besprochen und anschließend durch Podcast und Texte mit einer breiten überregionalen Öffentlichkeit geteilt.

Februar - Dezember 2024
Forum für HipHop und postmännliche Realness gUG
Berlin


Bekämpfung von Antisemitismus bundesweit stärken 
Beim Bundesweiten Arbeitstreffen zur Antisemitismusbekämpfung kommen Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen und erarbeiten Strategien für die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus. Beim diesjährigen Treffen liegt ein Schwerpunkt auf aktuellen Herausforderungen im Kontext des Angriffs der Hamas auf Israel sowie den Entwicklungen im Bereich Rechtsextremismus.

02. - 03. Dezember 2023
IIBSA e.V.
Berlin

Begegnung schaffen und Vorurteile abbauen in Neubrandenburg
Durch gemeinsame Aktivitäten wie interaktive Workshops und gemeinsames Singen schaffen die Aktiven des Vereins Latücht Raum für positive Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse für ukrainische geflüchtete Kinder und ihre Familien und andere Anwohner*innen in Neubrandenburg. So stärken sie den Zusammenhalt vor Ort, unterstützen die Ukrainer*innen bei Spracherwerb und bewirken durch Begegnungen einen Abbau von Vorurteilen. Angesichts der Präsenz extrem rechter Akteur*innen in der Region soll auch die lokale Zivilgesellschaft gestärkt werden, um gemeinsamen gegen Rechtsextremismus vorzugehen.

Januar - März 2024
Latücht – Film und Medien e.V.
Neubrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern

Mit Theater die Erinnerung an NS-Krankenmorde wachhalten 
Schüler*innen und Lehrkräfte des Ernst-Mach-Gymnasiums setzen sich bereits seit einigen Jahren mit den nationalsozialistischen Morden an Menschen mit Behinderungen und chronisch Kranken in der sogenannten „Heil- und Pflegeanstalt“ des bayerischen Ortes Haar auseinander. Mit einem dokumentarischen, performativen Theaterprojekt wird die Erinnerung an die Verbrechen aufrechterhalten und Raum für Empathie und Reflexion geschaffen. Im Vorfeld beschäftigen sich die Teilnehmenden durch Gedenkstättenbesuche und Recherchen vor Ort mit der Thematik. Gemeinsam wird die Inszenierung entwickelt und das Stück an unterschiedlichen Orten in Deutschland aufgeführt.

Januar 2024 - Mai 2025
Verein der Förderer und Freunde des Ernst-Mach-Gymnasiums Haar e.V.
Haar, Bayern

Auf Tour gegen rechte Raumnahme in Sachsen
Mit einer mobilen Ausstellung, dem politischen Gruselkabinett, gehen die Aktiven des tvBUNT im Landkreis Bautzen und im Erzgebirge auf Tour. Sie leisten politische Aufklärungsarbeit, bringen die Vernetzung der demokratischen Zivilgesellschaft voran und setzten so der rechtsextremen Raumnahme etwas entgegen. Die Ausstellung macht rassistische Ereignissen und Entwicklungen im Landkreis Bautzen sichtbar und weist auf die Gefahren durch Rechtsextremismus und die starke Vernetzung von extrem rechten Akteur*innen hin. Außerdem werden Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Gegenstrategien aufgezeigt und ein Raum zum Austausch geschaffen.

Dezember 2023 - Dezember 2024
trägerverBUNT
Landkreis Bautzen, Sachsen

Gefördert im Rahmen der Aktion „Mut gegen rechte Gewalt“
 

Kuseler*innen wehren sich gegen rechte Vereinnahmung
Mit dem Kauf von Immobilien nehmen rechtsextreme Gruppierungen in der Region Raum ein. Lokale Aktivist:innen setzen mit dem „Kein Bock auf Nazis“- Festival ein Zeichen gegen die rechtsextreme Ideologie und ihre Apologet*innen und bieten eine Plattform für regionale Vernetzung und Austausch zwischen demokratischen Initiativen.

1. Juli 2023
Kontaktstelle Holler e.V.
Kusel, Rheinland-Pfalz


In Buchholz an Kolong Jamba und andere Todesopfer rechter Gewalt erinnern
Kolong Jamba wurde 1993 in einem Zug bei Buchholz niedergestochen. Der Täter wurde nur auf Bewährung verurteilt, Rassismus wurde als Tatmotiv negiert. Bis heute ist der Tod von Kolong Jamba in Buchholz nicht aufgearbeitet. In Erinnerung an ihn und andere Todesopfer rechter Gewalt werden zahlreiche Veranstaltungen, wie Ausstellungen, Gedenkveranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Stadtrundgänge durchgeführt. An seinem 30. Todestag wollen die Aktiven inoffiziell den „Kolong Jamba Platz“ in Buchholz einweihen, nachdem eine offizielle Umbenennung durch den Buchholzer Bauausschuss abgelehnt wurde.

06. - 21. Dezember 2023
Wohn- und Ferienheim Heideruh e.V.
Buchholz, Niedersachsen


Engagierte stellen sich der rechten Hetze gegen Kommunalpolitiker*innen entgegen
Immer mehr Kommunalpolitiker*innen sind betroffen von Hass und Hetze. Als Mandatsträger*innen im niedersächsischen Gifhorn Stellung für den lokalen CSD bezogen, wurden sie mit rechtem Hass überschüttet. Engagierte des Queeren Netzwerks Gifhorn wollen Anfeindungen gegen Mandatsträger*innen" im ländlichen Raum durch Vernetzungs- und Sensibilisierungsveranstaltungen und eine „Erste-Hilfe-Broschüre“ entgegenwirken und betroffene Kommunalpolitiker*innen und zivilgesellschaftliche Engagierte stärken.

Januar 2024 - Dezember 2025
Queeres Netzwerk Gifhorn e.V.
Gifhorn, Niedersachsen
 

Solidaritäts-Festival für Hanau organisieren
Im Jahr 2021 haben demokratisch Engagierte aus Oldenburg zum ersten Mal ein Festival in Solidarität mit den Betroffenen und in Gedenken an die Opfer des rassistischen Terroranschlags in Hanau veranstaltet. Auch in diesem Jahr wird das Festival stattfinden.  Mit unterschiedlichen Formaten wie Filmen, einer Ausstellung und Workshops wollen die Organisator*innen einen Ort der Erinnerung, des Empowerments und der Auseinandersetzung mit rassistischen Strukturen schaffen. Auch die Mutter des in Hanau ermordeten Ferhat Unvar, die eine Bildungsinitiative mit dem Namen ihres Sohnes gegründet hat, wird gemeinsam mit Jugendlichen aus der Initiative Workshops und Redebeiträge mitgestalten. Das Festival stärkt auch die Vernetzung der lokalen Zivilgesellschaft, die mit Infoständen präsent ist.
26. August 2023

Medienbüro Oldenburg e.V.
Oldenburg, Niedersachsen

Bildung für alle Kinder ermöglichen
Im Rahmen des Projekts „Ein Quadratkilometer Bildung“ in Neubrandenburg-Oststadt werden Kinder beim Übergang von der Kita in die Grundschule unterstützt, Online-Lernpatenschaften aufgebaut, Soziale Kompetenztrainings durchgeführt und niedrigschwellige Elternbildungsangebote und Leseförderung angeboten.
Januar – Dezember 2022
RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Neubrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern

In der Sächsischen Schweiz über Rechtsextremismus aufklären

Beim einem Freiwilligen Sozialen Jahr lernt ein:e Jugendliche:r die Arbeit des Vereins „Aktion Zivilcourage e.V.“ kennen. Der/Die Jugendliche unterstützt insbesondere bei der Organisation von Projekten zum Thema Rechtsextremismus und –populismus in der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge.
Januar – Dezember 2022
Aktion Zivilcourage e.V.
Pirna, Sachsen

Rechtsextreme Aktivitäten in der Oberlausitz beobachten
Um ein fortwährend aktuelles Bild über die rechtsextreme Szene in der Lausitz aufzuzeigen, wird das Monitoring der politischen Aktivitäten der extrem Rechten fortgeführt, die Chronik auf der Website fortgesetzt und noch nicht aufgeklärte Vorfälle recherchiert. Der dadurch entstandene Wissenspool stärkt die demokratische Zivilgesellschaft und kann für Medienanstalten, Zeitungen und andere Formate genutzt werden.
Januar – Juni 2022
VVN-BdA Sachsen e.V.
Görlitz, Sachsen

Tanzlokal „Fette Elke“ tourt durch Mecklenburg-Vorpommern

Ob als Tanzlokal für nicht-rechte Jugendliche in strukturschwachen ländlichen Regionen oder als Lautsprecherwagen für politische Veranstaltungen gegen Rassismus - die „Fette Elke“, ein umgebauter Mercedes-Sprinter, ist immer unterwegs und tourt durch Mecklenburg-Vorpommern, um Rassismus und Rechtsextremismus die rote Karte zu zeigen.
April - September 2022
Rock gegen Rechts Stralsund e.V.
Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern

Engagierte im Wendland für Verschwörungserzählungen sensibilisieren
Seit Beginn der Coronapandemie hat auch in der Altmark/Wendland die Verbreitung von Verschwörungserzählungen zugenommen. Vor diesem Hintergrund informieren sich politisch Engagierte aus der Region in einem Workshop über historische Zusammenhänge und psychologische Funktionsweisen von Antisemitismus und Verschwörungsmythen und diskutieren über Handlungsmöglichkeiten.
Januar - April 2022
Kurve Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V.
Wustrow, Niedersachsen

Ein Dokumentationszentrum zur Erinnerung an den NSU-Komplex aufbauen
Mit dem Aufbau eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex und rechten Terror soll ein Ort geschaffen werden, der die Opfer rechtsmotivierter Gewalt in den Mittelpunkt rückt und ihre Geschichten zum Ausgangspunkt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung macht. Das Zentrum wird ein Ort des Erinnerns sein, in dem Raum ist für vielstimmige Perspektiven und in dem das Phänomen des Rechtsterrorismus seit 1945 mit Schwerpunkt NSU beforscht, archiviert und in Bildungsangeboten vermittelt wird.
Januar – Dezember 2022

RAA Sachsen e.V
Dresden, Sachsen

Teilhabe von LSBTIQ Fans im Fußball fördern
Bislang existieren wenige Konzepte im Zuschauer:innensport Fußball, wie Vielfalt gefördert und insbesondere Diskriminierung gegen LSBTIQ Fans verhindert werden kann. Deshalb entwickelt das Projekt mit 5 Modellstandorten Handlungskonzepte, die Teilhabe für LSBTIQ Fußballfans ermöglichen und Vielfalt fördern sollen.
Januar -  Dezember 2022
Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit gGmbH
bundesweit

Für Rechtsextremismus im Kampfsport sensibilisieren
In der stark gewachsenen Landschaft der Anbieter:innen von Mixed Martial Arts herrscht ein enormer Bedarf an Wissen über Rechtsextremismus und an Austausch über mögliche Gegenstrategien. Mit dem Projekt werden MMA-Organisator:innen für extrem rechte Ideologie sensibilisiert und Wissen vermittelt.
Januar – Dezember 2022
ICanDo – Verein für Spiel, Sport und Soziale Arbeit e.V.
bundesweit

Mit Antisemitismus und jüdischem Leben in Halle auseinandersetzen

Die Koalition gegen Antisemitismus möchte zu einer öffentlichen Auseinandersetzung mit jüdischem Leben und Antisemitismus innerhalb der Stadt Halle beitragen.  Mit einer Bildungsveranstaltung wird über historisches wie gegenwärtiges jüdisches Leben in Halle informiert. Nach Diskussionen mit Akteur:innen aus anderen Städten in Sachsen-Anhalt , wie eine breitere Sichtbarkeit jüdischen Lebens ermöglicht werden kann, wird eine öffentliche Aktion stattfinden.
Januar – März 2022
Friedenskreis Halle e.V.
Halle, Sachsen-Anhalt

Schüler:innen setzen sich mit Rassismus auseinander
In einer freiwilligen Empowerment AG beschäftigen sich Schüler:innen der Jahrgangsstufe 8 orientiert an ihren Interessen, Bedürfnissen und Fragen mit dem Thema Rassismuskritik auseinander. Durch das gemeinsame Lesen und Besprechen von Sachbüchern und Belletristik lernen die Jugendlichen Perspektiven von BIPoC-Autor:innen kennen.
Januar – Juli 2022
IB Südwest gGmbH
Frankfurt am Main, Hessen

Rassismus in Eberswalde bekämpfen
Der Brandenburger Verein Palanca wurde 1994 als Reaktion auf den Mord am ehemaligen Vertragsarbeiter Amadeu Antonio gegründet. Der Verein hält die Erinnerung an Amadeu Antonio aufrecht, bietet antirassistischen Initiativen Räumlichkeiten, unterstützt Geflüchtete und setzt sich für ein Zusammenleben ohne Rassismus in Eberswalde ein.
Januar – Dezember 2022

Afrikanischer Kulturverein Palanca e.V.
Eberswalde, Brandenburg

Christlich Engagierte für Antisemitismus sensibilisieren
Vor dem Hintergrund der NS-Geschichte sowie aktuellen Ausprägungen von Antisemitismus und Verschwörungserzählungen auf Querdenkerdemos lernen christliche Engagierte aus dem katholischen Kolping-Bildungswerk Antisemitismus zu erkennen und eigene Haltungen und Umgangsweisen dagegen zu entwickeln.
März 2022
Kolping-Bildungswerk DV Münster
Münster, Nordrhein-Westfalen

Schwimmwesten-Installation macht auf Flucht über das Mittelmeer aufmerksam
Mit einer Außenausstellung aus 144 orange-rot leuchtenden Stelen, gefertigt aus Schwimmwesten geflüchteter Menschen, laden Aktive des Badehauses gemeinsam mit geflüchteten Menschen vor Ort zur Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und den persönlichen Erlebnissen von Geflüchteten ein.
Februar – Mai 2022
Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald e.V.
Wolfratshausen, Bayern

Mit Humor und Fakten gegen Verschwörungserzählungen vorgehen
Junge Engagierte erstellen ein unterhaltsames Quiz und setzen Hate Speech, antisemitischen Verschwörungserzählungen und Fake News Fakten entgegen. Das Quiz wird im Pocket- und Großformat produziert und bei öffentlichen Aktionen vorgestellt. So können Interessierte es in Familien- und Freundeskreise weitertragen.
März – November 2022
Servicestelle Jugendbeteiligung e.V.
Berlin

Beratungsstrukturen auf Rassismus screenen
Berater:innen aus den Refugee Law Clinics in den verschiedenen Bundesländern kommen zu einem Rassismusworkshop zusammen. Das erlernte Wissen und die Sensibilisierung tragen sie als Multiplikator:innen zurück in die lokalen RLC Strukturen. Ziel ist es die machtvolle Rolle der Berater:innen im Kontakt mit Personen aus vulnerablen Gruppen im Beratungskontext zu reflektieren.  Darüber hinaus evaluieren die Engagierten ihre interne Kommunikation rassismuskritisch und führen ein internes Rassismusscreening durchgeführt.
Januar – Dezember 2022
Refugee Law Clinics Deutschland e.V.
bundesweit

Spuren des Kolonialismus sichtbar machen
Beim diesjährigen „Mut gegen Rechts Festival“ steht die Auseinandersetzung mit Kolonialrassismus und seinen konkreten Auswirkungen bis heute im Mittelpunkt. Durch öffentlichkeitswirksame Aktionen, Kunst und Workshops machen die Festivalmacher:innen gemeinsam mit Selbstorganisationen Schwarzer und migrantischer Menschen die Spuren der kolonialen Vergangenheit sichtbar.
Januar – August 2022
Scala gGmbH
Ludwigsburg, Baden-Württemberg

Betroffene von Antisemitismus professionell unterstützen
Mit der aufgebauten Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin, unterstützt das Projekt seit mehreren Jahren Betroffene und sensibilisiert die Berliner Stadtgesellschaft für Antisemitismus. Dieses Jahr liegt ein Schwerpunkt der Arbeit auf der Schulung von Ermittlungsbehörden und dem Datenabgleich mit staatlichen Meldestellen.
Januar – Dezember 2022
Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V.
Berlin

Empowern gegen anti-asiatischen Rassismus
Mit Workshops und Beratung wird asiatisch gelesenen Studierenden ein Raum geboten, um ihre Erfahrungen zu teilen. Die Studierenden werden bestärkt, ihre Rechte wahrzunehmen und Möglichkeiten des Umgangs mit Rassismus werden diskutiert.
April - Dezember 2022
Bildungsbrücke China-Deutschland e.V.

Diverse Kinderbücher mit BIPoC Kids lesen
Schwarze Kinder machen in Deutschland immer wieder Erfahrungen der Marginalisierung und haben durch die fehlende Sichtbarkeit von Identifikationsfiguren häufig ein Gefühl des "Fremdseins". Die „Diversity Library“ lädt mit einem transportierbaren Bücherkoffer BIPoC Kinder und ihre Bezugspersonen dazu ein, einmal monatlich gemeinsam zu lesen, zu diskutieren und zu lernen. In den ausgewählten Büchern wird darauf geachtet, dass Personen aus marginalisierten Gruppen, die in herkömmlichen Kinderbüchern oftmals nicht sichtbar sind, die Protagonist:innen sind. Themen wie Rassismus, Ableismus, Sexismus, Flucht, Migration und Vielfalt werden erfahrbar gemacht und diskutiert.
Juni 2022 – Juni 2023
Our Journey Beyond e.V.
Hamburg


Das KZ Oranienburg: Geschichte des Ortes sichtbar machen
Im Konzentrationslager Oranienburg wurden direkt nach der Machtübernahme der Nationalsozialist:innen im Jahr 1933 mitten in der brandenburgischen Stadt politische Gegner:innen des NS inhaftiert. Vor Ort gibt es außerhalb der Gedenkstätte Sachsenhausen wenig Auseinandersetzung mit diesem frühen Lager. Mit einem Audiowalk und einem dazugehörigen Booklet macht eine Erinnerungsinitiative die Geschichte des Ortes, die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Oranienburg seit 1990, Vorfälle neonazistischer Gewalt der 1990er und 2000er sowie aktuelle Erfahrungsberichte (post-)migrantischer Oranienburger:innen sichtbar.
Februar – Juni 2022
Ev. Bildungswerk Oranienburg e.V.
Oranienburg, Brandenburg

Anti-Coronaproteste einordnen können
Vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer Verschwörungserzählungen und vor Ort organisierter Anti-Corona-Proteste lädt das Bündnis für ein emanzipatorisches Witzenhausen zu einer Veranstaltungsreihe ein. Mithilfe von Informationen zur Einordnung der Querdenkerprotesten, zu Ursprüngen und Kritik der Impfkritik und Problemen einer verkürzten Kapitalismuskritik soll die lokale Zivilgesellschaft befähigt werden, menschenfeindliche Ideologien zu erkennen und sich dagegen zu wehren.
März – Mai 2022
Witzenhausen Solidarisch e.V.
Witzenhausen, Hessen

Demokratische Prozesse in Eberswalde zivilgesellschaftlich begleiten
Die Bürgerstiftung Barnim-Uckermark ist ein zentraler Akteur für den Ausbau einer demokratischen Kultur in Eberswalde, der sich klar gegen aktuelle antidemokratische Bewegungen positioniert. Im ersten Halbjahr 2022 werden unter anderem die lokalen Bürgermeister:innenwahlen öffentlichkeitswirksam begleitet und in einem Kinder- und Jugendprojekt verarbeitet.
Januar – Juni 2022
Bürgerstiftung Barnim Uckermark
Eberswalde, Brandenburg

Gegen Alltagsrassismus und Verschwörungsideologie in Thüringen vorgehen
Mit Beratungs- und Netzwerkarbeit setzt sich der Thüringer Verein in Gera und Greiz für Geflüchtete und gegen Alltagsrassismus und Rechtsextremismus ein und positioniert sich öffentlichkeitswirksam gegen Verschwörungserzählungen und Diktaturnarrative von Coronaleugner:innen.
Juli – Dezember 2022
AUFANDHALT e.V.
Gera, Thüringen

Rechte Gewalt seit den 90ern in Cottbus sichtbar machen
Im August 1992 griffen Neonazis die Geflüchtetenunterkunft im Cottbusser Stadtteil Sachsendorf an. Beistehende Bürger*innen jubelten. Das Pogrom jährt sich im Jahr 2022 zum dreißigsten Mal, eine breite öffentliche Erinnerung gibt es nicht. Um ein öffentliches Gedenken zu ermöglichen und deutlich zu machen, dass Cottbus bis heute ein Problem mit einer extrem rechten Szene hat, organisieren die Engagierten eine Gedenkveranstaltung und eine Veranstaltungsreihe und erarbeiten eine Ausstellung zum Thema. Dabei stehen Betroffenenperspektiven im Mittelpunkt.
März – November 2022
Verein für ein multikulturelles Europa e.V.
Cottbus, Brandenburg


Jugendliche in Hessen lernen über Vielfalt, Geschlecht und Sexualität
Die Themen Sexualität, Geschlecht und Vielfalt beschäftigen viele Jugendliche, die Beratung bei pro Familia in Anspruch nehmen. In einer mobilen Ausstellung werden in 7 thematischen Räume die aus der Beratungspraxis generierten Themen Körper, Geschlecht, Sexualität, Liebe, Beziehung, Familienplanung sowie Gewalt & Ungerechtigkeit aufgegriffen. Die Vielfalt von Geschlecht und Sexualität ist dabei in jeden Raum integriert. Binäre, cisgeschlechtliche und heteronormative Strukturen werden thematisiert, aber nicht reproduziert.
März – Juni 2022
pro familia Hessen gGmbH - Groß-Gerau
Groß-Gerau, Hessen


Mit Radiobeiträgen für Diskriminierung sensibilisieren
In Radio-Kurzbeiträgen und Interviews mit Personen aus marginalisierten Gruppen werden Begrifflichkeiten einer diskriminierungssensiblen Sprache erklärt und diskutiert. Durch die niedrigschwelligen Beiträge und den Verzicht auf eine akademische Sprache wird eine Lücke zwischen dem akademischen Diskurs und Lebensrealitäten geschlossen.
April – Juli 2022
R.A.D.I.O. e.V.
Bayern

Schwarze Geschichten erzählen
Im Rahmen des Black Histories Month schaffen Künstler:innen und Aktivist:innen mit Lesungen, Fotografien und einer Ausstellung Möglichkeiten der öffentlichen Auseinandersetzung mit Rassismus in Deutschland und erhöhen die Sichtbarkeit von Schwarzen Menschen und ihrem Aktivismus innerhalb der deutschen Gesellschaft.
Februar 2022
KuLe e.V.
Berlin

Jüdische Kids auf den Spuren jüdischer Geschichte
Bei einem Pfadfinderlager am Pessachfest beschäftigen sich jüdische Jugendliche bei gemeinsamen Spielen und Kreativ- und Bildungsworkshops mit den Ideen des säkularen Judentums und mit jüdischer Erziehung im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus. Dabei begeben sie sich auch auf die Spuren der früheren Generation der linken jüdischen Jugendorganisation, welche 1939 verboten und erst mehr als 70 Jahre später wieder gegründet wurde. 
April 2022
Hashomer Hatzair Deutschland e.V.
Berlin

Israelbezogenen Antisemitismus an der Uni erkennen lernen

In Lehrveranstaltungen am Otto-Suhr-Institut der FU werden unkommentiert Texte gelesen, in denen Israel als "settler-colonial state" bezeichnet wird, die "Normalisierung" von Israel als Problem markiert oder positiver Bezug auf die zweite Intifada genommen wird. Vor diesem Hintergrund wollen engagierte Studierende als Ergänzung zum bestehenden Lehrangebot einen Vortrag organisieren, in dem die israelische Staatsgeschichte und aktuelle theoretische Ansätze, die antisemitischen Tendenzen den Weg bereiten können, beleuchtet werden. Damit sollen insbesondere Studierende, die sich bisher nicht mit dem Thema beschäftigt haben, unterstützt werden, sensibler für israelbezogenen Antisemitismus zu werden.
23. Mai 2022
Berlin

Jugendliche in Dresden lernen eigene Projekte umzusetzen

Um die Perspektiven junger Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte präsenter zu machen, unterstützt der Jugendverband djo junge, von Rassismus und Antisemitismus betroffene Menschen bei der Umsetzung von kleinen Projekten zu Diversity, Antisemitismus oder Rassismus. Die Jugendlichen werden durch Workshops und Beratungen während und nach der Projektumsetzung gestärkt.
Mai – Oktober 2022
djo-Landesverband Sachsen e. V.
Dresden, Sachsen

Spuren des Kolonialismus in Hannover sichtbar machen
Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit einem Denkmal für den Kolonialverbrecher Carl-Peters in der Südstadt Hannovers, wollen die Engagierten Spuren des Kolonialismus in der Stadt Hannover sichtbar machen.  Dazu gehört auch die Frage einer angemessenen Dekolonisierung der Museen am Beispiel des Landesmuseums Hannover. Bei einer Führung durch die Ausstellung „Menschenwelten“ des Landesmuseums können die Teilnehmenden gemeinsam mit den Referent:innen und Museumsmitarbeitenden kritisch über Ausstellungsstücke diskutieren.
April – Dezember 2022
kargah e.V.
Hannover, Niedersachsen
 

Anti-Schwarzen-Rassismus gegen Geflüchtete aus der Ukraine aufzeigen
Mit einem großen Plakat an der Fassade des Kunsthauses KuLe in Berlin und einer ganztägigen Veranstaltungsserie machen die Engagierten auf die Vorfälle Anti-Schwarzen-Rassismus gegenüber Flüchtenden aus der Ukraine aufmerksam und zeigen sich mit der Ausgabe von Essen und gesammelten Spenden praktisch solidarisch.
März 2022
KuLe e.V.
Berlin
 

Junge Menschen engagieren sich gegen rechtsextreme Raumergreifung
Im Vogtland und speziell in Plauen sind Rechtsextreme wie die neonazistische Partei der III. Weg aktiv. Unter dem Motto „Für mehr Krach in der Provinz“ wehren sich junge Engagierte gegen die rechtsextreme Raumnahme und organisieren das „Vestival“. Mit Musik, Diskussionen und der Vernetzung lokal Engagierter wollen sie Menschenverachtung etwas entgegensetzen und Handlungsfähigkeit im Umgang mit demokratiefeindlichen Bestrebungen stärken.
10. September 2022
Querdenker e.V.
Plauen, Sachsen
 

Rassismus in der Queerszene bearbeiten
Um auch die Bedürfnisse von BIPOC und anderen marginalisierten Communitymitgliedern in den eigenen Strukturen besser zu berücksichtigen, setzen die Aktiven der Queer Pride Dresden sich in einen begleiteten Prozess mit den Themen Intersektionalität, Rassismus und Allyship auseinander und stellen das gesammelte Wissen in der nächsten Ausgabe des Pride-Magazins anderen Netzwerken zur Verfügung.
März – Juni 2022
Ostra e.V.
Dresden, Sachsen


Jugendliche entwickeln Podcasts in Mecklenburg
Zivilgesellschaftliches Engagement in MV existiert, aber es findet nicht immer Gehör. Um die vielen Initiativen für Demokratie sichtbar zu machen, sollen Engagierte mit Migrationsgeschichte im Landkreis Rostock, befähigt werden medial aktiv werden, um ihre Themen sichtbar zu machen. Die Jugendlichen lernen, wie man Interviews mit Betroffenen rechter Gewalt führt, wie man Podcasts zum Thema Antidiskriminierung produziert und Radiosendungen mit Expert:innen moderiert. Kinder und Familien, die von rechter Gewalt betroffen sind, erhalten eine Stimme.
Juni – Dezember 2022
Kulturnetzwerk e.V.
Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
 

Lesetour und Empowerment Workshops
Women in Exile reflektieren in einem Handbuch ihre jahrzehntelangen aktivistischen Erfahrungen: die Auseinandersetzung mit dem diskriminierenden Asylbeantragungsprozess, die Verbesserung der Situation in Unterkünften und der Kampf zur Abschaffung der Lager, Herausforderungen des Bauens intersektionaler Brücken u.v.m. Um diese Themen und auch die Erfolge der politischen Arbeit an andere feministische und migrantische Gruppen veranstalten die Aktivist:innen eine Lesetour und begleitende Empowerment Workshops.
Juni – August 2022
Women in Exile e.V.
Potsdam, Brandenburg
 

Fest der Vielen - Umkämpfter Stadtteil, geteilte Geschichten
Ärmere und migrantisierte Menschen, insbesondere Romn:nja, werden im Stadtteil Duisburg-Hochfeld zunehmend verdrängt, zwangsgeräumt und diskriminiert. Mit einem dreitägigen Programm unter dem Motto "Umkämpftes Stadtquartier, geteilte Geschichten" laden die Organisator:innen die Stadtgesellschaft ein, kritisch und solidarisch über soziale Gerechtigkeit, kulturelle Teilhabe und Rassismus ins Gespräch zu kommen.
April – November 2022
SGDV e.V.
Duisburg, Nordrhein-Westfalen
 

Verschwörungsglauben, Hate Speech und Fake News effektiv begegnen
Bei einem Workshop für zivilgesellschaftlich Aktive in Niedersachsen werden Argumente, Informationen und Gesprächsstrategien für die Auseinandersetzung mit Impfgegner:innen, Coronaleugner:innen und Verschwörungsideologien sowie Strategien des Widerspruchs erarbeitet. Darüber hinaus werden psychologische und gesellschaftspolitische Hintergründe und Ursachen für das Aufkommen von Verschwörungsfantasien, Fake News sowie die Zunahme von Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit vermittelt.
April – Juni 2022
FOCUS e.V.
Hildesheim, Niedersachsen
 

Aus der Ukraine geflohene BIPoC bei Erstaufnahme und Betreuung unterstützen
Die Initiative „Bienvenida“ unterstützt aus der Ukraine geflohene BIPoC, welche auf der Flucht zusätzlich mit Rassismus konfrontiert waren. Die Engagierten helfen bei der Suche nach einer sicheren Unterkunft und organisieren Betreuung und Beratung in Rechts- und Studienfragen. Außerdem übt die Initiative Druck auf die Politik aus, damit BiPOC dieselben Aufenthaltsrechte eigeräumt werden wie Geflüchteten ukrainischer Staatsangehörigkeit.
März – Mai 2022
PxP Embassy e.V.
Berlin
 

Schüler:innen aus Niedersachsen beschäftigen sich mit Nationalsozialismus und Rechtsextremismus heute
In einem History Lab beschäftigen sich Schüler:innen im ländlichen Niedersachsen mit nationalsozialistischer Geschichte, Kontinuitäten bis heute und gegenwärtigen rechtsextremen Aktivitäten, Codes und Symboliken. 

März 2022
IGS Helpsen
Helpsen, Niedersachsen

 

Selbstorganisiert feiern gegen Rassismus in Bremerhaven
Engagierte Jugendliche setzen mit dem Festival „United we stand“ ein klares Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus in Bremerhaven. Mit Workshops und einer Ausstellung zu Antisemitismus und Rassismus wollen sie insbesondere junge Menschen ansprechen, die sich bisher wenig mit diesen Themen beschäftigt haben.
Mai – September 2022
SJD - Die Falken Bremerhaven
Bremerhaven, Bremen

 

Hambacher Fest nicht von rechts vereinnahmen lassen
Um der Vereinnahmung durch Rechtsextreme entgegenzuwirken, veranstalten demokratisch Engagierte eine öffentlichkeitswirksame Kampagne zur demokratiegeschichtlichen Bedeutung des Hambacher Festes von 1832 und des Hambacher Schlosses. Gemeinsam mit Künstler:innen und politischen Redner:innen wollen sie ein Zeichen gegen die Umdeutung des Ortes setzen und die Zusammenarbeit der zivilgesellschaftlichen Kräfte in der Region stärken.
April – Mai 2022
Kreativ für Menschenrechte e.V.
Neustadt, Rheinland-Pfalz

 

Kinder aus Brandenburg sprechen mit Zeitzeug:innen des Nationalsozialismus
Bei Projekttagen haben Grundschüler:innen Spuren jüdischen Lebens vor Ort in Brandenburg erforscht, lokale Lebensgeschichten recherchiert und Biographien jüdischer Kinder als Trickfilm verfilmt. Im Anschluss an die Projekttage führen die Kinder Gespräche mit jüdischen Zeitzeug:innen, auf die sie sich vorher intensiv vorbereiten und die eigenen Forschungen mit den Erfahrungsberichten der Zeitzeug:innen verknüpfen.
Mai – Juni 2022
Schlaglicht e.V.
Luckau, Brandenburg

 

Menschen mit Migrationsgeschichte schaffen Räume für Empowerment
Unter dem Motto „together we stand“ schaffen Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte mit künstlerischen Formaten und Diskussionen einen Raum für Austausch und Empowerment in Hannover. Anknüpfend an Geschichte und Strategien migrantischer Selbstorganisation in Hannover und bundesweit vernetzen sich die Engagierten untereinander und machen ihre Perspektiven und Lebensgeschichten sichtbar.
Mai 2022
Bürgerinitiative Raschplatz e.V.
Hannover, Niedersachsen

 

Freiburger Wohnprojekt klärt auf über Menschenfeindlichkeit im Kontext von Covid-19-Protesten
In einem Wohnprojekt im Freiburger Ökostadtteil Vauban wurde im Corona-Jahr 2020 ein Zimmer über eine Querdenken-Telegram-Gruppe angeboten. Bewohner:innen setzten sich im Nachgang intensiv und kontrovers mit dem Vorfall auseinander und kamen zur Erkenntnis, dass es einen hohen Bedarf an Aufklärung über menschenfeindliche Ideologien gibt. Eine neugegründete Gruppe organisiert seitdem regelmäßig Veranstaltungen zu menschenfeindlichen Bewegungen und Ideologien für die Bewohner:innen und Interessierte. Eine Filmvorführung soll Perspektiven der Rechtsextremismusforschung auf Radikalisierungstendenzen aufzeigen.
Mai 2022
SUSI e.V.
Freiburg, Baden-Württemberg

 

Kinderladenarbeit in Hannover rassismussensibel gestalten
Bei Diskussionen im fast ausschließlich weiß positionierten Team der Kinderladeninitiative wurde deutlich, dass es einer Auseinandersetzung mit Wirkungsweisen von Rassismus im Kinderladen bedarf. Bei einen gemeinsamen Studientag reflektieren die Mitarbeitenden die Kinderladenarbeit und überlegen, was sie verändern müssen, damit der Kinderladen auch für Kinder und Mitarbeitende mit Rassismuserfahrungen ein gutes Umfeld bietet.
Juni 2022
Kinderladen Initiative Hannover e.V.
Hannover, Niedersachsen

 

Ungleichwertigkeitsideologien in der Documenta-Stadt Kassel benennen
Mit Workshops, Vorträgen, Stadtrundgängen und Ausstellungen zeigen Engagierte bei einem Festival rechtsextreme Strukturen und Phänomene in Kassel und Nordhessen auf. Anlässlich der Documenta 2022 setzen sich die Festivalmacher:innen zudem mit Bezügen der Documenta-Gründer:innen zum Nationalsozialismus und mit der aktuellen Debatte zum israelbezogenen Antisemitismus bei der renommierten Kunstausstellung auseinander.
Juli 2022
Local e.V.
Kassel, Hessen


Rassismus in Bildungsinstitutionen sichtbar machen
Anlässlich der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft wollen die Engagierten auf rassistische Strukturen in Bildungsinstitutionen aufmerksam machen und eine Diskussionsplattform zur Vernetzung und des Empowerments von BIPoC im öffentlichen Raum schaffen. Zu diesem Zweck soll eine Bibliothek mit Literatur afrikanischer Menschen entstehen.
Juni 2022
GlobalMatch e.V
München, Bayern


Eltern und Erzieher:innen fit machen für den Umgang mit Rassismus
Nach rassistischen Vorfällen im Kinderladen wurde deutlich, dass Bedarf zu rassismuskritischer Bildung im Kinderladenarbeit besteht. Gemeinsam mit einer Referentin diskutieren Eltern und Erzieher:innen, wie die Reproduktion von Rassismus verhindert werden kann. Zudem untersuchen die Teilnehmenden die Ausstattung des Kinderladens kritisch und erarbeiten Handlungsstrategien zum Umgang mit rassistischen Vorfällen für Eltern, Kinder und das Team.
Juni 2022
Lindener Elterninitative e.V.
Hannover, Niedersachsen


Junge Erwachsene erforschen koloniale Spuren in Hamburg und Lomé
Zehn junge Erwachsenen aus Hamburg und Lomé begeben sich bei einem Theaterprojekt auf die Suche nach kolonialen Spuren in den Häfen beider Städte. Die Teilnehmer:innen beschäftigen sich in vier Workshops mit ihrer eigenen Positionierung in Bezug auf Rassismus, Perspektiven auf Empowerment und politischen Aktivismus sowie koloniale Kontinuitäten und eigene Verstrickungen darin. So reflektieren sie ihre Recherchearbeit rassismuskritisch. Bei einer öffentlichen Performance im Rahmen des Internationalen Sommerfestivals im Hamburg werden die Ergebnisse präsentiert. 
Juli – August 2022
ASA-FF e.V.
Chemnitz, Sachsen


Baseballschlägerjahre in Sachsen sichtbar machen
In den sogenannten „Baseballschlägerjahren“ griffen Neonazis immer wieder Asylsuchende, People of Colour und andere als fremd oder weniger wert markierte Menschen gewaltsam an. Gemeinsam mit ehemaligen Punkmusiker:innen aus der DDR und interessierten Bürger:innen wollen die Engagierten in verschiedenen Orten in Sachsen mit Mitteln des Dokumentartheaters, mit Musikperformances und mit Diskursformaten Räume für Erfahrungen in den sogenannten Baseballschlägerjahren öffnen.
Mai – November 2022
MKKAKK e.V.
Dresden, Sachsen

 

Perspektiven von Geflüchteten in Thüringen Gehör verschaffen
Die Hälfte aller Geflüchteten in Thüringen lebt in Gemeinschaftsunterkünften. Schlechte Verkehrsanbindung, restriktive Besuchsrechte, Diskriminierung durch rassistisches Sicherheitspersonal und medizinische Unterversorgung machen den Geflüchteten das Leben schwer und gesellschaftliche Teilhabe fast unmöglich. Die geflüchteten und nicht-geflüchteten Engagierten wollen die Situation sichtbar machen und verändern.  Sie sammeln Erfahrungen von Geflüchteten aus Unterkünften, erarbeiten in Workshops Perspektiven und machen diese bei künstlerischen Konferenzen und Streetperformances öffentlich zugänglich.

August – Dezember 2022
Bürgerinitiative Asyl e.V.
Jena, Thüringen

Antisemitismus bundesweit bekämpfen
Beim diesjährigen Arbeitstreffen zur Antisemitismusbekämpfung widmen sich verschiedene Organisationen, Wissenschaftler*innen und Politiker*innen unter anderem dem Krieg gegen die Ukraine und seinen Auswirkungen in Bezug auf Antisemitismus sowie Formen der Mobilisierung von Antisemitismus und des Israelhasses bei Demonstrationen und Kampagnen.

Juni 2022
IIBSA
Berlin


Rom*nja gestalten Begegnung in Eisenberg
Im thüringischen Eisenberg im Saale-Holzland-Kreis gibt es eine größere Roma-Community. Der Landesverband der Sinti und Roma Thüringen lädt Menschen aus Eisenberg zu einem Kinder- und Familienfest ein. Mit einem bunten Programm von einer zweisprachigen Performance einer Roma-Theatergruppe, Hüpfburg, Clowns, Feuerwehrvorführung bis zu Vorführungen von drei Eisenberger Grundschulen soll Begegnung ermöglicht werden und Vorurteile abgebaut werden.
25. Juni 2022
Landesverband der Sinti und Roma RomnoKher Thüringen e.V.
Eisenberg, Thüringen

Der Lahn-Dill-Kreis zeigt Antisemitismus im Sport die rote Karte
Im Rahmen der Interkulturellen Wochen zeigt der Lahn-Dill-Kreis den Dokumentarfilm "Stark am Ball - Im Verein gegen Judenhass" und veranstaltet eine Podiumsdiskussion mit lokalen Sportvereinen und dem jüdischen Sportverein Makkabi Frankfurt. So macht sich der Kreis stark gegen Antisemitismus im Sport.
September 2022
Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises
Ehringshausen, Hessen

Marginalisierte Lebensrealitäten sichtbar machen
Mit einer Onlineplattform und über Social Media machen die engagierten Frauen von Tutmonde e.V. auf unterschiedliche Lebensrealitäten und Erfahrungen von marginalisierten Frauen, Lesben, nonbinären, Inter- und Transpersonen aufmerksam. Dabei stellen sie den Einsatz zivilgesellschaftlich engagierter Personen aus den Neuen Bundesländern in den Vordergrund.
Januar – Dezember 2022
Tutmonde e.V.
Mecklenburg-Vorpommern

Jugendliche veranstalten Festival gegen rechts in Grimma
Das Crossover Festival entstand aus der Not heraus, keine kulturellen Veranstaltungsangebote für Jugendliche vor Ort zu haben. In der Region sind rechtsextreme Gruppierungen aktiv und junge Menschen ziehen weg. Die jugendlichen Organisatorinnen wollen dem etwas entgegensetzen. Mit dem Festival bieten sie einen Zufluchtsort für Minderheiten und einen Raum für nicht-rechte Jugendkultur und Selbstverwirklichung.
Juli – Dezember 2022
FJZ e.V.
Grimma, Sachsen

Jugendliche organisieren Jugendkongress in Jena
Selbstbestimmte Mitwirkung an kommunalen Prozessen und unbehelligte Präsens im öffentlichen Raum ist für junge und migrantische Menschen in Jena nicht selbstverständlich. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Jugendgruppe Fairy unterstützt vom Verein Freiraum Jena e.V. einen selbstorganisierten Jugendkongress. Die Jugendlichen beschäftigen sich mit Themen, die ihnen wichtig sind, u.a. Antifaschismus, Klimakrise und globale Gerechtigkeit. Durch niedrigschwellige Bildungsformate und Skillsharing Workshops wird die politische Teilhabe von Jugendlichen gestärkt.
August – Oktober 2022
FreiRaum – Jena e.V.
Jena, Thüringen

Migrantische Redakteur*innen aus Osnabrück produzieren Podcast
Debatten zum Thema Flucht und Migration sind nicht selten von Ressentiments geprägt. Die Stimmen der Migrant*innen selber fehlt oft. Um das zu ändern, organisieren Engagierte aus Osnabrück eine lokale migrantische Podcastwerkstatt. Dabei bekommen ehrenamtliche migrantische Redakteur*innen ein Qualifizierungsangebot zu Grundlagen des Journalismus, Produktionstechniken und Umgang mit Hate Speech. Sie besuchen kulturelle Veranstaltungen, machen Aufnahmen, produzieren Inhalte und werden so vom Objekt zu den Produzent*innen von Medieninhalten.
Eleganz Bildungsplattform e.V.
Osnabrück, Niedersachsen

Jugendliche im ländlichen Niedersachsen bei ihrem Einsatz gegen Rassismus und Antisemitismus stärken
Bei einem Sommercamp setzen sich engagierte Jugendliche in Workshops und Zeitzeug*innengesprächen mit Rassismus, Antisemitismus, und Sexismus auseinander. Durch die gemeinsame Beschäftigung und das Kennenlernen wird auch die Zusammenarbeit der jungen Erwachsenen aus den verschiedenen Landkreisen aus der Umgebung gestärkt.
10. – 14. August 2022
Wohn- und Ferienheim Heideruh e.V.
Heideruh, Niedersachsen

Gegen Antisemitismus im deutschen Kulturbetrieb kämpfen
Derzeit finden vielerorts im deutschen Kulturbetrieb Debatten um Antisemitismus statt, u.a. bei der Documenta 15. Die Ausstellung "Who by Fire" will vor diesem Hintergrund ein deutliches Zeichen gegen jede Form des Antisemitismus setzen und die Sichtbarkeit von israelischen Künstler*innen in Deutschland erhöhen. Dabei spielt nicht nur die Perspektive auf Israel, sondern auch der Blick von Israel auf Deutschland eine Rolle.
Juni – August 2023
Haus am Lützowplatz - Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V.
Berlin

Zeichen setzen gegen Rassismus und für Empowerment in Weimar
Anfeindungen und Angriffe gehören für viele Schwarze Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte in Thüringen zum Alltag. Um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und stereotype Afrikabilder abzubauen, organisieren Engagierte aus Weimar auch dieses Jahr wieder ein „Afrikafest“ mit Konzerten, Workshops, einer Ausstellung und OpenMic Aktionen.  Das Fest wurde bereits im Vorjahr veranstaltet und war eine wichtige Anlaufstelle für Schwarze Personen aus Weimar und Umgebung.
August – Dezember 2022
AWO Regionalverband Mittewest Thüringen e.V.
Weimar, Thüringen

Auseinandersetzung mit Rassismus in queerem Netzwerk fördern
Vor dem Hintergrund eines internen Konflikts setzen sich die Engagierten vom CSD Zwickau in einem Workshop vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen mit verschiedenen Formen von Rassismus auseinander, um sensibilisiert und gestärkt als Bündnis weiter arbeiten zu können.
Juli – September 2022
Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V.
Zwickau, Sachsen

Perspektiven von Vertragsarbeiter*innen in der DDR sichtbar machen
Um Perspektiven migrantischer Zeitzeug*innen und die Situation ehemaliger Vertragsarbeiter*innen aus Angola und Mozambik einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, stellt die Zeitzeugenbörse Fotografien von Vertragsarbeiter*innen aus. Bei einer Begleitveranstaltung berichten ein ehemaliger Vertragsarbeiter und ein Filmemacher, von der Situation für Vertragsarbeiter*innen in Eberswalde Anfang der 90er und zuvor in der DDR.
August – September 2022
ZeitZeugenBörse e.V.
Berlin

Erinnerungsort TEKIEZ in Halle erhalten und gestalten
Der Erinnerungs- und Gedenkort TEKIEZ am Tatort des Imbisses ist nach dem Anschlag in Halle im Oktober 2019 selbstbestimmt unter der Beteiligung von Überlebenden und Betroffenen und Unterstützer*innen aufgebaut worden. Der TEKIEZ macht Namen und Perspektiven der Ermordeten und vom Anschlag Betroffenen sichtbar. Er bietet Raum für gemeinsames Erinnern und Gedenken ausgerichtet an Bedürfnissen von Betroffenen. Außerdem wirken die Engagierten des TEKIEZ in den öffentlichen Gedenkdiskurs in der Stadtgesellschaft ein. Da der Ort derzeit keine staatliche Förderung bekommt, benötigt das Projekt zum Erhalt vorübergehend finanzielle Unterstützung.
Juli – Dezember 2022
VBRG e.V.
Halle, Sachsen-Anhalt
 

Wurzener Bürger*innen entwerfen Magazin für guten Journalismus vor Ort
In Wurzen hat eine kleine Redaktionsgruppe ein Stadtmagazin von und für Bürger*innen aus der Wurzener Region ins Leben gerufen. Vor dem Hintergrund von Verschwörungsmythen und einer Verächtlichungmachung der Medien in Sachsen setzt sich die Gruppe  damit auseinander, was guter Journalismus sein kann. Die Bürger*innen sind eingeladen Texte beizutragen, die ihre Lebensrealität zeigen und zur Diskussion anregen. Das Magazin wird kostenlos in Briefkästen des Wurzener Landes verteilt, um eine möglichst breite Leser*innenschaft zu erreichen.
Mai – Dezember 2022
Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.
Wurzen, Sachsen

Jugendliche setzen sich mit rechter Gewalt vor Ort auseinander
Jugendliche aus Berliner Schulen setzen sich in Workshops mit rechtsextremen Weltbildern und Rechtsterrorismus auseinander. Auf dieser Grundlage recherchieren sie zu lokalen rassistischen und antisemitischen Vorkommnissen, tauschen sich über eigene Erfahrungen mit diesen Phänomenen aus und lernen Möglichkeiten kennen, sich gegen Rechtsextremismus zu engagieren.
August – Dezember 2022
reflect! e.V. AG Kribi – Kollektiv für politische Bildung
Berlin

Resilienz von Betroffenen von rechter Gewalt stärken
Überlebende des rechtsterroristischen und antisemitischen Anschlags in Halle im Oktober 2019 organisierten 2020 zum ersten Mal das Festival of Resilience. Ziel war es sich gegenseitig zu stärken, Wege zu finden mit dem Erlebten umzugehen und jüdisches Leben zu feiern. Das diesjährige Festival wird sich bei kulturellen Veranstaltungen, in jüdische Räumen, mit Poesie und Spoken Word eingehender mit dem Konzept der Resilienz und dem Gefühl des Heimatverlustes befassen.
Juni – Oktober 2022
Hillel Deutschland e.V.
Berlin

Sicheren Stadionbesuch für alle ermöglichen
Für queere Menschen ist ein Besuch im Fußballstadion häufig mit Beleidigungen und Anfeindungen verbunden. Auf der Basis von Interviews mit LGBTI*-Personen wurden Aktivitäten identifiziert, die einen sicheren Stadionbesuch auch für queere Menschen möglich machen sollen u.a. die Gestaltung einer diskriminierungsärmeren Einlasssituation und die Einführung genderneutraler Toiletten. Diese werden in Kooperation mit dem DFB rund um die EM der Männer in Deutschland 2024 umgesetzt.
Januar – Dezember 2023
KoFaS gGmbH
Bundesweit

Beware police control - Gemeinsam gegen diskriminierende Polizeikontrollen vorgehen
In Chemnitz wird eine Vielzahl von Orten von der Polizei als "gefährlicher Ort" benannt, an welchen anlasslose Kontrollen durchführt werden. Diese sind grade für nicht-weiße Menschen eine hohe Gefahr, oft gehen sie mit diskriminierenden Handeln der Beamt*innen einher, manchmal auch mit der Anwendung von Gewalt. Um dem entgegenzuwirken und die Orte für Betroffene erkennbar zu machen, erstellen die Engagierten eine Website, auf der Betroffene diskriminierendes Polizeihandeln melden können und Informationen zu Beratungsstellen in Chemnitz erhalten. Außerdem wird durch mehrsprachige Plakate, Sticker und Flyer Aufmerksamkeit hergestellt.
September 2022 – Mai 2023
Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V.
Chemnitz, Sachsen


Jüdisches Leben im Scheunenviertel sichtbar machen
Im Scheunenviertel in Berlin-Mitte fanden während der Corona-Pandemie die sogenannten "Hygienedemonstrationen" statt, bei denen häufig antisemitische Codes genutzt wurden. Darüber hinaus gibt es kaum Erinnerungsorte zur jüdischen Geschichte des Ortes. Vor diesem Hintergrund machen Engagierte anlässlich des Laubhüttenfests (Sukkot) jüdisches Leben sichtbar. Im Fokus steht dabei insbesondere die ehemalige Grenadierstrasse. Die  heutige Almstadtstrasse war im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik ein Zentrum für jüdische Einwanderer*innen aus Osteuropa. Die Engagierten bauen gemeinsam eine Laubhütte. Dort kochen sie zusammen mit Interessierten und Anwohner*innen traditionelle ashkenazische Gerichte, veranstalten Vorlesungen und kommen miteinander ins Gespräch.

Oktober 2022
Verein zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa-Luxemburg-Platz e.V.

Berlin


Ländliche Räume demokratisch gestalten
Aktive aus dem kulturellen Bereich, der Demokratiearbeit und aus ökologischen Initiativen kommen in Görlitz in der sächsischen Oberlausitz zusammen, um sich zu vernetzen. Mit Workshops zu rechtsextremen völkischen Siedler*innen und Solidarischen Allianzen, mit kollegialen Fallberatungen, einer Ausstellung zu nachhaltiger Landentwicklung und vielem mehr diskutieren die Engagierten, wie ländliche Räume demokratisch, sozial und ökologisch gestaltet werden können. 
September 2022
Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V.
Görlitz, Sachsen

 

 

 

An die Krankenmorde während des Nationalsozialismus in der Oberlahnregion erinnern
Die Oberlahnregion war ein Zentrum des NS-Krankenmordes. In der Region befanden sich das Zwangssterilisationskrankenhaus in Weilburg, die Hungeranstalt in Weilmünster und die Mordanstalt in Hadamar ("Aktion T4"). Um diesen Teil der Geschichte der Region sichtbar zu machen und für Behindertenfeindlichkeit auch heute zu sensibilisieren, wird bei zwei Schulvorstellungen und einer Abendvorführung ein Theaterstück über eine von den Nazis in einer Tötungsanstalt der Krankenmorde ermordeten Frau gezeigt.

November 2022
Weilburg erinnert e. V.
Weilburg, Hessen
 

Engagierte veranstalten Straßenfest für eine solidarische Altmark
Mit einem Straßenfest wollen demokratisch Engagierte in der Altmark sich für eine solidarische Gesellschaft und gegen die vor Ort aktiven rechtsradikalen Akteure und Coronaleugner*innen positionieren. Zudem machen sie darauf aufmerksam, dass Geflüchtete aus der Ukraine, aber auch alle anderen Geflüchteten, Hilfe benötigen und dass es zu keiner Einteilung von Geflüchteten in zwei Klassen kommen darf. Vereine, Initiativen und Einzelpersonen aus der Region stellen sich vor und tauschen sich aus. Zudem gibt es Redebeiträge, Workshops, Musik, Theater und ein Programm für Kinder.

September 2022
eXchange e.V.
Salzwedel, Sachsen-Anhalt



Antisemitismus in und aus der Türkei verstehen
Antisemitismus ist in der Türkei in verschiedenen politischen Spektren weit verbreitet. Über Filme und Medien aus der Türkei und über das Internet erreichen diese antisemitischen Inhalte auch die in Deutschland lebenden Menschen. Doch die hiesigen Debatten über den Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft sind häufig von pauschalen Einordnungen geprägt, die Antisemitismus entweder als vorrangig „muslimisches Problem“ beschreiben oder das Problem verharmlosen, indem sie betonen, wie tolerant gegenüber Jüdinnen:Juden muslimische Gesellschaften oft waren. Um über die spezifischen Erscheinungsformen aufzuklären, wurden zweisprachige Workshops mit Multiplikator*innen entwickelt. Die Inhalte dieses Workshops werden nun ins Deutsche übersetzt und publiziert.

September 2022 – März 2023
IKW e.V.
Hamburg


Antisemitismus in Lüdenscheid in Geschichte und Gegenwart sichtbar machen
In ländlichen Räumen erinnern häufig nur jüdische Friedhöfe an ehemaliges jüdisches Leben vor Ort. Engagierte aus Lüdenscheid setzen sich seit zehn Jahren dafür ein, jüdische Friedhöfe an verschiedenen Orten in Deutschland zu erhalten und zu pflegen. Anlässlich der zehnjährigen Gründung des Vereins, wollen die Engagierten ein Projektwochenende veranstalten, um die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und jüdischer Geschichte in Lüdenscheid wiederaufzunehmen. Es wird eine Diskussionsrunde zu aktuellen Formen und Kontinuitäten zum NS von Antisemitismus und Antiziganismus geben, eine Lesung von einem Punk-Fanzine zum Thema „Punk und Jüdischsein“ und einen Stadtrundgang zur jüdischen Geschichte Lüdenscheids.

Oktober 2022
Niemand wird vergessen e.V.
Lüdenscheid, Nordrhein-Westfalen


In Chemnitz an die Opfer des NSU erinnern
Chemnitz ist seit den 90er Jahren ein Dreh- und Angelpunkt der sächsischen Neonaziszene und war Operationsbasis des NSU. Zuletzt war die rechtsterroristische Vereinigung Revolution Chemnitz hier aktiv. Es gibt einige ungeklärte rechte Gewalttaten. Stimmen und Geschichten von Opfern und Angehörigen sind bisher wenig bekannt und kaum sichtbar. Um dies zu ändern, soll ein Erinnerungsort an die Opfer des NSU und weiterer rechter Gewalttaten konzipiert werden. Zu diesem Zweck werden Interviews mit Angehörigen und Betroffenen geführt.
August – Dezember 2022
ASA-FF e.V.
Chemnitz, Sachsen

Fußballer*innen erinnern an verfolgte Gelsenkirchener*innen während der NS-Zeit
Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und engagierten Bürger*innen erforschen Mitglieder der Fan-Initiative Schalke die Schicksale unbekannter Opfer des Nationalsozialismus in Gelsenkirchen. Nach intensiver Quellenarbeit verschriftlichen sie die Ergebnisse ihrer Recherchen in Aufsätzen und Kurzbiografien, veröffentlichen einen Podcast und ein Buch zum Thema und berichten bei einer öffentlichen Führung von den Geschichten der verfolgten Personen.
September – Dezember 2022
Schalker Fan-Initiative e.V.
Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen

NSU-Netzwerke im Erzgebirge aufdecken
Das NSU-Kerntrio hatte im Erzgebirge zahlreiche Unterstützer*innen. Obwohl die damit verbundenen Netzwerke weiterhin bestehen und es eine aktive rechte Szene vor Ort gibt, findet wenig Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus im Erzgebirge statt. Vor diesem Hintergrund wollen Engagierte aus dem sächsischen Schwarzenberg durch Vernetzung und das Zeigen einer Ausstellung die Kontinuitäten des NSU-Unterstützungsumfelds, heutige rechtsextreme Aktivitäten sowie Stimmen von Betroffenen sichtbar machen.
Januar – Oktober 2023
Atomkinder e.V.
Schwarzenberg, Sachsen

Koreanische Adoptierte in Deutschland tauschen sich aus
In einem Workshop beschäftigen sich aus Korea adoptierte Menschen mit den Themen Herkunft, Identität, Zugehörigkeit und Rassismus. Der Workshop wird als Schutzraum gestaltet, sodass es für die Teilnehmenden möglich wird, inhaltlich, emotional und physisch in die Auseinandersetzung mit den Themen zu gehen.
Dezember 2022 – Mai 2023
Korea-Verband e.V.
Berlin


An das Weimarer Judentum erinnern
Bei einer Diskussionsveranstaltung wird die Heterogenität des deutschen Judentums in der Zeit der Weimarer Republik beleuchtet. In der Weimarer Zeit waren nur formal gleichberechtigt zu sein. Eingeleitet durch einen Impulsvortrag zu den Ergebnissen eines neu erschienenen Sammelbands wird anhand biografischer Beispiele die Fragmentierung und gleichzeitige Entfaltung des deutschen Judentums in der Weimarer Republik kurz vor der Shoah vorgestellt. Im Gespräch soll auch eine Einordnung des Weimarer Judentums in die Gesamtgeschichte des deutschen Judentums bis heute erfolgen.
Oktober – Dezember 2022
Universität Düsseldorf
Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen

Rom*nja und Nicht-Rom*nja machen sich stark für ihre Belange
Eine Gruppe von Frauen aus Hamburg, unter denen viele Rom*nja sind, erarbeitet gemeinsam eine musikalische, interaktive Performance. Am Tag gegen Gewalt an Frauen, am Roma Action Day und am feministischen Kampftag stellen die Frauen ihre Performance öffentlich vor. Zusätzliche Chortreffen bieten Raum für persönliche Entwicklung, Austausch über Lebensrealitäten und Vernetzung. Ziel ist die Schaffung eines Empowerment-Raumes der von Diskriminierung betroffenen Frauen, der sie darin bestärkt, ihre Belange öffentlich zu artikulieren.
Januar – Dezember 2023
Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg
Hamburg

Familien mit Schwarzen Kindern empowern
Bei mehreren Treffen vernetzen sich Familien mit Schwarzen Kindern. Unter der Leitung von Schwarzen Fachkräften finden verschiedene künstlerische und sportliche Aktivitäten sowie gemeinsame Lesungen zum Kennenlernen empowernder Bücher statt. Spaß und Identitätsstärkung stehen dabei im Vordergrund. Die Kinder sollen bei der Entwicklung einer selbstbewussten Identität als Schwarze in einer weißen Mehrheitsgesellschaft unterstützt werden. Die Eltern tauschen sich in Gesprächskreisen über Rassismus in der Schule und über Möglichkeiten des Empowerment für Schwarze und PoC Eltern aus und reflektieren Privilegien für weiße Eltern.
Januar - Dezember 2023
Haus der Familie Villa Butz e.V.
Göppingen, Baden-Württemberg


Rechtsextreme Aktivitäten im Main-Tauber-Kreis aufdecken
Im April 2022 versuchte die Polizei einen "Reichsbürger" in Boxberg-Bobstadt in Baden-Württemberg zu entwaffnen, der zur Waffe griff und zwei Polizisten schwer verletzte. Die Polizie fand ein Waffenlager und NS-Devotionalien im Haus. Der Täter unterstützte "Querdenken" und pflegte Kontakte in die reichsideologische und die Neonazi-Szene. Anlässlich des Gerichtsprozesses im Mai 2023 planen demokratisch Engagierte im Main-Tauber-Kreis eine dreiteilige Veranstaltungsreihe sowie eine Broschüre. Die Reihe informiert mit Vorträgen und Lesungen über die reichsideologische Szene und die Gefahr der extremen Rechten. Neben journalistischen Expert*innen kommen auch eine Anwältin der NSU-Nebenkläger*innen, ein Politiker aus dem NSU-Untersuchungsausschuss und eine Berterin der regionalen Betroffenenberatung zu Wort.
KZ-Gedenkstätte Neckaeltz e.V.
Boxberg-Bobstadt, Baden-Württemberg


Unterstützung für Betroffene rechter Gewalt sichern
Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt steht an der Seite der Betroffenen.  Im Jahr 2023 baut der Verband u.a. die bundesweite Online-Beratungsapp SupportCompass für Betroffene aus, bildet Berater*innen bei der Begleitung in Strafverfahren fort und intensiviert die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk der Überlebenden und Solidaritätsinitiativen rechtsterroristischer, rassistischer und antisemitischer Attentate und Gewalttaten.

Januar – Dezember 2023
VBRG e.V.
Berlin

 


In der Sächsischen Schweiz über Rechtsextremismus aufklären
Bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr lernt ein*e Jugendliche*r die Arbeit des Vereins „Aktion Zivilcourage e.V.“ kennen. Der/Die Jugendliche unterstützt insbesondere bei der Organisation von Projekten zum Thema Rechtsextremismus und –populismus in der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge.
Januar – Dezember 2023
Aktion Zivilcourage e.V.

Pirna, Sachsen


Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin unterstützen
In Zusammenarbeit mit jüdischen und nicht-jüdischen Organisationen betreibt RIAS seit 2015 ein Melde-Netzwerk für antisemitische Vorfälle in Berlin, um Betroffene nicht allein zu lassen. 2023 soll durch neue Online- und Offline-Formate die Sichtbarkeit und Verbreitung des Netzwerks innerhalb der Zivilgesellschaft gefördert werden.
Januar – Dezember 2023
VDK e.V. - RIAS Berlin
Berlin

Zivilgesellschaft in Sachsen schützt Pressefreiheit
Nachdem Journalist*innen großer Medienhäuser teilweise nur noch mit gewerblichem Begleitschutz von rechten und verschwörungsmythischen Versammlungen in Sachsen berichten konnten, hat sich im Sommer 2021 die Initiative " Between The Lines" gegründet. Die Initiative ermöglicht es freien Journalist*innen durch ehrenamtliche Begleiter*innen und Gefahreneinschätzungen ihre Berichterstattung fortzuführen. Durch den Ausbau des Begleitangebots und strategische Vernetzung soll der Schutz unanbhängiger Berichterstattung gerade in kleineren Orten nachhaltig gestärkt werden. Außerdem wird mit Öffentlichkeitsarbeit über das Gefahrenpotenzial rechtsextremer Bewegungen aufgeklärt.
Winter 2022 - Sommer 2023
Ostra e.V. c/o Wir AG
Sachsen          

Anne Frank gestern und heute - Junge Menschen machen Demokratie erlebbar
Bis alle Jüdinnen und Juden von den Nationalsozialist*innen deportiert wurden, gab es in der Stadt Stadt Külsheim eine aktive jüdische Gemeinde samt Synagoge und jüdischer Schule. Vor diesem Hintergrund ist es der Pater-Alois-Grimm-Schule ein wichtiges Anliegen, Spuren jüdischen Lebens zu bewahren. Bei der Wanderausstellung "Deine Anne - ein Mädchen schreibt Geschichte" begleiten ausgebildete jugendliche Peer Guides Besucher*innen durch die Ausstellung, organisieren das Eröffnungsevent und gestalten ein künstlerisches, literarisches und kulinarisches Rahmenprogramm. So soll demokratisches Denken und Handeln erlebbar gemacht werden und für Antisemitismus und Diskriminierung sensibilisiert werden.
März – April 2023
Förderverein Pater-Alois-Grimm-Schule
Külsheim, Baden-Wüttemberg

Mit Musik und Kunst gegen Klimakrise und Klimawandelleugnung
In der strukturschwachen und ländlichen Nahe-Hunsrück-Region finden antidemokratische Haltungen sowie rechtspopulistische Agitation Akzeptanz. Es gibt wenige zivilgesellschaftliche Initiativen, die aktiv und kreativ für eine pluralistische, solidarische und demokratische Gemeinschaft einstehen. Daher soll mit dem diesjährigen Auf Anfang! Festival neben musikalischen Newcomer*mit einer Plakatausstellung das Thema Klimawandelleugnung beleuchtet werden und mit dem Klimaschutz verknüpfte Aspekte wie Migration, Seenotrettung, Rassismus und nachhaltige Ernährung thematisiert werden.
Juli 2023
Initiative für Freizeit und Musikkultur
Auen, Rheinland-Pfalz

Geflüchtete in Brandenburger Unterkünften empowern
Sammelunterkünfte für Geflüchtete liegen in Brandenburg häufig an abgelegenen Orten.  Die Geflüchteten haben oft wenig Teilhabemöglichkeiten und wenig Zugang zu Informationen über ihre Rechte. Vor diesem Hintergrund suchen Engagierte mit eigener Fluchterfahrung Geflüchtete in Unterkünften auf, vernetzen sich in einer Chatgruppe, organisieren Beratungsangebote durch eine Anwältin und richten bei Bedarf ein selbstverwaltetes Internetcafé ein. Am Ende findet ein gemeinsames Vernetzungstreffen in Potsdam statt.
Januar – Oktober 2023
Refugees Emancipation e.V.
Brandenburg

 


Schüler*innen werden zu Zweitzeug*innen
Schüler*innen der 8. Jahrgangsstufe lernen in Workshops Lebensgeschichten von Überlebenden der Shoah kennen. Aufbauend auf per Video aufgezeichneteten Interviews mit Überlebenden und unter Begleitung von geschulten Ehrenamtlichen setzen sich die Schüler*innen intensiv und persönlich mit den Biografien auseinander. Als Zweitzeug*innen können sie die Geschichten weitertragen. Ziel ist es für Antisemitismus und Rassismus zu sensibilisieren und Schüler*innen zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung zu ermutigen.
Dezember 2022
Corvey Gymnasium
Hamburg

 


Schüler*innen slammen gegen Rassismus
In zwei Workshops entwickeln Schüler*innen ihre eigenen Texte zum Thema Rassismus und performen diese dann bei einem Poetry Slam. Einige berichten von ihren eigenen Rassismus-Erfahrungen, andere äußern ihre Gefühle zu Rassismus oder setzen sich anderweitig mit dem Thema auseinander. Die Schüler*innen werden von Engagierten des Vereins mosaique und von der Poetry Slam-Initiative "Paradigma" begleitet. 
Januar - Mai 2023
mosaique - Haus der Kulturen e.V.
Lüneburg, Niedersachsen

Rechtsextreme Mobilisierungen im Naturschutz in Sachsen aufzeigen    
Themen wie Klimawandel und Umweltschutz gewinnen in der extremen Rechten auch in Sachsen an Bedeutung.  Anlässlich dessen setzt sich die Handreichung des Kulturbüros Sachsen mit Ökologie, Landwirtschaft, Naturbezogenheit und Umweltschutz im Kontext der extremen Rechten im Bundesland auseinander.
März – Juli 2023
Kulturbüro Sachsen e.V.
Dresden, Sachsen

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Gefördert im Rahmen des Förderaufrufs „Von den Baseballschlägerjahren bis heute - Kein Raum für rechte Gewalt“

Erklärungsmuster für rechte Gewalt kritisch beleuchten und Betroffene stärken
Aus Anlass des 30. Gedenkjahres an das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen wollen die Engagierten der RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V. sich mit der rechten Gewalt in den 90er Jahren auseinandersetzen. Gemeinsam mit dem Autoren Tobias Ginsburg soll in einer Veranstaltung über die Rolle von Männlichkeit im Diskurs über die sogenannten Baseballschlägerjahre nachgedacht werden. Darüber hinaus organisieren die Engagierten einen Empowerment-Workshop für von Rassismus betroffene junge Menschen.  
August – Dezember 2022
RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Mecklenburg-Vorpommern



Migrantische Selbstorganisierung gegen Rassismus in den 90ern aufzeigen
Im Rahmen des Gedenkjahrs an das Pogrom in Rostock-Lichtenhagen zeigen die Engagierten eine von Gürsel
Yıldırım erarbeitete Ausstellung zur Selbstorganisierung von Aktivist*innen mit Rassismuserfahrungen in den 90er Jahren. Mit einem Vortrag und einer Podiumsdiskussion mit Zeitzeug*innen und Aktivist*innen werden rassistische Stimmungslagen und Debatten zur Selbstorganisierung von Rassismusbetroffenen damals und heute nachgezeichnet. Beteiligt sind auch Mitglieder von lokalen migrantischen Selbstorganisationen aus Mecklenburg-Vorpommern, die u.a. in Reaktion auf das Pogrom von ehemaligen vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen in Rostock gegründet wurden.
Oktober 2022
BDP MV e.V.
Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

Gedenken an Hans-Georg Jakobson in Strausberg anstoßen
Hans-Georg Jakobson wurde im Jahr 1993 nahe Strausberg (Brandenburg) von drei Neonazis überfallen, aus der fahrenden S-Bahn geworfen und erlag seinen schweren Verletzungen. Der damals 35-Jährigen hatte vermutlich keinen festen Wohnsitz. Eine Initiative vor Ort organisiert eine Gedenkveranstaltung, weist auf Sozialdarwinismus als Tatmotiv und rechtes Ideologieelement hin und plant einen sichtbaren und dauerhaften Gedenkort einzuweihen.
Juli 2022

Alternatives Jugendprojekt 1260 e.V.
Strausberg, Brandenburg


Baseballschläger-Jahre pädagogisch verarbeiten
Wie kam es zum rechtsextremen und gewalttätigen Selbstverständnis und Handeln rechter Täter*innen in den 90er Jahren? Und was sind sinnvolle pädagogische und zivilgesellschaftliche Strategien zur Prävention? Anhand von Popsongs, welche die rechte Gewalt in den 90er Jahren thematisieren, beschäftigen sich zukünftige Pädagog*innen mit diesen Fragen. Die Ergebnisse werden in einer Online-Broschüre veröffentlicht und bei einer öffentlichen Veranstaltung mit Vortrag und anschließender Podiumsdiskussion vorgestellt.
Januar 2023
Technische Universität Braunschweig
Braunschweig, Niedersachsen

Perspektiven von Betroffenen rechter Gewalt in den 90ern hörbar machen
Anlässlich des Todestages von Amadeu Antonio in Eberswalde im Dezember 2022 gehen die Engagierten aus Rostock in den Dialog mit zahlreichen Zeitzeug*innen der massiven rechtsextremen Gewalttaten der 90er Jahre. Auf der Basis von Interviews mit ehemaligen Vertragsarbeiter*innen und anderen Anwohner*innen von Eberswalde, Rostock und Hoyerswerda wird die Atmosphäre der Nachwendejahre sichtbar gemacht. Dabei stehen die Perspektiven von Betroffenen und die Frage, wie es dazu kam, dass eine breite Masse an Menschen die Angriffe legitimierte, im Vordergrund.
Januar - Mai 2023
Soziale Bildung e.V.
Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

Gefördert im Rahmen der Aktion „Mut gegen rechte Gewalt“


Jugendliche erstellen Statements gegen Rassismus
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus setzen sich
Kinder und Jugendliche aus München mit den Themen Privilegien, Zusammenhalt und Antirassismus auseinander. Mithilfe von Graffitis, Siebdruck und Toninstallationen zeigen die Kinder Rassismus die rote Karte. Die entstandenen Kunstwerke werden bei einer Ausstellung im Freizeittreff präsentiert.
März 2022
Freizeittreff Freimann KJR München Stadt
München, Bayern


Bibliotheken gegen Demokratiefeindlichkeit stark machen
In der Zentralbibliothek des Berliner Bezirks Tempelhof-Schöneberg wurden Bücher zerstört, die sich kritisch mit rechtsextremen Tendenzen und mit linker Geschichte befassen. Als Reaktion eröffnete die Bibliothek in ihrem Foyer eine Ausstellung, in der die beschädigten Bücher gezeigt werden. Begleitend finden Lesungen und Podiumsdiskussionen mit den Autor:innen der zerstörten Bücher statt.  Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Bibliotheken und eine informierte Stadtgesellschaft sich gegen demokratiefeindliche Aktionen positionieren können.
Mai – Dezember 2022
Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg
Berlin


Aufstehen gegen Rassismus in der Lüneburger Heide
In Lüneburger Heide sind aktive rechtsextreme Strukturen umtriebig. Aktivist:innen der Identitären Bewegung und völkischen Siedler:innen stehen teils im Kontakt zur lokalen AfD. Die Aktiven von Uelzen bleibt bunt e.V. informieren bei ihrem Festival über rechte Strukturen im Landkreis. Mit Infoständen und Musik zeigen sie, dass es auch in der Heide viele Menschen gibt, denen Weltoffenheit, Vielfalt und Solidarität wichtig sind.
27. August 2022
Uelzen bleibt bunt e.V.
Uelzen, Niedersachsen

 

Von Rassismus betroffene Jugendliche in Hanau tauschen sich aus
Ferhat Unvar wurde beim rassistischen Terroranschlag in Hanau im Februar 2020 ermordet. Seine Mutter, Serpil Unvar, hat nach der Ermordung ihres Sohnes die Bildungsinitiative Ferhat Unvar gegründet, die antirassistische Bildungs- und Empowermentarbeit durchführt. Die Bildungsinitiative hat nun ein Jugendcafé initiiert. Dort können junge Erwachsene, die von Rassismus betroffen sind, sich in einem sicheren Raum austauschen, sich fortbilden und sich selbst organisieren.
August – Dezember 2022
Bildungsinitiative Ferhat Unvar / Lückenlos e.V.
Hanau, Hessen

Gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Engagierte stärken! Ostdeutschland für demokratische Kultur“ mit den Open Society Foundations und der Amadeu Antonio Stiftung


Jüdisches Leben in Görlitz sichtbar machen
Mit zwei Veranstaltungen wollen die Aktiven die interessierte Öffentlichkeit für die heutige Situation der Jüdinnen* und Juden* in Görlitz sensibilisieren, ihnen die Entwicklung jüdischen Lebens nach dem Holocaust in Deutschland aufzeigen und zur Verantwortungsübernahme gegen Antisemitismus anregen.
Februar – März 2022

RAA Sachsen e.V.
Görlitz, Sachsen

Die Pandemie solidarisch bewältigen
In Zittau und Region gibt es massive und teils aggressive Proteste von Corona-Maßnahmen-Gegner:innen, seit Ende 2021 jeden Montagabend auf dem Zittauer Marktplatz. Die Teilnehmenden sind heterogen, auch viele Rechtsextreme sind darunter.  Das neu gegründete Bündnis „Zittau gemeinsam“ möchte im Gegensatz dazu zeigen, dass die Pandemie solidarisch bewältigt werden muss. Dazu werden Auszüge aus einer gemeinsamen Petition auf Banner und Plakate gedruckt und öffentlich ausgehängt. werden. Dadurch sollen Bürger:innen zum Nachdenken anregen und ermutigt werden, sich selbst zu positionieren.

Januar 2022
Hillersche Villa gGmbH
Zittau, Sachsen


Plauen ist laut gegen Rechtsextremismus
Mit Musik und Veranstaltungen zu sozialer Gerechtigkeit, fairer Bezahlung, guter Arbeit, Demokratie, Menschenwürde, Vielfalt und Gleichberechtigung wollen die Aktiven von Colorido e.V.  Bürger:innen dazu ermutigen, sich für Demokratie, Zivilcourage, Streitkultur und demokratische Teilhabe zu engagieren.
Mai 2022
Colorido e.V.
Plauen, Sachsen

Lernort zur jüdischen Hachschara-Bewegung aufbauen

Das Projekt baut auf dem Gelände der früheren Hirsch Kupfer- und Messingwerke AG in Eberswalde einen aktiven Erinnerungs- und Lernort zur jüdischen Hachschara Bewegung auf. Damit soll dieser wichtige Teil deutsch-jüdischer Kultur der Weimarer Zeit und die daraus resultierenden jüdischen Widerstandsnetzwerke mehr Aufmerksamkeit bekommen.
August – Dezember 2022
Institut für Neue Soziale Plastik e.V.
Eberswalde, Brandenburg


Rassismus und Nationalismus in Europa filmisch sichtbar machen
Jugendliche aus Brandenburg und anderen europäischen Ländern beschäftigen sich mit der europäischen Idee, mit Gründen für (Nicht-) Identifikation mit Europa, Rassismus und Nationalismus. In Workshops erlernen sie Kameraarbeit und andere filmische Kompetenzen und tragen aktiv zur Entstehung des Films "Finding Europe" bei.
April 2022
Verein zur Förderung innovativer Wohn- und Lebensformen e.V.
Potsdam, Brandenburg


Jugendliche Geflüchtete machen Sport in sicheren Räumen
In Heinersdorf kam es mehrfach zu rassistischen Angriffen auf syrische Jugendliche. Die Jugendlichen wünschen sich einen Ort zu haben, an dem sie in einem sicheren Umfeld ihre Freunde treffen und Sport machen können. Vor diesem Hintergrund baut die Initiative einen Sportraum aus, an dem alle zwei Wochen Trainings stattfinden können.
Januar – Mai 2022       
Landkunstleben e.V.
Steinhöfel, Brandenburg

Menschenfeindlichkeit bei Corona-Spaziergängen sichtbar machen
In vielen Städten in Sachsen finden Demonstrationen und „Spaziergänge" im Rahmen der Proteste gegen die Anti-Coronamaßnahmen statt, bei denen Rechtsradikale öffentlichen Raum einnehmen und rechte Hetze und antisemitisches Gedankengut transportieren. Um diese Entwicklungen sichtbar zu machen, fahren Reporter:innen des Vereins zu den Demos, über die sie mit Bild- und Videomaterial sowie einem Live-Demoticker berichten.

Februar – Juni 2022
ZIVD e.V.
Sachsen

Diskriminierung und Rassismus begegnen

Vor dem Hintergrund der rechtsradikalen Aktivitäten in und um Wurzen und rassistischer Äußerungen von Jugendlichen an ihrer Schule veranstaltet eine AG von Schüler:innen Projekttage, in denen sie sich mit Rassismus, Migration, Menschenrechten und Diskriminierung auseinandersetzen.
April 2022
MGL-Gymnasium Wurzen
Wurzen, Sachsen

Engagierte aus Weimar erinnern an die Opfer von Hanau

Am Jahrestag des Anschlags von Hanau am 19. Februar gedenken auch in Weimar Engagierte der Opfer – und machen auf den Alltagsrassismus vor Ort aufmerksam. Mit Lichtprojektionen der Portraits der Opfer und einer Podiumsdiskussion machen die Aktiven deutlich, dass Rassismus alle angeht und auch in Thüringen Handlungsbedarf besteht. 
Februar – März 2022
AWO Regionalverband Mitte West Thüringen
Weimar, Thüringen

Mit Theater und Diskussion gegen Coronaleugnung angehen
In Ribnitz-Damgarten, Schwerin, Wismar und Rostock gibt es regelmäßige "Spaziergänge" gegen die Coronamaßnahmen, bei denen auch Neonazis mitmischen. Um sich gegen Verschwörungserzählungen zu wehren, touren die jungen Pfadfinder:innen vom BDP e.V. gemeinsam mit dem Nö Theater aus Köln und ihrem Stück "No Corona No Cry" durch Mecklenburg-Vorpommern. Im Theaterstück und anschließenden Diskussionsrunden werden antisemitische Verschwörungserzählungen, Radikalisierungstendenzen der bürgerlichen Mitte und Umgangsstrategien diskutiert.
März 2022
BDP MV e.V.
Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

Rassismussensible Sprache für Journalist:innen etablieren
Eine mit Expert:innen entwickelte Handreichung setzt sich mit rassistischem Sprachgebrauch und stereotyper Bildsprache gegenüber rassistisch markierten Gruppen in der Medienlandschaft auseinander und gibt Anregungen, wie die Reproduktion von Rassismen vermieden und auch eine differenzierte Bilddarstellung gelingen kann.
August 2020 – Mai 2021
Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. - Antidiskriminierungsbüro Köln
Köln, Nordrhein-Westfalen


„Hass heißt Hausverbot“ - Über rechte Anschlagsserie informieren
Vor dem Hintergrund einer Serie rechtsmotivierter Brandanschläge auf nichtrechte Wohnprojekte im Rhein-Main-Gebiet informiert das Projekt mit einer Aufklärungskampagne über rechtsextreme Strukturen und bietet praktische Hilfestellungen für die Auseinandersetzung mit antidemokratischem Gedankengut an.
September 2020– Januar 2021                                      
Niemand wird vergessen e.V.
Frankfurt am Main, Hessen


Diskriminierungen im universitären Kontext bearbeiten
In einer praxisnahen Studie werden Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nach Diskriminierungserfahrungen befragt. Gemeinsam mit betroffenen Studierenden werden zudem in Workshops Schlussfolgerungen und Lösungsansätze zum Umgang mit diskriminierenden Praktiken an der Universität erarbeitet.
Januar - Dezember 2021
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Halle, Sachsen-Anhalt


In der Sächsischen Schweiz über Rechtsextremismus aufklären
Beim einem Freiwilligen Sozialen Jahr lernt ein:e Jugendliche:r die Arbeit des Vereins „Aktion Zivilcourage e.V.“ kennen. Der/Die Jugendliche unterstützt insbesondere bei der Organisation von Projekten zum Thema Rechtsextremismus und –populismus in der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge.
Januar - Dezember 2021
Aktion Zivilcourage e.V.
Pirna, Sachsen


NSU-Komplex in Thüringen aufarbeiten
In Jena lernte sich das Kerntrio des NSU-Komplexes kennen und radikalisierte sich dort. Mit einer Fachkonferenz wird anhand von Zeitzeug:innengesprächen, einer Ausstellung und Podiumsdiskussionen die stadtgesellschaftliche sowie -politische Verantwortung untersucht und eine neue städtische Gedenkkultur forciert.
Juni 2021
JenaKultur
Jena, Thüringen

Verharmlosungen des NS in Sachsen entgegentreten
Um antisemitischen und geschichtsrevisionistischen Erzählungen etwas entgegenzusetzen, veranstaltet ein lokaler Initiativkreis in und mit der Kirchgemeinde Callenberg-Grumbach eine Lesung mit anschließender Diskussion zur Geschichte des jüdischen Arztes Hans Serelman.

12. November 2020
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Callenberg-Grumbach
Callenberg, Sachsen

Rechtsextremismus auf der Bühne sichtbar machen
Hammerskins, Hooligans, Reichsbürger:innen, Biobauern, Verschwörungsmythiker:innen – die rechtsextreme Szene in Mecklenburg-Vorpommern ist divers. Mithilfe von Interviews mit Expert:innen aus demokratischer Politik und Zivilgesellschaft wird in einer Theaterproduktion über Strategien und Strukturen rechtsextremer Akteure in MV aufgeklärt. Begleitveranstaltungen und -material werden für Schulgruppen verfügbar gemacht.
April – Dezember 2021
GFS - Gemeinsam für Frieden und Solidarität e.V.
Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern


Stolpersteine verlegen - geflüchtete Frauen auf den Spuren Anne Franks
Vor dem Hintergrund der Biografie Anne Franks setzen sich geflüchtete Frauen mit Antisemitismus und dem Nahost-Konflikt auseinander und reflektieren dabei eigene Fluchterfahrungen. Die Teilnehmerinnen besuchen die Ausstellung „Alles über Anne“ im Berliner Anne-Frank-Zentrum und erarbeiten die Geschichte des jüdischen Mädchens Ilse Levis aus Halle, die im KZ Sobibor ermordet wurde. Gemeinsam verlegen sie einen Stolperstein für Ilse Levis an ihrem ehemaligen Wohnort.
Juni - November 2021
Sprachbrücke Halle e.V.
Halle, Sachsen-Anhalt


Kümmern um die Kümmerer in Neubrandenburger Schulen
Um Bildungsübergänge zu gestalten, Bildungsakteure zu vernetzen und Eltern einzubinden liegt der Schwerpunkt des Quadratkilometer Bildung Neubrandenburg-Oststadt in Mecklenburg-Vorpommern auf der Unterstützung der Pädagogischen Werkstatt und der Schulen bei der Umsetzung des Digitalpakts sowie einem Fachtag zum Thema „Gewalt im Einrichtungsalltag“.
Januar – Dezember 2021
RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Waren, Mecklenburg-Vorpommern


Jüdisches Leben nach dem Terroranschlag sichtbar machen
Zur Bearbeitung von Antisemitismus, insbesondere nach dem rechtsextrem motivierten Terroranschlag in Halle an Yom Kippur, initiiert und entwickelt der Verein verschiedene Bildungskonzepte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dabei wird aus historischer und aktueller Perspektive jüdisches Leben in Halle für die Teilnehmer:innen erfahrbar gemacht.
Dezember 2020 – Oktober 2021
Zeit-Geschichte(n) e.V.
Halle, Sachsen-Anhalt


Rechtsextreme Raumgreifung in Sachsen verhindern
Mit der sorgfältig recherchierten Publikation „Sachsen rechts unten wird ein Einblick in demokratiegefährdende Phänomene in Sachsen ermöglicht. Der Schwerpunkt liegt auf Räumlichkeiten, Immobilien, Treffpunkten und Ladengeschäften der extremen Rechten.
Februar 2021 – November 2021
Kulturbüro Sachsen e.V.
Dresden, Sachsen


Ehrenamtliche in ländlichen Strukturen unterstützen
Die RAA Sachsen will gerechte Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen vor Ort schaffen. Mit neuen Bildungsformaten und -vernetzungen in Bernsdorfer Schulen und Bildungseinrichtungen sollen 2021 verstärkt lokale Strukturen einbezogen werden. Weiterbildungsangebote für Ehrenamtliche werden geschaffen und Grundschüler:innen erarbeiten Materialien für Vorschulkinder. Themen sind u.a. Kinderrechte und Gleichwertigkeit.
Januar – Dezember 2021
RAA Sachsen e.V.
Bernsdorf, Sachsen

Solidarisieren mit Geflüchteten. Festival in Auen, RLP
Mit einem ehrenamtlich organisierten Festival voller Ausstellungen, Performances und Talks wollen Engagierte aus der strukturschwachen Region in Rheinland-Pfalz die Akzeptanz von Geflüchteten stärken und zur Vernetzung des ländlichen und urbanen Raums beitragen. Zudem widmet sich das Festival dieses Jahr dem Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland um ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen.
23. Juli – 24. Juli 2021
Initiative für Freizeit und Musikkultur e.V.
Auen, Rheinland-Pfalz


Für ein offenes und solidarisches Neukölln arbeiten
Das als Reaktion auf eine Serie rechtsextremer Anschläge ins Leben gerufene Festival Offenes Neukölln findet dieses Jahr zum fünften Mal im Berliner Stadtbezirk statt. Die Stiftung fördert dabei verschiedene Vernetzungs- und Ausdrucksmöglichkeiten, um Nazis keinen Raum zu geben.
04. Juni – 06. Juni 2021
Offenes Neukölln e.V.
Berlin

Bundesweit antisemitische Vorfälle sammeln
Das Ziel der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus ist es, Betroffene zu unterstützen und für Antisemitismus zu sensibilisieren. Dafür wird ein bundesweites zivilgesellschaftliches Melde- und Unterstützungsnetzwerk aufgebaut, um ein möglichst umfassendes Bild von antisemitischen Vorfällen und Bedarfen jüdischer Organisationen und Einzelpersonen zu bekommen.
Januar - Dezember 2021
Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V.
Berlin


Berliner Unterstützungsnetzwerk gegen Antisemitismus ausbauen
Das Ziel der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin ist es, Betroffene zu unterstützen und die Berliner Stadtgesellschaft für Antisemitismus zu sensibilisieren. Dafür wird ein zivilgesellschaftliches Melde- und Unterstützungsnetzwerk aufgebaut, um ein umfassendes Bild von antisemitischen Vorfällen zu bekommen.
Januar - Dezember 2021
Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V.
Berlin


Verbandsarbeit des VBRG e.V. stärken
Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt erstellt 2021 eine Online-Beratungs-App für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, schult Berater:innen zum Thema traumasensible Beratung und baut das bundesweite zivilgesellschaftliche Monitoring aus.
Januar – Dezember 2021
VBRG e.V.
Berlin


Vielfalt jüdischen Lebens online zugänglich machen
Während des Jubiläumsjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ wird mit der Social-Media-Kampagne „Ich bin Jude“ ein Dialog über jüdische Identität ermöglicht. In mehreren Videoformaten, sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene, wird die Vielfalt jüdischen Lebens, aber auch Antisemitismus und Diskriminierung zugänglich besprochen.
Januar - Dezember 2021
Mitzva e.V.
Berlin


Mit Social-Media-Skills Betroffenenperspektiven sichtbarer machen
In den örtlichen Social-Media-Kanälen liegt die Deutungshoheit meist bei rechtsradikalen Akteur:innen. Um als Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt marginalisierte Positionen sichtbarer zu machen, verbessern die Mitarbeiter:innen mit einem Tagesworkshop bei einer Medienakademie ihre Fähigkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit mit besonderem Fokus auf Social Media.
März 2021
Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Strausberg
Alternatives Jugendprojekt 1260 e.V.
Strausberg, Brandenburg


In Eberswalder Schulen über Rassismus reden
Der Brandenburger Verein Palanca wurde 1994 als Reaktion auf den Mord des Angolaners Amadeu Antonio gegründet. Mit Aufklärungsarbeit gegen Rassismus, Beratung und Betreuung von Hilfesuchenden stärkt der Verein Betroffene, dient als Anlaufpunkt für Geflüchtete und arbeitet für ein vorurteilsfreies Miteinander in Schulen.
Januar – Dezember 2021
Palanca e.V.
Eberswalde, Brandenburg


Mit Kolonialismus im Stadtbild auseinandersetzen
Zur Umbenennung der M.-Straße in Anton-Wilhelm-Amo-Straße organisiert die Gesellschaft für afrikanische Philosophie eine Veranstaltung, in der Anton Wilhelm Amos Philosophie und Biographie dargestellt werden. Dabei soll aus postkolonialer Perspektive seine historische Verwicklung in die sozialen Strukturen und Ideologien seiner Zeit und sein Denken im Kontext der damaligen aufklärerischen Diskurse betrachtet werden. Zudem wird eine Brücke zum Aktivismus rund um die M.-Straße geschlagen.
20. September 2021
Gesellschaft für afrikanische Philosophie e.V.
Berlin


Ein Zeichen gegen Verschwörungsmythen setzen
Vor dem Hintergrund verschwörungsideologischer Umtriebe in und um Ludwigsburg wird mit dem Festival ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gesetzt. Gleichzeitig werden Betroffene von Rassismus und Diskriminierung mit einem Forum, in welchem selbstgewählte Themen und Inhalte besprochen werden, unterstützt.
10. Juli 2021
Scala Kultur Live gGmbH
Ludwigsburg, Baden-Württemberg


Hass gegen Sinti:zze und Rom:nja bekämpfen
Um den alltäglichen und spezifischen Rassismus gegen Sinti:zze und Rom:nja auf verschiedenen Ebenen zu bekämpfen, werden auf dem Bundesjugendtreffen empowernde Workshops für betroffene Jugendliche angeboten. Zudem sollen auch junge Menschen aus der Mehrheitsbevölkerung, pädagogisches Fachpersonal und Politiker:innen angesprochen werden, um diese im persönlichen Austausch zu sensibilisieren und Multiplikator*innen auszubilden.
Januar - Dezember 2021
Amaro Drom e.V.
Berlin


In und mit dem Verein gegen Rassismus bilden
Nach mehrfachen rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Vorfällen und Äußerungen während ihrer Veranstaltungen möchten die Mitglieder der Initiative Campus Cosmopolis sich für einen besseren Umgang mit solchen Situationen und für antirassistische Planung im Vorfeld weiterbilden. Dafür wird eine praxisorientierte Fortbildung von Noah Sow gebucht.
Januar - Dezember 2021
Campus Cosmopolis e.V.
Berlin


Rechtsextremismus und Rassismus im Theater bearbeiten
Das Literaturforum des Brechthauses veranstaltet eine Online-Konferenz über die Zukunft des „antifaschistischen Theaters“. Dabei werden Fragen zur Aktualität, Bedeutung und Vielfalt antifaschistischer Kultur im Sinne Berthold Brechts erörtert. Zu den Panels sind unter anderem Max Czollek, Hengameh Yaghoobifarah, Jakob Hayner, Martina Renner und Tom Uhlig eingeladen.
11. Februar und 12. Februar 2021
Gesellschaft für Sinn und Form e.V.
Berlin


Grundschulkinder im Umgang mit Ausgrenzung stärken
Mit dem Theaterstück Ein Dorf rettet werden Grundschulkindern die Themen Antisemitismus, Ausgrenzung und Solidarität mit Verfolgten nahegebracht. Erzählt wird die reale Geschichte eines dänischen Dorfes, welches jüdische Familien vor den Nationalsozialisten versteckte und so 1700 Menschen das Leben rettete. Das Stück besteht aus schauspielerischen Elementen und integrativen Mitmach-Elementen.
06. September – 22.September 2021
Kulturgut Kiez e.V.
Berlin


Afro-deutsche Identitäten und familiäre Verwobenheit thematisieren
Zur Entwicklung des Theaterstücks „Klang des Regens“, das afro-deutsche Identität und familiäre Verwobenheit in Kolonialismus und Nationalsozialismus behandelt, finden Recherchen und Informationsgespräche statt. Die gewonnenen Eindrücke sollen in das Stück mit einfließen, welches in enger Kooperation mit dem Grandhotel Cosmopolis entwickelt wird.
Dezember 2020 - Januar 2021
Grandhotel Cosmopolis e.V.
Augsburg, Bayern


Einbeck reagiert mutig auf rechten Angriff
Nach einem rechtsmotivierten Sprengstoffangriff veranstaltet das Bündnis M.U.T.I.G. ein Festival mit Bandperformances, Infoveranstaltungen und Workshops. Damit wehrt sich das Bündnis gegen die örtlichen rechtsextremen Strukturen und ermutigt junge Menschen sich politisch zu engagieren.
Covid-19-bedingt verschoben von Mai 2021 auf 2022
M.U.T.I.G. e.V.
Einbeck, Niedersachsen


Gemeinsam zum Antisemitismus in der DDR lernen
Das Projekt schafft mit Ausstellung, Lesung, Vortrag und Podiumsgespräch einen Raum für gemeinsames Lernen, um die Verbindung von Antisemitismus in der DDR mit heutigem Antisemitismus und Demokratieverständnis in Ostdeutschland zu untersuchen. Mit dieser Aufklärungsarbeit wird der Romantisierung der DDR entgegengearbeitet und das Publikum für Antisemitismus sensibilisiert.
Januar – Juli 2021
Treibhaus e.V.
Döbeln, Sachsen


Rechte Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern dokumentieren
Da es in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine öffentlich zugängliche Dokumentation der Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 gibt, erstellt das Projekt eine Website auf der die Einzelschicksale der Opfer dargestellt werden und erschafft so einen digitalen Ort des Gedenkens und der gesellschaftlichen Mahnung.
Oktober 2021 – Januar 2022
LOBBI e.V.
Mecklenburg-Vorpommern


Freiräume für Jugendliche im ländlichen Sachsen schaffen
Unterstützt vom örtlichen Jugendclub planen und gestalten Jugendliche im Landkreis Zwickau ein Techno-Event und positionieren sich damit klar gegen Rechtsextremismus.
März – Juli 2021
Kinder- und Jugendverein Pleißental e.V.
Lichtentanne, Sachsen


Rassismus im familiären Umfeld filmisch beleuchten
Ein junges Filmteam setzt sich mit der Erfahrung der Regisseurin auseinander, deren Großmutter den Kontakt zur Familie abbrach und auf Facebook rassistische, homofeindliche und verschwörungsideologische Äußerungen verbreitete. Der Dokumentarfilm macht auf die Problematik von Hass im Netz aufmerksam und sensibilisiert Jugendliche sowie ältere Menschen für Rassismus.
Januar – Juli 2021
Kath. Kirchenstiftung St. Anna
München, Bayern


Für Rechtsextremismus im Kampfsport sensibilisieren
In der stark gewachsenen Landschaft der Anbieter:innen von Mixed Martial Arts herrscht ein enormer Bedarf an Wissen über Rechtsextremismus und an Austausch über Gegenstrategien. Gleichzeitig herrscht ein großes Unwissen über MMA auf Seiten der deutschen Sportpolitik, was die Arbeit der Akteure erschwert. Mit dem Projekt werden MMA-Organisator*innen für extrem rechte Ideologie sensibilisiert und Wissen vermittelt.
Januar – Dezember 2021
ICanDo - Verein für Spiel, Sport und Soziale Arbeit e.V.
Hannover, Niedersachsen


Vielfalt im Stadion stärken
Bislang existieren wenig Konzepte im Zuschauer:innensport Fußball, wie Vielfalt gefördert und Diskriminierung gegen LGBTIQ*-Fans verhindert werden kann. Deshalb entwickelt das Projekt mit 5 Modellstandorten Handlungskonzepte, die Teilhabe für LGBTIQ*-Fußballfans ermöglichen und Vielfalt fördern sollen.
Januar – Dezember 2021
Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit gGmbh

Berlin


Jugendliche aus Düren berichten von Alltagsrassismus
Junge Menschen mit Migrationsgeschichte schildern ihre Sicht auf die Themen Vielfalt, kulturelle Identität und ihre Erfahrungen mit Alltagsrassismeus in Düren. Dabei entstehen Kurzfilme, die im Rahmen der Ausstellung "In Düren zu Hause - Migrationsgeschichte(n) und kulturelle Vielfalt" präsentiert werden und danach in eine Dauerausstellung integriert werden.
März – September 2021
Trägerverein Stadtmuseum Düren e.V.
Düren, Nordrhein-Westfalen


Für terroristische Ideologie und Propaganda sensibilisieren
Im Rahmen der Ausstellung „Mindbombs“ wird untersucht, mit welchen Strategien Terrorismus über die Medien auf das kulturelle Gedächtnis einwirkt und welcher Kulturtechniken sich Propaganda bedient. Vor dem Hintergrund dieser Ausstellung setzen sich Schüler:innen und pädagogische Fachkräfte mit terroristische Ideologien und Propaganda kritisch auseinander und lernen in Workshops und Diskussionsrunden Ansätze von Deradikalisierung und Antidiskriminierung kennen.
September 2021 – März 2022
Kunsthalle Mannheim
Mannheim, Baden-Württemberg


Jugendliche beim Umgang mit Rechtsextremismus im Stadtteil stärken
Jugendliche aus Berliner und Brandenburger Jugendclubs und Schulen setzen sich in Workshops mit rechtsextremen Weltbildern und Rechtsterrorismus auseinander. Auf dieser Grundlage recherchieren sie zu lokalen rassistischen und antisemitischen Vorkommnissen, tauschen sich über eigene Erfahrungen mit diesen Phänomenen aus und lernen Projekte und Aktivitäten kennen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren.
Mai 2021 – Juli 2022
reflect! e.V. AG Kribi – Kollektiv für politische Bildung
Berlin


Antisemitismus im Mittelrheintal aufzeigen
Anlässlich des Jubiläums 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland macht die ehrenamtliche Initiative mit einer Ausstellung in Schaufenstern, kleinen Galerien und katholischen Kapellen auf den in der Region tief verwurzelten Antisemitismus von der Ritualmordlegende als Rechtfertigung für Pogrome bis zur nationalsozialistischen Vernichtungspolitik aufmerksam.
Juni – August 2021
Kulturnetz Oberes Mittelrheintal e.V.
Bacharach, Rheinland-Pfalz


Mit Rhythmus gegen Rassismus vorgehen
Um einer aktiven rechtsextremen Kameradschaftsszene etwas entgegenzusetzen und sich trotz Anfeindungen gegen Rassismus zu positionieren, findet in Güstrow das Festival gegen Rassismus statt. Das Festival bietet Raum für Austausch und kreatives Ausprobieren für Jugendliche, lokale Initiativen, Bands und Menschen mit Migrationsgeschichte aus der Region.
24. Juli 2021
Rock gegen Rechts e.V.
Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern


Wissen und Vernetzung zu den NSU-Verbrechen stärken
Mithilfe regionaler Vernetzung und bundesweiter Recherche ist gemeinsam mit lokalen Akteur:innen aus Kultur, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und unter Einbindung von jungen Leuten und Betroffenen der NSU-Verbrechen eine mobile Ausstellung zum NSU in Sachsen entstanden. Die Ausstellung wird 2021 eröffnet. Sie wird analog oder digital in Zwickau, Jena und Chemnitz zu sehen sein und mit einem Kulturprogramm, Schulworkshops sowie Videoclips begleitet.
Januar - Dezember 2021
ASA-FF e.V.
Chemnitz, Sachsen


Subkultur mit nicht-rechten Jugendlichen in Cottbus ankurbeln
Der Cottbusser Stadtteil Sachsendorf-Madlow ist eins der ehemals größten, heute von Arbeitslosigkeit geprägten Plattenbauviertel Ostdeutschlands. An drei Schulen im Stadtteil setzen sich Jugendliche in Projekttagen mit den Themen Demokratie, Diskriminierung und Wahlen auseinander. Bei einem abschließenden Tag Saturday Subculture Cottbus machen sich die Schüler:innen gemeinsam mit Bewohner*innen der örtlichen Gemeinschaftsunterkunft mit Kulturangeboten, Infopoints und Musik stark für demokratische Kultur und politische Teilhabe.
Mai – Oktober 2021
Bürgerverein Sachsendorf/ Madlow e.V.
Cottbus, Brandenburg


„Chor der Vergebung/ Affetme Korosu“ macht NSU-Verbrechen sichtbar
Ein bundesweites Bündnis aus Theatern, Kulturinstitutionen und Initiativen der Zivilgesellschaft trägt dazu bei, die Taten des NSU sichtbar zu machen. Bei einer Performance eines „Chors der Vergebung/Affetme Korosu“ in der Kölner Keupstraße, wo der NSU einen Nagelbombenanschlag verübte, sind lokale Chöre, Communities mit Rassismuserfahrungen und Anwohner:innen eingebunden.
April - Oktober 2021
Licht ins Dunkel e.V.
Berlin


Mafiös Organisierte Kriminalität in Berlin problematisieren
Die Initiative klärt über Probleme für die demokratische Zivilgesellschaft durch mafiös organisierte Kriminalität (mOK) in Berlin auf. Dabei zeigen die Projektleitenden in einer Publikation und öffentlichen Veranstaltungen auf, wie mafiös organisierter Kriminalität mit zivilgesellschaftlichen Formaten präventiv begegnet werden kann ohne strukturellen Rassismus zu bedienen.
Januar 2021 – Juni 2021
Institut für Neue Soziale Plastik e.V.
Berlin


Antisemitismus in der Popkultur erkennen und entgegentreten
Verschwörungsideolog:innen nutzen popkulturelle Ausdrucksformen wie Memes, antisemitische Positionen werden in Teilen des Deutschraps laut und israelbezogener Antisemitismus wird auch von renommierten Kulturinstitutionen verbreitet. Um Pädagog*innen der schulischen wie außerschulischen Bildungsarbeit dabei zu unterstützen, Antisemitismus in seinen verschiedenen Erscheinungsformen entschieden entgegenzutreten, wird eine Veranstaltungsreihe organisiert.
März – Juli 2021
Regionale Arbeitsgemeinschaft Bildung und Lernen Oldenburg e.V
Oldenburg, Niedersachsen


Jugendliche feiern laut und bunt in Rathenow
Zum 12. Mal setzt das von Jugendlichen ehrenamtlich organisierte Festival im brandenburgischen Rathenow mit einer interaktiven Ausstellung und musikalischen Beiträgen ein Statement für eine weltoffene und vielfältige Gesellschaft.
März – Juli 2021
Diakonisches Werk Havelland e.V.
Rathenow, Brandenburg


Geschichte des Kolonialismus im öffentlichen Raum sichtbar machen
Auf der Druck der AfD wurde ein Obelisk des documenta-Künstlers Olu Oguibe in Kassel an eine weniger zentrale Stelle versetzt. Vor diesem Hintergrund will die Initiative durch Plakataktionen, Videoinstallationen, Podiumsdiskussionen und Lesungen im öffentlichen Raum koloniale Traditionen und Alltagsrassismus in Deutschland sichtbar machen. Künstler*innen aus ehemaligen Kolonien Deutschland sowie Betroffene von Rassismus werden einbezogen
Februar – Dezember 2021
KAFKA e.V.
Kassel, Hessen


Kreativ Flagge zeigen gegen Neonazis in Demmin
Um die Instrumentalisierung von Gedenken durch Neonazis zu verhindern setzen Engagierte im öffentlichen Raum von Demmin mit künstlerischen Aktionen, Stadtspaziergängen und Mahnwachen rund um den 8.Mai ein deutliches Zeichen gegen Verschwörungsmythen, Rechtspopulismus und Ausgrenzung.
April – Dezember 2021
Demminer Bürger e.V.
Demmin, Mecklenburg-Vorpommern


Cottbus von Unten gestalten
Vor dem Hintergrund starker rechtsextremer Aktivitäten und dem Strukturwandel in der Lausitz denken Initiativen der lokalen Zivilgesellschaft bei einer Zukunftswerkstatt über Wege in eine offene und solidarische Zukunft nach und stoßen gemeinsam lokale Projekte an.
Oktober 2021

Verein für ein multikulturelles Europa e.V.
Cottbus, Brandenburg


Kinder lernen über Ungleichwertigkeit im Mittelalter und heute
Auf einem Fest mit historischer Modenschau und in einem Ferienworkshop unter dem Motto „Leben im Mittelalter“ setzen sich junge Menschen spielerisch mit Themen der Ungleichwertigkeit auseinander. Die Kinder beschäftigen sich dabei mit Geschlechterrollen, dem Ständewesen und der Pest als Pandemie und stellen aktuelle Bezüge her.
Mai – November 2021
Soziokulturelles Zentrum e.V.
Delitzsch, Sachsen

Kunst und Biografie von Joseph Beuys kritisch beleuchten
Anlässlich der zumeist positiven öffentlichen Auseinandersetzung mit Joseph Beuys zu dessen 100. Geburtstag machen Engagierte mit einer Social-Media-Kampagne auf Beuys‘ mehrfache Verharmlosungen des Nationalsozialismus, den Einfluss von Rudolf Steiners Anthroposophie auf sein Wirken und seine Aktivitäten für nationalistische Gruppierungen aufmerksam.
Januar – Dezember 2021
Verein für die solidarische Gesellschaft der Vielen e.V.
Duisburg, Nordrhein-Westfalen

Kontinuierlich gegen Rassismus im Landkreis Barnim vorgehen
Die Bürgerstiftung ist zivilgesellschaftlicher Anker und Ansprechpunkt für Engagierte im ländlichen Raum in und um Eberswalde. Anknüpfend an langjährige Aktivitäten in Gedenken an Amadeu Antonio errichtet die Bürgerstiftung im Jahr 2021 eine Informationstafel und erstellt eine Graphic Novel, um an den von Rechtsextremen zu Tode geprügelten angolanischen Vertragsarbeiter zu erinnern.
Januar – Dezember 2021
Bürgerstiftung Barnim Uckermark
Eberswalde, Brandenburg
 

Engagierte jüdische Kinder und Jugendliche fit machen gegen Diskriminierung
Vor dem Hintergrund des starken Wachstums des Teams der jüdischen Kinder- und Jugendbewegung setzen sich die Jugendlichen unter Anleitung einer Gruppenleiterin mit pädagogischen Methoden zur Verbesserung der antidiskriminierenden Jugendarbeit auseinander. Anhand von neu entdeckten Dokumenten untersuchen sie außerdem die Spuren der Ortsgruppe Ken Berlin vor dem Verbot 1939.
Sommer 2021
Hashomer Hatzair Deutschland e.V.
Berlin

 

Mit Impfpass gegen Verschwörungserzählungen vorgehen
Bei Breakdance-Battles, mit kurzen Videoclips voller Faktenchecks und Verhaltenstipps und einem „Impfpass“ will das HipHopNetzwerk4Ward e.V. Jugendliche gegen Verschwörungserzählungen immunisieren.
Juni – August 2021
HipHop-Netzwerk 4-WARD e.V.
Halle, Sachsen-Anhalt

 

Für ein demokratisches Plauen streiten
Um Aufmärschen und Aktionen der Neonazipartei III. Weg entgegenzutreten und für ein demokratisches Plauen einzustehen, organisiert das Bündnis für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage vielfältige Aktionen z.B. einen Filmabend zu Geschlechtergerechtigkeit, einen Fachtag zu Verschwörungsideologien und Antisemitismus oder ein Speed-Dating mit Politiker:innen.
Bündnis für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage
WIR - in einer Welt- Plauen/Vogtl. e.V.

Plauen, Sachsen

 

Engagierte im ländlichen Raum zusammenbringen
Das Überland-Festival in der sächsischen Oberlausitz will demokratische Werte und Entwicklungsprozesse im ländlichen Raum unterstützen. Dabei beschäftigen sich die Engagierten u.a. mit Diversität im ländlichen Raum und neuen Formen des Miteinanders, wenn Dörfer wieder wachsen.
September 2021
Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V.
Görlitz, Sachsen

 

Antifeminismus im Erzgebirge erforschen und entgegentreten
Im Erzgebirge gibt es eine starke Lebensschutz-Bewegung, die auch Anknüpfpunkte für extrem rechte Mobilisierung bietet. Zudem gibt es wenige Unterstützungsstrukturen für LGBTIQ* und Frauen. Auf einem Fachtag tauschen sich Forscher:innen und Engagierte aus der Region über Erfahrungen mit Antifeminismus im ländlichen Raum  aus und diskutieren Gegenstrategien.
Dezember 2021
Universität Leipzig
Leipzig, Sachsen


Jugendliche gedenken der Opfer des Anschlags in Hanau
Viele der Opfer des Anschlag in Hanau waren junge Menschen. Jugendliche aus dem Jugendzentrum in Hanau Kesselstadt möchten selbstbestimmt an ihre ermordeten Freund:innen erinnern. Dazu gestalten sie Erinnerungsorte auf dem Außengelände des JuZ.

Sommer 2021
JUZ k.town / Evang. Kirchengemeinde Kesselstadt
Hanau, Hessen

 

Aufbau eines alternativen Kulturzentrums
Einbeck hat seit Jahrzehnten Probleme mit rechtsradikalen Gruppierungen, die im Stadtbild präsent sind und Übergriffe auf demokratisch Engagierte ausüben. Um sich der rechten Raumnahme zu widersetzen, eröffnet Mutig e.V. ein Kulturzentrum als Anlaufstelle für politisch Interessierte und politische Gruppen vor Ort. 
September 2021- September 2022
M.u.t.i.g. e.V.
Einbeck, Niedersachsen


Jugendliche setzen Zeichen gegen rassistische Gewalt
Veranlasst durch vermehrte rassistische Straftaten in Freiburg organisieren junge Leute aus mehreren Jugendorganisationen eine Veranstaltung mit Konzerten, Informationsständen und Workshops zu Themen wie rechtsextreme Musik und Rhetorik. 
COVID-19-bedingt von Dezember 2021 auf Sommer 2022 verschoben
Jugendbildungswerk Freiburg e.V.
Freiburg, Baden-Württemberg

 

Den Halle-Prozess aufarbeiten
Durch die aktive und heterogene Nebenklage im Hauptverfahren gegen den Attentäter von Halle wurden im Prozess zahlreiche Aspekte der Tat thematisiert. Um eine breitere Aufarbeitung und nachhaltige Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und Rechtsterrorismus zu schaffen, überarbeitet der Verein die Mitschriften zum Prozess und bereitet diese als Diskussionsgrundlage auf.
August – Oktober 2021
democ. Zentrum Demokratischer Widerspruch e.V.
Berlin


Gemeinsam an den Anschlag in Halle erinnern
Um an das rechtsterroristische Attentat in Halle im Jahr 2019 an Yom Kippur zu erinnern und Betroffenen einen Ort der Zusammenkunft anzubieten., veranstaltet der Verein zum 2. Mal das Festival of Resilience. Geplant sind u.a. ein Yom Kippur Gottesdienst, die Bau der Sukka zum Laubhüttenfest und eine Diskussionsrunde mit Überlebenden rassistischer und antisemitischer Anschläge.
März – Oktober 2021
Hillel Deutschland e.V.
Berlin


Rechtsterrorismus seit 1945 sichtbar machen
Die Museen der Stadt Nürnberg machen in der Sonderausstellung „Rechtsterrorismus seit 1945“ mit weitestgehend noch unbekannten oder in Vergessenheit geratenen Fällen deutlich, dass Rechtsterrorismus keine temporäre Erscheinung ist, sondern ein Begleiter der deutschen Geschichte seit 1945. Rechtsterroristische Verbindungen auf nationaler und internationaler Ebene werden sichtbar gemacht, um das Bedrohungspotential deutlich zu machen.
Juli 2021 – Oktober 2022
Stadt Nürnberg
Nürnberg, Bayern


Junge Menschen aus Jena machen sich für ihre Belange stark
Junge, politisch interessierte Menschen kommen auf einem Kongress in Jena zusammen, um im Kontext der Bundestagswahl 2021 ihre Wünsche und Forderungen für eine gute Gesellschaft und politische Teilhabe zu diskutieren. Bereits Aktive und erstmalig interessierte Jugendliche kommen zusammen und beschäftigen sich mit Themen Antifaschismus, Klimawandel- und soziale Gerechtigkeit.
September 2021
FreiRaum-Jena e.V.
Jena, Thüringen


Jugendliche erarbeiten digitalen Stadtrundgang zu jüdischem Leben in Eisleben
Vor dem Hintergrund des Halle-Attentats und 1700 Jahre jüdischen Lebens in Deutschland setzt sich eine Gruppe von jungen Menschen mit den NS-Verbrechen und jüdischem Leben heute im sachsen-anhaltinischen Eisleben auseinander. Dazu erarbeiten die Jugendlichen einen digitalen Stadtrundgang und diskutieren, wie eine offene, demokratische Gesellschaft gestaltet werden kann.
Oktober – Dezember 2021
Kreis- Kinder- und Jugendring MSH e.V.
Lutherstadt Eisleben, Sachsen-Anhalt

Für verschiedene Formen des Antisemitismus sensibilisieren
Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus in Bremen regt die Naturfreundejugend politisch Interessierte mit zwei Workshops zum Nachdenken über verschiedene Formen des Antisemitismus an. Dabei werden die Verbindungen von personalisierter Herrschaftskritik und Antisemitismus diskutiert und ein Überblick über die Historie der Beziehung von Antiimperialismus und Antizionismus gegeben.
November – Dezember 2021

Naturfreundejugend Bremen e.V.
Bremen

Amed Ahmad gedenken
Amed Ahmad starb im September 2018 in einer Gefängniszelle in der JVA Kleve bei einem Zellenbrand.  Mit einer Gedenkveranstaltung will die Initiative von Angehörigen, Freund:innen und Unterstützer:innen seinem Tod gedenken, die konsequente Aufklärung der Todesursachen fordern und sich mit anderen Betroffeneninitiativen vernetzen.
Oktober 2021
Verein für die solidarische Gesellschaft der Vielen e.V.
Bonn, Nordrhein-Westfalen


Betroffene rechter Gewalt professionell unterstützen
Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt baut 2022 das zivilgesellschaftliche Monitoring zu rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt aus, stärkt die Traumakompetenz- und – sensibilität in der Beratung von Betroffenen und implementiert die neu erstellte Online-Beratungsapp bei Mitgliedsorganisationen und weiteren Opferberatungsstellen.
Januar – Dezember 2022
VBRG e.V.
Berlin

Handlungsstrategien zu völkischen Siedungsprojekten entwickeln

Im ländlichen Niedersachsen gibt es einige völkische Siedlungsprojekte. Die Aktiven aus dem Freundeskreis der Gemeinschaft in der Heilstätte Harzgerode beschäftigen sich in einem Workshop kritisch mit der Bewegung, Akteur:innen und Strukturen der Siedler:innen in ihrer Nachbarschaft und erarbeiten gemeinsam mit dem Bündnis Bunter Harz Handlungsstrategien.
November – Dezember 2021
Freundeskreis der Gemeinschaft in der Heilstätte Harzgerode e.V.
Harzgerode, Sachsen-Anhalt

Amadeu Antonio gedenken
Anlässlich des 31. Todestages von Amadeu Antonio, der im Jahr 1990 in Eberswalde von Neonazis ermordet wurde, organisiert der afrikanische Kulturverein eine Gedenkveranstaltung im Rahmen der Kampagne "Light me Amadeu". Neben Rede- und Kulturbeiträgen werden fünf erneuerte Forderungen an die Stadt Eberswalde vorgetragen.
November –Dezember 2021
Palanca e.V.
Eberswalde, Brandenburg

Antisemitismus bundesweit bekämpfen
Beim diesjährigen Arbeitstreffen zur Antisemitismusbekämpfung widmen sich verschiedene Organisationen, Wissenschaftler:innen und Politiker:innen aktuellen Tendenzen des Antisemitismus nach den Wahlen sowie Antisemitismus im Kontext der Mobilisierung im Mai 2021 (Hamas-Israel Krieg). Neben wissenschaftlichem Austausch und Vernetzung liegt ein weiterer Fokus auf der Antisemitismusbekämpfung auf EU-Ebene.
Oktober 2021
IIBSA e.V.
Berlin

Schüler:innen erkunden Geschichten jüdischer Familien aus ihrem Ort
Ein Jahr lang haben Schüler:innen einer 12. Klasse die Geschichten jüdischer Familien in ihrem Ort recherchiert. Die Ergebnisse präsentieren sie in der Ausstellung „Auf der Suche nach vergangenen Spuren“, parallel wird ein Stolperstein verlegt.
November 2021
Gemeinde Michendorf
Michendorf, Brandenburg

Schüler:innen gegen Verschwörungserzählungen fit machen

In Workshops und mithilfe der Graphic Novel "Drei Steine", in welcher der Autor Nils Oskamp von seinen Erfahrungen als Betroffener rechter Gewalt erzählt, setzen sich Schüler:innen einer Berufsschule mit den Themen Rassismus, Rechtsextremismus und Verschwörungserzählungen auseinander.
10. Dezember 2021
Robert-Wetzlar-Berufskolleg
Bonn, Nordrhein-Westfalen

Rassismus im Globalen Süden beleuchten
Das Dossier widmet sich Rassismus in verschiedenen Regionen des Globalen Südens aus der Perspektive von Menschen, die selbst von Rassismus betroffen sind. Speziell informiert die Ausgabe darüber, welchen Widerhall die Black Lives Matter Bewegung in den Ländern des Globalen Südens fand und wie sich rassistische Verhältnisse weltweit darstellen.
Dezember 2021 – Februar 2022
Aktion Dritte Welt e.V.
Freiburg, Baden-Württemberg          

Schwarze Frauen* stärken sich gegenseitig
Eine Gruppe von Schwarzen Frauen* reflektiert die Zeit seit der Gründung ihres jungen Vereins, blickt zurück auf die pandemiebedingten digitalen Treffen und analysiert aktuelle Belange der Schwarzen Community. Raum für Empowerment bietet neben dem Austausch bei Musik und Essen, eine OpenMic-Session.
Januar – April 2022
Our Journey Beyond e.V.
Hamburg

Junge Sinti*zze und Rom*nja tauschen sich aus
Beim Bundesjugendtreffen „Terne Sinti hem Roma 2022“ kommen über vier Tage lang 100 Jugendliche zusammen, diskutieren in verschiedenen Workshops über politische Zukunftsfragen und tauschen sich aus über Kultur und Identität, Vorbilder und Bildung, Empowerment und Bekämpfung von Rassismus gegen Sinti*zze und Rom*nja aus.
Januar – Dezember 2022
Amaro Drom e.V.
Berlin

Für Mechanismen der Dominanzgesellschaft sensibilisieren

Bei einem Workshop beschäftigen sich die Teilnehmer:innen mit Privilegien und Unterdrückungsmechanismen in der deutschen weiß-christlichen Mehrheitsgesellschaft und werden für Funktionsweisen von Rassismus und Antisemitismus sensibilisiert.
Februar 2022
Wechselkurs Bildung e.V.
Würzburg, Bayern

An die Krankenmorde während des Nationalsozialismus in der Oberlahnregion erinnern
Die Oberlahnregion war ein Zentrum des NS-Krankenmordes. In der Region befanden sich das Zwangssterilisationskrankenhaus in Weilburg, die Hungeranstalt in Weilmünster und die Mordanstalt in Hadamar ("Aktion T4"). Um diesen Teil der Geschichte der Region sichtbar zu machen und für Behindertenfeindlichkeit auch heute zu sensibilisieren, wird bei zwei Schulvorstellungen und einer Abendvorführung ein Theaterstück über eine von den Nazis in einer Tötungsanstalt der Krankenmorde ermordeten Frau gezeigt.
November 2022
Weilburg erinnert e. V.
Weilburg, Hessen

Engagierte veranstalten Straßenfest für eine solidarische Altmark
Mit einem Straßenfest wollen demokratisch Engagierte in der Altmark sich für eine solidarische Gesellschaft und gegen die vor Ort aktiven rechtsradikalen Akteure und Coronaleugner*innen positionieren. Zudem machen sie darauf aufmerksam, dass Geflüchtete aus der Ukraine, aber auch alle anderen Geflüchteten, Hilfe benötigen und dass es zu keiner Einteilung von Geflüchteten in zwei Klassen kommen darf. Vereine, Initiativen und Einzelpersonen aus der Region stellen sich vor und tauschen sich aus. Zudem gibt es Redebeiträge, Workshops, Musik, Theater und ein Programm für Kinder.
September 2022
eXchange e.V.
Salzwedel, Sachsen-Anhalt

Antisemitismus in und aus der Türkei verstehen
Antisemitismus ist in der Türkei in verschiedenen politischen Spektren weit verbreitet. Über Filme und Medien aus der Türkei und über das Internet erreichen diese antisemitischen Inhalte auch die in Deutschland lebenden Menschen. Doch die hiesigen Debatten über den Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft sind häufig von pauschalen Einordnungen geprägt, die Antisemitismus entweder als vorrangig „muslimisches Problem“ beschreiben oder das Problem verharmlosen, indem sie betonen, wie tolerant gegenüber Jüdinnen:Juden muslimische Gesellschaften oft waren. Um über die spezifischen Erscheinungsformen aufzuklären, wurden zweisprachige Workshops mit Multiplikator*innen entwickelt. Die Inhalte dieses Workshops werden nun ins Deutsche übersetzt und publiziert.
September 2022 – März 2023
IKW e.V.
Hamburg

Antisemitismus in Lüdenscheid in Geschichte und Gegenwart sichtbar machen
In ländlichen Räumen erinnern häufig nur jüdische Friedhöfe an ehemaliges jüdisches Leben vor Ort. Engagierte aus Lüdenscheid setzen sich seit zehn Jahren dafür ein, jüdische Friedhöfe an verschiedenen Orten in Deutschland zu erhalten und zu pflegen. Anlässlich der zehnjährigen Gründung des Vereins, wollen die Engagierten ein Projektwochenende veranstalten, um die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und jüdischer Geschichte in Lüdenscheid wiederaufzunehmen. Es wird eine Diskussionsrunde zu aktuellen Formen und Kontinuitäten zum NS von Antisemitismus und Antiziganismus geben, eine Lesung von einem Punk-Fanzine zum Thema „Punk und Jüdischsein“ und einen Stadtrundgang zur jüdischen Geschichte Lüdenscheids.
Oktober 2022
Niemand wird vergessen e.V.
Lüdenscheid, Nordrhein-Westfalen

Gefördert im Rahmen der Aktion „Mut gegen rechte Gewalt“
 

Über rechtsextreme Anschläge aufklären und mit Fußball ein Zeichen gegen Rassismus setzen
Vor dem Hintergrund zweier Brandanschläge auf Geflüchtetenunterkünfte durch extrem rechte Gruppierungen erarbeitet der Verein eine Broschüre zur Aufklärung über lokale extrem rechte Strukturen und vermittelt, dass die Täter:innen noch unter den Bürger:innen leben. Unterstützt durch den Bürgermeister wird die Broschüre an sämtliche Haushalte der Gemeinde Pfedelbach verteilt. Im Frühjahr 2022 findet zudem ein antirassistisches Fußballturnier mit jugendlichen Teilnehmenden aus der nach dem Brand neu errichteten Unterkunft, einem Jugendhaus und einer Schule, an der es zuletzt Hakenkreuz-Schmierereien gab, statt.
November 2021 – März 2022
KZ-Gedenkstätte Neckarelz e.V.
Mosbach-Neckarelz, Baden-Württemberg

Ein Dokumentationszentrum zur Erinnerung an den NSU-Komplex aufbauen
Mit dem Aufbau eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex und rechten Terror soll ein Ort geschaffen werden, der die Opfer rechtsmotivierter Gewalt in den Mittelpunkt rückt und ihre Geschichten zum Ausgangspunkt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung macht. Das Zentrum wird ein Ort des Erinnerns sein, in dem Raum ist für vielstimmige Perspektiven und in dem das Phänomen des Rechtsterrorismus seit 1945 mit Schwerpunkt NSU beforscht, archiviert und in Bildungsangeboten vermittelt wird.
September – Dezember 2021
RAA Sachsen e.V.
Dresden, Sachsen

Bewohner:innen einer Erstaufnahmeeinrichtung machen sich stark für ihre Bedürfnisse

Viele Bewohner:innen der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Dölzig leiden unter fehlender Privatsphäre und fehlender Selbstbestimmung über Bildung, Arbeit, Ernährung und medizinische Versorgung. Die Engagierten des Vereins KIB e.V. veranstalten gemeinsam mit den Bewohner:innen ein Winterfest, bei dem sie mit Redebeiträgen und einer Briefaktion ihrer Kritik und ihren Forderungen Nachdruck verleihen.
11. Dezember 2021
KIB e.V.
Dölzig, Sachsen

Jugendliche aus Kusel haben keinen Bock auf Nazis
Mit Infoständen, Kindertheater Vorträgen über Bedrohungen durch die rechtsextreme Szene setzen Jugendliche aus der kleinen, rheinland-pfälzischen Stadt Kusel unterstützt von Sozialarbeiter:innen des örtlichen Jugendzentrums bei einem "Kein Bock auf Nazis"-Festival ein Zeichen gegen Ausgrenzung.
September 2022
Kontaktstelle Holler e.V.
Kusel, Rheinland-Pfalz

Gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Engagierte stärken! Ostdeutschland für demokratische Kultur“ mit den Open Society Foundations und der Amadeu Antonio Stiftung
 

Keep together - gemeinsam gegen Rechtsextremismus im Landkreis Bautzen
Mit Veranstaltungen an Schulen und mit öffentlichen Veranstaltungen für Bürger:innen will die neu gegründete junge Initiative in Bischofswerda und Bautzen über Rechtsextremismus aufklären und sich gegen Rechtsextreme wie dem Rapper Chris Ares in der Region stark machen.
September 2020 – August 2021
Augen auf e.V.  /
keep together - gemeinsam gegen rechts
Zittau, Sachsen

Rechtsextreme Aktivitäten in der Oberlausitz beobachten
Um ein aktuelles Bild über Aktivitäten extrem rechter Akteur*innen in der Oberlausitz aufzuzeigen, wird eine Recherche- und Dokumentationsstelle aufgebaut.
September 2020 – August 2021
VVN BdA Sachsen e.V.
Dresden, Sachsen


Solidarisches Netzwerk Oberlausitz
etablieren
Vor dem Hintergrund stark verankerter rechtsextremer Strukturen im Landkreis Görlitz stärkt Augen auf e.V. solidarische Strukturen in der Region. Anknüpfend an die erfolgreichen Aktivitäten im Jahr 2020 werden zu diesem Zweck gemeinsam mit Kooperationspartner:innen Projekte entwickelt und Weiterbildungsreihen zu relevanten Themen wie z.B. völkischen Siedler*innen und Anfeindungen gegen die Zivilgesellschaft veranstaltet.
Januar – Dezember 2021
Augen auf e.V.
Löbau und Zittau, Sachsen


Mit Schaufensterausstellungen für Demokratie werben
Die Engagierten nutzen leere Schaufenster in ostsächsischen Städten wie Görlitz, Weißwasser und Kamenz, um mobile Ausstellungen zu den Themen Corona-Proteste, Rechtsrock und Demokratie zu platzieren und der Ausbreitung von Verschwörungserzählungen und Demokratiefeindlichkeit kreativ entgegenzuwirken.
Mai – November 2021
Partysahnen e.V.
Löbau, Sachsen


Antisemitismus und jüdische Biografien in den Strandbädern Usedoms sichtbar machen
In Kooperation mit lokalen Museen und Schulen erstellt der Verein Land und Leute e.V. eine temporäre Ausstellung, welche die vor Ort wenig diskutierte Geschichte des Antisemitismus und der jüdischer Bürger:innen in den Strandbädern Usedoms sichtbar macht. Die Ausstellung wird unter Beteiligung von Jugendlichen konzipiert und auf dem Gelände der Familie des jüdischen Astronomens Archenhold in Bansin ausgestellt.
Mai – Oktober 2021
Land und Leute e.V.
Ahlbek, Heringsdorf, Bansin, Mecklenburg-Vorpommern


Jugendliche in Cottbus gegen Rechtsextremismus stark machen
Vor dem Hintergrund der langjährigen rechtsextremen Hegemonie im Raum Cottbus führen ausgebildete Teamer:innen Projekttage der politischen Bildung für junge Menschen in der Region durch. Anhand der Auseinandersetzung mit den Themenfeldern Demokratie- und Wertebildung, Menschenrechte, Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus sollen Teilnehmende in ihrer politisch-moralischen Urteilsbildung unterstützt werden. Bei rechtsaffinen Jugendlichen soll der Verfestigung rechtsextremer Orientierungen entgegengewirkt werden.
April 2021 – März 2022
Verein Humanistisches Jugendwerk Cottbus
Cottbus, Brandenburg


Eberswalder Unternehmen begleiten junge Zugewanderte beim Ankommen im Arbeitsmarkt
Sprachbarrieren, unsicherer Status und Diskriminierung machen es für junge Zugewanderte oft schwer, gute Jobs zu finden. Um das Ankommen im Arbeitsmarkt in Eberswalde zu erleichtern und struktureller Diskriminierung entgegenzutreten, treten 15 junge Zugewanderte und acht regionale Unternehmen in einen einjährigen persönlichen Kontakt. Die jungen Zugewanderten lernen dabei Berufsbilder kennen und bekommen Fortbildungsmöglichkeiten. Die Unternehmen können engagierte junge Menschen an sich binden.
April 2021 – März 2022
Bürgerstiftung Barnim Uckermark
Barnim, Brandenburg


Jugendliche im ländlichen Raum für Politik begeistern
Mit DIY-Angeboten, Workshops und anderen Aktionsformen touren Engagierte aus regionalen Jugendverbänden durch Mecklenburg-Vorpommern und ermutigen Jugendliche im ländlichen Raum sich mit politischen Themen wie Klimagerechtigkeit, Rassismus und Antisemitismus, Corona-Verschwörungserzählungen und Homo- und Transfeindlichkeit auseinanderzusetzen und sich für eine demokratische Kultur zu engagieren.
April – November 2021
BDP MV e.V.
Demmin, Mecklenburg-Vorpommern


Zivilgesellschaftliches Engagement sichtbar machen
Das Veto Magazin macht Wissen, Erfahrungen und Ideen zivilgesellschaftlicher Initiativen und Einzelpersonen online und analog sichtbar und zeigt damit ermutigende Beispiele demokratischen Engagements auf.
Januar – Dezember 2021
Die Rederei gUG
Dresden, Sachsen


Geflüchtete in Unterkünften während der Pandemie empowern
Beengte Verhältnisse, Isolation und eingeschränkte Rechten in der Pandemie machen die Situation von Bewohner:innen von Sammelunterkünften in Thüringen schwierig. In Gesprächen und Workshops erarbeiten die Engagierten mit den Bewohner:innen der Erstaufnahmeunterkunft in Suhl Handlungsoptionen und bringen ihre Erfahrungen in einer Theatervorstellung zum Ausdruck. Dadurch machen sie die Öffentlichkeit auf die Situation der Menschen in Sammelunterkünften während der Corona-Pandemie aufmerksam.
Juli – Dezember 2021
Flüchtlingsrat Thüringen e.V.
Suhl, Thüringen


Debattenkultur zu Rechtsextremismus in Cottbus stärken
Trotz langjährig bestehender rechtsextremer Strukturen in Cottbus gibt es keine lebendige Debatte über Rechtsextremismus vor Ort. Stimmen von Betroffenen extrem rechter Gewalt und Alltagsdiskriminierung sind kaum hörbar. In Kooperation mit der BTU Cottbus beobachten die Engagierten rechtsextreme Aktivitäten, betreiben anwendungsbezogene Forschung zum Gelingen von demokratischen Gegenstrategien, erstellen Online- und Printformate und initiieren Diskussionsveranstaltungen vor Ort.
April – Dezember 2021
CSD e.V.
Cottbus, Brandenburg


Migrantische Initiativen im Landkreis Bautzen vernetzen sich
Mit regelmäßigen Treffen, Workshops und politischer Lobbyarbeit fördert das migrantische Komitee Kommit die Vernetzung, den Austausch und das Empowerment der Migrant:innenorganisationen im Landkreis Bautzen und macht vielfältige migrantische Perspektiven sichtbar - von Spätaussiedler:innen, vietnamesischen Migrant:innen bis zu Geflüchteten aus Syrien und Afghanistan.
April – Dezember 2021
Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung e.V.
Bautzen, Sachsen


Unteilbar für Demokratie im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern einstehen
Das neugegründete #unteilbar-Bündnis in Mecklenburg-Vorpommern will die Vernetzung lokaler zivilgesellschaftlicher Akteure vertiefen. In kleinen Orten im ländlichen Raum wie Lübtheen, Demmin, Bergen, Anklam und Neubrandenburg werden kultur- und bildungspolitische Veranstaltungen organisiert, die an lokale Themen anknüpfen und die demokratische Kultur vor Ort stärken.
April – Oktober 2021
Köppenhaus/ IKAZ e.V.
Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern


Syrische Aktivist:innen und ehemalige DDR-Bürgerrechtler:innen wehren sich gegen die neue Rechte
Um sich gegen die Aneignung der Themen Revolution und Demokratie durch die neue Rechte zu wehren und Empathie und Solidarität für Erfahrungen von Angst, Repression und Protest zu teilen, kommen syrische Demokratie-Aktivist:innen und ehemalige DDR-Oppositionelle zusammen. Als Zeitzeug:innen-Tandems geben sie ihr Wissen in Workshops und mithilfe einer mobilen Ausstellung mit Online-Rundgang weiter.
April – Oktober 2021
Adopt a revolution/About:change e.V.
Leipzig, Sachsen


Geflüchtete im Landkreis Wittenberg unterstützen
Seit 2015 engagiert sich die Initiative offen.bunt.anders im östlichen Sachsen-Anhalt für die gleichberechtigte Teilhabe der angekommenen Geflüchteten. Die Ehrenamtlichen sind teils massiven Anfeindungen durch Rechtsradikale ausgesetzt. Mit zahlreichen Aktivitäten wie Behördenbegleitung, Deutschkursen, einem Begegnungscafé, einer Wanderausstellung zu Flucht(-ursachen) und politischen Bildungsveranstaltungen zeigen die Engagierten, dass sie sich auch 2021 nicht entmutigen lassen.
Januar – Dezember 2021
offen.bunt.anders - Interessengemeinschaft der Volkssolidarität Sachsen-Anhalt e.V.
Gräfenhainichen, Sachsen-Anhalt


Geflüchtete Frauen unterstützen geflüchtete Frauen
Die Initiative von geflüchteten Frauen unternimmt eine Bustour zu Geflüchtetenunterkünften in Mecklenburg-Vorpommern und kommt vor Ort mit geflüchteten Frauen ins Gespräch. Anknüpfend an die Gespräche werden Empowerment-Workshops und spontane öffentliche Aktionen durchgeführt, um zuständige Entscheidungsträger:innen auf die drängenden Themen der Frauen aufmerksam zu machen.
Juli – August 2021
Women in Exile e.V.
Potsdam, Brandenburg


Raum schaffen für Frauen mit Rassismuserfahrungen in Zwickau
Für zugewanderte Frauen in Zwickau ist es häufig schwer Anschluss zu finden, viele erleben zudem Rassismus in Schule, Kita, auf der Arbeit und bei der Wohnungssuche. Der Ende 2020 gegründete Verein „Haus der Frauen e.V.“ ist ein Zusammenschluss von Frauen mit Migrationsgeschichte. In neu angemieteten Räumlichkeiten gestaltet der Verein Angebote für Menschen mit und ohne Migrationserfahrung (Frauentreff, Sportangebote, Gesundheitsangebote, Begegnung und Angebote für Kinder) und bietet Raum für Gespräche zu Rassismuserfahrungen und für Veranstaltungen zu feministischen Themen.
April 2021 – März 2022
Haus der Frauen e.V.
Zwickau, Sachsen


Jugendliche lernen Kompositionen und Lebensgeschichten jüdischer geflüchteter Komponist:innen kennen
Geflüchtete und nicht-geflüchtete Jugendliche aus Brandenburger Jugendgruppen und Schulen lernen Werke und Biografien jüdischer geflüchteter Komponist:innen kennen. Durch den persönlichen Zugang werden die Jugendlichen für Antisemitismus, Fluchterfahrungen und Ausgrenzung nachhaltig sensibilisiert und musikpädagogisch geschult. Die Teilnehmenden erarbeiteten Musikstücke und führen diese bei der jüdischen Musikreihe Living Music 2021 auf.
März – Dezember 2021
KOL – Jüdische Musik beleben und erleben e.V.
Seelow, Beeskow, Rheinsberg, Brandenburg


Nachbarschaftliche Begegnung in Eisenach Nord fördern
Im Stadtteil Eisenach Nord leben viele Menschen mit Migrationsgeschichte in Armutsverhältnissen. Die Naturfreundejugend erarbeitet in einer Zukunftswerkstatt mit den Anwohner:innen Ideen für die Nutzung neuer Räumlichkeiten. Die vielen Engagierten erschaffen so gemeinsam einen Ort der Begegnung, der für Migrant:innenprojekte, Jugendprojekte sowie für selbstorganisierte Veranstaltungen aus dem Stadtteil genutzt werden kann.
April – Dezember 2021
Naturfreundejugend Thüringen e.V.
Eisenach, Thüringen


Unteilbar für ein solidarisches Sachsen-Anhalt eintreten
Das Bündnis „unteilbar“ Sachsen-Anhalt hat sich im Januar 2021 neu gegründet und vernetzt Akteur:innen aus städtischen und ländlichen Regionen des Bundeslandes. Das Bündnis macht sich mit vielfältigen Aktionen stark für die Bekämpfung der extremen Rechten, für eine Umverteilung von Oben nach Unten, Klimagerechtigkeit, den Ausbau ländlicher Infrastruktur, die Stärkung von Menschenrechten, ein Ende der Abschottung, für die Gleichberechtigung der Geschlechter, bezahlbare Mieten und freie Kultur.
Februar – November 2021
Friedenskreis Halle e.V.
Sachsen-Anhalt


Geflüchtete im Landkreis Barnim empowern
Die Initiative im Landkreis Barnim besteht aus geflüchteten und nicht-geflüchteten Aktivist:innen. Mit Workshops und Infomaterial vermitteln die Engagierten Geflüchteten in Übergangsheimen Wissen, um Zugang zu Bildung, Sprachkursen, Arbeitsmöglichkeiten, Gesundheitsdiensten und den Umgang mit Ämtern zu erleichtern. Geflüchtete Multiplikator:innen werden geschult und geben das erlernte Wissen weiter.
April 2021 – April 2022
Barnim für alle
Eberswalde, Brandenburg


Demokratische Akteur:innen im Landkreis Görlitz vernetzen
Die Demokratie AG im Landkreis Görlitz versammelt Vereine und Initiativen unter einem Dach, die sich für demokratische Kultur einsetzen. Vor dem Hintergrund rechtsextremer Konzerte und starker rechtsradikaler Wahlergebnisse in der Region treibt die AG die Vernetzung untereinander, die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Bautzen und ihre Öffentlichkeitsarbeit voran, um als Akteur sichtbarer zu werden und Menschen im Landkreis bei ihrem Engagement zu unterstützen.
Januar – Juni 2021
Diakonie St. Martin
Rothenburg OL, Sachsen


Alle Frauen in MV stark machen für Demokratie
In Mecklenburg-Vorpommern kommt es seit Jahren zu rassistischen Anfeindungen, frauenpolitische Aktivitäten werden infrage gestellt, Antisemitismus wird selten benannt. Drei Expert:innenorganisationen (Lola für Demokratie, Tutmonde, Landesfrauenrat) haben sich zusammengetan, um diese Themen in ihrer Verschränktheit aus unterschiedlichen Perspektiven zu bearbeiten. Der Frauenrat wird in diesem Rahmen eine interne AG Migration zur Thematisierung von Diversität und Rassismus aufbauen, Veranstaltungen zu Antifeminismus durchführen und Social-Media-Formate lancieren.
April 2021 – Dezember 2021
Landesfrauenrat Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Rostock, Mecklenburg-Vorpommern


Antisemitismus, Rassismus und Antifeminismus in MV entgegentreten
In Mecklenburg-Vorpommern kommt es seit Jahren zu rassistischen Anfeindungen, frauenpolitische Aktivitäten werden infrage gestellt, Antisemitismus wird selten benannt. Drei Expert:innenorganisationen (Lola für Demokratie, Tutmonde, Landesfrauenrat) haben sich zusammengetan, um diese Themen in ihrer Verschränktheit aus unterschiedlichen Perspektiven zu bearbeiten. Lola für Demokratie bringt insb. Kompetenzen zu feministischer Praxis, Homo- und Transfeindlichkeit sowie Antisemitismus in das Kooperationsprojekt ein und organisiert vor diesem Hintergrund Fachgespräche, Online-Veranstaltungen und Netzwerktreffen.
April 2021 – Dezember 2021
Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern


Migrantische und feministische Perspektiven stärken
In Mecklenburg-Vorpommern kommt es seit Jahren zu rassistischen Anfeindungen, frauenpolitische Aktivitäten werden infrage gestellt, Antisemitismus wird selten benannt. Drei Expert:innenorganisationen (Lola für Demokratie, Tutmonde, Landesfrauenrat) haben sich zusammengetan, um diese Themen in ihrer Verschränktheit aus unterschiedlichen Perspektiven zu bearbeiten. Mithilfe von Fachgesprächen, einer Broschüre zu Diversität und aufsuchender Arbeit baut die migrantische Frauenorganisation Tutmonde ein eigenständiges Netzwerk von Migrantinnenorganisationen zur Bekämpfung von Rassismus auf, erweitert Gremien um migrantische Perspektiven und platziert das Thema Intersektionalität.
April 2021 – Dezember 2021
Tutmonde e.V.
Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern


Engagierte stark machen gegen rechtsextreme Anfeindungen
Angesichts hoher rechtsradikaler Wahlergebnisse und langjähriger neonazistischer Aktivitäten im Landkreis Bautzen braucht die demokratische Zivilgesellschaft Stärkung. Mit systematischer Recherche zu demokratiefeindlichen Strukturen und der Erarbeitung von  Strategien zum konkreten Umgang mit Anfeindungen und Bedrohungssituationen sollen Engagierte des regionalen Netzwerks tvbunt im Landkreis unterstützt werden, sich auch in Zukunft für eine demokratische Kultur einsetzen zu können.

April 2021 – März 2022
trägerverBUNT

Bautzen, Sachsen

Über Immobiliennutzung durch Rechtsradikale aufklären
Mithilfe von Aktionstagen, Demonstrationen und Öffentlichkeitsarbeit klärt das Bündnis „Zittau ist bunt“ darüber auf, dass rechtsradikale Akteure in der Region Immobilien aufkaufen und versuchen, diese für ihre Zwecke zu nutzen.
Februar - August 2021
EMIL e.V./Zittau ist bunt

Zittau, Sachsen

 

Monitoring und Recherche rechtsradikaler Aktivitäten im Landkreis Görlitz
Rassistisch motivierte Angriffe und öffentlichkeitswirksame Aktionen (neu-)rechter Gruppen und Parteien sind Teil des Alltags im Landkreis Görlitz. Um die Situation besser analysieren zu können und eine Argumentationsgrundlage für das Handeln demokratischer Akteur:innen zu bieten, soll in der neu aufgebauten Recherchestelle ein kontinuierliches Monitoring der Aktivitäten und Strukturen demokratiefeindlicher Gruppen stattfinden, insb. in den Schwerpunktorten Zittau, Weißwasser, Ostritz, Görlitz, Löbau und Niesky.                
Juli – Dezember 2021
VVN-BdA Sachsen e.V.
Landkreis Görlitz, Sachsen


Demokratie für Jugendliche erfahrbar machen
Zwanzig Jugendliche aus vorrangig finanziell benachteiligten Familien ländlicher Regionen fahren auf ein Demokratie-Feriencamp. Durch erlebnispädagogische Methoden wie Wanderungen, Floßbau, die tägliche Wahl von Hauptverantwortlichen für Aufgabenbereiche und Feedbackrunden sowie durch Workshops der politischen Bildung erlernen die Teilnehmer:innen demokratische Prinzipien wie Mitbestimmung, Entscheidungsfindung oder Repräsentation.
Juli – Dezember 2021
Snaketeam e.V.
Oybin, Sachsen

 

Argumentieren gegen menschenverachtende Einstellungen
Fachkräfte aus Jugend- und Sozialarbeit, ehrenamtlich Aktive aus Vereinen, Verwaltungsmitarbeiter:innen und Kommunalpolitiker:innen diskutieren bei einem Argumentationstraining, welche Strategien zum Umgang mit menschenverachtenden und diskriminierenden Aussagen es gibt. Sie lernen Menschenfeindlichkeit zu erkennen, zu problematisieren und ihnen argumentativ begegnen können.
Dezember 2021
Jugendring Oberlausitz e.V.
Niesky, Sachsen


Erinnern und Leben in Hoyerswerda heute gestalten
Nach den rassistisch motivierten Angriffen auf eine Geflüchtetenunterkunft und ein Heim für Vertragsarbeiter:innen im Jahr 1991 hat sich viel getan in der Zivilgesellschaft in Hoyerswerda. Doch um die Opfer der Angriffe ging es sehr selten. Das soll sich ändern. Das interkulturelles Theraterstück "Teatro due mondi" schlägt eine Brücke in die Gegenwart und bezieht in Hoyerswerda lebende Asylsuchende mit ein.
September - Oktober 2021
Kulturfabrik e.V.
Hoyerswerda, Sachsen


Bouncen in Bautzen
Vereine, Jugendliche, Bürger:innen und Wirtschaft und Politik veranstalten ein Festival zur Stärkung einer lebendigen Zivilgesellschaft in Bautzen voller Konzerte, Mitmachangebote wie Graffitiaktionen und Skaten sowie Diskussionsforen. In konstruktiven Debatten werden in der Region relevante Themen wie Klimawandel, Strukturwandel in der Lausitz, Generationengerechtigkeit und Verteidigung der Demokratie besprochen.
September 2021
Steinhaus e.V.
Bautzen, Sachsen


Stärkung demokratischer Zusammenarbeit im Landkreis Görlitz
Die Demokratie AG im Landkreis Görlitz versammelt Vereine und Initiativen unter einem Dach, die sich für demokratische Kultur einsetzen. Mit der Unterstützung durch ein:e bezahlte Mitarbeiter:in werden die bereits begonnen Prozesse professionalisiert und der Wirkungsgrad der Demokratie AG u.a. durch Netzwerktreffen und Bekanntmachungen in der Region vorangetrieben.
Juli – Dezember 2021
Diakonie St. Martin
Rothenburg OL, Sachsen

Rechtsextremen Anti-Corona-Protesten demokratisch entgegentreten
Das neue Bündnis "Bautzen gemeinsam" aus Kirche, Theater, Unternehmen, Künstler:innen, und Vereinen engagiert sich mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen gegen die Radikalisierung und Raumnahme der rechtsextrem vereinnahmten Proteste gegen die Coronamaßnahmen. 
Dezember 2021 – März 2022
Steinhaus e.V.
Bautzen, Sachsen

JETZT ERST RECHT!: Fotoprojekt von jüdischen Menschen über ihre Ausgrenzungserfahrungen

Angesichts des rechtsextrem motivierten Terroranschlags in Halle an Yom Kippur, Anfeindungen gegen jüdische Schüler*innen und antisemitischen Verschwörungsmythen zu Corona-Zeiten porträtiert die Fotografin Sharon Adler Jüdinnen und Juden, um ihre Perspektive auf Antisemitismus, Ausgrenzung und jüdisches Leben in Berlin sichtbar zu machen. Die Ergebnisse werden im Onlinemagazin AVIVA-Berlin veröffentlicht.
Januar – Dezember 2020
AVIVA – Online Magazin für Frauen
Berlin

 

Vortragsreihe zum Thema Antisemitismus

Aufgrund von antisemitischen Vorfällen in München informiert das Linke Bündnis gegen Antisemitismus Aktivist*innen aus verschiedenen politischen Spektren sowie die Münchner Zivilgesellschaft über die unterschiedlichen Facetten und Erscheinungsformen von Antisemitismus.
Februar – November 2020
SJD Falken in Kooperation mit dem Linken Bündnis gegen Antisemitismus
München, Bayern

 

Hörspielreise „Westdeutsche Baseballschlägerjahre“ zur Rechtsextremismusprävention

Durch die Auseinandersetzung mit rechtsextremen Ereignissen im kleinen niedersächsischen Ort Beverstedt in den 1990er Jahren und dem Brückenschlag zur heutigen Situation vor Ort, setzen sich Jugendliche mit ihren eigenen Ressentiments auseinander und positionieren sich klar gegen den aktuell vorherrschenden Rechtsextremismus.
Herbst 2020
Alinae lumr e.V.
Beverstedt, Niedersachsen

 

Studie „Flucht ins Autoritäre“

Mit der Studie werden rechtsextreme Dynamiken in der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“ untersucht, analysiert und für Praktiker*innen sowie Pädagog*innen nutzbar gemacht.
Januar 2020
Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung/Universität Leipzig
Leipzig, Sachsen

 

Aufbau lokaler Bildungsnetzwerke für gerechte Bildungschancen

Ein Quadratkilometer Bildung Bernsdorf hat sich zum Ziel gesetzt, gerechte Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen vor Ort zu schaffen. Durch offene Beteiligungsstrukturen für Eltern, Kinder und Jugendliche wird das Demokratieverständnis gestärkt. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Förderung von Lern- und Sprachkompetenzen von Schüler*innen.
Januar – Dezember 2020
RAA Sachsen e.V.
Bernsdorf, Sachsen

 

Vermittlung von Medienkompetenzen für junge Menschen im ländlichen Raum

Mit Ferienworkshops, Beratungen und einem mobilen medienpädagogischen Projekt bringt die RAAbatz Medienwerkstatt Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen eigenständigen Umgang mit digitalen Medien näher, bildet Multiplikator*innen aus und stärkt dadurch gesellschaftliche und politische Beteiligung.
Januar – Dezember 2020
RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Waren (Müritz), Mecklenburg-Vorpommern

 

„Der Marsch“ – ein Audiowalk des Erinnerns

Mit einem Audiowalk entlang der Strecke des Todesmarschs von ca. 200 KZ-Insass*innen aus dem Lager Neuengamme durch Bargteheide wird den Opfern der NS-Zeit gedacht und an Mut und Toleranz in der Zukunft appelliert.
15. Mai 2020
Theaterwerkstatt im Kleinen Theater Bargteheide e.V.
Bargteheide, Schleswig-Holstein

 

Musikfestival gegen Rassismus

Gegen rechtsextreme Aktivitäten in der Lüneburger Heide, wie zum Beispiel die Ferienlager von völkischen Siedler*innen, setzt ein Bündnis aus gewerkschaftlichen und parteipolitischen Jugendorganisationen mit einem Musikfestival ein Zeichen. Durch ein breites Bühnenprogramm sowie politische Bildungsangebote werden Jugendliche, junge Erwachsene und Familien aus der Region für Rassismus und Rechtsextremismus sensibilisiert.
25. Juli 2020
Uelzen bleibt Bunt e.V.
Uelzen, Niedersachsen

 

Bildungsprojekt zu Journalismus und Fake-News 

Beim Projekt ,,Fakt oder Fake?‘‘ erlernen Schüler*innen Medien- und Schreibkompetenz durch das Erstellen eigener journalistischer Beiträge und den Austausch mit beteiligten Medienschaffenden über ihre tägliche Arbeit.
Januar – Dezember 2020
Die Rederei gUG
Dresden, Sachsen

 

Geschichte & Wir
Im Rahmen des Jubiläums 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und 350 Jahre Jüdische Gemeinde in Berlin wirft das Centrum Judaicum mit seiner Ausstellung einen Blick auf die bewegte Geschichte. Verschiedene Stimmen sollen so die deutsch-jüdische Geschichte neu beleuchten und Brücken in die Gegenwart schlagen.

November 2020 – Oktober 2021
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Berlin

 

Radioprogramm zum Thema ,,Grauzonen-Musik‘‘

Das Musikmagazin ,,Mind the Grey‘‘ wendet sich gegen die Vereinnahmung von Jugendsubkulturen durch Bands und Musiker*innen, in deren Musik rechtsextreme Ideologieelemente auftauchen, die sich aber selbst als unpolitisch beschreiben. In sechs Radiobeiträgen werden Jugendliche und musikinteressierte Zuhörer*innen szeneübergreifend für dieses sogenannte Grauzonen-Milieu sensibilisiert und der schleichenden Akzeptanz von rechtsextremen Weltbildern entgegengewirkt.
Februar – Juli 2020
R.A.D.I.O. e.V.
Nürnberg, Bayern

 

Fachtag zum Thema Rassismus in der Kinder- und Jugendarbeit

Mit dem Fachtag werden Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen und andere Akteur*innen der Kinder- und Jugendarbeit für Alltagsrassismus sensibilisiert und als Multiplikator*innen ausgebildet. In verschiedenen Workshops werden Themen wie Critical Whiteness, Empowerment und die Folgen des NSU-Komplexes thematisiert. Zudem erhalten verschiedene Träger aus der Region, die zum Themenbereich Rassismus arbeiten, die Möglichkeit, sich mit Infoständen zu präsentieren und zu vernetzen.
02. April 2020
Jugendbildungswerk des Landkreises Kassel
Kassel, Niedersachsen

 

Tagung „Oh wie Ostdeutschland: Problemwahrnehmungen, Handlungsansätze und Ideen demokratischer Initiativen sowie Kommunen unter Druck“

Mit der Tagung ,,Oh wie Ostdeutschland‘‘ werden verschiedene zivilgesellschaftliche Akteur*innen aus Ostdeutschland mit Vertreter*innen deutscher Stiftungen, Politik und Verwaltung zusammengebracht, um vorhandene Probleme zu diagnostizieren, Handlungsstrategien und Ideen demokratischen Engagements sichtbar zu machen und gemeinsam Zukunftsvisionen gegen Rechtsextremismus zu entwickeln.
COVID-19-bedingt von März 2020 auf Herbst 2020 verschoben
Freudenberg Stiftung
Weinheim, Baden-Württemberg

 

Förderung der Verbandsarbeit des VBRG e.V.

Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt führt 2020 Konferenzen und Fachgespräche zu den Themen ,,rechte Gewalt seit 1990‘‘ und „Bleiberechtsregelung für Betroffene rassistischer Gewalt‘‘ durch und baut das bundesweite zivilgesellschaftliche Monitoring zu rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt aus.
Januar – Dezember 2020
VBRG e.V.
Berlin

 

Workshop gegen Stammtischparolen

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus findet ein Argumentationstraining für Stammtischkämpfer*innen gegen Stammtischparolen und Alltagsrassismen statt. Die Teilnehmenden werden in die Lage versetzt, im entscheidenden Moment Gegenrede zu leisten.
17. März 2020
ARBEIT UND LEBEN Nds. gGmbH
Lüneburg, Niedersachsen

 

Unterstützung der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin

Das Ziel der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin ist es, Betroffene zu unterstützen und die Berliner Stadtgesellschaft für Antisemitismus zu sensibilisieren. Dafür wird seit 2015 ein zivilgesellschaftliches Melde- und Unterstützungsnetzwerk aufgebaut, um ein möglichst umfassendes Bild von antisemitischen Vorfällen und Bedarfen jüdischer Organisationen und Einzelpersonen zu bekommen.
Januar – Dezember 2020
Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V.
Berlin

 

Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln

Seit 2016 erschüttert eine rechtsextreme Anschlagsserie Neukölln. Um diesem etwas entgegen zu setzen, lädt ein Bündnis aus engagierten Bewohner*innen, Geschäften und Organisationen zum Online-Festival ,,Offenes Neukölln‘‘ ein. Ziel ist es, aufzuklären und einen Raum zur Vernetzung der Engagierten im Norden und Süden Neuköllns zu bieten, sodass die räumliche Vereinnahmung durch Rechtsextreme verhindert wird.
5. – 7. Juni 2020
IBBC Berlin e.V./ Bündnis Neukölln
Berlin

 

Fachtage zu rechtsextremen Strömungen in der Bio-Landwirtschaft

Immer wieder versuchen völkisch-nationalistische Akteur*innen die ökologische Landwirtschaft für sich zu vereinnahmen. Mit zwei Fachtagen werden deshalb Landwirt*innen und Vertreter*innen von Biobauer*innenverbänden über rechtsextreme Strategien informiert und in ihren eigenen Handlungsmöglichkeiten empowered.
Januar 2021
Solidarische Landwirtschaft e.V.
Witzenhausen, Thüringen

 

Festival gegen Rechtsextremismus in Kassel

Anlässlich eines sich nach rechts verschiebenden politischen Klimas in Deutschland werden auf dem Festival ,,Nach dem Rechten sehen‘‘ neben Konzert- und Theateraufführungen auch Bildungsmöglichkeiten zu den Themen Rassismus, Antisemitismus und Antifeminismus angeboten. Damit sollen vor allem Kinder und Jugendliche angesprochen werden.
19. – 22. August 2020
SJD – Die Falken
Kassel, Niedersachsen

 

Community Empowerment gegen Rassismus

Mit dem Projekt wird durch Interviews mit Geflüchteten, einer Fashion Show sowie einer Ausstellung eines Diaspora-Modeschöpfers über den Hintergrund der Shoa und die genozidale Kolonialgeschichte Deutschlands in Namibia und Tansania informiert. Das Projekt trägt zum Engagement einer gleichberechtigten Partnerschaft zwischen Afrika und Europa im Kontext der historischen Verantwortung sowie zur Emanzipation von Migrant*innen und People of Color der Afrikanischen Diaspora in Deutschland bei.
18. – 21. Februar 2020
Stiftung Neue Kultur
Berlin

 

10. Bundesweites Arbeitstreffen zur Antisemitismusbekämpfung

Das Arbeitstreffen bietet die Möglichkeit zum Austausch und Vernetzen verschiedener Organisationen, Wissenschaftler*innen und Politiker*innen, die sich gegen Antisemitismus einsetzen. Die vier Themenschwerpunkte sind Rechtsextremismus, Öffentlichkeitsarbeit und Bildung, Hass auf Israel sowie die Arbeit mit Bundestagsabgeordneten.
18. – 19. Januar 2020
Internationales Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung e.V.
Berlin

 

Empowerndes Filmprojekt gegen Antisemitismus 

Mit Bildungsworkshops und dem Erstellen des Films „Empowering Young Voices Against Antisemitism“ sollen sowohl jüdische als auch nicht jüdische Kinder aus Berlin für Antisemitismus sensibilisiert und ermutigt werden, Haltung gegen antisemitischen Hass einzunehmen. Der Film wird zum Abschluss des Projekts vorgeführt und online verfügbar sein.
Mai – Oktober 2020
J-ArtEck Jugendbildungsstätte e.V.
Berlin

 

Fortbildung zu den Zusammenhängen und Hintergründen des NSU-Komplexes

Die Fortbildung befähigt die Teilnehmenden dazu, rassismuskritische Bildungsangebote zum NSU-Komplex umzusetzen, um die kritische Auseinandersetzung mit rechtsextremem Terror und die Solidarität mit den Betroffenen zu fördern.
05. – 07. Juni 2020
reflect! Assoziation für politische Bildung und Gesellschaftsforschung e.V.
Berlin

 

Mut gegen Rechts – Festival

Das eintägige Open-Air-Festival in Ludwigsburg setzt mit Musik- und Bildungsbeiträgen ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus. In diesem Jahr wird der Fokus auf strukturelle Diskriminierung gelegt und die Betroffenenperspektive in den Mittelpunkt gestellt.
COVID-19-bedingt von Juli 2020 auf 2021 verschoben
Scala Kultur Live gGmbH
Ludwigsburg, Baden-Württemberg

 

Theatercollage mit obdachlosen Menschen gegen deren Stigmatisierung

Die Theatercollage „Mensch, bist du das?“ ermöglicht obdachlosen Menschen einen Ausbruch aus ihrem meist prekären Alltag und bietet ihnen kulturelle Teilhabe. Darüber hinaus sollen längerfristig Vorurteile gegenüber Obdachlosen abgebaut und an die Verantwortung der Gesamtgesellschaft appelliert werden.
COVID-19-bedingt von Mai 2020 auf 2021 verschoben
Jugendtheaterwerkstatt Spandau e.V.
Berlin

 

Filmworkshop zum Abbau von Vorurteilen gegen Jüdinnen und Juden

Der Besuch des jüdischen Museums Rendsburg und der jüdischen Gemeinde Kiel wird filmisch dokumentiert, um Informationen zum jüdischen Alltag und dem Judentum zu erhalten und häufig vorherrschende Ressentiments abzubauen.
Mai – Dezember 2020
Neumünster Medien e.V.
Neumünster, Schleswig-Holstein

 

Unterstützung der Anlaufstelle der „Initiative 19. Februar Hanau“

Nach dem rassistischen Terroranschlag am 19. Februar 2020 in Hanau schloss sich die Initiative 19. Februar zusammen und eröffnete den Gedenkort in der Nähe des ersten Tatortes, um den Angehörigen der Mordopfer und Nachbar*innen eine Anlaufstelle zu bieten. Es handelt sich um eine Begegnungsstätte, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität und ein Raum für die Forderung nach Aufklärung und politischen Konsequenzen ist.
5. Mai 2020
Lückenlos e.V.
Hanau, Hessen

 

Ausstellung und Rundweg zur NS-Zwangsarbeit in Lüchow-Dannenberg

Mit der Ausstellung und dem Rundweg wird an die Lebens- und Arbeitsbedingungen polnischer Zwangsarbeiter*innen erinnert. Hiermit werden zum einen die Bewohner*innen des Landkreises darauf aufmerksam gemacht, dass die aktuelle (wirtschaftliche) Situation ohne die damalige Ausbeutung von Menschen eine andere wäre. Zum anderen werden sie angeregt, sich mit der Geschichte des eigenen Herkunfts-/Wohnorts auseinanderzusetzen.
März – Juni 2021
Kommunikationszentrum Meuchefitz e.V.
Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen

 

Dossier, Vortrag und Radiosendung zum Thema „rechte Gewalt“

Mit den Themenschwerpunkten „tiefer Staat“, „toxische Männlichkeit“ und „Übertragbarkeit von Kategorien, wie z.B. Faschismus“, bietet das Projekt eine vertiefte Aufarbeitung des Phänomens „rechte Gewalt“ im globalen Maßstab.
Juni 2020
Aktion Dritte Welt e.V.
Freiburg, Baden-Württemberg

 

Multimediale Wanderausstellung gegen Antisemitismus

Im Rahmen des Aktionsjahrs gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit setzen sich die Schüler*innen der Heinrich-Hertz-Schule in Hamburg mit Themen rund um eine demokratische Zivilgesellschaft und für Weltoffenheit auseinander. Kernstück des Aktionsjahrs ist die Wanderausstellung ,,Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte‘‘ des Anne Frank Zentrums Berlin, durch welche die Schüler*innen selbst führen.
Januar 2022
Heinrich-Hertz-Schule
Hamburg

 

Gedenken und Aufklärung: Brandanschlag in Duisburg 1984

Mehr als 30 Jahre nachdem bei einem Brandanschlag auf ein von sogenannten ,,Gastarbeiter*innen‘‘ bewohntes Haus in Duisburg sieben Menschen ums Leben gekommen sind, bemüht sich die Initiative DU 1984 um Aufklärung und um Einstufung des Falls als politisch motiviert. Im Rahmen kontinuierlicher Erinnerungsaktivitäten und einer online übertragenen Gedenkveranstaltung wollen Überlebende, Angehörige und Verbündete den in Vergessenheit geratenen Anschlag wieder ins Bewusstsein rufen und zur Aufdeckung der rechtsextremen Hintergründe der Tat beitragen.
26. August 2020
Anderer Kunstverein e.V.
Duisburg, Nordrhein-Westfalen

 

Geschichte des Judentums in Deutschland

Anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland‘‘ werden im Centrum Judaicum zwei Veranstaltungen zu den Themen ,,Rückkehr der Aschkenas‘‘ und ,,Wie deutsch ist jiddisch?‘‘ organisiert. Ziel ist es, Argumente gegen eine Gleichstellung jüdischer Kontingentflüchtlinge aus der Sowjetunion mit den russlanddeutschen Spätaussiedler*innen historisch zu dekonstruieren und so die rentenrechtliche Situation der jüdischen Zugewanderten zu verbessern.
2021
Tikvah Institut gUG
Berlin

 

Veranstaltungsreihe zu rechtsradikalen Realitäten in Deutschland

Die Veranstaltungsreihe macht durch ein Filmprogramm, eine Ausstellung und eine mehrtägige Konferenz auf rechtsextreme Strukturen und Kontinuitäten in Hamburg aufmerksam. Im Fokus steht die Stärkung der Betroffenenperspektive.
November 2020 – Februar 2021
Heinrich-Böll-Stiftung
Hamburg

 

Wanderausstellung „Youniworth“ zeigt Perspektiven junger Menschen mit Migrationsgeschichte

Um ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus in der Region zu setzen und die Perspektiven junger Menschen mit Migrationsgeschichte zu stärken wird die multimediale Wanderausstellung des Jugendmigrationsdienstes nach Friedberg eingeladen. Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Poetry-Slam-Workshop unter dem Motto ,,Poesie gegen rechts‘‘ und einem Generationen-Café.
COVID-19-bedingt von Oktober 2020 auf 2022 verschoben
IB Südwest gGmbH
Friedberg, Hessen

 

Jüdische Geschichte im Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge

Mit intensiver Recherchearbeit zu jüdischem Leben wird die Ausstellung „Juden in Pirna“ überarbeitet, um jüdisches Leben in der sächsischen Schweiz sichtbar zu machen. In einer digitalen Landkarte werden dabei in Vergessenheit geratene Orte verzeichnet und Biografien jüdischer Menschen dokumentiert.
September – Dezember 2020
AKuBiZ e.V.
Pirna, Sachsen

 

DU & ICH – Jüdisches Leben mitten in Deutschland

Um jüdisches Leben in Schulen sichtbar zu machen werden mit einem Online-Training Pädagog*innen zu Multiplikator*innen ausgebildet. Hierzu werden Methodenkoffer und digitale Angebote verwendet, um einen niedrigschwelligen Einstieg in die Thematik zu ermöglichen.
Januar 2021
Kölner Forum im Dialog e.V.
Köln, Nordrhein-Westfalen

 

Junggärtner*innen entwickeln Leitbild gegen Menschenfeindlichkeit

Die Arbeitsgemeinschaft junger Gärtner*innen möchte mit der Entwicklung eines Leitbildes für Demokratie und Vielfalt eine Grundlage schaffen, auf der rassistische und menschenfeindliche Übergriffe und Aussagen bearbeitet werden können und Betroffene Unterstützung erfahren.
22. August – 23. August 2020
Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner e.V.
Frankfurt, Hessen

 

Anwohner*innen protestieren gegen Verschwörungsideolog*innen

Die Anwohner*innen des Bezirks Berlin-Mitte zeigen mit ihrem Protest und ihrer Flyer-Aktion gegen die verschwörungsideologische Querdenker-Demonstration, dass sie anderer Meinung sind und setzen sich damit für eine starke demokratische Zivilgesellschaft ein.
01. August 2020
Anwohner*inneninitiative für Zivilcourage in Kooperation mit der Tucholsky Buchhandlung
Berlin

 

Werkstatt zur Förderung der politischen Partizipation älterer Migrant*innen

Die Projekt-Werkstatt zeigt älteren Menschen mit asiatischer Migrationsgeschichte, welche bis in ihr Erwachsenenalter in ihren Heimatländern sozialisiert wurden, Möglichkeiten zur politischen Teilhabe auf.
Juli 2020 – Dezember 2021
GePGeMi e.V.
Berlin

 

Danach ist Dein Leben Deins: Alija-Erfahrungen deutsch-jüdischer Frauen

Mit einem Dokumentarfilm werden die Auswanderung deutsch-jüdischer Frauen nach Israel und die damit verbundenen sogenannten „Alija“-Erfahrungen portraitiert. Ziel ist es auf den gesamtgesellschaftlichen Antisemitismus und die rechtsextremen Einstellungen und Straftaten in Deutschland, welche die Frauen zur Auswanderung bewegen, aufmerksam zu machen und diesen etwas entgegenzusetzen.
Covid-19-bedingt von 2020 auf Herbst 2021 - März 2022 verschoben
Nachtsicht e.V.
Stuttgart, Baden-Württemberg

 

Bildungstag „Coasts in Solidarity“ zu Migration und Kolonialgeschichte in Hamburg

Um die Verschränkungen von Migration und der städtischen Kolonialgeschichte Hamburgs aufzuzeigen wird ein Bildungstag organisiert. An diesem werden unter anderem die ,,Mittelmeer-Monologe‘‘ aufgeführt sowie ein Stadtrundgang aus der Perspektive geflüchteter Menschen und eine Hafenrundfahrt zum Thema Migration angeboten.
26. September 2020
Mokryhütten e.V.
Hamburg

 

Festival of Resilience

Ein Jahr nach dem antisemitischen Terroranschlag in Halle werden rund um die jüdischen Feiertage Yom Kippur und Sukkot verschiedene religiöse Veranstaltungen und Erinnerungsaktionen geplant. Den Überlebenden des Anschlags wird so eine Möglichkeit geboten, trotz des traumatischen Erlebnisses gestärkt die Feiertage zu begehen. Außerdem vernetzen sich die Überlebenden im Rahmen einer interkulturellen Nacht mit den Betroffenen und Angehörigen des rechtsextremen Terroranschlags von Hanau sowie mit kurdischen und türkischen Communitys.
September – Oktober 2020

Freunde der Synagoge Fraenkelufer e.V.
Berlin

 

Interventionen im öffentlichen Raum: Die Black Berlin Biennale

Im Rahmen der Black Biennale werden an verschiedenen Orten in Berlin-Mitte von Schwarzen Künstler*innen erstellte Plakate mit provozierenden Motiven platziert. Mit der Aktion wollen die Künstler*innen eine breite Öffentlichkeit auf koloniale Denkmuster und Kontinuitäten sowie auf institutionellen Rassismus aufmerksam machen.
29. August – 31. Oktober 2020
Stiftung Neue Kultur
Berlin

 

Comic „Mehr als zwei Seiten“ gegen Antisemitismus

Mit der Erstellung eines Comics reflektieren die Schüler*innen der Rütli-Schule in Berlin-Neukölln zusammen mit Trainer*innen die Erfahrungen und Erlebnisse ihrer Reise nach Israel und in die palästinensischen Autonomiegebiete. Dabei sollen die verschiedenen Perspektiven auf den israelisch-palästinensischen Konflikt einbezogen werden und einseitige antiisraelische Positionierungen, die anschlussfähig für antisemitische Denkmuster sind, problematisiert werden.
01. Juni – 31. Dezember 2020
Campus Bildung im Quadrat gGmbH
Berlin

 

Gedenkveranstaltung an Amed Ahmad

In Gedenken an Amed Ahmad, der durch einen Brand in einer Gefängniszelle ums Leben kam, fordert eine Initiative von Angehörigen und Betroffenen Aufklärung und Gerechtigkeit für Opfer rassistischer Polizeigewalt. Zudem wird auf die Kontinuität von mindestens 179 Todesopfern in Polizeigewahrsam seit den 1990er Jahren aufmerksam gemacht.
13. Oktober 2020
Lückenlos e.V.
Bonn, Nordrhein-Westfalen

 

Dossier zum Thema Antisemitismus

In dieser Ausgabe setzt das iz3w in ihrem Magazin den Themenschwerpunkt auf Antisemitismus. Beinhaltet sind Artikel zu den Themen Postcolonial Studies und Antisemitismus, Judenhass im Internet, Verschwörungsideologie mit und ohne Corona, BDS und Antisemitismus in arabischen Ländern und dem Iran.
Oktober 2020
Aktion Dritte Welt e.V. / iz3w
Freiburg, Baden-Württemberg

 

11. Bundesweites Arbeitstreffen zur Antisemitismusbekämpfung

Das Arbeitstreffen bietet die Möglichkeit zum Austausch und Vernetzen verschiedener Organisationen, Wissenschaftler*innen und Politiker*innen, die sich gegen Antisemitismus einsetzen. Die Themenschwerpunkte des mittlerweile 11. Treffens sind: Corona-Proteste in Deutschland, Einblicke in die Entwicklungen von BDS, Diskussionen um israelbezogenen Antisemitismus sowie der Umgang mit dem Halle-Prozess.
17. – 18. Oktober 2020
IIBSA e.V.
Berlin

 

Wissen für die Einwanderungsgesellschaft bereitstellen

Die Plattform Mediendienst Integration stellt Informationen u.a. zu den Themen Flucht und Asyl, Migration, Rassismus und Antisemitismus bereit und veranstaltet Informationsveranstaltungen für Journalist*innen. Im Jahr 2021 baut sie ihr englischsprachiges Angebot aus, nimmt die interkulturelle Öffnung von Polizei und Justiz in den Blick und veranstaltet Online-Pressegespräche.
Januar – Dezember 2021
Mediendienst Integration
Berlin

 

Amadeu Antonio gedenken

Der angolanische Vertragsarbeiter Amadeu Antonio wurde vor 20 Jahren in Eberswalde von Rechtsextremen zu Tode geprügelt. Um seiner zu gedenken und ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen, organisiert der Verein Palanca e.V. eine Online-Gedenkveranstaltung.
6.12.2020
Afrikanischer Kulturverein Palanca e.V.
Eberswalde, Brandenburg

 

Gefördert im Rahmen der Aktion „Mut gegen rechte Gewalt“

 

„Power-Koffer": diversitätsorientierte Spielzeuge und Bücher für Kinder

Da in vielen Kinderbüchern Protagonist*innen ausschließlich weiß und heterosexuell dargestellt werden, wird mit dem Projekt ,,Power-Koffer‘‘ eine rassismuskritische und vielfaltsbewusste Alternative angeboten. Neben empowernden Kinderbüchern gibt es Spielzeug, welches die Kinder zum Nachspielen und Ausprobieren von Rollen animiert. Eltern und pädagogisches Personal werden zudem bei der Beschaffung von eigenen diversitätsorientierten Materialien mit positiven Beispielen gestärkt und unterstützt.
20. Januar – 30. Juni 2020
ISD Hannover e.V.
Hannover, Niedersachsen

 

„Rhythmus gegen Rassismus" in Mecklenburg-Vorpommern

Auf dem ehrenamtlich organisierten Musikfestival in Güstrow wird es neben den Auftritten verschiedener Musikgruppen und einem Kinderprogramm auch Infoveranstaltungen und Stände lokaler Initiativen geben, um auf die rechtsextremen Strukturen vor Ort aufmerksam zu machen.
25. Juli 2020
Rock gegen Rechts Stralsund e.V.
Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern

 

Gedenkveranstaltung zum 11. Jahrestag des Mordes an Marwa El-Sherbini

Im Rahmen des Gedenkens zum 11. Jahrestag des rassistischen Mordes an Marwa El-Sherbini wird deutlich gemacht, dass die Themen Rassismus und Rechtsextremismus auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht in den Hintergrund rücken dürfen.
Juni 2020
Verein 23 e.V.
Bremen

 

Digitaler Argumentationsworkshop „Antisemitismus und Rassismus“

Mit dem Training werden die Teilnehmenden dabei unterstützt, Antisemitismus und Rassismus zu erkennen und ihre Fähigkeit zur Gegenargumentation im beruflichen wie privaten Rahmen wird gefördert. Unter Einbeziehung der Erfahrungen der Teilnehmenden werden Social-Media-Posts erörtert und Gegenstrategien entwickelt.
August 2020
Auslandsgesellschaft.de e.V.
Dortmund, Nordrhein-Westfalen

 

Arbeitskreis für eine vorurteilsbewusste und antirassistische Erziehung

Nach rassistischen Vorfällen in Gruppen des Waldorfkindergartens Berlin-Karlshorst wollen die Mitarbeitenden mithilfe eines Workshops von Tupoka Ogette („Exit Racism“) und durch diversitätsorientierte Spielsachen dem Ziel näherkommen, Vorurteile und Rassismus rechtzeitig erkennen zu können und diese empathisch zu entschärfen.
COVID-19-bedingt von Juli 2020 auf 2021 verschoben
Waldorfkindergarten Karlshorst e.V.
Berlin

 

Empowerment-Training gegen Rassismus

Der Verein ,,Empowerment! KA‘‘, welcher vor allem aus BiPoC Personen besteht, will sich durch einen Workshop von Phoenix e.V vertiefend mit Privilegien, Intersektionalität und Diskriminierungserfahrungen auch innerhalb der eigenen Gruppe auseinandersetzen. Auf diese Weise werden die Teilnehmenden bestärkt, ihre persönlichen Ziele trotz Rassismus und anderen Diskriminierungserfahrungen zu erreichen.
27. März – 28. März 2021
Empowerment! KA e.V.
Karlsruhe, Baden-Württemberg

Gefördert mit der Unterstützung von Campact

 

Open-Air-Festival gegen Rechtsextremismus

Mit Musik und Infoständen lokaler, demokratisch engagierter Initiativen wird beim Open-Air-Festival an den Überfall von bewaffneten Neonazis auf feiernde Jugendliche im Jahr 2010 und an die Kontinuität rechtsmotivierter Vorfälle in Merseburg erinnert.
COVID-19-bedingt von April 2020 auf 2021 verschoben
KLinke e.V.
Merseburg, Sachsen-Anhalt

 

„National befreite Zone Taucha“ – Veranstaltung des Runden Tischs Taucha

Angesichts rechtsextremer Jugendgruppen im nordsächsischen Ort Taucha, die mit Rechtsrock, strafbaren Symbolen und menschenverachtenden Einstellungen in Erscheinung treten, sensibilisiert der dortige Runde Tisch mit einer Informationsveranstaltung die Bevölkerung und den Stadtrat für die Bedrohungssituation und diskutiert Handlungsmöglichkeiten.
30. Januar 2020
RAA Sachsen e.V. / Runder Tisch Taucha
Taucha, Sachsen

 

Finde den Unterschied: ein migrantisches Projekt zur Umsetzung der Sustainable Development Goals

Mit Interviews, Fotos, Plakaten und Biografiearbeit macht sich das Projekt der Migrant*innenselbstorganisation aus Mecklenburg-Vorpommern für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen auf kommunaler Ebene als Beitrag gegen Alltagsrassismus, für interkulturelle Öffnung und für Geschlechtergerechtigkeit stark.
1. Februar – 31. Dezember 2020
Tutmonde e.V.
Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern

 

Anne-Frank-Ausstellung mit jugendlichen Guides in der Oberlausitz

Vor dem Hintergrund rechtsextremer Musik- und Kampfsportveranstaltungen und hoher Wahlergebnisse rechtsradikaler Parteien in der Oberlausitz setzt sich das Projekt mit dem Zeigen der Anne-Frank-Ausstellung inklusive Rahmenprogramm und Führungen von Jugendlichen für Jugendliche für ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein und Sensibilität für Diskriminierung und demokratiefeindliche Entwicklungen ein.
COVID-19-bedingt von Juli 2020 auf 2021 verschoben
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde
Zittau, Sachsen

 

Auf den Spuren des Nationalsozialismus in Dresden

Über ein Webportal mit einer interaktiven Stadtkarte werden Spuren der Geschichte der NS- Täter*innen in Dresden sichtbar und für die schulische- und außerschulische Bildungsarbeit nutzbar gemacht.
Januar – Juli 2020
Dresden für Alle e.V.
Dresden, Sachsen

 

Festival von und mit Jugendlichen gegen Rechtsextremismus

Um Jugendliche für Politik und ehrenamtliches Engagement zu begeistern, gegen die rechtsradikalen Aktivitäten in der Region Position zu beziehen und selbstbewusst für alternative Lebensentwürfe einzustehen, organisieren junge Menschen aus dem Erzgebirge ein Jugendfestival mit Musik und Workshops.
COVID-19-bedingt von Sommer 2020 auf Sommer 2021 verschoben
Agenda Alternativ e.V.
Erzgebirge, Sachsen

 

Aktivitäten des Vereins AufAndHalt für Geflüchtete und gegen Rechtsextremismus

Mit Beratungsarbeit für Geflüchtete, Netzwerkaktivitäten und vielfältigen Aktionen setzt sich der Verein „AufAndHalt“ für die Rechte von Geflüchteten und gegen Rechtsextremismus und Alltagsrassismus in Gera und Greiz ein.
2. Halbjahr 2020
AufAndHalt e.V.
Gera und Greiz, Thüringen

 

Sachsen rechts unten

Mit einem Schwerpunkt auf extrem rechte Akteur*innen in den sächsischen Kommunalparlamenten gibt die Publikation einen Einblick aus zivilgesellschaftlicher Perspektive in aktuelle demokratiegefährdende Phänomene in Sachsen.
Mai 2020
Kulturbüro Sachsen e.V.
Dresden, Sachsen

 

Antirassistisches Stadionfest „Der Ball ist bunt“

Bei einem antirassistischen Stadionfest wird mit buntem Kinder- und Familienprogramm, Live-Auftritten und Infoständen politisch und sozial engagierter Initiativen klare Kante gegen Rassismus gezeigt.
COVID-19-bedingt von Mai 2020 auf Sommer 2021 verschoben, ggfs. mit anderem Format
Blauweissbunt*Nulldrei e.V.
Potsdam, Brandenburg

 

Erinnerungsprojekt „1000 Buchen“

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald erinnert das Projekt mit dem Anpflanzen von 1000 Bäumen und einer Info-Broschüre an die Todesmärsche und die Opfer des nationalsozialistischen Programms zur Ermordung von Menschen mit Behinderung.
4. April 2020
Lebenshilfe-Werk Weimar-Apolda e.V.
Weimar, Thüringen

 

„Politisch Handeln im autoritären Sog“ – Ergebnisse zivilgesellschaftlicher Demokratietagungen in Sachsen

Vor dem Hintergrund der erstarkenden antidemokratischen Kräfte in Sachsen veröffentlicht das Netzwerk Tolerantes Sachsen in einem Sammelband die Ergebnisse von zwei Demokratietagungen zu politischen Handlungsmöglichkeiten der demokratischen Zivilgesellschaft. Der Sammelband wird an demokratisch engagierte Initiativen Sachsens verteilt und in einem Pressegespräch öffentlich gemacht.
Mai 2020 – Januar 2021
Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.
Wurzen, Sachsen

 

Gedenken an die Todesopfer rechtsextremer Gewalt seit 1990

Mit einer szenischen Installation werden die Geschichten der Todesopfer rechtsextremer Gewalt nach dem Mauerfall sichtbar gemacht.
Covid-19-bedingt von Mai 2020 auf 2021 verschoben
Cammerspiele Leipzig e.V.
Chemnitz, Sachsen

 

Offener Prozess – Ausstellung, Recherche und Vernetzung zum NSU

In regionalen Vernetzungstreffen und bundesweiten Recherchereisen wird gemeinsam mit lokalen Akteur*innen aus Kultur, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und unter Einbindung von jungen Leuten und Betroffenen der NSU-Verbrechen eine mobile Ausstellung zum NSU in Sachsen erstellt.
Januar – Dezember 2020
Asa-FF e.V.
Chemnitz, Sachsen

 

Prozessbeobachtung Revolution Chemnitz

Um die Öffentlichkeit für die Aktualität und Gefahr rechtsterroristischer Bestrebungen zu sensibilisieren, beobachten und dokumentieren die Engagierten den Gerichtsprozess gegen die neonazistische Gruppierung „Revolution Chemnitz“.
September 2019 – März 2020
Akubiz e.V.
Chemnitz, Sachsen

 

Festival für ein buntes Vogtland

Mit einer Festivalwoche voller interaktiver Ausstellungen, einem Demokratieplanspiel, DIY-Workshops und Live-Konzerten setzt der Jugendverein „Römer“ gegen rechtsextreme Aktivitäten im thüringischen Vogtland ein Zeichen der Vielfalt, Inklusion und Partizipation.
13. – 19. Juli 2020
Jugendverein „Römer“ e.V.
Greiz, Thüringen

 

Laut & Bunt Festival 2020

Zum 11. Mal setzt das von Jugendlichen ehrenamtlich organisierte Festival im brandenburgischen Rathenow mit kreativen Aktionen, wie z.B. der Ausstellung „Hass im Kopf“, einem Schrottauto-Fußballturnier und musikalischen Beiträgen ein Statement für eine weltoffene Gesellschaft.
1. August 2020
Diakonisches Werk Havelland e.V.
Rathenow, Brandenburg

 

Diversitätsorientierte und diskriminierungssensible Organisationsentwicklung

Die Sozialarbeiter*innen des katholischen Verbands für Mädchen und Frauensozialarbeit werfen in Workshops einen kritischen Blick auf sich selbst und ihre Organisation, um auch von Diskriminierung betroffene Kinder dabei unterstützen zu können, Selbstwirksamkeits- und Zugehörigkeitserfahrungen zu machen.
Februar – Dezember 2020
IN VIA e.V.
Dresden, Sachsen

 

Onlinefestival: Plauen ist bunt

Um rechtsextremen Gruppierungen wie dem III. Weg nicht das Feld zu überlassen, zeigt die Zivilgesellschaft in Plauen bei einem Musikfestival am 1. Mai mit Bands und Redebeiträgen Gesicht gegen Rechtsextremismus und für Solidarität. Das Festival findet aufgrund der COVID-19-Pandemie als Livestream im virtuellen Raum statt.
1. Mai 2020
Colorido e.V.
Plauen, Sachsen

 

Plakataktion macht Erfahrungen von Frauen mit Migrationsgeschichte sichtbar

Frauen mit Migrationsgeschichte setzen sich mit ihren persönlichen Erfahrungen mit Flucht, Ankommen in Deutschland, Rassismus und Sexismus auseinander und machen die Ergebnisse bei einer Plakataktion im öffentlichen Raum in Dresden sichtbar.
Juni – September 2020
Inklusionat e.V.
Dresden, Sachsen

 

Rassismuskritische Reflexion der pädagogischen Praxis in der Mädchen- und Frauenarbeit

In einem organisationsinternen Prozess reflektieren Mitarbeiter*innen der Landesarbeitsgemeinschaft ihre pädagogische Praxis und Organisationskultur kritisch in Bezug auf Rassismus und Machtverhältnisse und entwickeln Strategien, um die pädagogischen Angebote auch für Mädchen und junge Frauen mit Rassismuserfahrungen zugänglich zu machen und sie bei der Auseinandersetzung mit ihren Erfahrungen zu stärken.
Mai 2020 – Dezember 2020
Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen* und junge Frauen* in Sachsen e.V.
Dresden, Sachsen

 

Jugendcamp Razzepazzepuff gegen Ausgrenzung in Riesa

Beim Jugendcamp gegen Ausgrenzung in der ländlichen und strukturschwachen Region in und um Riesa setzen Jugendliche mit Konzerten, Workshops und Graffiti-Aktionen ein Zeichen für ein respektvolles Miteinander.
25. – 26. September 2020
Sprungbrett e.V.
Riesa, Sachsen

 

Podcastreihe zu verschiedenen Formen des Antisemitismus

In sechs Folgen einer Podcastreihe werden die Hörer*innen über verschiedene Formen des Antisemitismus (israelbezogener Antisemitismus, Antisemitismus nach 1945, muslimischer Antisemitismus und Verschwörungserzählungen) sowie über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten antisemitischer Weltanschauungen aufgeklärt.
Juni 2020 – Januar 2021
Ariowitsch-Haus e.V.
Leipzig, Sachsen

 

Workshops zum Umgang mit Diskriminierung für Sozialarbeiter*innen in Ausbildung

Um in der pädagogischen Praxis sensibel und angemessen agieren zu können, werden Sozialarbeiter*innen in Ausbildung durch Workshops geschult, diskriminierendes Handeln zu reflektieren und sich in Argumentationsstrategien gegen Diskriminierung zu üben.
Oktober 2020 – August 2021
Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V.
Leipzig, Sachsen

 

Sensibilisierung für Rassismus mit dem Film zum NSU „Der zweite Anschlag“

Durch die Vorführung und intensive Vor- und Nachbereitung des Films zum Anschlag des NSU in Hamburg im Jahr 2001 werden Schüler*innen an Schulen der kleinen Stadt Werdau nahe Zwickau für die Themen struktureller Rassismus, rassistische Gewalt und für Betroffenenperspektiven sensibilisiert.
Covid-19 bedingt verschoben von 2020 auf 2022
Werdauer Initiative gegen Rassismus e.V. – W.I.R.
Werdau, Sachsen

Gefördert im Rahmen der Kampagne „Melting Pott“ mit Ben & Jerry´s, dem FC St. Pauli und der Amadeu Antonio Stiftung

 

Onlinefestival: Stay at home - but stay antiracist

Angepasst an die pandemiebedingte Situation organisiert das „Bündnis für Toleranz Kellinghusen“ anstelle eines Stadtfestes ein antirassistisches Online-Musikfestival und setzt ein deutliches Zeichen für eine demokratische Gesellschaft.
30. – 31. Mai 2020
Kulturinitiative Mittel-Holstein e.V.
Kellinghusen, Nordrhein-Westfalen

 

Zweitzeug*innen gegen das Vergessen

Kinder und Jugendliche aus Schulen des Ruhrgebiets beschäftigen sich mit Lebensgeschichten von Überlebenden des Nationalsozialismus, erkennen Mechanismen von Ausgrenzung und werden ermutigt als sogenannte Zweitzeug*innen selbst aktiv gegen Rassismus und Antisemitismus zu werden.
April 2020 – März 2021
Heimatsucher e.V.
Ruhrgebiet (insb. Dortmund), Nordrhein-Westfalen

 

Migrationsstadt Eisenhüttenstadt

Durch die Erkundung der vielschichtigen Migrationsgeschichte von Eisenhüttenstadt und die anschließende Gestaltung von Hörstationen werden Schüler*innen der Stadt angeregt, zu verstehen, dass Migration Normalität ist.
2. Halbjahr 2020
Netzwerk Migration in Europa e.V.
Eisenhüttenstadt, Brandenburg

 

Empowern gegen Colourism

Als weiß wahrgenommene Kinder Schwarzer Eltern sind oft mit Fragen zu ihrem Aussehen und ihrer vermeintlichen Herkunft konfrontiert. Bei einem Empowerment-Training diskutieren Schwarze Eltern weiß gelesener Kinder, wie sie ihre Kinder im Alltag stärken können.
Januar – September 2020
Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.
Frankfurt am Main, Hessen

 

Markt der Kulturen

Beim Markt der Kulturen in Pirna wird mit Musik und Infoständen ein Zeichen für ein buntes Pirna und gegen die starke rechtsextreme Szene in der Region Sächsische Schweiz – Osterzgebirge gesetzt.
COVID-19-bedingt fanden statt einem zentralen Markt der Kulturen im Mai 2020 mehrere kleine Veranstaltungen statt
Aktion Zivilcourage e.V.
Pirna, Sachsen

 

Lesepatenschaften „Keiner darf verloren gehen“

Um von Armut bedrohten Kindern in der Neubrandenburger Oststadt gleichberechtigte Teilhabe und Bildungschancen zu ermöglichen, engagieren sich im Rahmen des Projekts „Ein Quadratkilometer Bildung“ ehrenamtliche, fachlich geschulte Lesepat*innen.
Januar – Dezember 2020
RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Neubrandenburg-Oststadt, Mecklenburg-Vorpommern

 

Create your style: Musikprojekt mit Jugendlichen

Jugendliche mit und ohne Fluchtgeschichte aus drei ländlichen niedersächsischen Kommunen lernen sich in Workshops zu Musik, Tanz und kreativem Schreiben kennen und erweitern ihre Fähigkeiten, gemeinschaftlich und eigeninitiativ Ideen zu entwickeln und umzusetzen sowie sich für ein selbstbestimmtes und solidarisches Miteinander einzusetzen.
19. – 21. August 2020
Unabhängiger Jugendtreff Lohne e.V.
Wietmarschen, Niedersachsen

 

Jugendgruppen gegen Rechtsextremismus im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern

Vor dem Hintergrund der Aktivitäten rechtsradikaler Parteien und rechtsterroristischer Netzwerke in Mecklenburg-Vorpommern engagieren sich lokale Jugendgruppen aus ländlichen und kleinstädtischen Orten mit Info-Veranstaltungen und künstlerischen Aktionen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie und Mitbestimmung.
Juli 2020 – März 2021
Bund Deutscher PfadfinderInnen – Landesverband MV e.V.
Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

 

Erinnerung an Alberto Adriano – Todesopfer rechter Gewalt

Zur Erinnerung an Alberto Adriano, der im Jahr 2000 an den Folgen eines rechtsextremen Angriffs starb, wird eine Fachtagung gegen Rassismus und Antisemitismus sowie ein interreligiöses, muslimisches, jüdisches und christliches Gebet organisiert.
11. Juni 2020
Multikulturelles Zentrum Dessau e.V.
Dessau, Sachsen-Anhalt

 

Vernetzungsprojekt Stadt-Land-Vielfalt

Queere, antifaschistische und feministische Organisationen sowie Initiativen von Menschen mit Behinderungen und Migrant*innen vernetzen sich und diskutieren bei der Fachtagung „Stadt-Land-Vielfalt“ Mobilisierungsmöglichkeiten und Strategien gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Brandenburg. Bei der Fachtagung wird zudem eine gemeinsame Plakataktion für Vielfalt in Brandenburg geplant.
Covid-19 bedingt von 2020 auf 2021 verschoben
AndersARTIG e.V.
Potsdam, Brandenburg

 

Mit Fußball gegen Antisemitismus

Mit einem Freundschafts-Fußballturnier und einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau wollen die Fußballmannschaften Ente Bagdad, bei denen Mitglieder mit und ohne Fluchterfahrung spielen, und der jüdische Verein Maccabi München ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus setzen.
COVID-19-bedingt von Herbst 2020 auf 2021 verschoben
Vitesse Mayence 1986 e.V. / FC Ente Bagdad
Mainz und München, Rheinland-Pfalz und Bayern

 

Mobile Tanzfläche: Fette Elke

Mit einem zum mobilen Tanzlokal umgebauten Transporter werden abgelegene Regionen Ostdeutschlands für junge Menschen attraktiver gemacht – als Antwort auf eine rechtsextreme Alltagskultur.
Januar – Dezember 2020
Rock gegen Rechts Stralsund e.V.
Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern

 

Behindert und verrückt feiern - Pride Parade Berlin

Statt einer barrierearmen und von Betroffenen organisierten Parade auf den Straßen Berlins protestieren Menschen mit Behinderung und ihre Verbündeten Covid-19 bedingt mit filmischen Beiträgen gegen Diskriminierung und feiern selbstbewusst, dass sie so sind, wie sie sind.
Covid-19-bedingt von Sommer 2020 auf Dezember 2020 verschoben
Arbeitsgemeinschaft für Selbstbestimmtes Leben schwerstbehinderter Menschen e.V.
Berlin

 

Gegen Rassismus: Schulkulturkonferenz am Gymnasium Finow

Mit Theaterperformances, Filmen, Tanz, Graffiti, Rap und Diskussionsrunden setzen Schüler*innen und Lehrer*innen sich auf einer Konferenz mit Rassismus und Diskriminierung in der Schulkultur auseinander und füllen den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ mit Leben.
Februar 2020
Förderverein Gymnasium Finow e.V.
Eberswalde, Brandenburg

 

Offenes Podium: Meine Integrationsgeschichte

Angesichts rechtsextremer Aufmärsche im benachbarten pfälzischen Kandel bringt das Projekt Menschen aus Landau mit und ohne Flucht- und Migrationserfahrung zum Dialog und als Zeichen gelebter Vielfalt zusammen, um Begegnung zu erlauben und Vorurteile abzubauen.
Covid-19 bedingt von September 2020 auf 2021 verschoben
Toleranz und Menschlichkeit Südpfalz e.V.
Landau, Rheinland-Pfalz

 

Festival gegen Rassismus 2020

Vor dem Hintergrund wiederholter Plakataktionen und Einschüchterungen linker Jugendlicher durch rechtsextreme Gruppierungen setzt das Festival mit Musik, Infoständen, Siebdruck und weiteren Aktivitäten ein selbstbewusstes Zeichen gegen Rassismus.
05. September 2020
SJD – Die Falken
Bremerhaven, Bremen

 

Geschichtsprojekt von Geflüchteten für Geflüchtete

Bei Workshops und Führungen zu Gedenkorten in Pirna und Umgebung vermitteln geflüchtete Multiplikator*innen anderen Geflüchteten mit noch geringen Deutschkenntnissen Wissen zu Nationalsozialismus, Krieg und jüdischer Geschichte.
Covid-19 von 2020 auf 2021 verschoben
AG Asylsuchende Sächsische Schweiz – Osterzgebirge e.V.
Pirna, Sachsen

 

Medienkompetenz für Omas gegen Rechts

Die Omas gegen Rechts aus Gießen machen sich mit Webinaren zu digitalen Medien und Hate Speech fit, um ihr Engagement gegen Rechtsextremismus von der Straße auch ins Netz auszuweiten und Hass im Netz auf demokratische Weise etwas entgegenzusetzen.
1. Quartal 2020
Elisabeth-Selbert-Verein e.V.
Gießen, Hessen

 

Cargo: Der Teens-Treff in Radegast

Jugendliche aus der Kleinstadt Radegast gestalten in einem Graffiti-Workshop einen Überseecontainer mit Botschaften für Solidarität und gegen Rassismus zu ihrem eigenen Jugendtreffpunkt um.
Januar – September 2020
Radegast (be)leben e.V.
Südliches Anhalt OT Radegast, Sachsen-Anhalt

 

Gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Engagierte stärken! Ostdeutschland für demokratische Kultur“ mit den Open Society Foundations und der Amadeu Antonio Stiftung

 

Come as you are – mit Musik für ein demokratisches Miteinander
Die Band „Banda Internationale“ aus Dresden, bei der seit 2015 geflüchtete und nicht-geflüchtete Musiker*innen gemeinsam musizieren, setzt sich seit Jahren aktiv gegen Rechtsextremismus und Rassismus ein. Mit musikpädagogischen Workshops an Schulen in Sachsen, an die Pandemie angepassten Onlinetutorials und Konzerten in ländlichen Jugendclubs werden Jugendliche dabei unterstützt, offen und empathisch zu sein und ihr Umfeld demokratisch und solidarisch zu gestalten.
Januar – Dezember 2020
Ausländerrat Dresden e.V.
Dresden, Sachsen

Analyse neonazistischer Strukturen und Netzwerke in Wurzen und dem Umland
Seitdem der sächsische Ort Wurzen in den 90ern von Neonazis zur national befreiten Zone erklärt wurde, hat sich die rechtsextreme Szene relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit weiterentwickelt. Um rechtsextreme Kampfsportstrukturen, Immobilien und Aktivitäten rechtsextremer Jugendlicher sichtbar zu machen, führt der Demokratieverein NDK eine sozialräumliche Analyse durch, welche mit dem lokalen „Runden Tisch“ reflektiert und den Bürger*innen in Wurzen zugänglich gemacht wird.
November 2020 - Dezember
Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.
Wurzen, Sachsen


Solidarisches Netzwerk Oberlausitz
Vor dem Hintergrund stark verankerter rechtsextremer Strukturen im Landkreis Görlitz möchte Augen auf e.V. solidarische Strukturen in der Region stärken. Zu diesem Zweck werden u.a. Gespräche und Netzwerktreffen mit Kooperationspartner*innen durchgeführt und Weiterbildungsreihen zu relevanten Themen wie z.B. völkischen Siedler*innen und Anfeindungen gegen die Zivilgesellschaft veranstaltet.
März – Dezember 2020
Augen auf e.V.
Löbau und Zittau, Sachsen

Rom*nja-Empowerment in Eberswalde und Bernau
Mit Methoden der kulturellen Bildung werden mit der Community der rumänischen Rom*nja in Eberswalde und Bernau Diskurse über historische und aktuelle Diskriminierung gegen Rom*nja geführt und durch Beratung und Begleitung die Bewältigung alltäglicher Probleme unterstützt.
April – Dezember 2020
Bürgerstiftung Barnim-Uckermark
Eberswalde, Brandenburg

Das „veto-Magazin“ für eine offene Gesellschaft
Mit Mut machenden Geschichten über kreative Projekte aus der demokratischen Zivilgesellschaft bietet das „veto-Magazin“ Engagierten eine Bühne und setzt sich für eine offene Gesellschaft ein.
Januar – Dezember 2020
Die Rederei gUG
Dresden, Sachsen

Jugendliche lernen Kompositionen und Lebensgeschichten jüdischer geflüchteter Komponist*innen kennen
In musikpädagogischen Workshops setzen sich Jugendliche auf Grundlage der Lebensgeschichten und Kompositionen jüdischer geflüchteter Musiker*innen mit Nationalsozialismus, Antisemitismus und Fluchterfahrungen auseinander.
Juli – Dezember 2020
KOL – Jüdische Musik beleben und erleben e.V.
Potsdam und Beeskow, Brandenburg

Konferenz der Asylinitiativen Sachsens
Zum 7. Mal jährlich findet in Sachsen eine Konferenz zum Austausch und der Vernetzung von Asylinitiativen statt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit den Auswirkungen der Covid-19 Pandemie, insbesondere in Bezug auf die Situation in Geflüchtetenunterkünften und die Gesundheitsversorgung.
September – November 2020
Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.
Dresden, Sachsen

#unteilbar Ostdeutschland - Debattentour und Ratschlag "Solidarischer Osten"
Vor dem Hintergrund der nach rechts verschobenen Mehrheitsverhältnisse nach den sächsischen Kommunalwahlen und einer entsprechend erschwerten Situation der Initiativen vor Ort werden an verschiedenen Orten Sachsens mit unterschiedlichen Akteur*innen Strategien der Solidarität diskutiert, um zivilgesellschaftliche Strukturen insbesondere im ländlichen Raum Sachsens zu stärken. Zur überregionalen Vernetzung der Zivilgesellschaft in Bezug auf die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern werden zudem digitale „Ratschläge solidarischer Osten“ veranstaltet.
Juni 2020 – Mai 2021
Digitalcourage e.V. / unteilbar-Bündnis
Ländlicher Raum in Sachsen sowie digital

Vernetzung der Migrant*innenorganisationen im Landkreis Bautzen
Mit regelmäßigen Treffen, Workshops und politischer Lobbyarbeit fördert das migrantische Komitee Kommit die Vernetzung, den Austausch und das Empowerment der bisher einzeln agierenden Migrant*innenorganisationen im Landkreis Bautzen und macht vielfältige migrantische Perspektiven sichtbar - von Spätaussiedler*innen, vietnamesischen Migrant*innen bis zu Geflüchteten aus Syrien und Afghanistan.
Juli 2020 – Dezember 2020
Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung Sachsen e.V.
Bautzen, Sachsen

Überland-Festival zur Vernetzung im ländlichen Raum
Bei einem Festival im ostsächsischen Görlitz diskutieren Engagierte aus Landwirtschaft, Ökologie, Wissenschaft und Demokratiearbeit in Open-Space-Workshops, wie eine offene Landgesellschaft entstehen kann, wie demokratisches Engagement in kleinen Städten gelingen kann und welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit es gibt.
11. – 13. September 2020
Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V.
Görlitz, Sachsen                                     

Beratung für junge Geflüchtete im ländlichen Sachsen
Durch rechtliche und soziale Beratung und politische Aktionen gegen Sammelunterkünfte und Abschiebungen unterstützen Engagierte vom Dorf der Jugend in Grimma junge Geflüchtete in Kooperation mit der Refugee Law Clinic Leipzig e.V. bei der Auseinandersetzung mit aufenthaltsrechtlichen Schwierigkeiten und rassistischer Gewalt.
Oktober 2020 – November 2021
Förderverein für Jugendkultur und Zwischenmenschlichkeit / Dorf der Jugend
Grimma, Sachsen

Migrantische Zeitzeug*innen rassistischer Gewalt in der Nachwendezeit
In Kooperation mit lokalen Museen setzt sich eine Gruppe von zwölf Teilnehmer*innen mithilfe von Vorträgen und Interviews mit dem Alltagsleben und den Erfahrungen rassistischer Gewalt von migrantischen Zeitzeug*innen der Nach-Wendezeit auseinander Die Ergebnisse werden filmisch und auf einer interaktiven Website veröffentlicht.
Oktober 2020 – August 2021
Gesellschaft für Völkerverständigung e.V.
Leipzig, Sachsen

Empowerment und Selbstorganisation gegen Rassismus in Eberswalde
Um Engagierte mit Rassismuserfahrungen in der Initiative zu stärken, die eigene Gruppendynamik rassismuskritisch zu reflektieren und Rassismus in der Stadt entgegenzutreten, organisiert die Initiative „Barnim für alle“ Workshops und Aktionen zu Empowerment, Gruppenstrukturen, Asylpolitik, Vertragsarbeiter*innen in der DDR und zum Tod von Amadeu Antonio.
September – Dezember 2020
Sinnflut e.V. / Barnim für alle
Eberswalde, Brandenburg

Wittenberg weltoffen engagiert: Vernetzung stärken – Hass entgegentreten – Diversität fördern
Um die demokratische und antirassistische Alltagskultur zu stärken, geht das Bündnis Wittenberg Weltoffen mit einer überregionalen Vernetzungskonferenz in den Austausch mit anderen Initiativen über den Umgang mit Anfeindungen und Diffamierungen sowie mit Rückschlägen in der Bündnisarbeit. Darüber hinaus setzt sich das Bündnis in internen Coaching-Prozessen kritisch mit eigenen Rassismen auseinander und setzt das Thema Repräsentanz von Migrant*innen in der Region mit Podiumsdiskussionen auf die politische Agenda.
September 2020 – Juni 2021
Alternatives Jugendzentrum e.V.
Wittenberg, Sachsen-Anhalt

Förderung alternativer Jugendkultur in Eisenach
Um langjährigen rechtsextremen Aktivitäten und fehlenden jugendkulturellen Angeboten etwas entgegenzusetzen, gründen Jugendliche mit Unterstützung des lokalen Bündnisses gegen Rechtsextremismus und der Opferberatungsstelle einen Jugendclub, in dem sie sich ausprobieren und gegen Menschenfeindlichkeit einsetzen können - von DJ-ing, Graffiti, Vorträgen bis zu Bildungsfahrten.
September 2020 – September 2021
Ezra – Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen
Eisenach, Thüringen

Intersektional aktiv gegen Antifeminismus im ländlichen Raum – collective action now!
In Kooperation mit der Migrant*innenselbstorganisation Tutmonde e.V. setzt sich der Verein durch regelmäßige Netzwerktreffen und Lobbyingaktivitäten bei der Landesregierung für die Überarbeitung der geplanten Landes-Bildungskonzeption für 0-10-Jährige Kinder nach rassismuskritischen und genderreflektierten Kriterien ein.
Mai – Dezember 2020
Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern


Portrait migrantischer und nicht-migrantischer Frauen in Mecklenburg-Vorpommern
In Kooperation mit dem Verein Lola für Demokratie e.V. erarbeitet die Migrantinnenselbstorganisation eine Broschüre, in der migrantische und nicht-migrantische Frauen in Mecklenburg-Vorpommern porträtiert werden. Ziel des Projekts ist es, die Vielfalt der Lebensrealitäten von Frauen in der Region sichtbar zu machen und die Notwendigkeit eines Feminismus und einer Zivilgesellschaft einzufordern, die migrantische und nicht-weiße Perspektiven selbstverständlich einbeziehen.
Mai – Dezember 2020
Tutmonde e.V.
Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern

Der Blick jüdischer Jugendlicher auf ihr Jüdischsein
Um den häufig fehlenden Perspektiven jüdischer Menschen und Gemeinden in Bildungskonzepten über das Judentum entgegenzuwirken, werden jüdische Schüler*innen im Rahmen eines umfassenden Bildungsprojektes des Museumsvereins Synagoge Gröbzig, der jüdischen Gemeinden Halle und Dessau und der Universität Halle Wittenberg ermutigt, ihre Perspektiven auf Jüdischsein mit nicht-jüdischen Schüler*innen zu teilen.
November 2020 – Oktober 2021
Museumsverein Synagoge Gröbzig e.V.
Halle, Sachsen-Anhalt

Health care for all without discrimination
Mithilfe der in mehrere Sprachen übersetzten Broschüre "Health care for all - without discrimination" und mithilfe von Online-Workshops werden geflüchtete Frauen in Brandenburger Unterkünften dabei unterstützt, über gesundheitliche Themen ins Gespräch zu kommen und sich gegen Diskriminierung zu wehren.
Oktober – Dezember 2020
Women in Exile e.V.
Potsdam, Brandenburg

Geförderte Projekte 2019

  1. Anderer Kunstverein e.V.: "DU 26. August 1984" - Film- und Dokumentationsworkshops zur Geschichte von Gastarbeiter*innen und dem Ihnen entgegengebrachten Rassismus in Deutschland nach 1945.
  2. Antirassistische Initiative Nordhorn/Humanity and Culture e.V.: Vortragsreihe für junge Menschen zu Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus.
  3. Gallus Zentrum Internationale Solidarität e.V.: Filmprojekt für einen YouTube-Kanal für und von Jugendlichen zu Widerstandsformen im Nationalsozialismus.
  4. VIVA CON AGUA Stiftung: „Wer wir sein wollten“ - Filmprojekt mit Schwarzen Jugendlichen zur (fehlenden) Repräsentanz Schwarzer Menschen in den deutschen Medien.
  5. AUFANDHALT Gera e.V.: Anlaufstelle für Geflüchtete bezüglich des Umgangs mit Ämtern und Behörden, im Vorfeld der Großkundgebung und Demonstration der AfD am 1. Mai in Erfurt sollte mit Aufklärungsveranstaltungen und entsprechendem Gegenprotest entgegengetreten werden.
  6. Stadtteilkulturzentrum Eidelstedter Bürgerhaus e.V.: Ausstellung „Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“
  7. Kulturinitiative Mittel-Holstein e.V.: Stadtfest der Kulturen - Förderung des kulturellen und sozialen Miteinanders in der Stadt und Region, indem ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und für die Solidarität mit Geflüchteten gesetzt wird.
  8. LSB Sachsen-Anhalt e.V.: "STARK im Sport" - Ziel des Projekts ist es, dass der organisierte Sport sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung stellen und jeglicher Form von Diskriminierung, insbesondere aufgrund von Geschlecht, (geschlechtlicher) Identität oder sexuellen Orientierung entgegentreten soll.
  9. Allerweltshaus Köln e.V.: Veranstaltungsreihe „Black History Month“. Aufbau eines Multiplikator*innenpools für die Tätigkeit in der politischen Bildungsarbeit
  10. IIBSA e.V.: 8. Bundesweites Arbeitstreffen zur Antisemitismusbekämpfung - Schwerpunkte: Israel-Boykottkampagne BDS; Social Media Strategien und Hate Speech; Strukturen der libanesisch-schiitischen Terrororganisation Hisbollah in Deutschland und die Kriterien, Techniken und Zielstellungen von Video- und Fotodokumentationen von antisemitischen und antiisraelischen Veranstaltungen.
  11. KOMED e.V. (Radio F.R.E.I.): Erfurter Medienlabor – Rassismuskritische Medienarbeit im Sozialraum
  12. Little Black Fish Collective e.V.: Theaterprojekt „Nach wie vor – Widerstand“ - Anhand von Zeitzeugnissen werden Formen des Widerstands gegen das NS-Regime von Bewohner*innen der Hufeisensiedlung untersucht und die Brücke zu aktuellen rechtsextremen Taten in Berlin-Neukölln betrachtet.
  13. Argumente & Kultur e.V.: Handlungsempfehlungen zur Geschichtspolitik der AfD am Beispiel NRWs - Es soll die Breite der Geschichtsbilder innerhalb der AfD sichtbar gemacht werden, um daraus Schlüsse für den Umgang mit unterschiedliche Zielgruppen zu ziehen und diese damit handlungssicher im Umgang mit der Partei und den vertretenen Geschichtsbildern zu machen.
  14. Jugendpresse Deutschland e.V.: Jugendmedientage 2019 - Workshops, Seminare, Diskussionsrunden und Medientouren mit Vertreter*innen aus Politik, Gesellschaft, Kultur und der Medienbranche dienen zur Diskussion und Vermittlung von Medienkompetenzen.
  15. Initiative für Freizeit und Musikkultur e.V.: Kulturfestival „Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität“ - Das Kulturfestival bietet ein Zusammenspiel von anspruchsvoller Musik, demokratiefördernden Aktionen und zeitkritischer Kunst.
  16. Afrikanischer Kulturverein Palanca e.V.: Workshops zum Abbau von Rassismus an Schulen - Der Verein klärt über Rassismus gegen Schwarze auf, welcher sich überwiegend in Vorurteilen und durch Anfeindungen äußert. 
  17. Internationale Gesamtschule Heidelberg: Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums - Die Ausstellung nimmt die Lebensgeschichte Anne Franks in den Blickpunkt und fördert dadurch die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung und der Bedeutung von Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie.
  18. Lichthaus Zwickau e.V.: Begegnungscafé - Das Begegnungscafé bietet Kindern, Jugendlichen, Familien und Erwachsenen verschiedener Herkunft einen Platz der Annahme und Möglichkeit, das eigene Potential zu entdecken. Es werden z.B. Hausaufgabenhilfen und Deutschkurse angeboten, Nachbarschaftshilfen gefördert und soll dazu dienen Vorurteile schneller auszuräumen.
  19. Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal: Ostritzer Friedensfest - Mit dem Friedensfest wird ein zivilgesellschaftlicher Protest gegen das örtliche Neonazi-Festival „Schild & Schwert“ organisiert, der aus der Mitte der Gesellschaft alle demokratischen Kräfte motiviert und mobilisiert.
  20. ASA-FF e.V.: Ausstellungsprojekt „Offener Prozess“ zur Aufarbeitung der NSU-Verbrechen in Sachsen - Die Ausstellung ist Prozess und Produkt zugleich – als Raum der Recherche und Archivierung, als Raum für Begegnung und Vernetzung, als Raum für Bildung und Diskussion.
  21. Drop In e.V.: „Gemeinsam Gesellschaft Gestalten“ - Bildungspolitisches Projekt, welches Jugendliche mit Fluchterfahrung zur Beteiligung an zivilgesellschaftlichem Engagement, demokratischen Willensbildungsprozessen sowie zum Einstehen gegen rassistische, antisemitische, homo- und frauenfeindliche Ideologien anregen soll.
  22. Muutos e.V.: Verbreitung von „Love Speech“ im Internet - Das Klima im Internet soll nicht durch die „Hater*innen“ bestimmt werden, sondern es soll selbst bestimmt werden, indem gezielt „Love Speech“ verbreitet wird. Es soll ein achtsamer, respektvoller und wertschätzender Umgang vermittelt werden.
  23. Mut gegen Rechts-Initiative Ludwigsburg: Mut gegen Rechts Festival - Es soll auf rechtsextreme Umtriebe aufmerksam gemacht und öffentlich dazu Stellung bezogen werden, um damit auch andere Menschen dazu zu ermutigen.
  24. Stiftung Neue Kultur: Black Stories Month Berlin: Visuelle Interventionen im öffentlichen Raum
  25. IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.: Veranstaltungen bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus - Anhand eines Workshops, eines Hörspielmusical, der Feier des Iranischen Neujahrsfests und einer Filmaufführung mit Publikumsgespräch sollen auf differenzierte Weise Begegnungen ermöglicht werden, die den Weg für ein gleichberechtigtes, vorurteilsfreies und respektvolles Zusammenleben ebnen können.
  26. Soziale Bildung e.V.: „Lichtenhagen im Gedächtnis. Erinnerung an das Progrom in Rostock Lichtenhagen 1992“ - Durchführung von audiovisuellen Rundgängen mit Jugendlichen und anschließender Veröffentlichung einer Handreichung.
  27. Rabulo e.V.: Pädagogische Konzepte zur Prävention von Antisemitismus - Vermittlung von theoretischen Grundlagen für eine kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus mit dem Ziel der Entwicklung von Projektwochen zur Prävention von Antisemitismus in verschiedenen pädagogischen Bereichen wie z.B. Schulen.
  28. Kulturschock Zelle e.V.: Veranstaltungen zu den Themen Queer-Feminismus, Flucht und Migration, Strukturen der "neuen Rechten" und sexualisierter Gewalt
  29. ISD e.V.: Schwarze Geschichte und Gegenwartsgeschichte aus der Perspektive von Menschen mit afrikanischen Wurzeln - Das Projekt sensibilisiert zu den Themen Schwarze Identität, Geschichte und Empowerment und will dadurch das schwarze Bewusstsein stärken.
  30. Junges Forum DIG e.V.: Veranstaltungsreihe „Sommer gegen Antisemitismus“ - Gemeinsames Erinnern und Diskutieren, um entschlossen gegen Antisemitismus und für deutsch-israelische Beziehungen und jüdisches Leben in Deutschland einzutreten.
  31. RomaTrial e.V.: ROMADAY 2019 - Durch das Aufmerksammachen auf Rassismus gegn Sinti und Roma (Asyl-)Politik soll die deutsche Öffentlichkeit sensibilisiert und für eine breite Solidarität mit Sinti und Roma geworben werden.
  32. Kulturbüro Sachsen e.V.: Publikation „Sachsen rechts unten 2019“ - Einblick in die Demokratiegefährdung im Bundesland Sachsen mit diesjährigem Schwerpunkt zu dem neuen sozialen Engagement von Rechtsextremen und die Gründung eingetragener Vereine durch die extrem rechte Szene in Sachsen.
  33. SDJ – Die Falken München: Vortragsreihe des Bündnis gegen Antisemitismus
  34. KoFas gGmbH: Fußballprojekt „Kicks für Alle!“ - Förderung der Geschlechtervielfalt in Fußballszenen, Abbau geschlechtlicher und sexualisierter Diskriminierungen sowie Fortbildung professioneller Sozialpädagog*innen in geschlechterreflektierter Fanarbeit.
  35. Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e.V.: Dokumentation „Rechtspopulist*innen-Watch in Nordbayern“ - Kontinuierliche Dokumentation relevanter parlamentarischer Aktivitäten nordbayerischer Abgeordneter rechtspopulistischer Parteien im bayerischen Landtag sowie in weiteren parlamentarischen Gremien.
  36. FemMit: Die FemMit-Konferenz soll Frauen Mut machen und aufzeigen, dass Führungspositionen gerade im Bereich von Politik und Medien keine reine Männersache sind.
  37. Martin Niemöller Stiftung e.V.: „Moment mal! Einsprüche der Zivilgesellschaft“ - Mit dem Projekt sollen Strategien neuer und alter extrem rechter Bewegungen und der AfD demaskiert werden und enge politisch-ideelle und personelle Vernetzungen der AfD mit der extremen Rechten werden aufgedeckt.
  38. Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung: Projekt zu Antiziganismus und Antiromaismus - Aufklärung über das Fortbestehen einer rassistischen Ideologie, die immer wieder gesellschaftlich, politisch und medial instrumentalisiert wird.
  39. AStA HNE Eberwalde: "Gegenargument" - Argumentationstraining gegen antidemokratische und menschenfeindliche Ideologien
  40. Schlaglicht e.V.: Projekttage „Keine Schule, kein Haustier, kein… - Alltag jüdischer Kinder im NS“
  41. Leipzig. Courage zeigen e.V.: Buchmesse „Leipzig liest weltoffen“ - Durch höchstmögliche Präsenz im Buchmesseprogramm soll die Bekanntheit zivilgesellschaftlicher Initiativen und Vereine, welche prägend für die Stadtgesellschaft sind, gestärkt werden.
  42. Rock gegen Stralsund e.V.: Konzert „Rhythmus gegen Rassismus“ - Es handelt sich um ein Konzert, um ein klares Zeichen gegen antidemokratische, rassistische und rechtsradikale Positionen für eine weltoffene, humanistische und tolerante Gesellschaft, zu setzen.
  43. Interkulturelles Beratungs und Begegnungs Centrum e.V.: „Offenes Neukölln 2019 - Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln“ - Im Rahmen des Festivals wird einerseits Stellung gegen rechte Gewalt bezogen und andererseits eine Vernetzung von lokalen Akteur*innen gefördert, die auch in Zukunft in der Lage sein sollen, wirksam Widerstand gegen Rechtsextremismus zu leisten.
  44. Die Rederei gUG: Blog „veto-mag.de - Engagement soll sichtbar gemacht werden, indem mit veto-mag.de engagierte Menschen und ihre Arbeit vorgestellt wird, um zu zeigen, wie wichtig und notwendig ihre Ideen und ihr Wirken sind.
  45. Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung Sachsen e.V.: Bildungsarbeit zum Thema „Migration-Flucht-Bildung. Bildungsorte einer sich öffnenden Stadt“ - Das Projekt behandelt Rassismus und dessen strukturelle Auswirkungen auf das Bildungssystem, setzt sich für das Recht auf Bildung ein und stärkt eine demokratische (Bildungs-)Gesellschaft in Dresden.
  46. Querdenker e.V.: Vortragsreihe der „Initiative Nie Wieder“ über den zunehmenden Verfall von Grundwerten einer demokratischen Gesellschaft.
  47. RAA Sachsen e.V.: Modellprojekt „Ein Quadratkilometer Bildung Bernsdorf 2019“ - Die pädagogische Werkstatt will die Idee eines Elterncafés in der Grundschule einbringen, um die Erziehungspartnerschaft zwischen Lehrkräften und Eltern sowie die Steigerung der Partizipation von Eltern durch niedrigschwellige Zugänge zu vertiefen. Zudem wurde ein Antrag auf eine Schulsozialarbeitsstelle gestellt. Außerdem wird ein Konzept zur durchgängigen Sprachbildung in der Grundschule erarbeitet, erprobt und angepasst.
  48. GWA St. Pauli: Ausstellung von Cana Bilir-Meier - Veranstaltungsreihe zu den Themen Migration und Rassismus.
  49. Kinderladen-Initiative Hannover e.V.: Auseinandersetzung mit Alltagsrassismen in der frühkindlichen Pädagogik - Blick in klassische und neue Kinderliteratur, um Alltagsrassismen zu entlarven, über die sich weiße Menschen vielleicht oft nicht im Klaren sind. Hiermit sollen auch Ideen entwickelt werden, wie der Blick des Kinderladens und auch jener der Eltern diesbezüglich geschärft werden kann.
  50. Kandel gegen Rechts/Aufstehen gegen Rassismus Südpfalz e.V.: Begegnungsfest „Mittendrin & Bunt“ - Mit dem Fest soll der Zusammenhalt und die Solidarität zwischen den Bürger*innen und das gesellschaftliche Leben in Kandel wieder gestärkt und Außenwahrnehmung von Kandel wieder positiv besetzt werden.
  51. Bad Nenndorf ist bunt – Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V.: Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome - In Zusammenarbeit mit Schüler*innen wird es einen Gedenkrundgang zu Stolpersteinen, einen Weg der Erinnerung, welcher durch das Anzünden von Kerzen deutlich gemacht werden soll und musikalische Untermalung sowie eine Kranzniederlegung am Gedenkstein geben.
  52. AStA Uni Bonn: Vortrag „Legalistischer Islamismus in Deutschland“ mit Sigrid Herrmann-Marschall
  53. RIAS e.V.: Unterstützung des Projekts Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin - In Zusammenarbeit mit jüdischen und nicht-jüdischen Organisationen wird seit 2015 ein Melde-Netzwerk für antisemitische Vorfälle in Berlin aufgebaut, um Betroffene nicht allein zu lassen, sondern diese zu stärken.
  54. RIAS e.V.: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bundesverband - Unterstützung bei Programmierarbeiten des neu gegründeten Bundesverbands.
  55. Rock gegen Rechts Stralsund e.V.: Tanzlokal „Fette Elke“ - Mit einem zum mobilen Tanzlokal umgebauten Transporter werden abgelegene Regionen Ostdeutschlands für junge Menschen attraktiver gemacht – als Antwort auf eine rechtsextreme Alltagskultur.
  56. Auslandsgesellschaft e.V.: Workshop zum Nahostkonflikt für Lehrer*innen - Die Fortbildung gibt praktische Hilfen zum Erkennen und Bearbeiten von israelbezogenem Antisemitismus.
  57. Elisabeth-Selbert-Verein e.V. / Oma's gegen Rechts Gießen: Demokratisches Empowerment für gesellschaftskritische „OMAS“ - Workshops für Frauen ab 50 Jahren machen sie fit sie für Diskussionen mit Menschen, die sich demokratiefeindlich äußern.
  58. Stiftung der deutschen Wirtschaft: Wissensvermittlung und Training „Eine Nasenlänge Abstand! - Über den Antisemitismus der Gegenwart“ - In einem 3-tägigen Training beschäftigen sich die Teilnehmenden intensiv mit verschiedenen Formen von heutigem Antisemitismus, setzen sich mit jüdischem Leben auseinander und erlernen Strategien zum Umgang mit Antisemitismus.
  59. Caritas e.V.: Interkulturelles Fest 2019 Ludwigsburg - Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung organisieren gemeinsam Musik, Theater und Tanz um sich gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus zu positionieren.
  60. Hallesches Institut für Medien e.V.: Forschungsvorhaben „Desinformation und Propaganda nach dem NetzDG: VK.com als rechter Organisationsraum“ - Studierende gehen der Frage nach, wie sich extrem rechte Gruppierungen auf dem russischen Facebook-Pendant VK.com organisieren und wecken ein kritisches Bewusstsein für die strategische Kommunikation von Rechtsextremen im digitalen Raum.
  61. Uelzen bleibt bunt e.V.: Aufstehen gegen Rassismus Festival 2019 - Ein Festival mit Workshops und einem Bühnenprogramm gibt den vielen Menschen und Vereinen eine Stimme, die sich in der Lüneburger Heide für Toleranz, Weltoffenheit und Solidarität und gegen die gut vernetzte rechtsextreme Szene in der Region einsetzen.
  62. Gesellschaft für psychosoziale Gesundheitsförderung bei Migrant/-innen in Berlin: „StilBruch - asiatisch, aber nicht still“ - Asiat*innen werden in der Öffentlichkeit oft als unauffällige Musterschüler*innen dargestellt, über ihre Rassismuserfahrungen ist wenig bekannt. Ein Aktionstag macht das Thema bekannt, in einer Reihe von Workshops lernen Betroffene, sich gegen Rassismus zu wehren.
  63. Katholische Kirchengemeinde St. Michael und Paul Velbert: Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte.“ - Jugendliche lernen die Geschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank kennen, die von den Nationalsozialisten ermordet wurde, und werden über Antisemitismus aufgeklärt. Im Sinne eines Peer-Guide-Ansatzes führen Jugendliche andere Jugendlichen durch die Ausstellung.
  64. Ev. Jugendreferat Kirchenkreis Aachen: „Stadt-Land-Fluss“ - Jugendliche setzen sich während einer Wanderung entlang historischer Orte mit rechtsextremer Gewalt und Vergangenheitsverherrlichung auseinander.
  65. Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V.: Die Stadt aus neuen Perspektiven - Mit der App „Actionbound“ erstellen junge Menschen einen Stadtrundgang für junge, neu zugewanderte Menschen. Die Orte, die sie interessant und wichtig empfinden, werden verknüpft, um die Stadt spielerisch kennenzulernen. Erprobt wird der Stadtrundgang in Integrationskursen und Schulen.
  66. Flüchtlinge und Migranten Integration durch Bildung und Sport e.V.: Workshop zur Selbsthilfe von Geflüchteten und Fußballturnier „Sport durchbricht Grenzen“ mit Geflüchteten
  67. Soziokulturelles Zentrum ZORA e.V.: Workshops zum Empowerment von Migrant*innen
  68. Tagträumer Kulturförderung Dresden e.V.: Vermittlungsformat „Debattenkultur - Prototyp 2019“ - Nachbar*innen, Jugendliche und Kulturschaffende im ländlichen Raum diskutieren Fragen von Gleichwertigkeit und Debattenkultur. Gemeinsam entwerfen sie Spielzeug und Möbel, die Austausch anregen und Hürden zur Beteiligung abbauen.
  69. Bon Courage e.V.: Sommer der Solidarität - Das #unteillbar-Bündnis Sachsen macht mit verschiedenen Veranstaltungen und Infoständen wie „Wir lassen uns nicht teilen – queerfeministische Perspektiven“ oder „Wir überlassen Sachsen nicht den Nationalisten“ deutlich machen, dass Demokratie, Menschenrechte sowie soziale und gesellschaftliche Teilhabe nicht selbstverständlich sind, sondern täglich erstritten und verteidigt werden müssen. Durch Veranstaltungen und Bündnisbildungen sollen sowohl Menschen gestärkt werden, die sich seit Jahren gegen Rassismus und Rechtsextremismus engagieren, als auch Personen erreicht werden, die bisher wenig politisch aktiv gewesen sind.
  70. Kulturelles Neuland e.V.: „Zwischen Rhythmus und Rausch“ - Türsteher*innen und Clubbetreiber*innen reflektieren ihre Praxis der Einlasspolitik und diskutieren, wie Clubs sichere Räume, frei von Rassismus und Sexismus, sein können.
  71. Bildungs- und Integrationsbüro Lüneburg: „Vielfalt leben und bewahren“ - Ein Netzwerk aus kommunalen Migrations- und Geflüchtetenberatungsstellen im ländlichen Landkreis Lüneburg sensibilisiert seine Mitglieder und macht sie fit, ihre Klient*innen bei Diskriminierungserfahrungen zu beraten und eventuelle Radikalisierungsprozesse früh zu erkennen.
  72. Nachtsicht e.V.: „Biberbrunnen – worüber wir nicht gesprochen haben“ - Am Biberbrunnen in Beverstedt trafen sich vor 20 Jahren häufig rechtsextreme Jugendliche. Mit Interviews, Gesprächskreisen, Straßenumfragen und einem anschließenden Live-Hörspiel wird die Dorfgeschichte aufgearbeitet und eine nachhaltige Debatte über rechtsextreme Strömungen auf dem Land angeregt.
  73. Bagrut e.V.: Benefiz-Festival für die künstlerische Freiheit - Aufklärung zur BDS-Kampagne macht auf israelbezogenen Antisemitismus aufmerksam, jüdische Künstler*innen im deutschsprachigen Raum erhalten eine breitere Bühne.
  74. Kulturzentrum Schlachthof: „Nach dem Rechten sehen“ - Das Kulturfestival trägt Aufklärung und Bildung zur Prävention von Rassismus, Antisemitismus und Antifeminismus in die Kasseler Stadtpolitik.
  75. Heidelberger Lupe e.V.: „Spuren jüdischen Lebens in Heidelberg“ - Mit einem Fotografie-Workshop und im Rahmen der Konzeption einer Ausstellung setzen sich Jugendliche aus der jüdischen Kultusgemeinde in Heidelberg mit deutschen und französischen Teilnehmer*innen mit der Deportation der Badener Juden nach Gurs 1940 auseinander und setzen ein gemeinsames Zeichen gegen Antisemitismus.
  76. Aktionsbündnis Brandenburg: "Initiativenquartett" - Vor dem Hintergrund der Landtagswahlen sollen zivilgesellschaftliche Initiativen in Ostdeutschland gestärkt werden. Initiativen in Deutschland und insbesondere Ostdeutschland können anhand eines einem Autoquartett nachempfundenen „Initiativenquartetts“ können spielerisch kennengelernt werden und laden zum Mitmachen ein.
  77. LidiceHaus gGmbH: Bundesweite Fachstelle Rechsextremismus und Familie - Unterstützung der Bildungsarbeit für eine geschlechtersensible Pädagogik, Mitbestimmung und Partizipation - gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus.
  78. Kinderschutzbund Hessen: „KIKS - Kinderrechte in Kindertagesstätten“ - In Workshops für Kinder, Eltern und Kita-Angestellte setzen sich die Teilnehmer*innen mit Kinderrechten auseinander und erfahren, wie sie sie praktisch in ihrem Alltag vor- und erleben können.
  79. Familiendrama e.V.: „Ein Davidstern in der Flora-Neumann-Straße“ - Vor dem Hintergrund eines antisemitischen Angriffs in Hamburg berichten Mitglieder der liberalen jüdischen Gemeinde Hamburg in Interviews von ihren Sorgen in Bezug auf die politische Situation in Deutschland und dem wachsenden Antisemitismus. Aus diesen Erfahrungen wird gemeinsam mit Schüler*innen einer Schauspielschule ein Theaterstück entwickelt.
  80. Freunde der Synagoge Fraenkelufer e.V.: Interreligiöse Führungen - Die Kreuzberger Synagoge am Fraenkelufer bietet Kindern und Jugendlichen aus Kindertagesstätten, Willkommensklassen und Bildungsträgern Führungen zu jüdischem Leben in Berlin an und informiert über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den drei abrahamitischen Religionen. So wird ein Raum geschaffen, eigene Vorurteile zu reflektieren und Bilder zu hinterfragen.
  81. BET Debora e.V.: „Jewish Women: Being present, bringing change“ - Mit ihrer internationalen Tagung will die jüdische Frauenorganisation BET Debora das Netzwerk jüdischer Frauen aus verschiedenen Ländern stärken, die sich gegen Rassismus und Antisemitismus, für ein pluralistisches Judentum und für die Stärkung jüdisch-feministischer Perspektiven einsetzen.
  82. Neuköllner Buchhandlungen gegen Rassismus: Veranstaltungsreihe zum Rechtsextremismus - Die Neuköllner Buchhandlungen erheben mit Lesungen, Filmvorführungen und Gedichtabenden ihr Wort gegen menschenverachtende Einstellungen, bieten Raum für biografisches Erzählen, diskutieren politische Lyrik und informieren über rechtsextreme Weltbilder der Ungleichwertigkeit.
  83. Anwohnerinitiative Zivilcourage: Veranstaltungsreihe von Nationalsozialismus bis Neonazismus in Europa - Die Veranstaltungsreihe aktuellen neonazistischen Strukturen und dem Antisemitismus in Polen sowie mit den rechtsterroristischen Strukturen des NSU in Form der Graphic Novel „Bruchlinien“. Darüber hinaus ist die Analyse der „Sprache des dritten Reiches“ von Viktor Klemperer sowie eine Auseinandersetzung mit den Vordenkern der Neuen Rechten Thema.
  84. Gesellschaft für Völkerverständigung e.V.: Zeitzeug*innenprojekt zum 30. Jubiläum der friedlichen Revolution der DDR aus Perspektive der in der DDR lebenden Migrant*innen. Im Fokus stehen die damaligen rassistischen Übergriffe und Morde.
  85. Initiative für einen „Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark“ e.V.: Bau- und Begegnungscamp mit Begegnungen mit Überlebenden des KZ Uckermark und des KZ Ravensbrück.
  86. SJD – Die Falken Berlin: Antirassistisches und feministisches Seminar und Festival "IN*VISION 2019", das insbesondere People of Colour und Schwarze Menschen, FLTI* und von anderer Diskriminierung Betroffene empowert.
  87. Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland: Möllner Rede im Exil in Frankfurt - Vor dem Hintergrund aktueller rechtsextremer und rechtsterroristischer Angriffe in Hessen, wie dem Mord an Walter Lübcke, erinnert die Möllner Rede im Exil in Frankfurt an die Ermordung von Yeliz Arslan, Ayşe Yilmaz und Bahide Arslan durch Neonazis im Jahr 1992.
  88. Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.: Asylinitiativenkonferenz - Das kritische Netzwerk asylberatender Vereine und ehrenamtlicher Initiativen tauscht sich aus, um sich gemeinsam gegen eine restriktiver werdende Asyl- und Abschiebepolitik, wie z.B. die Novellierung des sächsischen Flüchtlingsaufnahmegesetzes, einzusetzen.
  89. Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung Sachsen e.V.: Selbstreflexion in der Organisation - Mithilfe eines methodenbasierten Fachaustauschs in drei Projekttreffen reflektieren Mitglieder verschiedener Organisationen aus Sachsen reflektieren im Fachaustausch eigene ausgrenzende Strukturen und vernetzen sich untereinander.
  90. Trägerverein der Evangelischen Offenen Jugendarbeit e.V.: Storys machen stark – Kindern spielend Werte vermitteln- Kita-Kinder gestalten in szenischen Lesungen und Workshops aktiv eine erzählte Geschichte mit. Sie erlernen spielerisch demokratische Grundwerte und werden für rassistische Ausgrenzungen und Gewalt sensibilisiert.
  91. Prozesswerkstatt/leben.lernen-leipzig e.V.: Konflikte wahrnehmen und konstruktiv gestalten - Initiativen und Gruppen aus Sachsen werden mit Methoden zur internen Konfliktbearbeitung dabei unterstützt, sich trotz starkem Gegenwind nicht spalten zu lassen, sondern sich weiter zu engagieren.
  92. Hasek e.V.: Sachsen eine Stimme geben - Damit vor dem Hintergrund der sächsischen Landtagswahlen nicht allein rechtsradikale Akteure den Diskurs über Sachsen bestimmen, erzählen Exil-Sächs*innen erzählen in Video-Interviews positive und vielfältige Geschichten von Sachsen, die über Social Media verbreitet werden.
  93. Herz statt Hetze Neckar-Odenwald-Kreis: Schulkinowoche mit dem Film „Hassjünger“ - Schüler*innen und Jugendliche aus Jugendhäusern diskutieren mit dem Regisseur und einem Protagonisten anhand des Films „Hassjünger“ die Gefahren von Neonazismus und religiösem Extremismus.
  94. Aktion Zivilcourage e.V.: Ich bin wählerisch - In einem Peer-to-Peer-Konzept bilden sich die jugendlichen Teilnehmer*innen vor dem Hintergrund der sächsischen Landtagswahl durch die Entwicklung eigener Workshopformate samt Smartphone-App zu Wahl-Expert*innen aus und beschäftigen sich kritisch mit den Inhalten der Parteien, demokratischer Debattenkultur und Populismus.
  95. Internationales Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung: Bundesweites Arbeitstreffen zur Antisemitismusbekämpfung - 70 verschiedene Organisationen tauschen sich über Herausforderungen und Debatten zu Rechtpopulismus und Antisemitismus aus und diskutieren erfolgreiche Ansätze im Umgang mit Antisemitismus in den Bundesländern.
  96. Chawurah Gescher e.V.
  97. Mediendienst Integration/ Rat für Migration e.V.
  98. Aktionsbündnis Brandenburg: Verteilung Initiativenquartett
  99. Bildungsstätte Anne Frank: Ausstellung „Anderen wurde es schwindelig“ - Erfahrungen und Perspektiven von Schwarzen Menschen und People of Color, Jüdinnen und Juden und Migrant*innen zur Wendezeit.
  100. Afrikanischer Kulturverein Palanca e.V.: Gedenkveranstaltung zum 29. Todestag von Amadeu Antonio – Schweigemarsch zur Mahn- und Gedenktafel.
  101. Bürgerstiftung Barnim Uckermark: Förderung der Demokratiearbeit in Barnim und in der Uckermark, Bildungsarbeit für Kinderrechte und Unterstützung für Geflüchtete und Romajugendliche
  102. Afrikanischer Kulturverein Palanca e.V.: Unterstützung von Antirassismusprojekten an Schulen.
  103. Bundesverband RIAS e.V.: Meldeportal für zivilgesellschaftliche Erfassung antisemitischer Vorfälle und Aufbau von Anlaufstellen für Betroffene

Gefördert im Rahmen der Förderkampagne „Zivilgesellschaft stärken – Ihr habt es in der Hand!“ von Campact und der Amadeu Antonio Stiftung

  1. Spot the Silence/Visionen e.V., Sachsen: Ausstellungs- und Veranstaltungstour durch Sachsen zu Geschichte und Gegenwart von Rassismus und Antisemitismus in Ostdeuschland
  2. Landesfrauenrat Thüringen e.V.: Flyerkampagne zur Landtagswahl
  3. Blauweissbunt*Nulldrei e.V., Potsdam: antirassistisches Stadionfest „Der Ball ist bunt“
  4. Bündnis Zusammenstehen! / ran e.V.- Förderverein der DGB Jugend: Aktionstag #zusammenstehen am 1. Mai in Erfurt
  5. Bund Deutscher PfadfinderInnen Landesverband Thüringen e.V.: Grabe, wo du stehst - Geschichtswerkstatt mit jungen Menschen zur Entstehung des NSU-Komplexes in Jena
  6. Roter Baum Leipzig e.V./ Bündnis #wannwennnichtjetzt: #wannwennnichtjetzt-Marktplatz- und Konzerttour durch Sachsen
  7. Bildungsverein Parcours e.V., Leipzig: Dokumentationsplattform zu rassistischer und antisemitischer Gewalt
  8. Mit Kultur für Demokratie und Menschenrechte e.V., Berlin: Clipreihe zur #wannwennnichtjetzt-Tour durch Thüringen, Brandenburg und Sachsen
  9. Jugendclub Sandförstgen e.V., Sachsen: durch Jugendliche organisiertes Rock'n Wagon Festival gegen Rassismus
  10. Cagintua e.V., Bad Belzig/Brandenburg: Training zur Stärkung von Geflüchteten gegen Diskriminierung
  11. Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V.: #WahlGlokal - Kampagne in Thüringen 2019
  12. Jugendclub Sandförstgen e.V., Sachsen: Plakataktion zur Landtagswahl 2019 in Ostsachsen
  13. Verein für ein multikulturelles Europa e.V.: #wannwennnichtjetzt-Tour Brandenburg
  14. Jugendverein Agenda Alternativ e.V., Schwarzenberg/Sachsen: „Stains in the Sun“-Festival
  15. Institut Neue Impulse e.V.: Oranienburg: Zeitzeugenprojekt „George, wir hier“ mit Jugendlichen
  16. Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V.: Barcamps „Vorsicht, Demokratie“ mit Jugendlichen
  17. Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V., Leipzig: Zeitzeugenvortrag von Holocaust-Überlebendem
  18. Diakonisches Werk der Ev.Luth. Landeskirche Sachsens im Kirchenbezirk Pirna e.V.: Lesung mit AfD-Aussteigerin Franziska Schreiber
  19. Sinnflut e.V, Biesenthal/Brandenburg: Bildungsveranstaltung zu Faschismustheorien
  20. Ausländerrat Dresden e.V.: Veranstaltungsreihe „EinSicht.Abbau von Grund- und Menschenrechten ist keine Alternative“
  21. Sprungbrett e.V., Riesa/Sachsen: Jugendcamp mit Workshop und Konzert gegen Ausgrenzung
  22. Jugendliche ohne Grenzen Sachsen/ BumF e.V.: Vernetzung und Empowerment junger Geflüchteter
  23. Aktionsbündnis Brandenburg/ Verein gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit: Argumentationstraining gegen rechtspopulistische und rassistische Aussagen und Positionen
  24. Hasek e.V., Sachsen: Kampagne „Sachsen eine Stimme geben“ von Exil-Sachsen und Sächsinnen
  25. Kulturbüro Sachsen e.V.: Fortbildungsreihe für pädagogische Fachkräfte zu Potenzialen selbstverwalteter Jugendräumen
  26. Kulturwerkstatt Geithain/Sachsen: Fest der Begegnungen
  27. Diakonisches Werk Havelland e.V./Brandenburg: Festival Laut & Bunt
  28. Roter Baum Zwickau e.V.: Konzert- und Thementag „If the kids are united against racism“
  29. Römer Zeulenroda - Triebes e.V., Thüringen: Festival für ein buntes Vogtland
  30. Siebenhitze e.V., Greiz/Thüringen: Veranstaltungen zu Verschwörungstheorien und der Radikalisierung der AfD
  31. Bildungsverein Parcours e.V., Leipzig: Projekttage zu Rechtsextremismus und Medienkompetenz für Schüler*innen
  32. Förderverein Klubhaus Saalfeld e.V.: #wannwennnichtjetzt-Tour Thüringen
  33. Bürgerinitiative Retter die Wahl/Forum B: Prozesse in Begleitung e.V.: Plakat- und Postkartenaktion zur Landtagswahl
  34. IMAGINATA e.V. Jena: Multimediale Ausstellung und interdisziplinäres Forschungsprojekt „Ost*deutsch/now“
  35. Netzwerk demokratische Kultur e.V.: Schüler*innen beschäftigen sich in interkulturellen Workshops auf Grundlage der Fahrrad-Weltreise der Referentin mit der Entstehung und Funktion von Vorurteilen und reflektieren kritisch den Kulturbegriff.
  36. Bon Courage e.V.: Empowerment für Migrant*innen (Selbst-) Organisationen – Erstellung, Test und Auswertung von E-Learning-Angeboten

Gefördert im Rahmen der Aktion "Mut gegen rechte Gewalt"

  1. Rock gegen Rechts Stralsund e.V.: Tag der Vielfalt - Gemeinsam Demokratie stärken
  2. Stadt Selm: „Demokratie rockt: Peers Scouts in Aktion“

Unterstützt durch den Opferfonds CURA

  1. response. Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt: Unterstützung für einen Betroffenen rassistischer Gewalt
  2. Alternatives Jugendzentrum Leisnig e.V.: Sportprojekt zur Stärkung von Betroffenen rechter Gewalt
  3. response. Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt: Unterstützung für Betroffene rassistischer Gewalt
  4. Nachbarschaftsinitiative Berlin-Lichtenberg: Gedenkveranstaltung für Todeospfer rechter Gewalt
  5. LOBBI: Unterstützung für Herrn O.
  6. LOBBI: Unterstützung für Herrn K.
  7. Leuchtlinie: Unterstützung für Herrn C.
  8. BEFORE e.V.: Unterstützung für Herrn B.
  9. response. Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt: Unterstützung für Herrn R.
  10. Opferberatung Rheinland: Unterstützung für Herrn G.
  11. response. Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt: Wiederanschaffung privater Gegenstände nach Brandanschlag auf alternatives Wohnprojekt
  12. response. Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt: Sanierung eines Bauwagens nach Brandanschlag auf alternatives Wohnprojekt
  13. RAA Leipzig e.V.: Übernahme von Anwaltskosten nach rassistischem Übergriff
  14. B.U.D. e.V. - Für Opfer rechtsextremer Gewalt: Unterstützung einer Lebensmittelverkäuferin zur Abwehr von Angriffen auf ihr Geschäft
  15. Opferperspektive e.V.: Übernahme von Anwaltskosten nach rassistischem Übergriff
  16. response. Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt: Unterstützung eines Wohnprojektes nach Serie von Brandanschlägen
  17. Opferhilfe Land Brandenburg e.V.: Unterstützung nach homofeindlichem Angriff auf Geflüchtete
  18. Opferperspektive e.V.: Übernahme von Anwaltskosten nach rassistischem Übergriff
  19. LOBBI.ost: Unterstützung bei Umzug nach rechter Hetzkampagne und homofeindlichen Anfeindungen
  20. response. Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt: Unterstützung für Anwaltskosten nach rassistischem Polizeieinsatz
  21. Support/RAA Sachsen: Unterstützung für Umzugskosten nach rassistischer Bedrohung, Verfolgung und Angriff
  22. Back Up - Beratung für Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt: Unterstützung nach Einbruch und Verwüstung einer Physiotherapiepraxis
  23. Back Up - Beratung für Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt: Unterstützung nach Einbruch und Verwüstung einer Physiotherapiepraxis
  24. OBR - Opferberatung Rheinland: Serbienreise zur Herrichtung des Grabes der 1994 in Solingen ermordeten Tochter
  25. Lobbi.ost: Unterstützung bei der Ersetzung eines Telefons nach heterosexistischem Angriff
  26. Opferperspektive e.V.: Unterstützung bei Anwaltskosten nach rassistischen Angriff auf offenener Straße
  27. RAA Leipzig e.V. – Opferberatung: Unterstützung bei Reparatur/ Ersatz einer Beinprothese nach mehrfachen rassistischen und sozialdarwinistischen Bedrohungen und Angriffen
  28. response. Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt: Unterstützung bei Anwaltskosten nach massiven rassistischen Angriff auf Familie durch Nachbarn
  29. response. Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt: Unterstützung bei Anwaltskosten nach rassistischer Behandlung durch Mitarbeiter eines Ladens und Polizei

Geförderte Projekte 2018

  1. Straßengezwitscher e.V.: Förderung des digitalen Bildungsformats „verrückt“
  2. RAA Sachsen e.V.: Schwerpunkt Kinderrechte im Quadratkilometer Bildung Bernsdorf
  3. Roma Center Göttingen e.V.: „watch out! Jugendliche gegen Diskriminierung von Rom_nja”
  4. Mediendienst Integration: Rassismukritische Berichterstattung
  5. RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V.: Schwerpunkt Integration von Kindern und Jugendlichen im Quadratkilometer Bildung Neubrandenburg
  6. Zentralrat Deutscher Sinti und Roma: Projekt „Antiziganismus und Film“
  7. ISFBB e.V.: Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen"
  8. Soziale Bildung e.V.: We come together - Regionales Handeln für Demokratie, Diversität und Partizipation
  9. Palanca e.V.: Workshops zum Abbau von Rassismus an Schulen
  10. Mobile Beratung Nordrhein-Westfalen: Zivilgesellschaftliche Prozessbegleitung zum Wehrhahnanschlag
  11. Verein für politische und kulturelle Bildung e.V.: Festival "Mut gegen Rechts"
  12. ISD Hamburg: Konferenz „Koloniale Verantwortung: Quo VadisHamburg?“
  13. Pankower Früchtchen gGmbH: Theaterprojekt „Opdakh“
  14. Bund Deutscher PfadfinderInnen LVB Mecklenburg-Vorpommern e.V.: Theaterprojekt zum Rechtspopulismus in Stralsund
  15. INBild e.V.: Erinnerungsprojekt zu den jüdischen Ghettos in Deutschland
  16. Verein für Toleranz & Zivilcourage e.V.: Präsentation der Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“
  17. Universität Tübingen: Podiumsdiskussion "Black German Theater"
  18. ClandestIni e.V.: Ausstellungsprojekt „NSU-Komplex kontextualisieren“
  19. Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung: Vortragsreihe „Zur Bekämpfung des Antiziganismus heute“
  20. Blauweissbunt*Nulldrei e.V.: „Der Ball ist bunt“
  21. GFS Förderverein e.V.: „Jamel rockt den Förster“
  22. Kulturzentrum Schlachthof e.V.: „Wirklich wahr: Alles Show?“
  23. Flüchtlingsrat NRW e.V.: Ehrenamtspreisverleihung zur Stärkung der flüchtlingspolitischen Arbeit in NRW
  24. Rock gegen Rechts Düsseldorf e.V.: Rock gegen Rechts
  25. Junges Forum/DIG Leipzig: Vortrag „Antisemitismus im Islam“
  26. Buntkicktgut: Buntkicktgut Champions Cup
  27. BDP-Jugendhaus am Hulsberg: Lesung und Diskussion mit Mirna Fun
  28. Debattiergesellschaft Jena e.V.: Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2018
  29. Label Noir/ Schwarze Filmschaffende Community: Theaterstück „Emmet Till – Tief in meinem Herzen“
  30. Lichthof Theater e.V.: Gastspiel „Ma(y) Sisters“
  31. EMIL e.V.: Gegenveranstaltung zu Neonazi-Veranstaltung in Ostritz am 20. und 21. April
  32. Bürgerhaus Hemelingen e.V.: Empowerment-Training für Mädchen und junge Frauen
  33. Bildungsverein Parcours e.V.: Dokumentationsarchiv Ressentiment und Gewalt
  34. AWO Berlin Spree-Wuhle e.V.: Dokumentation der Fachtagung "Geflohen, männlich, unter Verdacht"
  35. Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.: Ausstellung der sogenannten "Caesar"-Fotos in Stuttgart
  36. Demokratisches JugendFORUM Brandenburg e.V./Schlaglicht e.V.: „Meine Meinung. Deine Meinung – Gleiche Chancen für alle?“
  37. Die SeismographInnen/Erfurter Verein für Kommunikation und Medien e.V.: „Extremgruppen als Risikofaktor der Gesellschaft?“
  38. Apabiz e.V.: Wanderausstellung zur Geschichte des Rechtsextremismus in Berlin
  39. Ökohaus e.V.: Veranstaltung zum 800 Jahrfeier der Hansestadt Rostock
  40. Context e.V.: Veranstaltung zur NS-Geschichte in Rostock
  41. Martin-Niemöller-Stiftung e.V.: „Moment Mal! Einsprüche der Zivilgesellschaft“
  42. Ludwig Philippson Zentrum e.V.: „Wir müssen uns nicht verstecken“
  43. LAK Shalom Hamburg: Diskussionsveranstaltung zum modernen Antisemitismus
  44. ADC Bildungswerk für Demokratie und Kultur e.V.: Protestkundgebung gegen den antisemitischen "Quds-Marsch"
  45. Evangelisches Frauenbegegnungszentrum EVA: Veranstaltungsreihe "Lila Sofa: Von Frauenrechten und rechten Frauen. Rechtspopulismus und Extremismus aus feministischen Perspektiven diskutiert"
  46. International Institute for Education and Research on Antisemitism: Bundesweites Arbeitstreffen zur Antisemitismusbekämpfung
  47. Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V.: „Brandenburg connect – Teilhabe und Inklusion durch Selbstorganisation“
  48. Jüdisches Leben Kassel gGmbH: Informationsstelle Antisemitismus Kassel
  49. Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.: Begegnungscamp auf dem Gelände des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers
  50. Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg: Filmprojekt "HUMMUS"
  51. MAKKABI Deutschland e.V.: MAKKABI Junior Games
  52. Amaro Drom e.V.: „Dikhen Amen!“
  53. SDJ - Die Falken Hessen: Vernetzungskongress zum Umgang mit Rechtspopulismus
  54. Landesverband der Roma, RomnoKher Thüringen e.V.: Tromadipen!
  55. ASA-FF e.V.: „neue unentd_ckte narrative“
  56. München ist bunt e.V.: Kein Schlussstrich - Demo und Kundgebung am Tag der Urteilsverkündung im NSU-Prozess
  57. Dana Ionescu: Dissertation "Judenbilder in der deutschen Beschneidungskontroverse"
  58. Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt: Weiterbildung von Beratungsstellen
  59. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland | e.V.: “Empowernd gegen Colourism”
  60. Verein KZ-Gedenkstätte Neckarelz e.V.: Broschüre "Organisierte rechte Strukturen im Nordosten Baden-Württembergs"
  61. Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.: Die Grenzen der Toleranz - Handreichung zum Umgang mit antidemokratischen Anfeindungen und Angriffen
  62. Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal: Gegenveranstaltung zum neonazistischen "Schild und Schwert-Festival" in Ostritz
  63. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland | e.V.: Racial Profiling Archive
  64. Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS): Erhebung und Begleitung von antisemitischen Vorfällen
  65. Belziger Forum e.V.: Ausstellung "Jüdisches Leben in der Region Belzig 1933-1945"
  66. Stiftung Neue Kultur: Fassadenkunst-Intervention zur Erinnerung an den Völkermord im heutigen Namibia
  67. Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.: Asylinitiativenkonferenz 2018
  68. MaDonna Mädchenkult.UR e.V.: Partizipatives Projekt gegen Antisemitismus mit jungen Frauen und Mädchen aus Neukölln
  69. Netzwerk Flüchtlingsforschung: Gründungspanel des AK Medien im Netzwerk Flüchtlingsforschung
  70. ISD Bund e.V./ Label Noir: THE COMET 2.0
  71. Verein zur Förderung der Lehre im ökologischen Landbau: Heimat, Volk, Scholle - Rechtsruck im ländlichen Raum
  72. Each one teach one e.V.: BUILDING TIME
  73. Anwohnerinitiative für Zivilcourage gegen Rechts: Mobilisierung gegen den Nazi-Aufmarsch am 03.10.2018
  74. Aktion Zivilcourage e.V.: Einsatzstellenplatz des "FSJ Politik"
  75. Amaro Drom e.V.: Bundesjugendkonferenz "Dikhen amen! Seht uns! Empowerment und Sensibilisierung für Rassismus aus Sicht junger Rom*ja und Sinti*zze"
  76. Palanca e.V.: Gedenkveranstaltung zum 28. Todestag von Amadeu Antonio am 06.12.2018
  77. Schalker-Fan-Initiative e.V.: Vortrags- und Diskussionsveranstaltung "Antiziganismus - die rassistische Diskriminierung von Sinti und Roma"
  78. Kommunikationszentrum Meuchefitz e.V.: Verbrannte Orte - Onlineatlas zu den NS Bücherverbrennungen von 1933
  79. Gemeinde Ostercappeln: Theaterpädagogisches Kurzfilmprojekt gegen Rechtsextremismus, Diskriminierung und für Toleranz
  80. ipso-care Zentrum Hamburg: psychosoziale Beratung für Beroffene rassistischer Diskriminierung
  81. Heinrich-Böll-Bibliothek: Veranstaltung zu Antiziganismus im Rahmen der Internationalen Wochen gg. Rassismus
  82. Justus-Liebig-Universität Gießen: Geschichtsbilder der Neuen Rechten - Akteure, Medien, Strategien
  83. Förderverein der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh: In Remembrance of Oury Jalloh
  84. BBS Rotenburg (Wümme): Tag der Courage

 

Gefördert im Rahmen der Aktion "Mut gegen rechte Gewalt"

  1. Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.: Open Space Seminare
  2. Kulturbüro Sachsen e.V.: Digitaler Stadtspaziergang
  3. Jugendpresse Deutschland e.V.: Jugendmedientage in Bremen
  4. Rock gegen Rechts Stralsund e.V.: Konzert gegen rechte Gewalt
  5. Kulturschutzgebiet Projekttheater Dresden e.V.: „Aufspüren Jagen Entsorgen“
  6. Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal: Miteinanderfest gegen Rechts
  7. Verein 23 e.V.: „Köfte Kosher - Jugendliche gegen Rechts!“
  8. Diakonisches Werk Havelland e.V.: Laut & Bunt Festival
  9. Rock gegen Rechts Stralsund e.V.: „Fette Elke“
  10. Kulturbüro Sachsen e.V.: Seminartag "Umgang mit fremdenfeindlicher, antidemokratischer, neonazistischer Radikalisierung an sächsischen Schulen"
  11. Uelzen bleibt bunt e.V.: „Aufstehen gegen Rassismus“
  12. Werdauer Initiative gegen Rassismus e.V.: „Fremdsein zu Hause“
  13. Haikultur e.V.: dreizehn°festival

Unterstützt durch den Opferfonds CURA

  1. response: Unterstützung für Frau K.
  2. Soziale und politische Bildungsvereinigung Limbach-Oberfrohna e.V.: Unterstützung für die Wiederbelebung des Jugendtreff „DORO40“
  3. B.U.D. e.V.: Unterstützung für Herrn M.
  4. RAA Sachsen e.V.: Unterstützung des Skateparks Pegau
  5. ezra: Unterstützung des MIG e.V./ Reparaturkosten
  6. RAA Leipzig e.V.: Unterstützung für Herrn H.
  7. AUFANDHALT e.V.: Aktivitäten AUFANDHALT
  8. Opferperspektive e.V.: Unterstützung für Herrn D.
  9. Opferberatung Rheinland: Unterstützung für Herrn D.
  10. Opferberatung Rheinland: Unterstützung für Herrn K.
  11. response: Unterstützung für Herrn C.
  12. RAA Sachsen e.V.: Unterstützung für Geflüchtete aus Wurzen
  13. Leuchtlinie: Unterstützung für Herrn K.
  14. OPRA – Psychologische Beratung: Unterstützung für Herrn R.
  15. RAA Sachsen e.V.: Unterstützung für Herrn A.
  16. zebra e.V.: Unterstützung für Familie T.
  17. Opferperspektive e.V.: Unterstützung für Herrn H.
  18. Support/RAA Sachsen e.V.: Unterstützung einer Roma-Familie
  19. Back Up: Unterstützung für Familie Y.
  20. Opferperspektive e.V.: Unterstützung für Herrn R.
  21. RAA Leipzig e.V.: Unterstützung für Herrn M
  22. Ariba e.V./Reach Out: Unterstützung für Herrn K.
  23. Leuchtlinie: Unterstützung für Frau H.
  24. zebra e.V.: Folgeantrag für Familie T.
  25. Opferhilfe Land Brandenburg e.V.: Unterstützung für Herrn H.
  26. Herr M.: Übernahme von Prozess- und Anwaltskosten
  27. Unterstützung einer Rechtsanwältin bei Ermittlung von Verbindungen des München-Attentäters David S. zum New Mexico-Attentäter
  28. B.U.D. e.V.: Erstellung einer Informationsbroschüre
  29. response: anteilige Übernahme von Anwaltskosten im Fall Herrn J.
  30. empower: Unterstützung für Herrn T.
  31. Opferperspektive e.V.: Erstellung und Aktualisierung pädagogisches Begleitmaterial der Wanderausstellung "Opfer rechter Gewalt seit 1990"
  32. Opferberatung Rheinland: Unterstützung für Herrn H.
  33. RAA Sachsen e.V.: Unterstützung für Herrn T.
  34. Opferberatung Rheinland: Unterstützung für Herr A.
  35. B.U.D. e.V.: Unterstützung für Herr S.
  36. RAA Sachsen e.V.: Unterstützung für Frau N. N.
  37. Ariba e.V./Reach Out: Anwaltskosten von Herrn M.
  38. BEFORE e.V.: Unterstützung materieller Kosten
  39. response.: Anwaltskosten für Herrn H.
  40. zebra e.V.: Begleitende Sprachmittlung bei einer therapeutischen Behandlung für Frau L.
  41. response.: Übernahme von Fahrtkosten für Arztbesuch für Herrn A.
  42. OBR Opferberatung Rheinland: Übernahme von Umzugskosten für Frau V.
  43. B.U.D.: Unterstützung von Herrn H.

Geförderte Projekte 2017

  1. Duo Maskharat Dresden: Mut - Stadt - Wut (AT) (Theaterstück)
  2. Berufsbildende Schulen Rotenburg: Unterstützung des Projekts "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" (Projektwoche)
  3. Giuseppe Marcone Stiftung: bürgerMUT statt bürgerWUT (Fachveranstaltung)
  4. Internationales Frauenzentrum Bonn e.V.: Geschlechtergerechtigkeit und AfD (Vortrag und Diskussion)
  5. RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V.: Ein Quadratkilometer Bildung Neubrandenburg (Fortbildungsveranstaltung)
  6. Echolot e.V.: Creating Public Spaces (Weitergeführtes Projekt)
  7. BDP Jugendhaus: Konzert und Zeitzeuginnengespräch mit Esther Bejarano und der Microphone Mafia
  8. Aktionsbündnis "NSU-Komplex auflösen": Tribunal "NSU-Komplex auflösen"
  9. RIAS Berlin: Unterstützung des Projekts "Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin"
  10. Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V.: Israel, mein Freund (Vorträge und Veranstaltungen)
  11. Kulturverein Bienenbüttel e.V.: Lesung mit Andreas Speit
  12. IIBSA: 4. Bundesweites Arbeitstreffen zur Antisemitismusbekämpfung
  13. iz3w: Dossier "Rechtspopulismus"
  14. Gesellschaft für pychoanalytische Sozialpsychologie e.V.: Sex & Crime - Sozialpsychologisches Symposium zur Verflechtung von Gewalt, Geschlecht und Sexualität
  15. Afrikanischer Kulturverein Palanca e.V.: Aktivitäten 2017
  16. Jüdisches Leben Kassel gGmbH: Informationsstelle Antisemitismus Kassel
  17. autofocus videowerkstatt e.V.: Hoyerswerda - nach 1991 (Online-Bildungsplattform)
  18. Bündnis gegen Antisemitismus: Diskussionsveranstaltung zum Bundesparteitag der AfD
  19. Georg-August-Universität Göttingen: Wanderausstellung "Geschicht der Balkanroute"
  20. Brinke 26 e.V.: Strategietreffen "Rechtsruck durchbrechen" (Treffen für Vereine, Initiativen etc.)
  21. Stiftung Geißstraße: Die Wucht der Worte. Vorschläge für einen zivilisierten Diskurs (Vorträge, Diskussionen, Seminare und Lesungen)
  22. Buntes Bürgerforum für Demokratie: Rückspiegel 2017 (Magazin)
  23. Amaro Drom e.V: Theaterprojekt "becoming Flüchtling"
  24. FluMiCo: Cottbuser Geflüchtetenkonferenz am 4. März 2017
  25. Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.: Richtlinie Integrative Maßnahmen (Unterstützung von Projektentwicklung)
  26. Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) e.V.: Young, Gifted & Black (Jugendtreffen)
  27. Thüringer Archiv für Zeitgeschichte: Gespräch zum Film „Mitten in Deutschland“ (Veranstaltung)
  28. Tritta e.V.: Projekt „Mädchenarbeit intersektional gedacht – Rassismuskritische und Empowerment-Ansätze“ (Vorträge und Workshops)
  29. Bündnis „Greifswald für Alle“: Vortrag „Die AfD seit sechs Monaten im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern – was ist passiert? Wie geht es weiter?“
  30. Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Jena: Tagesexkursion zur Gedenkstätte Buchenwald
  31. GoverNet- Staatswissenschaften Passau e.V.: „Passauer Politiktage 2017“ (Workshops und Podiumsdiskussion)
  32. Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention: Fachgespräch „Menschen- und Kinderrechte solidarisch verteidigen – Zum Umgang mit politischem Populismus und     Menschenfeindlichkeit“
  33. IIBSA Berlin: 5. Bundesweites Arbeitsreffen zur Antisemitismusbekämpfung
  34. #ichbinhier: Workshop Organisationsentwicklung
  35. Bürgerstiftung Barnim Uckermark: Finanzierung der Geschäftsstelle
  36. Buntes Meißen Zivilcourage e.V.: Internationaler Garten (Projekte für Geflüchtete)
  37. Freygeist e.V.: Veranstaltung zum Thema „Solidarisches Engagement vs. Rassistische Stimmungsmache“ (Vorträge und Diskussionen)
  38. Ökohaus e.V.: Unterstützung der Arbeit mit Geflüchteten
  39. MBT Hessen: Broschüre „Neue Nachbarn – Rechtspopulismus in Hessen“
  40. SJD - Die Falken Hessen Süd: Multiplikator_innen-Training
  41. Stiftung neue Kultur: „Remains Interdepen Denken“ (Ausstellung, Theater, Film)
  42. Institut für angewandte Geschichte: Animationsfilm zum Thema Rassismus und Rechtsextremismus in der DDR
  43. Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim: Ausstellung „Wa(h)re Angst“
  44. AstA Universität Göttingen: Festival „contre le racisme“
  45. DIG Berlin und Brandenburg: Protestkundgebung gegen den Berliner Quds-Marsch
  46. Ars e.V.: Projekt „Macht der Angst“ (Theaterprojekt)
  47. Bad Nenndorf ist bunt -  Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V. (Veranstaltung)
  48. Werkstatt der Kulturen: 1. Filmfestival religiöser und spiritueller Kulturen
  49. Flucht und Migration Cottbus: Vortrag und Workshop im Rahmen der Interkulturellen Woche Cottbus
  50. Amaro Drom e.V.: Dikhen Amen! Seht uns! (u.a. Workshops)

Gefördert im Rahmen der Aktion "Mut gegen rechte Gewalt"

 

  1. Jugendpresse Deutschland e.V.: Jugendmedientage 2017
  2. Bündnis "Rock gegen Rechts": Rock gegen Rechts
  3. Rock gegen Rechts Stralsund e.V.: Beteilige dich! - Für eine demokratische Kultur gegen rechts
  4. Grünes Forum Selbstverwaltung Förderverein e.V.: Jamel rockt den Förster 2017
  5. DW-Havelland e.V.: Laund und Bunt-Festival
  6. La Talpa e.V.: History Reclaimed - Geschichtspfade zum NSU (Projektreihe)
  7. Bauhaus-Universität Weimar: Propaganda und Counternarrative (filmisches Projektmodul)
  8. Werdauer Initiative gegen Rassismus: Festival "Stimmen aus dem Off - Geschichten unserer Nachbar_innen"
  9. Forum gegen Rassismus und Diskriminierung: Tag gegen Rassismus (Informationsveranstaltung, Flashmobs, Theatergruppe)
  10. Movie Jam Studios: Förderung eines Filmprojekts zum Amoklauf in München
  11. Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V.: Rassismus gegen Sinti und Roma zum Thema machen (Seminar)
  12. kopfstand e.V.: History Reclaimed – Digitaler Geschichtspfad zur Erinnerung und gesellschaftlichen Aufarbeitung des NSU-Terrors in Kassel
  13. Jugendpresse Deutschland e.V.: Jugendmedientage 2017
  14. Blauweissbunt*Nulldrei e.V.: „Der Ball ist bunt 2017“ (Antirassistisches Stadionfest)
  15. KuDePo e.V.: Free-Open-Air-Festival „Rand.Gestalten“
  16. Kulturbüro Sachsen e.V.: Projekt „Sachsen rechts unten 2018“ (Publikation)
  17. VorOrtung e.V.: „Bus der Begegnungen in Sachsen“ (Projekt)

Unterstützt durch den Opferfonds CURA

 

  1. Back Up: Unterstützung für Betroffene rassistischer Gewalt
  2. AUFANDHALT e.V.: Aktivitäten AUFANDHALT im 1. Halbjahr 2017
  3. Opferperspektive e.V.: Unterstützung für einen Betroffenen rassistischer Gewalt
  4. JWP "MIttenDrin" e.V.: Emil Wendland Kampagne
  5. response: Unterstützung für einen Betroffenen rassistischer Gewalt
  6. RAA Sachsen e.V.: Unterstützung für Betroffene rassistischer Gewalt
  7. empower: Unterstützung für einen Betroffenen rassistischer Gewalt
  8. Opferperspektive e.V.: Unterstützung für einen Betroffenen rassistischer Gewalt
  9. B.U.D. e.V.: Unterstützung für einen Betroffenen rassistischer Gewalt
  10. Opferperspektive e.V.: Unterstützung für eine Betroffene Rechter Gewalt
  11. AUFANDHALT e.V.: „Aktivitäten AUFANDHALT“ im 2. Halbjahr 2017
  12. Opferperspektive e.V. : Finanzielle Unterstützung für eine von rassistischer Gewalt Betroffene Familie
  13. Opferperspektive e.V.: Finanzielle Unterstützung für eine von rassistischer Gewalt Betroffene Familie
  14. RAA Sachsen e.V.: Finanzielle Unterstützung für einen Betroffenen rassistischer Gewalt
  15. RAA Sachsen e.V.: Finanzielle Unterstützung für einen Betroffenen rassistischer Gewalt
  16. Response.: Finanzielle Unterstützung für das Project.Shelter
  17. B.U.D. e.V.: Unterstützung für einen Betroffenen rassistischer Gewalt
  18. Back Up e.V.: Unterstützung für einen Betroffenen rechter Gewalt
  19. Opferperspektive e.V. : Unterstützung für eine Betroffene rechter Gewalt
  20. Land und Leute e.V.: Unterstützung für Reparaturen von Vandalismusschäden nach rechten Angriffen
  21. Unterstützung für eine Betroffene einer rechten Hetzkampagne, Anwaltskosten
  22. LOBBI.west: Unterstützung für zwei Betroffene einer rechten Hetzkampagne

Unterstützt durch eine Kooperation mit der Bethe-Stiftung und der Stiftung stern - Hilfe für Menschen e.V.

 

  1. Bürgerstiftung Barnim Uckermark: „Woman Action Space“ – Integrationsprojekt für Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund
  2. Mosaikstein e.V.: Empowerment Project for Refugees
  3. Refugee Emancipation e.V.: Workshopreihe zu digitalen Medien in Geflüchtetenunterkünften in Marzahn-Hellersdorf
  4. Bantabaa e.V.: Bantabaa – Raum gegen rechts

Geförderte Projekte 2016

  1. Verein für progressive Kultur und Kommunikation e.V.:  Der Nationalsozialistische Untergrund - Der Mythos vom Trio!
  2. Refugees Emancipation: Trainingsprogramm für die Emanzipation von Flüchtlingen
  3. Strategiekonferenz der Dresdner Zivilgesellschaft
  4. Bürgerstiftung Barnim Uckermark: Kinderrechte-Club
  5. Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK) - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  6. Bürgerstiftung Barnim Uckermark - Abschlussveranstaltung in 2016
  7. Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V.: Kofinanzierung für die Verbandsarbeit
  8. Buntes Bürgerforum für Demokratie: Rückspiegel 2016
  9. RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V.: Ein Quadratkilometer Bildung Neubrandenburg Oststadt
  10. AfricAvenir e.V.: Schulmodell Globales Lernen
  11. Weiterdenken Heinrich Böll Stiftung Sachsen e.V.:  Tagung "Das Spannungsfeld zwischen haupt- und ehrenamtlicher Arbeit im Bereich Flucht und Asyl"
  12.  Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.: Podiumsdiskussion "Quo vadis, Europa?"
  13. Mediendienst Integration: Förderung des Mediendienstes Integration 2016
  14. Kulturraum e.V.: No charity, but empowerment! - Handlungsmöglichkeiten im aktuellen Migrations- und Asylregime
  15. Aussicht Uckermark e.V.: Vertrauen durch Begegnung
  16. AntiRa-AG Bremen: Workshopfahrt Mai 2016
  17. KoFaS gGmbH: Kicks für Alle! Fußball. Fanszenen. Geschlechtervielfalt
  18. Walter-Gropius-Schule: Shoah-Pädagogik im Migrationskontext als Lernort für Toleranz und Solidarität
  19. Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V.: Kofinanzierung von Multiplikator_innen gegen Antisemitismus
  20. Lernort Welt e.V.: Willkommensfest in Templin
  21. Internationales Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung: Das Israelbild der Gruppe Handala Marburg e.V. - Zum sozialpsychologischen Environment einer Ausstellung
  22. Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.: Evaluation und Begleitung von Integrationsprojekten in Sachsen
  23. ProGospel e.V.: DiverCity! Willkommenskultur durch Gospel
  24. Cultus UG: Veranstaltungsreihe zum Thema "Querfront"
  25. Context. Bausteine für historische und politische Bildung e.V.: Der Neubrandenburger Auschwitz-Prozess - Beobachtungen, Hintergründe und Analysen
  26. Lernort Welt e.V.: Unterstützung für ein Banner
  27. Arbeitskreis kritischer Jurist_innen Frankfurt/Main, NSU Watch Hessen: 5 Jahre nach öffentlich werden des NSU - Tagung zur interdisziplinären Standortbestimmung und Perspektiventwicklung
  28. Arbeitskreis Gesellschaftskritik: Projektionen der Kurve. Zur Aktualität des Antisemitismus im Fußball
  29. Fachgruppe Geschlechterforschung (Universität Göttingen): Podiumsdiskussion zu Damenverbindungen
  30. Gesellschaft zur Förderung der Europäischen Kooperativen e.V. : ZivilChoRage - interkulturelle Matinee
  31. Kinder- und Jugendclub Manege: Bewegungsfreiheit
  32. Werkstatt der Kulturen: Fadfadah-Workshop
  33. Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V.: RE: SPEECH. Ein Medienprojekt zur Stärkung migrantischer Sichtweisen im flüchtlingspolitischen Diskurs
  34. Rabenhaus e.V.: Was GLAUBEN wir zu WISSEN
  35. Stadt Laupheim/Museum zur Geschichte von Christen und Juden : AugenBlicke - Flüchtlingsportraits von Laura Zalenga
  36. Universität Leipzig: Vom KZ zum Eigenheim - Bilder einer Mustersiedlung
  37. Hamm zeigt Herz: Willkommen in Hamm - Von Flüchtligen für Flüchtlinge
  38. Label Noir/Schwarze Filmschaffende Community: Die Gelegenheit
  39. Kiron Open Higher Education gGmbH: Re:Fugee:Ca - Space for Migration Hacking
  40. Projekt Verein e.V./Conne Island: Modellprojekte zum Thema Flucht und Asyl
  41. Politischer Jugendring Dresden e.V. : Videoprojekt Stolpersteine
  42. li:chi e.V.: Erinnerung in Bewegung
  43. Waldritter e.V.: Die Bewegung
  44. Limmud e.V.: Limmud.de-Festival 2016
  45. Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.: Dagegen! Und dann?
  46. Studierendenverein StuVe e.V.: Aufklärung in der akademischen Bildung
  47. Cellex Foundation. Die Stiftung: Heimat: Sachsen - Station 1: Plauen
  48. Erna-de-Vries-Realschule: Auf den Spuren der Zeitzeugin Erna de Vries
  49. Amaro Drom e.V. – Dikhen amen! Seht uns! Empowerment und Sensibilisierung für Antiziganismus  us Sicht junger Roma und Sinti
  50. IBIS e.V.- Interkulturelle Woche 2016 in Oldenburg
  51. ASA-FF e.V. – Theatertreffen Unentdeckte Nachbarn
  52. Alice-Salomon-Hochschule: Hochschultag „alice solidarisch"
  53. Mideast Freedom Forum Berlin: Demonstration gegen den Quds-Marsch
  54. Moses Mendelsohn Zentrum e.V.: AfD und FPÖ - ein Vergleich
  55. Label Noir/ ISD e.V.: Hedda Gabler. Berlin (Theaterproduktion)
  56. Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.: Rassistische Instrumentalisierungen geschlechterpolitischer Fragen im Kontext migrationsgesellschaftlicher Verhältnisse
  57. Cambio e.V. Aktionswerkstatt für Umweltschutz und Menschenrechte: Interkultureller Brunch – Für eine Kultur des Miteinanders
  58. Initiative Faites votre jeu!: Filmvorführung „The Awakening“
  59. Freiberg.Grenzenlos: Dialog.Grenzenlos
  60. Jüdisches Leben Kassel gGmbH: Informationsstelle Antisemitismus Kassel
  61. Öffentlichkeit gegen Gewalt (Köln) e.V.: Workshop „Afrodeutsche und andere Schwarze Kinder in Deutschland stark machen!“
  62. Bündnis 14 Afrika: Tagung „Rassismus und Männlichkeiten“
  63. Alice Salomon Hochschule: Fest „Schöner Leben ohne Nazis – heißt willkommen für alle“
  64. Flüchtlingsrat MV e.V: Aufklärungsaktion Plakate Schwerin
  65. AUFANDHALT e.V.: Aktivitäten „AUFANDHALT“ im 2. Halbjahr 2016
  66. AKuBIZ e.V.: Comic "Nichts Neues aus Sachsnitz!"
  67. Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.: „Demokratie braucht Konflikt - Demokratie braucht Diskussion“
  68. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) Hannover: „Spiegelblicke“
  69. Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.: „Zivilgesellschaftliches Engagement in Sachsen fördern und stärken“
  70. Kulturbüro Sachsen e.V.: Workshop "Schwarze Kinder und Kinder of Color stärken"
  71. Jugendpresse Deutschland e.V.: Jugendmedientage
  72. Internationales Frauenzentrum Bonn e.V.: „Entwicklung nach rechts in Deutschland und Europa und die Auswirkungen auf die Asyl- und Migrationspolitik“
  73. Aktion Zivilcourage e.V.: Einsatzstellenplatz des FSJ Politik

Gefördert im Rahmen der Aktion "Mut gegen rechte Gewalt"

 

  1. Laut & Bunt: Festival für Demokratie und gegen Intoleranz
  2. Demokratisches Zentrum/Verein für politische und kulturelle Bildung e.V.: Rock gegen Rechts Ludwigsburg
  3. GFS Förderverein e.V./Lohmeyer: Jamel rockt den Förster 2016
  4. Rock gegen Rechts Stralsund e.V./Jugendkulturnetz Ludwigslust - SOFA e.V.: Rock gegen Rechts
  5. eXchange e.V.: Antirassistisches Straßenfest in Salzwedel
  6. Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung: Tag gegen Rassismus - Infotag und Aktionen im öffentlichen Raum
  7. Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage: Bildungswochen 5 - 100% Menschenwürde - gemeinsam gegen Rassismus
  8. Straßengezwitscher e.V.: „2gather - Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“
  9. Women in Exile e.V. – Wir werden immer lauter!
  10. SV Babelsberg 03 e.V.: Der Ball ist bunt 2016
  11. Autofocus Videowerkstatt e.V.: 25 Jahre Hoyerswerda seit 1991
  12. KuDePo e.V.: Rand.Gestalten
  13. Bad Nenndorf ist bunt – Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V.: Gegendemonstration zum Naziaufmarsch am 8. August 2016
  14. Greifswald für alle – weltoffen, bunt und tolerant!: Gesellschaft gemeinsam gestalten – Wir haben die Wahl!
  15. Bündnis „Greifswald für Alle“/ Verein zur Förderung solidarischer Lebensgestaltung e.V.: Vortrag von Andreas Kemper „AfD und rechtsradikale Strukturen“
  16. Evangelische Kirchengemeinde Joachimsthal: Musikprojekt „Wir sind bunt!“
  17. Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus: Internationale Wochen gegen Rassismus 2017
  18. Demokratisches Jugendforum Brandenburg e.V.: Theatertour "A wie Aufklärung"

Unterstützt durch den Opferfonds CURA

 

  1. Opfersperspektive e.V.: Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  2. Opferperspektive e.V.: Unterstützung bei Beseitigung von Sachschäden, die von Neonazis verübte wurden
  3. Einzelperson: Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  4. Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz: Unterstützung einer Betroffenen rechter Gewalt
  5. LOBBI.ost: Unterstützung einer ehrenamtlich Engagierten der Flüchtlingshilfe nach Brandanschlag, der durch Rechtsextreme verübt wurde
  6. LOBBI.ost: Unterstützung eines Geflüchteten, der rassistisch angegriffen wurde
  7. Opferperspektive e.V.: Unterstützung von Betroffenen rechter Gewalt
  8. Opferperspektive e.V.: Unterstützung eines von rassistischer Gewalt Betroffenen
  9. RAA Sachsen e.V.: Unterstützung eines Betroffenen von rechter Gewalt
  10. Opferperspektive e.V.: Unterstützung eines Geflüchteten, der von Neonazis angegriffen wurde
  11. Roter Stern Leipzig 99 e.V.: große Spendenaktion für die Unterstützung von Betroffenen rechter Gewalt in Leipzig (13 Fälle insgesamt)
  12. Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt: Unterstützung eines Geflüchteten, der brutal von Rechtsextremen angegriffen wurde
  13. Opferperspektive e.V.: Unterstützung eines Opfers rassistischer Gewalt
  14. Opferperspektive e.V.: Unterstützung eines Geflüchteten nach einem rassistischen Angriff
  15. Demokratiezentrum Baden-Württemberg: Unterstützung einer von rechten Anfeindungen Betroffener
  16. B.U.D. e.V.:Unterstützung eines Geflüchteten nach einem schweren rassistisch motivierten Angriff
  17. RAA Sachsen Opferberatung Chemnitz: Unterstützung von jugendlichen Opfern rechter Gewalt
  18. Opferperspektive e.V.: Unterstützung für einen Betroffenen rechter Gewalt
  19. B.U.D. e.V.: Unterstützung eines Geflüchteten nach rassistischem Übergriff
  20. Opferperspektive e.V.: Unterstützung eines Betroffenen rechter Gewalt
  21. RAA Sachsen e.V.: Unterstützung eines Geflüchteten, welcher von Rechtsextremen schwer verletzt wurde
  22. Opferperspektive e.V.: Unterstützung einer Geflüchteten nach einem rassistischen Übergriff
  23. Opferberatung Rheinland: Unterstützung einer Betroffenen, welche rassistisch bedroht, beleidigt und verletzt wurde
  24. ezra: Unterstützung einer Betroffenen, welche kontinuierlich von Neonazis bedroht wird
  25. Miteinander e.V.: Untersttützung einer Betroffenen, welche durch stete rassistische Gewalt stark traumatisiert wurde
  26. BUG e.V.: Unterstützung eines Betroffenen, welcher mehrfach rassistisch diskriminiert wurde

Unterstützt durch eine Kooperation mit der Bethe-Stiftung und der Stiftung stern - Hilfe für Menschen e.V.

 

  1. Flagrant e.V.: Theaterprojekt "Über alles hinaus"
  2. XXL!-Das Jugendprojekt e.V. "Thuringia Funpark": Welcome Refugees - Wir rollen gemeinsam in eine neue Zukunft-fühlt euch zu Hause, bei Freunden
  3. Champions ohne Grenzen e.V.: Begegnung macht Schule - Projektschultage zu Flucht, Asyl und Menschenrechten mit Berliner Grundschulklassen
  4. Coswig - Ort der Vielfalt e.V.: Fahrradwerkstatt
  5. Kinderladen IrgendWieAnders FürKinder e.V.: Öffnung der Kinderläden für Geflüchtete und ein Ankommen im Kiez
  6. Kinder für Kinderrechte - Bürgerstiftung Barnim Uckermark: Gemeinsame Sache! - Kooperation mit geflüchteten Familien in Schulen
  7. Palanca e.V.: SofA - Solidarität mit Geflüchteten und Asylsuchenden
  8. Dynamo Windrad: Fußballprojekt für Unbegleitete Jugendliche Flüchtlinge (UMF)
  9. Polnisch-Deutsches Netzwerk e.V.: energie-tanken

Geförderte Projekte 2015

  1. Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung: Infotag und Aktionen im öffentlichen Raum
  2. Palanca e.V. Eberswalde: Finanzierung der Räumlichkeiten und Durchführung von Schulprojekten
  3. TeBa- Projekttage in der Berufsschule „Rechtsradikalismus in der Ausbildung und im Berufsalltag“
  4. ISD Bund e.V.: Sammelband zum Projekt „30 Jahre jüngere Schwarze Bewegung in Deutschland“
  5. Freundeskreis Sinti und Roma Oldenburg e.V.: Veranstaltungswoche „Erinnerungskultur 70 Jahre nach Auschwitz“
  6. Gender Queer e.V.: Workshop- und Veranstaltungsreihe „NeoKoloniale Machtverhältnisse herausfordern“
  7. „Vielfalt – Das Fest für alle“ im Oberbergischen Kreis
  8. Klopf Klopf – Lübeck ist weltoffen e.V.: Aktionstag am 28.März 2015
  9. RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V.: Ein km2 Bildung für Neubrandenburg-Oststadt
  10. IIBSA: Bundesweites Arbeitstreffen zur Antisemitismusbekämpfung
  11. Starke Familie e.V.: Container-Dialog-Cafe in Berlin-Marzahn
  12. Neue deutsche Medienmacher: Glossar zu Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland
  13. RAA Sachsen e.V.: Broschüre „Neonazistrukturen im Voigtland“
  14. Aufandhalt e.V.: Förderung von Betroffenen rechtextremer Gewalt und rassistischer Diskriminierung
  15. Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus Leipzig: Veranstaltungsreihe „Über die Feinde Israels“
  16. Soziale Bildung e.V.: Modellprojekt für demokratiefördernde Prozesse im ländlichen Raum
  17. Halle gegen Rechts: Bildungswochen „Anerkennen statt Ausgrenzen“
  18. JUP Unabhängiges Jugendzentrum Pankow: Gespräch mit Verfolgten des Nationalsozialismus und Menschen aus dem antifaschistischen Widerstand
  19. Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.: Unterstützung zur Gestaltung des Gedenkortes
  20. AStA Uni Rostock: Broschüre zur Asyl- und Flüchtlingspolitik
  21. Mediendienst Integration: Kofinanzierung für Informationsangebote zu „Flucht und Asyl“ und Integrations- und Migrationsthemen
  22. Show racism the red card e.V.: Finanzierung der Veranstaltung “HoGeSa, Pediga und kein Ende in Sicht“
  23. Förderverein Jugendbegegnung in Theresienstadt e.V.: Senioren-Workcamp „alter jüdischer Friedhof“
  24. Iris e.V.: Anhörung von Experten zum institutionellen Rassismus / NSU-Mordserie
  25. Kubiz Trägerwerk e.V.: Die Pankownale II
  26. Aktionsnetzwerk Rechtsextremismus Jena: Vor 70 Jahren: der letzte Buchenwald-Todesmarsch ging durch Jena: Aktionstag mit Plakaten
  27. Buntes Bürgerforum für Demokratie: Herausgabe der Zeitschrift „Rückspiegel“
  28. Verein für demokratische Kultur in Berlin: Aufbau einer „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus“
  29. LAG pokuBi Sachsen e.V.: Seminar zur Fortbildung für „Haupt- und ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten in Sachsen“
  30. Anti-Ra-AG: Workshopfahrt der schulübergreifenden antirassistischen Arbeitsgemeinschaft Bremen
  31. lz3w-Informationszentrum 3.Welt und Aktion Bleiberecht Freiburg: Fotoausstellung „14 Jahre auf der Flucht“
  32. Initiative alternatives Merseburg: „5 nach 12“ –Aktionstag zur Förderung demokratischer Erziehung
  33. Freundeskreis Tambacounda: Veranstaltung zu Menschenrechten in Afrika und Europa
  34. Kulturbüro Sachsen e.V.: Förderung der Zukunftswerkstatt mit alevitischen Jugendlichen
  35. Mideast Freedom Forum Berlin e.V.: Veranstaltung “Der Quds Komplex”
  36. Evangelische Dreifaltigkeitskirche Worms: Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“
  37. Kulturkosmos Leipzig e.V.: Förderung SUPREMA
  38. Mediengruppe „spot the silence“: Förderung einer Ausstellung zum NSU
  39. Bürger.Courage e.V.: Zukunftswerkstatt „Netzwerkarbeit im bürgerlichen Engagement"
  40. Neue Jugendarbeit Lichtenberg e.V.: Bündnis gegen den Al Quds Tag
  41. Autonomes Frauenhaus Wedel: Fachtag „Antirassismus“
  42. Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V.: Islamophobie, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit – Interkulturelles Wochenende
  43. Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern: Mobilisierung gegen Rechts, Theaterstück: „Asylant im Wunderland“
  44. Tick Tick-Boom: Broschüre „Deutschrap den Deutschen“
  45. Verein zur Förderung innovativer Wohn- und Lebensformen: Integration+
  46. WABE Odertal e.V.: Welcome to my life!
  47. Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.: Workshoptagung „Dagegen!... Und dann?“
  48. MAKKABI Deutschland: European Makkabi Games 2015
  49. Jugendpresse Deutschland e.V.: Workshop zur Rassismuskritischen Berichterstattung im Rahmen der Jugendmedientage
  50. Asyl in der Kirche Berlin e.V.: Antirassismus-Training für Ehrenamtliche der Flüchtlingsarbeit
  51. Die Kopiloten e.V. Kassel: "Vielfaltverstärker*innen" - Jugendliche entwicklen Stadtrundgang zum Thema Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  52. Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig: "Lebendige Bibliothek" - Flüchtlinge erzählen aus ihren Fluchterfahrungen
  53. ISD Bund e.V.: Diskussionsveranstaltung zur Tradition des Blackfacing beim "Zwarte Piet" in Potsdam
  54. RAA Sachsen: Broschüre "Guidelines and Support for Victims of Hate Crimes" für Nicht-Deutsche Betroffene rechter Gewalt
  55. Werkstatt der Kulturen: Kurzfilm Award "We celebrate culturale difference!"
  56. Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung: Bundesweites Arbeitstreffen zur Antisemitismusbekämpfung
  57. Verein für Demokratische Kultur e.V.: Erhebung von antisemitischen Erfahrungen in Berlin lebender Juden
  58. Flüchtlingsrat NRW: Unterstützung eines Ehrenamtspreises zur Stärkung der flüchtlingspolitischen Arbeit
  59. Freundeskreis im Gedenken an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992: Solidaritätskonzert für Betroffene rechter Gewalt
  60. Iberoamerica e.V. Jena: Tagung "Brücken bauen - Migrantenorganisationen als Akteure in der Asyl- und Migrationspolitik"
  61. Grenzenlos - Antirassistisches Engagement e.V. Lingen: Veranstaltung "Von der Muslimbruderschaft zu ISIS - Über die Geschichte des Islamismus und seine Folgen"
  62. Amaro Drom e.V.: Bundesjugendkonferenz "Dikhen Amen! Seht uns! Empowerment und Sensibilisierung aus Sicht junger Roma und Sinti"
  63. Geschichtsort Villa Ten Hompel e.V. Münster: Theaterstück "Auch Deutsche unter den Opfern"
  64. reflect! e.V.: Workshops zur Unterstützung von Ehrenamtlichen der Flüchtlingsarbeit
  65. Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach: Projektseminar Rechtsextremismus, Ausstellung "Die Opfer des NSU"
  66. Afrikanischer Kulturverein Palanca Eberswalde: Gedenkveranstaltung zum 25. Todestag von Amadeu Antonio
  67. Freundschaftsverein Tczew - Witten e.V.: Theaterprojekt "Alle Satt?!" für und mit Kindern zum Thema Fluchtursachen
  68. artMobil Leipzig: Projekt "Malzeit" mit Flüchtlingskindern in Unterkünften
  69. EigenArt e.V. Köln: Projekt "Berufschance - mit und für Flüchtlingskinder"
  70. ISFBB e.V. Nürnberg: "Refugees welcome?!" - Vortrag und Gespräch mit einem Flüchtling für Schulklassen
  71. Aktion Zivilcourage e.V. Pirna: Unterstützung eines Einsatzstellenplatzes im FSJ Politik
  72. Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Jena: Jenaer Opfer der NS-Mordaktion "T4"in den Jahren 1940 und 1941
  73. diverse perspektiven: Beratungswegweiser Flucht und Behinderung
  74. Neue deutsche Medienmacher: Glossar zur rassismuskritischen Berichterstattung
  75. RAA Sachsen: Ein Quadratkilometer Bildung - Stadtteilprojekt in Bernsdorf
  76. OAT Dresden: Beschreibungsversuche der Judenfeindschaft
  77. Universität Osnabrück/IMIS: Qualitätsstandards in der Flüchtlingserstaufnahme
  78. Eberswalder Zentrum für demokratische Kultur, Jugendarbeit und Schule e.V.: Bibliothek für Flüchtlinge
  79. Roter Stern Berlin 2012 e.V.: Geschichte des Antisemitismus im Sport
  80. Bündnis Weinheim bleibt bunt: Aktivitäten gegen NPD-Bundesparteitag
  81. Handreichung über Verschwörungstheorien
  82. XXL! - Das Jugendprojekt: Integratives Skateprojekt mit Flüchtlingen
  83. Kulturbüro Sachsen e.V.: Das Wohnen in Wohnungen lernen?
  84. Palanca e.V. Eberswalde: Antirassismus-Workshops an Schulen

Gefördert im Rahmen der Aktion "Mut gegen rechte Gewalt"

 

  1. IBIS e.V.: „Get up, Stand up“ - Soziokulturelles Projekt gegen Rechtsextremismus
  2. Refugees Emancipation: Projekt zum Empowerment von Flüchtlingskindern
  3. Grünes Forum Selbstverwaltung Förderverein e.V.: Rockfestival „Jamel rockt den Förster“
  4. Pestalozzi-Förderverein: Bildungsprojekt zum Thema „Entkommen-Ankommen-Willkommen!?“
  5. Demokratisches Zentrum e.V.: Rock gegen Rechts in Ludwigsburg
  6. JWP „MittenDrin“ e.V.: Bündnisunterstützung „Keine Zukunft für Nazis“
  7. Fußballvereine gegen Rechts – Gegen Rassismus und Gewalt: Zuwendung für die Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“
  8. Zentrum Demokratische Kultur: Aussteigerinitiative EXIT-Deutschland
  9. AStA Uni Rostock: Veranstaltungsreihe „Festival contre le Racisme“
  10. BAFF-Bands auf festen Füßen, Joachimsthal: BAFF - Schön, dass du da bist“
  11. Roter Baum e.V. Leipzig: Ausstellung „Die verschwiegenen Toten – Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Leipzig“
  12. CSD Pirna e.V.: 4. Christopher Street Day im sächsischen Pirna
  13. Waldritter e.V.: „Flucht, Gefahr, Akzeptanz“
  14. KuDePo e.V.: Festival.Rand.Gestalten
  15. Bad Nenndorf ist bunt – Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V.: Förderung der Gegendemonstration zum „Trauermarsch“ der Nazis
  16. ANSTATT – Verein zur Förderung von Jugendkultur: Festival am kleinen Strand „Refugees Welcome – Willkommensfest 2015“
  17. Multikulturelles Jugendcentrum Bitterfeld e.V.: "Kein Bock auf Nazis" Open Air

Unterstützt durch den Opferfonds CURA

 

  1. Opferberatung ReachOut: finanzielle Unterstützung einer Opfers rassistischer Gewalt
  2. Opferberatung BackUp: finanzielle Unterstützung eines Opfers rassistischer Gewalt
  3. Opferberatung BackUp: finanzielle Unterstützung eines Opfers rassistischer Gewalt
  4. ReachOut: Unterstützung der Fortbildung der Beratungsprojekte
  5. Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt: Runder Tisch in Gardelegen
  6. RAA Opferberatung Sachsen: finanzielle Unterstützung eines Opfers rassistischer Gewalt
  7. RAA Opferberatung Sachsen: finanzielle Unterstützung eines Opfers rassistischer Gewalt
  8. Opferperspektive e.V.: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  9. Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt, Miteinander e.V., Salzwedel: Unterstützung einer von rassistischer Gewalt betroffenen Familie
  10. Roter Baum Leipzig e.V.: Gedenkkongress „NSU-Gedenken!"
  11. AufAndHalt Gera: Aktivitäten Aufandhalt 2.Halbjahr
  12. Reach Out: finanzielle Unterstützung eines Opfers rassistischer Gewalt
  13. KAMA e.V. Dresden: Selbstverteidigungskurs für Flüchtlinge
  14. Opferperspektive e.V.: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  15. Reach Out: finanzielle Unterstützung eines Opfers rassistischer Gewalt
  16. Opferberatung Rheinland: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  17. Opferperspektive e.V.: Hilfsangebote für Betroffene rechter Gewalt
  18. RAA Opferberatung Sachsen: Selbsthilfe für Betroffene rassistischer Gewalt im Landkreis Leipzig
  19. ezra e.V.: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  20. VBRG e.V.: Tagung der Beratungsstellen "Rassismus und Trauma"
  21. Opferperspektive e.V.: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  22. Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt, Miteinander e.V.: Unterstützung eines Opfers rassistischer Gewalt
  23. Opferberatung BackUp: finanzielle Unterstützung eines Opfers rassistischer Gewalt
  24. Roma Center e.V.: Roma Antidiscrimination Network
  25. Opferperspektive e.V.: finanzielle Unterstützung einer von rassistischer Gewalt betroffenen Familie
  26. RAA Opferberatung Sachsen: Gedenkveranstaltung für die Opfer des Netzwerkes Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)
  27. RAA Opferberatung Sachsen: finanzielle Unterstützung eines Opfers rassistischer Gewalt
  28. RAA Opferberatung Sachsen: finanzielle Unterstützung einer von rassistischer Gewalt betroffenen Familie

Geförderte Projekte 2014

  1. iz3w: Dossier "Asyl und Asylpolitik"
  2. Förderverein des Gymnasiums am Tannenberg: Geschichte der Juden in Grevesmühlen
  3. Flüchtlingsrat NRW e.V.: Empowermentworkshop für Betroffene von und Engagierte gegen Rassismus
  4. ISD Bund e.V.: Netzwerktreffen Schwarzer Interessenvertretungen im Rahmen der Europawahl
  5. K.I.E.Z. e.V. Dessau: Faltblatt "Stolpersteine in Dessau Roßlau 2014"
  6. Soziale Bildung e.V.: Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen
  7. Palanca e.V.: Unterstützung bei Antirassismusprojekten in Schulen
  8. Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Landshut - Initiative (in)visible borders: Wider das Vergessen und Verdrängen - zum Tag der Befreiung am 8.Mai
  9. Multkulturelles Zentrum Trier: Workshops und Vorträge zum Thema „Aufklärung und Sensibilisierung von Asylthematik“
  10. Kulturzentrum Schlachthof e.V.: 2. Bremer Gypsy Festival
  11. Werkstatt der Kulturen Berlin: "Black History Month 2014"
  12. Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus: "NS Projekt Jonastal / SIII - Außenlager Ohrdruf" - Eine Auseinandersetzung mit lokaler NS Geschichte
  13. Refugees Welcome Bonn e.V.: Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Begriff des "Zigeuners" aus sozialpsychologischer Sicht
  14. Aktion Sühnezeichen Friedensdienste: Podiumsdiskussion "Rechtsextremismus in Europa - ein Phänomen mit vielen Facetten"
  15. Topos e.V.: Veranstaltungsreihe über Antisemitismus
  16. Friedenskreis Halle e.V.: Respekt³ - Eine dritte Woche für mehr Vielfalt
  17. Die Falken: Kampagne zu den Kommunal-, Landtags- und Europawahlen; weitere Einzelheiten finden sich auch hier
  18. AG Asylsuchende Großenhain: Veranstaltungsreihe zum Themenkomplex Asyl, Migration und Flucht
  19. Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e. V.: Workshoptagung "Dagegen! …und dann?"! - eine Veranstaltung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW
  20. Evangelischer Kirchenkreis für Erwachsenenbildung Wittgenstein: Veranstaltungen der Erwachsenenbildung und Filmvorführung "Blut muss fließen" mit Regisseurgespräch
  21. Verband Deutscher Sinti und Roma e. V. Landesverband Schleswig-Holstein: Wanderausstellung für Schülerinnen und Schüler "Sinti und Roma in Schleswig-Holstein - Zwischen Flucht, Vertreibung und Sesshaftmachung"
  22. Verein für Toleranz und Zivilcourage: Projekttage "Demokratie stärken"
  23. Runder Tisch gegen Rassismus Gardelegen: Infoveranstaltung zum Thema Fluchtursachen und Fortbildung zum Thema Asylrecht
  24. Berliner Geschichtswerkstatt e.V.: Workshop "Spuren deutscher Täterschaft in der Ukraine und Möglichkeiten erinnerungspolitischen Handelns"
  25. Grünes Forum Selbstverwaltung Förderverein e.V.: "Jamel rockt den Förster 2014"
  26. Anne Frank Zentrum: Gedenkaktion "wolkenlos"
  27. ISFBB e.V.: Ausstellung "Die Opfer des NSU"
  28. Schloss Bröllin: Projektarbeit zur Willkommenskultur in der polnischen Grenzregion
  29. Mediendienst Integration: Unterstützung für Schwerpunktbearbeitung des Themas Rechtsextremismus
  30. Grass Lifter Zwickau: Kunst- und Politikaktion zur NSU-Aufarbeitung
  31. e*vibes e.V.: Veranstaltung "Weibliche Opfermythen. Deutsche Frauenbewegungen und Antisemitismus"
  32. Hochschulgruppe Scholars for Peace: Konferenz Antisemitismus in Europa an der Uni Potsdam
  33. Jachad e.V.: Aktionstage gegen Antisemitismus
  34. Falken Erfurt e.V.: Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus
  35. Women in Exile e.V.: Empowermentseminare "Flüchtlingsfrauen werden laut!"
  36. Kulturbüro Sachsen: Werkstatt Junge Demokratie in Sachsen
  37. KuDePo e.V.: "Rand.Gestalten"
  38. RAA Hoyerswerda Ostsachsen: "Hoyerswerda hilft mit Herz"
  39. li:chi e.V.: Erinnerung an die NS-Zeit aus Frauenperspektive
  40. Conne Island - Projekt Verein e.V.: Gegenveranstaltung zum antisemitischen Al-Quds Tag
  41. muse work e.V.: Zwischenstopp Erde
  42. Internationale Bonhoeffer-Gesellschaft Deutschsprachige Sektion e.V.: Förderung der Wiederherstellung einer Gedenktafel in Buchenwald
  43. Amaro Foro e.V.: Workshops zur Stärkung der Identität junger Roma
  44. Initiative 2. Stock: Dauerausstellung zum Thema Abschiebehaft im ehemaligen Abschiebegefängnis Klapperfeld
  45. Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.: "Exklusion und Resignation gemeinsam überwinden"
  46. Moses Mendelssohn Zentrum: Tagung zum Thema Rechtsextremismus
  47. Raja Lubinetzki: Recherche Buch über Spanienkämpfer
  48. Kosmotique e.V.: Workshop "Antiromaismus in Deutschland"
  49. Anatolisches Bildungs- und Beratungszentrum e.V.: Auseinandersetzung zur Verfolgung der Juden in Deutschland und in der Türkei unter Türkeistämmigen in Bremen
  50. Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie M-V e.V.: Filmprojekt - Young European Film Forum for Diversity
  51. Arbeitskreis eine Welt e.V.: "Offene Gesellschaft - Brücken bauen"
  52. KAMA e.V.: Kurzfilmprojekt: Perspektiven von Roma über ihr Leben nach der Abschiebung von Deutschland nach Serbien
  53. Verein für demokratische Kultur in Berlin: Erstellung eines Lagebildes zum "Antisemitismus in Berlin - Wahrnehmung und Erfahrung jüdischer Menschen"
  54. Jüdische Gemeinde Cottbus e.V.: Geschichtsprojekt mit Kindern und Jugendlichen zur „Geschichte der Stolpersteine und der jüdischen Friedhöfe in Cottbus"
  55. Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.: Veranstaltungsreihe zum ehemaligen Jugend-KZ und späteren Vernichtungslager Uckermark
  56. afrikAkzent Media e.V.: Projekt "Erfolgsgeschichten Erzählen - Menschen kennen lernen" - Porträtreihe zur Vorstellung Afrodeutscher und Afrikaner_innen in Deutschland
  57. Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland Bund e.V.: Netzwerktreffen für People of Afican Descent & Black Europeans
  58. Caritas Köln: Gesprächskreis für Eltern und deren Kinder und Jugendliche mit schwarzer Hautfarbe
  59. Jüdische Gemeinde zu Berlin: Wiederherstellung einer Infotafel

Gefördert im Rahmen der Aktion "Mut gegen rechte Gewalt"

 

  1. Jugendinitiative Laut und Bunt: Laut & Bunt-Festival 2014
  2. Rock gegen Rechts Stralsund: Aktionstage gegen Rechts 2014
  3. Joliba: "Afrodeutsche und andere schwarze Kinder in Deutschland stark machen!" Workshop und interaktives Forum für Eltern, Verwandte, Freunde und MulitplikatorInnen schwarzer Kinder in Deutschland
  4. Fritz-Karsen-Schule Berlin: Theaterprojekt zur Flüchtlingsthematik
  5. JuBiKu e.V.: Projektarbeit gegen rechte Gewalt im Allgäu
  6. Freiraum e.V.: Buntes Straßenfest in Burgstädt "Rassismus tötet immer noch!"
  7. Kultur und Zukunft e.V.: Konzertveranstaltung gegen Rechts in Nordsachsen
  8. Förderkreis Erinnnerungsort Topf & Söhne e.V.: Schüler_innen-Engagementprojekt "Lass dich nicht lenken - selber denken!"
  9. Bad Nenndorf ist bunt: Gegendemo zum "Trauermarsch" in Bad Nenndorf
  10. Anstatt e.V.: Festival am kleinen Strand
  11. Zentrum Demokratische Kultur: Aussteigerinitiative EXIT-Deutschland

Unterstützt durch den Opferfonds CURA

 

  1. Opferberatung LOBBI: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  2. Opferberatung Rheinland: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  3. Opferperspektive Brandenburg: Unterstützung bei der Recherche zu Todesopfern rechter Gewalt in Brandenburg
  4. Opferberatung der RAA Sachsen: Unterstützung der Angehörigen eines Todesopfers rechter Gewalt
  5. Opferberatung Reach Out Berlin: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  6. Opferberatung der RAA Sachsen: Unterstützung der Angehörigen eines Todesopfers rechter Gewalt
  7. Öffentlichkeit gegen Gewalt: finanzielle Unterstützung einer von rechter Gewalt betroffenenen Familie
  8. Opferberatung der RAA Sachsen: Unterstützung eines Betroffenen rechter Gewalt
  9. Opferperspektive Brandenburg: Erarbeitung von Qualitätsstandards der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt
  10. JWP MittenDrin e.V.: Emil Wendland und die Geschichte rechter Gewalt in den 90er Jahren
  11. RAA Sachsen: Ausstellung zum Thema Rechte und rassistsiche Gewalt in Sachsen
  12. Opferperspektive e.V.: "Raus aus dem Dunkelfeld!"
  13. Opferberatung Reach Out Berlin: Unterstützung für Umzug von Betroffenen rechter Gewalt
  14. AufAndHalt: Unterstützung bei der Beratung Betroffener rechter Gewalt
  15. Opferperspektive Brandenburg: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  16. Miteinander e.V.: Vernetzungstreffens der bundesweiten Opferberatungsstellen für Betroffene rechter Gewalt

Geförderte Projekte 2013

  1. ISFBB e.V.: Wanderausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen"
  2. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.: "Homestory Deutschland - Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart"
  3. Limmud e.V.: Projekte gegen Antisemitismus im Rahmen des Jüdischen Limmud Festivals
  4. Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V.: Fontanepromenade 15
  5. Anne-Frank-Zentrum: Ausstellungsprojekt "Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte".
  6. Kulturbüro Sachsen e.V.: Tagung "Wer Schützt die Verfassung?"
  7. Shukura: Publikation "Was Sie über sexuellen Missbrauch wissen sollten" - Lösungen jenseits von rechtsextremistischer Instrumentalisierung des Themas
  8. Jugendpresseverband Brandenburg e.V.: Jugendmediencamp "Media Diversity"
  9. Verband binationaler Familien und Partnerschaften: "Schuhe machen Leute - Are you what you wear 2.0"
  10. Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen e.V.: Dokumentation der Lebenssituation von Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen
  11. CVJM Hoyerswerda e.V.: Interkulturelle Wochen - Aktionstage mit Kindern aus dem Flüchtlingsheim Kamenz
  12. Förderverein Tolerantes Sachsen: "Kompetenzen stärken - Inklusion möglich machen" - Fortbildung von ehrenamtlich Engagierten im Bereich der Rechtsextremismusbekämpfung und Flüchtlingshilfe
  13. Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Jena: Projektreihe zur lokalen Erinnerungskultur an NS-Geschichte Jenas
  14. Muse Work e.V.: "Science fiction mal anders"
  15. Palanca e.V.: Unterstützung bei präventiven Antirassismusprojekten in Schulen
  16. Berufsbildende Schule Rotenburg: Living Black in Germany"
  17. Joliba e.V.: Zeitzeugenlesung mit Theodor Michael
  18. Zinnschmelze e.V.: spoken-word Veranstaltung mit Philipp Khabo Köpsell
  19. K.I.E.Z. e.V.: Stolpersteinverlegung in Dessau
  20. Medibüro Berlin: Kampagne zu prekärer Situation und gesellschaftlichem Ausschluss von Flüchtlingen
  21. context e.V.: Veranstaltung zum Gedenken an die Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen
  22. IKuWo e.V.: Antirassistisches Fußballturnier
  23. Raja Lubinetzki: Unterstützung bei Erstellung einer Publikation zu Diskriminierungserfahrungen Schwarzer Deutscher
  24. Demokratisches Jugendforum Brandenburg e.V.: Gedenkkultur, Stadtentwicklung, rechtsextreme Szene – Schwerpunktrecherche für re-guben.de
  25. Universität Duisburg: Projekt "Rechtsextremismus und soziale Arbeit" - Fortbildung zum Umgang mit Rechtsextremismus
  26. e*vibes: „Antirassistische Kompetenz in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit“
  27. Eberswalder Zentrum für demokratische Kultur e.V.: Theater im Öffentlichen Raum von demokratisch Engagierten zur Vernetzung mit weiteren möglichen Engagierten
  28. The Working Party: Projekt "Rettungsschirme" - Projekt zur Erinnerungskultur für NSU-Opfer in Rostock unter Einbeziehung lokaler Initiativen und Anwohnern
  29. Bündnis gegen Rechts Worms: "Extrem im Alltag - extrem alltäglich" - Veranstaltungswoche gegen Rechtsextremismus
  30. Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum Oberkrämer: "Ein Weg - tausend Schicksale" - Erinnerungsprojekt mit Zeitzeugen zur lokalen Geschichte des Nationalsozialismus
  31. Kulturbüro Sachsen e.V.: "Sorgenfreies Kleinstadtleben in Burgstädt?" - Schaffung einer demokratischen Gegenkultur gegen rechten Mainstream
  32. Initiative "Show racism the red card": Aktionstag gegen Rassismus und Diskriminierung mit dem 1. FC Köln
  33. AG "Solingen erinnern": "Solingen erinnern. Aktiv gegen Rassismus und rechte Gewalt" - Zeitzeugen-Projekt zur Erinnerungskultur
  34. Bündnis "Bonn stellt sich quer": Unterstützung der Gegenproteste gegen rechtsextremen und islamfeindlichen Aufmarsch
  35. Flüchtlingsrat Wiesbaden e.V.: Fortbildung von ehrenamtlich Engagierten der Beratung und Betreuung von Flüchtlingen
  36. Medibüro Hamburg: Medinetzwerktreffen 2013
  37. Aktion Zivilcourage e.V.: Zivilcourage-Training für MultiplikatorInnen und Engagierte in Initiativen
  38. Flüchtlingsrat NRW e.V.: Empowerment-Workshop für Betroffene von und Engagierte gegen Rassismus
  39. Netzwerk Bildung und Projektarbeit e.V.: "Flucht und Migration - Ungerechtigkeit treibt aufs Meer" - Vernetzungsveranstaltung zur Thematisierung von Flucht und Integration
  40. Initiative für ein weltoffenes Geithain: Tag der Vielfalt - Alternativangebot gegen rechten Mainstream zur Aktivierung eines breiten Bündnisses gegen lokale rechte Szene
  41. Jugendgruppe der Initiative für eine alevitische Gemeinde Dresden: "Unsere Sicht der Dinge - Erinnerungskultur in Dresden aus 'migrantischer', aber auf jeden Fall jugendlicher Sicht"
  42. Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.: "Virtuelles Konzert im Holocaust Denkmal" - Erstellung einer App zur Demokratiebildung für junge Menschen
  43. Förderverein der Kinder- und Jugendkulturwerkstatt JOJO: "Forum frei" - Auseinandersetzung mit Alltagsrassismus mittels Theaterperformance im öffentlichen Raum in Leipzig
  44. Allmende e.V.: "Bundesweites Festival gegen Rassismus"
  45. Jugendclub Courage Köln e.V.: "Braunzone" - Ausstellung zu Ideologien und Strukturen der extremen Rechten
  46. Rockt für unsere Kinder e.V.: "Together Against Nazism" - Aktionen gegen Neonazi-Konzert mit bundesweiter Bedeutung
  47. Dornrosa e.V.: "Horizonte - Über Lebens Künstlerinnen vom Ankommen und Bleiben" - Stärkung der Bedürfnisse und Rechte von Asylsuchenden im ländlichen Raum
  48. Waldritter e.V.: "Die Bewegung" -Entwicklung eines handlungsorientierten Ansatzes zur pädagogischen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus
  49. Freiraum e.V.:" Was geht mich das an?" - Aufbau und Stärkung eines überregionalen Netzwerks zur Unterstützung der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus im ländlichen Raum Sachsens
  50. Max-Reger-Schule: Anti-Rassismus-Training für Schülerinnen und Schülern in einem von rechter Alltagskultur dominierten Umfeld
  51. Verein für Gesellschaftskritik und Antisemitismusforschung e.V: Unterstützung bei Recherche für Buchprojekt über Personen und Organisationen der Neuen Rechten
  52. Verein zur Förderung Innovativer Wohn- und Lebensformen: "Integration durch Qualifikation" - Integrationsprojekt für Flüchtlinge in Brandenburg
  53. AZ Conni: Thematisierung der Bedeutung und Wirkungsweise von Antisemitismus in historischer und moderner Perspektive
  54. Flüchtlingsrat Berlin: Erstellung einer Publikation zur Thematisierung von Antiziganismus
  55. Caritas-Integrationsagentur: "Romanja Empowerment - Sinti und Roma Frauen gestalten Zukunft"
  56. Mokoari Street Productions: "Rassistische Kontinuität und Geschichte Schwarzer Menschen in Deutschland" - Projekt zur Erinnerungskultur
  57. Sollingverein Uslar: Unterstützung bei der Recherche zu Buchprojekt "Jüdische Friedhöfe am Solling - Bodenfeld und Lauenförde"
  58. aha - anders handeln e.V.: Aufführung der Asylmonologe im Rahmen der Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage
  59. KuDePo e.V.: Veranstaltung "Rand-Gestalten" als Alternativangebot zu einer rechten Alltagskultur im regionalen Umfeld
  60. Offenes Haus der Kulturen Frankfurt: Veranstaltung gegen Diskriminierung von Flüchtlingen mit "Matador"
  61. Ev.-Luth. Kirchengemeinde Tharandt: "Auf der Spurensuche. Jüdische Tage in Tharandt" - Jugendprojekt zur Erinnerungskultur
  62. Informationszentrum 3. Welt: Förderung des Dossiers "Neofaschismus weltweit"
  63. Freiraum e.V.: politisches Straßenfest "Rassismus in Europa"
  64. Miphgasch/Begegnung e.V.: Zeitzeugenbegegnungsreihe mit S. Wolkowicz
  65. Kulturring e.V.: Gegen die rassistische Stimmung – Musiktheater gegen Rechts
  66. Arbeitskreis Zweifel und Diskurs: Die Rolle des Antisemitismus in Luthers Reformation
  67. Verband Deutscher Sinti und Roma: Plakataktion gegen antiziganistische Wahlkampagne der NPD
  68. Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus: "Gemeinsam agieren statt reagieren"
  69. Dynamo Windrad Kassel: "Bolz-WM 2014"
  70. Ludwig Philippson Zentrum: "Neue jüdische Erinnerungskultur und das heutige Leben von älteren jüdischen ZuwanderInnen in Magdeburg"
  71. Hessischer Flüchtlingsrat: Jugendtheaterprojekt
  72. Legrain: Antirassismusfilmprojekt "Business as usual"
  73. Erinnerungs-, Bildungs- und Begenungsstätte Alt Rehse e.V.: "Die Mecklenburgische Seenplatte und die extreme Rechte"
  74. Förderverein zum Gedenken an Naziverbrechen um und auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V.: "Parallelwelten“: Begegnungen mit Zeitzeugen auf Tempelhofer Flugfeld in drei Generationen
  75. Stop It Initiative Rostock: Refugees Welcome
  76. Kulturbüro Sachsen e.V.: Tagung zu Institutionellem Rassismus
  77. Hamburger Studienbibliothek: Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus
  78. Schloss Bröllin e.V.: Ratschlag des Bündnisses Mecklenburg-Vorpommern
  79. Engagierte Wissenschaft e.V.: Ausstellung "Versagen mit System"
  80. Gruppe [c]³: Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus
  81. RAA Sachsen: Ein Quadratkilometer Bildung Bernsdorf
  82. Palanca e.V.: Gedenkveranstaltung für Amadeu Antonio am 6.12.2013
  83. muse work e.V.: "Bin ich was ich bin?"
  84. AG Politische Psychologie: Workshop gegen Rechtsextremismus
  85. Berufsbildende Schule Rotenburg: Living Black in Germany - Workshop mit Rapper Ewane
  86. Institut für Sozialwiss. Forschung, Bildung und Beratung e.V.: Begleitband zur Wanderausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen"
  87. Aktion Zivilcourage e.V.: Einsatzstellenplatz des "FSJ Politik"
  88. Detten rockt e.V.: Detten rockt gegen rechte Gewalt
  89. Buntes Bürgerforum Limbach-Oberfrohna: Bürgerzeitung Rückspiegel

Gefördert im Rahmen der Aktion "Mut gegen rechte Gewalt"

 

  1. Initiative Rock gegen rechts Stralsund: „Laute Töne gegen braune Einfalt – Kein Kiez für Nazis“
  2. Elisabethenschule Frankfurt/Main: "Aktionstage Rechtsextremismus und Neonazismus"
  3. Laut und Bunt Rathenow: Laut und Bunt-Festival 2013
  4. Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden: Gastspiel zur Thematisierung von Rechtsextremismus und Antisemitismus
  5. stern Kaulsdorf e.V.: Mut gegen rechte Gewalt Trikots für Faustball Team

Unterstützt durch den Opferfonds CURA

 

  1. Opferberatung der RAA Sachsen: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  2. Opferberatung der RAA Sachsen: Unterstützung der Angehörigen eines Todesopfers rechter Gewalt
  3. Opferperspektive e.V.: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  4. Aufandhalt e.V.: Unterstützung der ehrenamtlichen Beratung für Betroffene rechter Gewalt
  5. Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt: Kampagne "Würdiges Gedenken für alle Todesopfer rechter Gewalt"
  6. Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V.: Kampagne zu "Racial Profiling"
  7. Opferberatung der RAA Sachsen: finanzielle Unterstützung eines Opfers rassistischer Gewalt
  8. RAA Sachsen: Ausstellung "Opfer rechter Gewalt seit 1990"
  9. Opferperspektive e.V.: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  10. Opferperspektive e.V.: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  11. Opferberatung der RAA Sachsen: finanzielle Unterstützung einer von rechter Gewalt betroffenenen Familie
  12. Opferberatung der RAA Sachsen: bundesweite Fortbildung zur Qualifizierung und Professionalisierung der Opferberatung für Betroffene rechter Gewalt
  13. Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.: Tagung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus: "Dagegen! ...und dann?!"
  14. Opferperspektive e.V.: Erstellung der Website www.todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de
  15. Opferberatung Rheinland: Unterstützung eines notwendigen Umzugs für Opfer rechter Gewalt
  16. Opferperspektive e.V.: Unterstützung bei Erstellung des Buchs "Rassistische Diskriminierung und rechte Gewalt: beraten, informieren, intervenieren"
  17. Opferberatung BACK UP: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  18. Mobile Beratung Hamburg: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  19. Opferperspektive e.V.: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  20. Opferberatung der RAA Sachsen: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  21. Mobile Opferberatung Salzwedel: finanzielle Unterstützung einer von rechter Gewalt betroffenenen Familie
  22. Freundeskreis im Gedenken an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992: Einladung nach Deutschland für Angehörigen zu Gedenkveranstaltungen
  23. Opferberatung LOBBI: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt

Geförderte Projekte 2012

  1. UBI KliZ: Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit der „Initiative gegen Rechts“
  2. Merseburger Bündnis gegen Rechts: Diskussionsveranstaltung „Zwischen Ignorieren und Verbieten:  Merseburg, nun sag doch mal!“
  3. Tacheles Uecker-Randow e.V.: „Kreativ gegen Rechts“
  4. Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus: „Kriegsrüstung – Zwangsarbeit – Vernichtung“
  5. Palanca e.V.: Finanzierung von Räumen und Schulprojekten
  6. Projektgruppe FremdWort: Forschungsprojekt zum Thema Mediale Stereotypisierung von ethnischen Minderheiten
  7. Stadtjugendring Potsdam e.V.:  Förderung des Projekts "Nazis 2.0"
  8. Aktionstheater Halle e.V.: „Mut zur Lücke - Was geht?“ - Theater gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Toleranz
  9. KUSO e.V.: Festival „Jamel rockt den Förster"
  10. NARUD e.V.: „Interkulturelles Fußballturnier“
  11. FAUST e.V.: „Das Schicksal jüdischer Geschäftsleute am Schwarzen Bären“
  12. Fördernetzwerk Tolerantes Sachsen e.V.: Projekt „Ein inklusives Sachsen - für alle“
  13. Initiative „Gedenkort KZ Uckermark“: Projekt „Internationales Anitfaschistisches Feministisches Bau- und Begegnungscamp 2012“ (PDF-Dokument)
  14. K.I.E.Z. e.V. Dessau: Aktion Stolpersteine
  15. Weststadtkonferenz c/ o musa e.V.: Projekt „Rosenwinkel“
  16. Verein zur Förderung der Erforschung der Hamburger Schulgeschichte e.V.: Broschürendruck
  17. IkuWo e.V.: Bildungsveranstaltung zum Thema alternative und antifaschistische Strukturen in der Balkanregion
  18. Bündnis 90/ Die Grünen: Konzert mit Microphone Mafia in Lübeck
  19. Miteinander e.V.: Lesung „Kaltland“
  20. Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.: „Leitfaden für eine rassismuskritische Sprache“
  21. Verein zur Förderung alternativer Wohn- und Lebensformen: Integration durch Qualifikation
  22. LOBBI Ost: Workshops "Rechtliche Aspekte in der Beratung von Betroffenen rechter Gewalt"
  23. Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V.: Racial Profiling
  24. Bund der PfadfinderInnen: Erstellung einer Informationsbroschüre
  25. Buntes Bürgerforum für Demokratie: Alternative Bürgerinformation
  26. AfricAvenir International e.V.: Afrika.kopf.bilder.DEUTSCHLAND
  27. context e.V.: Erstellung einer Publikation zu Rostock- Lichtenhagen
  28. Demokratisches Jugendforum Brandenburg: "Bei uns ist sowas nicht passiert"
  29. Kulturbüro Sachsen e.V.: Praxistag für Flüchtlingsinitiativen in Sachsen
  30. Afrikanischer Kulturverein Palanca: Veranstaltungen zum Geburtstag von Amadeu Antonio
  31. W3- Werkstatt für internationale Kultur und Politik: Projekt "Crossroads"
  32. ARIBA e.V.: Tagung zum Thema Racial Profiling
  33. Berliner Geschichtswerkstatt: Veranstaltungsreihe Tempelhof
  34. Multikulturelles Zentrum Trier e.V.: "Im rassistischen Raster- Stop Racial Profiling"
  35. argumente e.V.: Hearing
  36. li:chi Verein- transkulturelles Netzwerk für Kunst und politische Bildung e.V.: Projekt "Zeitspuren am Ufer"
  37. Eberswalder Zentrum: Projekt "Volkan T mit uns im Bett"
  38. Rock gegen Rechts Stralsund: "Rock gegen Rechts 2012"
  39. Rroma Informations Centrum e.V.: Lesung und Ausstellung Ceija Stojka
  40. Miteinander e.V.: Fortbildung "Psychosoziale Interventionen nach traumatischem Erleben"
  41. Freiraum e.V.: Straßenfest in Burgstädt
  42. Aktion Dritte Welt e.V.: Dossier und Veranstaltungsreihe zum Thema Antiziganismus

Gefördert im Rahmen der Aktion "Mut gegen rechte Gewalt"

 

  1. Verein zur Förderung nachbarschaftlicher Vernetzung e.V.: Projekttag „Rechtsradikale Strukturen in der Ausbildung und im Berufsalltag von ErzieherInnen“
  2. Eberswalder Zentrum für demokrat. Kultur, Jugendarbeit und Schule e.V.: Theaterstück „Tag für Tag“
  3. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur GmbH: Tätigkeiten des ZDK  2012
  4. Soz. und pol. Bildungsvereinigung L.-O. e.V.: Projekt Stay Rebel
  5. Laut und Bunt Jugendinitiative:Laut und Bunt Jugendfestival
  6. BeratungsNetzwerk Hamburg/ J.D. Lawaetz Stiftung: "Die neue Rechts- Schreibung"
  7. BAUHAUS/ Haus der offenen Tür e.V.: Troisdorf gegen Rechts
  8. Kindervereinigung Leipzig: "Tag der Vielfalt"
  9. Aktion Zivilcourage e.V.-FSJ-Einsatzstelle
  10. Bon Courage e.V.. "We are the Future- Gegen rechten Mainstream"
  11. Landkreis Lüchow-Dannenberg: "Yeah, Yeah, Yeah- Jugend für Toleranz und Demokratie"

Unterstützt durch den Opferfonds CURA

 

  1. Back Up: Unterstützung der Familie Lankamp für Schäden verursacht durch Rechtsextreme
  2. AUFANDHALT e.V.: Unterstützung des Projekts „AUFANDHALT“
  3. Initiative Anti-Castor-Camp Dahlem Dumstorf: finanzielle Hilfe zur Beseitigung von Sachbeschädigung LOBBI West: Opferhilfe nach Anschlag
  4. Jugendprojekt Köfte Kosher: Jugendprojekttage
  5. Opferperspektive e.V.: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  6. Reach Out: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  7. MittenDrin e.V.:  Niemand ist vergessen
  8. ezra:  Ausstellung "Angsträume - Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen"
  9. Förderung im Rahmen der Aktion „Kein Ort für Neonazis“, Meckenburg-Vorpommern
  10. Soziale Bildung e.V.: Projekttage „20 Jahre Pogrom in Rostock-Lichtenhagen“
  11. LOBBI West: Hechtrock-Festival
  12. Eberswalder Zentrum für demokratische Kultur: Selbstbehauptungstraining
  13. Opferperspektive e.V.: finanzielle Unterstützung mehrer Opfer von rechter Gewalt
  14. Opferperspektive e.V.: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  15. RAA Sachsen: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  16. Mobile Opferberatung Nord: Bückeburg
  17. Reach Out: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  18. Back up: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt
  19. Back up: finanzielle Unterstützung von Reparaturkosten
  20. Opferberatung Rheinland: finanzielle Unterstützung eines Opfers rechter Gewalt

Übersicht der geförderten Projekte und unterstützten Personen 2011

  1. Förderung des Projekts der ifak e.V.: „nicht deutsch - abgelehnt?“ um die Auswirkungen von Rassismus und Abschiebung in Deutschland zu reflektieren.
  2. Zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus wird die Ausstellung "Regina Jonas - 75 Jahre Ordination zur Rabbinerin" der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum unterstützt.
  3. Förderung der Hector-Peterson-Schule in Berlin bei einem Projekt zur Auseinandersetzung von Schülerinnen und Schülern mit historischem und aktuellem Rechtsextremismus.
  4. Förderung des Gymnasiums bei St. Anna bei der Umgestaltung zu einer Informationsschule gegen Rechtsradikalismus.
  5. Unterstützung des Vereins zur Förderung kommunikativer Eingriffe beim Projekt "Conzepte. Neuen Fassungen politischen Denkens" zur Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus
  6. Bündnis gegen Rechts Trier: Antirassistische Kampagne für Demokratie und kulturelle Vielfalt
  7. Label Noir: antirassistisches Theaterspiel in Bremen und anschließende Diskussion mit Schülerinnen und Schülern
  8. ZDK – Gesellschaft für demokratische Kultur: „Demokratie stärken – Auseinandersetzung mit Islamismus und Ultranationalismus“  in Berlin
  9. Bund der Pfadfinderinnen & Pfadfinder e.V.: Vortrag in Berlin über völkische und rechtsextreme Gruppen zur Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus
  10. Unterstützung des RAA Sachsen e.V. bei dem Publikationsprojekt "Der rassistische Mord an Marwa El-Sherbini" zur kritischen Auseinandersetzung mit neonazistischer Gewalt besonders in Sachsen
  11. Förderverein der Gedenkstätte Ahlem: Projekt „Rukeli oder die Regeln des Respekts" in dem Jugendliche  den Nationalsozialismus reflektieren sollen, um so ein besseres Miteinander gestalten zu können.
  12. Unterstützung des KIEZ e.V. bei der Kampagne "Stolpersteine in Dessau Roßlau 2011" zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus.
  13. Politische Jugendverbände Worms: "Game Over Nazis" Jugendliche in Worms gegen Nazis
  14. Unterstützung Aktion Zivilcourage e.V. in Pirna ein FSJ Politik anzubieten damit Jugendliche politische Prozesse und Strukturen kennenlernen können (MUT)
  15. Evangelische Gemeinde Joachimsthal: antirassistisches Musikprojekt BAFF (Bands auf festen Füßen) (MUT) zur Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus
  16. mehr als lernen e.V.: Jugendmediencamp mit Schwerpunkt Rechtsextremismus (MUT) 
  17. ZDK Gesellschaft für demokratische Kultur GmbH: Förderung der Neonaziaussteigerinitiative EXIT (MUT)
  18. Miteinander e.V.: „Kein Ort für Neonazis“-Kampagne in Sachsen Anhalt (MUT) 
  19. DJR Jena e.V.: Antirassismustraining für MultipikatorInnen in Jena (Thüringen) (MUT) 
  20. Diakonisches Werk Havelland e.V.: Laut & Bunt-Festival: Das Festival soll junge Wäherlinnen und Wähler über rechtsextremes Gedankengut der NPD aufklären (MUT)
  21. THO Hilfsdienst für Opfer rechtsextremer Gewalt: Entschädigung eines Opfers rechter Gewalt (CURA)
  22. Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V.: Unterstützung einer Kampagne wegen rassistischer Diskriminierung beim Zugang zu Diskotheken (CURA)
  23. AUFANDHALT: Weiterförderung: Netz von betroffenen rechtsextremer Gewalt und rassistischer Diskriminierung (CURA) 
  24. Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt: finanzielle Hilfe für Betroffene rechter Gewalt (CURA)
  25. Opferperspektive: Fahrtkostenübernahme für Rechtsanwaltsbesuch eines Betroffenen rechter Gewalt (CURA)
  26. Arbeit und Leben: Filmprojekt „Neonazistinnen – Frauen als rechte Täterinnen. Zur Auseinandersetzung mir Frauen im Rechtsextremismus (Lola für Lulu)
  27. Jugendkulturnetz Ludwigslust e.V.: „Grrrrls statt Groupies“. Zur Auseinandersetzung mit der Rolle der Frau in der neonazistischen Szene (Lola für Lulu)
  28. Kultur mit Sahne e.V.: „Keine Stimme für Nazis!“ zur Aufklärung der Wahlkampfmethoden der NPD (Kein Ort für Neonazis) 
  29. Soziale Bildung e.V.: Jugendbildungsprojekte gegen Rechtsextremismus und Rassismus in M-V. Förderung von Workshops an verschiedenen Schulen (Kein Ort für Neonazis)
  30. Bürgerbündnis Quedlinburg: Kampagne gegen den Einzug der NPD in den Landtag Sachsen-Anhalt  (Kein Ort für Neonazis) 
  31. Berufsbildende Schule Salzwedel: Kein Ort für Neonazis, Biographischer Vortrag eines Aussteigers aus der rechten Szene und anschließende Diskussion (Kein Ort für Neonazis)
  32. Afrikanischer Kulturverein "Palanca" e.V. Finanzierung von Räumen und Schulprojekten
  33. Grüne Hochschulgruppe Magdeburg: Konzert mit Ira Atari "Laut gegen Nazis"  zur Auseinadersetzung mit der neonazistischen Szene (Kein Ort für Neonazis)
  34. filmArche e.V.: "Tanzende Erinnerungen", mit dem Ziel politisches Interesse auch außerhalb von schulischen Institutionen und Massenmedien
  35. Förderverein tolerantes Sachsen e.V.: "Alles inklusive - von der Normalität des Unterschieds" zur Schaffung von politischen Partizipationsmöglichkeiten von Migrantinnen und Migranten (MUT)
  36. Arbeit und Leben, Landesarbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V.: Rechtsextremismus in MV - Strategien, Inhalte, Personen: Workshops, die sich gezielt mit der Hetze gegen Polen auseinandersetzen
  37. Förderverein zum Gedenken an die Naziverbrechen auf und um das Tempelhofer Flugfeld e.V.: Informationsveranstaltungen zum Tempelhofer Feld
  38. Mideast Freedom Forum e.V.: Veranstaltungsreihe "Die 2. Gaza Flotilla und die aktuelle Situation in Gaza"
  39. LOBBI Ost: Broschüre "Gesicht zeigen!?" - Handreichung zum Umgang mit bedrohlichen Situationen im Umgang mit Neonazis (Kein Ort für Neonazis)
  40. Friedenskreis Halle e.V.: Kampagne "Aktion Ladenschluss" in Halle/Saale gegen von Neonazis häufig getragende Kleidermarken und neonazistisches Gedankengut
  41. SJD - Die Falken: Ausstellung "Invisible Borders" in Luckenwalde mit dem Thematischen Schwerpunkt "Flucht, Migration und Asyl"
  42. Mensch und Sound im Kollektiv, IKuWo: Kundgebung "Im Freien Befreiung feiern", Greifswald (Kein Ort für Neonazis)
  43. Jüdische Gemeinde Landkreis Barnim e.V.: Reparaturen, Einrichtung von Sicherheitssystemen (CURA)
  44. Kulturbüro Sachsen e.V.: Buchprojekt "Arbeit für demokratische Kultur ist Arbeit gegen Rechtsextremismus"
  45. Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum e.V. "Wintertagung in Leipzig vom 25 - 27. März 2011"
  46. Verein zur Förderung der Schule des Alexander von Humboldt Gymnasiums e.V. "Banner zum 1. Mai" (Kein Ort für Neonazis)
  47. AWO Landesverband Schleswig-Holstein e.V.: Kostenübernahme einer Glasrechnung, die in Folge eines antisemitischen Angriffs auf eine Familie entstanden ist (CURA)
  48. Soziale und politische Bildungsvereinigung L.-O. e.V.: Unterstützung des Workshops "Stay Rebel 2011"
  49. Förderverein Netzwerk Selbsthilfe e.V. : Förderung  des Festivals "MV Rock" zur politischen Motivation für Jugendliche
  50. Evangelische Kirchengemeinde Joachimsthal: Unterstützung des Projekts "Spiel Grenze"
  51. Kulturbüro Sachsen e.V.: Förderung der Ringvorlesung "Gesellschaftliche Umfeldbedingungen von Rassismus"
  52. Opferperspektive e.V.: Kostenübernahme für einen Sprachkurs zur psychosozialen Stabilisierung eines Opfers rassistischer Gewalt (CURA)
  53. Aktion Kinder- und Jugendschutz Landesstelle Schleswig-Holstein e.V.: Übernahme von Prozesskosten
  54. Förderung der ostdeutschen Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt zum Themenfeld "lokale Intervention" und Vernetzungstreffen
  55. IIBSA International Insitut for Education and Research on Antisemitism: Förderung des Projekts "Perceptions of the Holocaust and contemporary antisemitism"
  56. Initiative zur Förderung der Waldorfpädagogik Greifswald e.V.: "Banner  zum 1. Mai" (Kein Ort für Neonazis)
  57. Förderung des größtem jüdischen Volksfestes, dem Limmud Festival 2011 am Werbellinsee in Brandenburg zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus.
  58. Förderung der Kampagne "Wake up - Stand up! Keine Stimme den Nazis in MV" des Bund Deutscher PfadfinderInnen in Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des aktuellen Wahlkampfes in MV.
  59. Hilfe für SJD - Die Falken beim Wiederaufbau des abgebrannten Anton-Schmaus-Haus in Neukölln in Folge eines politisch motivierten Anschlags (CURA)
  60. Förderung einer Fortbildung der ostdeutschen Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt durch die Opferperspektive Potsdam zum besseren Umgang mit rassistischer Gewalt
  61. Studententheater EMAU Greifswald e.V.: Förderung des Projektes "Mensch sein. Auch Du bist Antifaschist - für eine demokratisch-freiheitliche Gesellschaft"
  62. Augen auf e.V. Zittau: Förderung des Projektes Klausels Extremis Mus
  63. Dietrich-Bonhoeffer-Schule Weinheim: Förderung des Projektes der Arbeitsgemeinschaft Geschichte: "Kinder in Theresienstadt"
  64. Sophie Medienwerkstatt Ruhetal: Förderung von "Rock gegen Rechts - Wählen gehen für mehr Demokratie"
  65. Workstation Ideenwerkstatt Berlin e.V.: Förderung des Temporären Denkmals für den sinto-deutschen Boxer Johan "Rukeli" Trollman
  66. Kultur- und Begegnungszentrum "Ariowitsch-Haus" Leipzig: Förderung der Ausstellung "Israelfeindliche Karikaturen in der Presse der DDR"
  67. RAA Leipzig e.V.: Unterstützung für Messaoud Semoud (CURA)
  68. RAA Leipzig e.V.: Unterstützung für Familie von Kamal Kilade (CURA)
  69. Aktion Zivilcourage e.V. Pirna: Förderung des Freiwilligen Sozialen Jahres Politik 2012 (MUT)
  70. Förderung eines Jugendkongresses in Greifswald vom 28.-30.10. (Kein Ort für Neonazis)
  71. Evangelische Kirchengemeinde Joachimsthal: Förderung des Projektes "Brücken aus Musik" (MUT)
  72. HATiKVA e.V. Dresden: Förderung des Projektes "Ehe im Schatten"
  73. RAA Sachsen: Förderung des Projektes "Quadratkilometer Bernsdorf"

Übersicht der geförderten Projekte und unterstützten Personen 2010

  1. SBZ Südstadt/Biestow GmbH: Integratives Filmprojekt „Ausgrenzung“
  2. Verband Deutscher Sinti & Roma. Landesverband Baden-Württemberg: Projekt „Alltagsorientierung und Lebenswirklichkeit“
  3. Zukunft gestalten ohne zu vergessen e.V.: Aktionstage gegen Antisemitismus
  4. Medinetz Leipzig e.V.: Vernetzungstreffen
  5. Förderverein Tolerantes Sachsen: Tagung - Rassismus bekämpfen ohne Migrant/innen
  6. Förderverein "Dr. Magarete Blank" e.V.: Zeitzeugengespräche mit Mordechai Weinryb
  7. Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V.: Förderung des Gedenktafelprojekts am May-Ayim-Ufer
  8. Sächsische Jugendstiftung: Über Menschen, Politik und jüdisches Leben - Antisemitismus in der DDR, ein Mythos?
  9. Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V.: Fortbildung: "HERRschaftszeiten und Rechtsextremismus"
  10. Dietrich-Bonhoeffer-Schule Weinheim: Klassenprojekt "Mahnmahl für Weinheim"
  11. Naturfreundejugend Berlin: "Stalin hat uns das Herz gebrochen"
  12. Förderverein Nelson Mandela Schule Berlin: "Homestory Deutschland"
  13. Linksalternative Jugend Bernburg: Was sind „Autonome Nationalisten“?
  14. Volksschule Mittenwald: Gebirgsjäger ehren ohne Opfergedenken?
  15. Jüdische Gemeinde Cottbus e.V.: Jugendliche lernen Integration
  16. Lübecker Bündnis gegen Rassismus: Warum wurde Lübeck bombardiert?
  17. Diakonisches Werk Havelland e.V.: Zeitzeugenbegegnungen in westhavelländischen Grundschulen
  18. Jugendverein „Roter Baum“ e.V: Streetsoccer Turnier „United Colours“
  19. Netzwerk für Demokratie und Courage Saar e.V.: Projekt „Couragiert für Demokratie, engagiert gegen Rassismus!“
  20. Bundesfachverband UMF e.V.: Jugendliche ohne Grenzen - Konferenz in Hamburg
  21. Jugendverein „Roter Baum“ e.V: Filmvorführung Shoah 2010
  22. Bildungswerk Blitz e.V.: Kinderdorf 2010
  23. Workstation Ideenwerkstatt Berlin e.V.: Denkmal für Johann Trollmann
  24. Arbeitskreis Solidarische Welt e.V.: Förderung des Antifee-Festivals
  25. Stiftung Weingutmuseum Hoflößnitz: „Erinnerung + Verantwortung. Sächsischer Weinbau im Nationalsozialismus“
  26. Berlin Postkolonial e.V.: „Freedom Roads!“
  27. Schloss Bröllin e.V.: Veranstaltung „Landpartie – Was braucht das Land?“ im Rahmen der Kampagne „Kein Ort für Neonazis – Mecklenburg-Vorpommern 2010/2011“
  28. NPD-Blog: Dokumentation rechtsextremer NPD-Aktivitäten
  29. Calaca e.V.: Veranstaltungsreihe „Invisibles“
  30. Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg: Lokalgeschichtliches Ausstellungsprojekte über die Deportation nach Gurs 1940
  31. Stiftung Weingutmuseum Hoflößnitz: Öffentlichkeitsarbeit zur Ausstellung „Erinnerung + Verantwortung. Sächsischer Weinbau im Nationalsozialismus“
  32. Aktion Sühnezeichen Friedensdienst:„Alle bleiben – Keine Abschiebung von Roma aus Deutschland“
  33. Aktion Zivilcourage e.V. Pirna: Jugendliche machen Politik (MUT)
  34. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH: Exit (MUT)
  35. Förderverein Handballfreunde der weiblichen Handballabteilung der Reinickendorfer Füchse e.V.: Unterstützung der Jugendarbeit (MUT)
  36. Diakonisches Werk Havelland e.V: "Laut & Bunt"-Festival in Rathenow (MUT)
  37. Friedenskreis Halle e.V.: Informationskampagne zu rechtsextremen Kleidermarken (MUT)
  38. Eberswalder Zentrum für demokratische Kultur, Jugendarbeit und Schule e.V.: Entwicklung des Projektes „Heimat, bittersüße Heimat“ (MUT)
  39. Aktiv e.V.: Open Air Veranstaltung „Musik für Toleranz und Weltoffenheit“ (MUT)
  40. Verein für demokratische Kultur in Berlin – Initiative für urbane Demokratieentwicklung e.V.: Berliner Webportal für die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in kommunalen Gremien (MUT)
  41. Jugendclub Courage Köln e.V.: Projekt „Wanderausstellung zum Thema Rechtsextremismus“ (MUT)
  42. Bildungsbanden e.V.: Projekt „Aktionswochen gegen Rechts“ (MUT)
  43. Eberswalder Zentrum für demokratische Kultur, Jugendarbeit und Schule e.V.: Brandenburgtour des Theaterstücks „Heimat, bittersüße Heimat“ (MUT)
  44. Joliba – interkulturelles Netzwerk in Berlin e.V.: „Black Art & History Forum“ (MUT)
  45. AUFANDHALT - Netz von Betroffenen rechtsextremer Gewalt und rassistischer Diskriminierung e.V.: Projektförderung (CURA)
  46. RAA Sachsen e.V.: Unterstützung Betroffener rechter Gewalt (CURA)
  47. RAA Leipzig e.V.: Opferfonds CURA: Unterstützung Betroffener rechter Gewalt (CURA)
  48. Jugendprojekt „MittenDrin“: Fensterreparatur nach Übergriff (CURA)
  49. Antidiskriminierungsbüro e.V.: Nachdruck der Broschüre „Rassismus in Sachsen. Aktuelle Perspektiven 2010“ (CURA)
  50. Netz von Betroffenen rechtsextremer Gewalt und rassistischer Diskriminierung e.V.: Projektförderung (CURA)
  51. Cagintua e.V.: „Netzwerk und Dialog gegen Diskriminierung“ (CURA)
  52. Jessenitzer Aus- und Weiterbildung e.V.: Lehrpfad für Demokratie (Lola für Lulu)
  53. AWO Kreisverband Ludwigslust e.V.: Tanzgruppen für Mädchen im Jugendtreff HAI (Lola für Lulu)
  54. Kreissportbund Ludwigslust e.V.: Fußball-Lichter 2010 (Lola für Lulu)
  55. Evangelische Jugend Schwerin: „Volx Mobil“ (Lola für Lulu)
  56. Lohmeyer: Festival „Jamel rockt den Förster“ ("Kein Ort für Neonazis", MV)
  57. WIR. Erfolg braucht Vielfalt: Förderung der Plakatdrucke für das 4te Lindenfest in Lübtheen ("Kein Ort für Neonazis", MV)
  58. Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.: Ausstellung über den Grabert-/Hohenrain-Verlag
  59. Evang-Lutherische Kirchengemeinde Kaufbeuren: Förderung der Internationalen Jugendbegegnung in Deutschland
  60. Hamburger Studienbibliothek e.V.: Filmvorführung "Uniform, Panzer, Kokon - Militärsdienst in Israel"
  61. Initiative in Gedenken an Oury Jalloh: finanzielle Unterstüzung für die Begleitung im Revisionsverfahren (CURA)
  62. Bürgerstiftung Barnim Uckermark: Ideenwettbewerb "2000 Mäuse winken"
  63. Opferperspektive: Finanzierung der Prozesskosten der Opfer des antiziganistischen Überfalls in Milmersdorf (CURA)
  64. Exil e.V.: Dauerausstellung am Ort des ehemaligen Außenlagers des KZ-Ravemsbrück
  65. KUSO e.V.: Förderung des Festivals Jamel rockt den Förster 2011
  66. Opferperspektive: Finanzielle Hilfe für ein Opfer rechter Gewalt (CURA)
  67. Opferperspektive: Hausprojekt "Zelle 79" (CURA)
  68. Nachbarschaftstreff Blumenau: Heimat Blumenau
  69. Finanzielle Hilfe für die Soziale und politische Bildungsvereinigung Limbach-Oberfrohna e.V. nach dem Brandanschlag (CURA)