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ju:an Berlin in der Corona-Pandemie: aus dem Homeoffice digital für alle da

Jugendarbeit findet seit Mitte März 2020 vor allem digital statt, und so sind auch wir online gegangen: Mit ju:an goes Belltower und ju:an goes digital haben wir zwei Formate gestartet, um online mit Fachkräften aus der Jugendarbeit und allen Interessierten in Kontakt zu bleiben und weiter Beratungen und Fortbildungen anzubieten. Wir bieten Webinare an und sind weiterhin telefonisch oder per Email gut zu erreichen. Seit Sommer und Herbst 2020 machen und planen wir je nach den Umständen Präsenzveranstaltungen, hybride und digitale Veranstaltungen.

 

Online-Workshop oder -Seminar auf Anfrage:

Einblicke in rassistisches und antisemitisches Verschwörungsdenken im Kontext der Coronapandemie für Jugend- und Bildungsarbeit:

WebAngebot Wo_kommt_Corona_eigentlich_her

Hier geht es zum Mitschnitt des Online-Seminars im Mai 2020.

Eine ausführliche Liste mit Links zu Hintergrundinformationen und pädagogischen Handreichungen gibt es hier:

Wo kommt Corona eigentlich her_Literatur und Links

ju:an goes Belltower

Auf dem Portal Belltower News veröffentlichen wir Beiträge, in denen wir Stimmen von Expert*innen zu einem Thema rund um Rassismus, Antisemitismus und Corona einholen.

Den Start macht Jenny Hübner, eine Mitbegründerin der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Berlin: Was ist überhaupt digitale Jugendarbeit, welche Herausforderungen gibt es und wo kommen ungleiche Voraussetzungen zum Tragen?

Weiter geht es mit Teresa Fischer und Micky Patock, Straßensozialarbeiter:innen bei Gangway e.V. zu dem Problem: Wenn Jugendliche von Racial Profiling betroffen sind.

Kimiko Suda von korientation e.V. stellt das Projekt Media Empowerment für German Asians vor, das zum Ziel hat, Asiatische Communities in Deutschland sichtbarer zu machen und Jugendliche in ihrem Selbstaustdruck zu stärken.

Yael Michael und Yonatan Weizman von „Shalom Rollberg“ stellen ihr Projekt vor, das sich der Arbeit gegen Rassismus und Antisemitimus im Kontext von Freizeitangeboten, Hausaufgabenhilfe und Aktivitäten für Austausch und Begegnung in einem überwiegend von Muslim:innen bewohnten Kiez widmet.

Mit Georgi Ivanov und Eileen König sprechen wir über Amaro Foro, eine Organisation von Roma:Romnja und Nicht-Roma:Romnja, das Empowerment von Jugendlichen und ihre Beratungs- und Unterstützungarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen.

 

ju:an goes digital

Hier geht es direkt in die pädagogische Praxis: Zusammen mit der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder und Jugendarbeit Berlin, eine Initiative getragen von Fachkräften der Jugendarbeit, haben wir von Mai bin Juli zweiwöchentlich digitale „Panels“ / Workshops angeboten.

In den online-Panels geht es um verschiedene Themen rund um Rassismus, Antisemitismus und die Situation in der Corona-Pandemie. Wir machen einen fachlichen Input oder laden Gäste ein, die Expert:innen sind und/oder einer Selbstorganisation von Menschen angehören, die von Rassismus und/oder Antisemitismus betroffen sind. Im Vordergrund steht der pädagogische Austausch zwischen den Fachkräften, den Expert:innen und uns, um gemeinsam Strategien für die eigene Praxis zu entwickeln. Es gibt Protokolle der Sitzungen in einem Pad oder als pdf:

Racial Profiling_juanLAGAntisemitismus u Verschwörungsmythen_juanLAGErfahrungen vietnamesicher Communities_juanLAG (mit Dr. Sascha Wölck) ♦ Antiasiatischer Rassismus in Deutschland_juanLAG (mit korientation e.V.) ♦ Ramadan in Coronazeiten_juanLAG (mit Muslimische Jugend in Deutschland e.V.) ♦ Antiasiatischer Rassismus in Deutschland_juanLAGJüdische Jugendliche und Antisemitismus_juanLAG (mit Prof. Dr. Julia Bernstein) ♦ Gegen Hass im Netz-juanLAG (mit Civic.net) ♦ Homeschooling und struktureller Rassismus_juanLAG (mit NARUD e.V.)

Die online-Panels in dieser Form sind abgeschlossen. Seit Herbst 2020 geht es mit anderen online-Veranstaltungen rund um Rassismus und Antisemitismus in der Jugendarbeit weiter.

 

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Online-Tool gegen antisemitische Kommentare

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