Weiter zum Inhalt

Leitfaden zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen mit Behinderungen

Zuständigkeiten, rechtliche Grundlagen und Unterstützungsmöglichkeiten in Berlin.

Geflüchtete Menschen mit Behinderungen fallen unter die Gruppe der besonders schutzbedürftigen Flüchtlinge. Nach EU-Richtlinien ist ihnen die notwendige medizinische Versorgung zu gewähren. Die Realität sieht in der Bundesrepublik und auch in Berlin leider oft anders aus. Da Geflüchtete mit Behinderung nicht systematisch erfasst werden, gibt es keine genauen Zahlen. Mitarbeiter_innen in Berliner Asylunterkünften, Beratungsstellen, Kitas, medizinischen Fachstellen und Kliniken können aber von diversen Fällen berichten. In den letzten zwei Jahren haben sich in Berlin Aktive zusammengetan, um die Versorgungssituation von Geflüchteten mit Behinderung zu verbessern. Bei Diskussionen und Fachveranstaltungen wurde
deutlich: Häufig haben diejenigen, die sich mit dem Asylrecht auskennen, keine spezifischen Kenntnisse zu Fragen der medizinischen Versorgung. Medizinisches Fachpersonal wiederum kennt sich oft nicht mit dem Asylrecht aus. Andere kommen zum ersten Mal mit Problemen an der Schnittstelle von Flucht und Behinderung in Berührung. Wiederholt kam der Wunsch nach einem Leitfaden auf, der durch das komplizierte Geflecht von Regelungen und Zuständigkeiten in Berlin führt.

So entstand dieser Leitfaden: als Orientierungshilfe in einem komplexen Thema – für jene, die Geflüchtete mit Behinderung beraten und unterstützen wollen. Den Kapiteln sind Einführungen und Hinweise zur Benutzung vorangestellt. Adressen, weiterführende Links und Literaturhinweise fi nden sich bei den einzelnen Themen und am Ende der Broschüre.

Der Leitfaden wurde von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert und kann kostenfrei heruntergeladen werden.

Weiterlesen

Mut aus dem Koffer
Gefördertes Projekt

Bildungsarbeit gegen Rassismus neu gedacht: Mut aus dem Koffer

In Brandenburg sind immer mehr Menschen von rassistischen Angriffen und Ausgrenzung betroffen. Rassistische Äußerungen auch in Schulen und Jugendtreffs in Cottbus nehmen zu. Cottbuser Fachkräfte haben nun einen Anti-Rassismuskoffer entwickelt, der Kinder und Jugendliche sensibilisiert und Ausgrenzungen entgegenwirkt.

Gegenwind 2026 Fonds_IMAGO_Christian Heilwagen

Gegenwind 2026 – Fonds gegen Rechtsextremismus

Rechtsextreme Normalisierung ist Realität – doch der Gegenwind gegen Hass und Hetze ist stark! Demokratische Standards wie Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit, Minderheitenschutz, Achtung der Grundrechte und soziale Gerechtigkeit sind nicht verhandelbar! Wir fördern eure Initiativen zur Verteidigung der Demokratie.

Bleib informiert!

Melde dich jetzt zum Newsletter an und verpasse keine unserer nächsten Publikationen!

Schön, dass du dich für unsere Publikation interessierst! In unserem monatlichen Newsletter erhältst du spannende Einblicke in den Alltag demokratischer Zivilgesellschaft und in unsere Arbeit.

    Mit dem Absenden des Formulars erkläre ich mich mit der Verarbeitung meiner Daten gemäß der Datenschutzerklärung einverstanden und erhalte den Newsletter. Ich kann meine Einwilligung jederzeit über den Abmeldelink im Newsletter widerrufen.

    Publikation bestellen Direkt zum PDF