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Ein Film für mehr Zivilcourage im Alltag

Die engagierte Filmcrew von "Oury Jalloh". Das Projekt wurde gefördert durch die Aktion "Mut gegen rechte Gewalt" des Magazins stern und der Amadeu Antonio Stiftung.


Die stern-Aktion „Mut gegen rechte Gewalt“ fördert Projekte, die sich kreativ gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus engagieren. Zum Beispiel den Film „Oury Jalloh“, der im Rahmen des Projekts „Dialogestan – Jugendliche für Menschenrechte“ des Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationszentrums (EPIZ) entstand.

Oury Jalloh, ein Asylbewerber aus Sierra-Leone, kam am 7. Januar 2005 durch einen Brand in einer Dessauer Polizeizelle ums Leben. Zum Zeitpunkt seines Todes war er an Händen und Füßen gefesselt und lag auf einer feuerfesten Matratze, die er laut Ermittlungen selbst angezündet haben soll. Die genauen Umstände sind immer noch nicht geklärt, da kurz nach Jallohs Tod eine Reihe von Fragen, widersprüchlicher Aussagen und rätselhafter Indizien auftauchten. Jetzt hat sich das Projekt „Dialogestan – Jugendliche für Menschenrechte“ des Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationszentrums (EPIZ) e.V. mit dem Fall näher auseinandergesetzt und einen Film zum Thema gedreht.

Während einer etwa 18-monatigen Ausbildung zu Menschenrechtstrainern oder Peer Educators beim Verein EPIZ werden Jugendliche für die Durchführung eigener zivilgesellschaftlicher Aktivitäten qualifiziert, die sie bereits im Projekt erproben. Schirmherrin des Projekts ist Renate Künast, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen im Bundestag und Bundesministerin a.D.

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