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Wie erhalte ich Unterstützung durch den Opferfonds CURA?

Wie erhalte ich Unterstützung durch den Opferfonds CURA?

Um eine Förderung aus dem Opferfonds CURA zu erhalten, wenden Sie sich an eine Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt und stellen Sie gemeinsam mit Ihrem*r Berater*in einen Antrag. Bitte informieren Sie sich zuvor auch über andere Unterstützungsangebote für Betroffene rechter Gewalt, z.B. durch den Härtefallfonds beim Bundesjustizamt oder bei der Rechtshilfestiftung des Deutschen Anwaltsvereins.

 

Ihr formloser schriftlicher Antrag sollte eine Schilderung des Falles enthalten:

 

  • Was ist passiert?
  • Wer ist betroffen?
  • Wer sind die Täter*innen?
  • Welche Hinweise gibt es auf eine menschenverachtende Tatmotivation?
  • Wie geht es dem Opfer / den Opfern psychisch und körperlich? Welche Verletzungen hat das / haben die Opfer erlitten?
  • Welche Sachschäden sind entstanden?
  • Wofür konkret wird Hilfe benötigt?
  • Welcher Betrag wird benötigt?
  • Ist Anzeige erstattet worden? Gibt es eine polizeiliche und/oder juristische Verfolgung der Tat? In welcher Form?

 

Hilfreich sind außerdem die Beifügung von Medienberichten sowie Belege für entstandenen Sachschäden, Gutachten, Fotos oder Rechnungen für Neuanschaffungen, wenn vorhanden.

 

Der Antrag muss von einer vertretungsberechtigten Person unterschrieben werden und eine Bankverbindung für die Überweisung der bewilligten Zuwendung enthalten.

 

Bitte senden Sie den Antrag an:

 

Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstr. 12
10115 Berlin

 

Bei Fragen erreichen Sie uns auch per Email. Für eine datenschutzkonforme Verschlüsselung verwenden Sie unseren PGP-Schlüssel.

 

Eingehende Anträge werden laufend im Rahmen der zur Verfügung stehenden Spendenmittel begutachtet und entschieden. Die Prüfung dauert in der Regel 3 bis 6 Wochen. Wenn der Bedarf besonders dringend ist, vermerken Sie dies bitte im Antrag, am besten mit der Angabe eines Zeitrahmens.

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