Weiter zum Inhalt

Wie und wann CURA hilft

In welchen Fällen hilft CURA?

Einzelpersonen und Familien unterstützt der Opferfonds CURA in der Regel nach einer Erstberatung durch anerkannte Opferberatungsstellen. Diese sind psychologisch und juristisch geschult und sehr erfahren im Umgang mit neonazistischen, rassistischen und antisemitischen Gewalttaten sowie den individuellen Handlungsoptionen nach einem Übergriff. Gerne geben wir Auskünfte über anerkannte Beratungstellen, die Betroffene kostenlos, vertraulich und auf Wunsch auch anonym beraten und begleiten!

 

Initiativen und Vereinigungen, die zur Zielscheibe neonazistischer Übergriffe geworden oder in der ehrenamtlichen Opferberatung tätig sind, können Anträge auf Unterstützung aus dem Opferfonds CURA direkt bei der Amadeu Antonio Stiftung stellen. Wir beraten Sie gerne bei der Antragstellung!

 

Der CURA Opferfonds für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt bietet Unterstützung:

  • für alle – ob für Menschen mit Migrationshintergrund, nicht-rechtsextreme Jugendliche, Obdachlose, Menschen mit Behinderung und alle anderen Betroffenen;
  • bei medizinischen Behandlungen, die nicht durch eine Krankenversicherung gedeckt sind (insbesondere für Flüchtlinge);
  • bei Maßnahmen, die nach Übergriffen helfen, in den Alltag wieder einzusteigen (z.B. psychologische Betreuung);
  • bei Anwaltskosten oder ähnlichen Folgekosten von Übergriffen;
  • bei finanziell existenziellen Notsituationen;
  • bei der Behebung von Sachschäden, die bei Übergriffen entstanden sind.