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Kritik und Widerspruch statt Verschwörungsglauben (2021)

Kritik und Widerspruch statt Verschwörungsglauben (2021)

Das Projekt wurde 2021 im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert, mit Ablauf der Förderung endete das Projekt.

 

Das Projekt stärkte die Resilienz Jugendlicher gegenüber Verschwörungsideologien und vermittelte Jugendsozialarbeit*innen Kompetenzen im Umgang mit Verschwörungsgläubigen. Nicht erst seit der Corona-Pandemie bringen Verschwörungsideolog*innen ihre demokratiefeindliche Agenda unter dem Deckmantel der Kritik an Staat und Regierung unter die Menschen und tragen so dazu bei unsere demokratische Gesellschaft zunehmend zu delegitimieren. Mit aktivierenden Angeboten für Jugendliche und einer Analyse verschwörungsideologischer Proteste, wirkt das Projekt diesen Tendenzen entgegen.

Darum ging es bei Kritik und Widerspruch statt Verschwörungsglauben

Verschwörungserzählungen nehmen einen breiten Raum in sozialen Medien ein und werden im Alltag immer präsenter. Damit einher geht meist eine verkürzte Kritik an Staat und Regierung, die leicht in eine demokratie- und menschenfeindliche Grundhaltung kippen kann.
Auch Jugendliche sind empfänglich für Verschwörungserzählungen, gehören zur Zielgruppe von Verschwörungsideolog:innen oder wachsen in deren Umfeld auf.

Wichtig ist es, Jugendlichen Kompetenzen im Erkennen von Desinformation zu vermitteln, ihnen die Konsequenzen menschenverachtender und demokratiefeindlicher Denkmuster darzulegen und sie gleichzeitig zu bestärken legitime Kritik zu äußern. Sie sollen lernen ihre eigenen Interessen und Rechte zu erkennen und sich für diese zu engagieren. Auf diese Weise werden sie Teil einer aktiven, demokratischen Gesellschaft, die sie in ihrem Sinne mitgestalten.

Kritik und Widerspruch statt Verschwörungsglaube bot Workshops für Jugendliche und Jugendsozialarbeiter*innen, in denen Basiswissen über Verschwörungserzählungen und Strategien im Umgang mit deren Anhänger*innen vermittelt wird. Um die Inhalte in die Praxis umsetzen zu können, wird für interessierte Workshopteilnehmer:innen die Mitwirkung an einer Demokratiekonferenz angeboten.

Das bot Kritik und Widerspruch statt Verschwörungsglaube an

Foto: Leonard Wolf (CC-BY 4.0 )

Kompetenzvermittlung
Unsere Workshops erleichtern das Erkennen von Verschwörungsmythen und den Umgang damit.

Foto: Andrei Stratu

Aktivierende Teilhabe
Eine stadtweite Demokratiekonferenz am 18.11.2021 im Rathaus Leipzig diskutierte Verschwörungsideologien und Handlungsperspektiven. Zum Mitschnitt der Veranstaltung.

Foto: Gregor Wünsch

Bestandsaufnahme
Das Projekt führte eine nicht-repräsentative Umfrage unter Jugendlichen und pädagogischem Fachpersonal durch und dokumentierte und analysierte kontinuierlich verschwörungsideologische Proteste und die daran beteiligten Akteur*innen in Leipzig.

Das Projekt wurde gefördert durch:

Das Projekt wurde im Rahmen einer Ausschreibung des Programms ‚Leipzig. Ort der Vielfalt‘ zusammen mit der ‚Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention‘ der Stadt Leipzig konzipiert und im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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