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Geteilte Erinnerung?

Zum Umgang mit Nationalsozialismus in Ost und West (2011)

 

Wie erinnert man sich an den Nationalsozialismus – im Osten bzw. Westen Deutschlands? Welche Unterschiede gibt es, aus welchen historischen Gründen – und wie kann dieses Wissen für eine Weiterentwicklung von Erinnerungskultur und den Umgang mit Antisemitismus und Rassismus heute genutzt werden?
In dem Modellprojekt „Antisemitismus in Ost und West – Lokale Geschichte sichtbar machen“ wurden an verschiedenen Orten in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen Erinnerungsprojekte geplant und durchgeführt, um anschließend gemeinsam die Informationen und Erfahrungen auszutauschen, die Herangehensweise zu reflektieren und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln.
Die Broschüre stellt das Konzept des Projektes und die zugrundeliegenden Fragen vor und dokumentiert die durchgeführten Einzelprojekte. Zwei Beiträge befassen sich mit den jeweiligen Erinnerungskulturen und –politiken in der alten Bundesrepublik sowie in der DDR. Im abschließenden Fazit werden zentrale Erkenntnisse gebündelt und Faktoren formuliert, die eine lebendige und offene Auseinandersetzung mit lokaler Geschichte begünstigen.