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Gerd Himmstädt

, 30 Jahre (staatlich anerkannt)

Der 30-jährige Gerd Himmstädt stirbt am 3. Dezember 1991 an einer Hirnblutung. Das Opfer wurde drei Tage zuvor in Hohenselchow (Brandenburg) von sieben Jugendlichen mit Baseball-Schlägern verprügelt worden. Nach eigener Agitation gehören die Täter „dem harten Kern der rechten Szene an“. Das Opfer galt den Rechten als „Automaten-Knacker“. Am 27. Oktober 1992 wird der Haupttäter Sven B. vom Landgericht Frankfurt (Oder) wegen Totschlags zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die anderen Mittäter erhalten Bewährungsstrafen zwischen sechs Monaten und einem Jahr und vier Monaten.