Die Aktionswochen gegen Antisemitismus 2026
Bald geht's los!
Die 23. Aktionswochen gegen Antisemitismus finden vom 6. Oktober bis 9. November 2026 statt. Unser Schwerpunkt? Antisemitismus an Hochschulen!
Denn seit dem 7. Oktober 2023 sind die Hochschulen zu einem zentralen Ort antisemitischer Mobilisierung geworden. Antiisraelische Agitation ist omnipräsent durch Flyer und Graffiti, zahlreiche Campus wurden teils über Wochen durch Besetzungen geprägt. Zwei Jahre später haben sich antisemitische Gruppen in Studierendenausschüssen erfolgreich etabliert und gestalten somit aktiv Hochschulpolitik. Für Jüdinnen*Juden spitzt sich die Lage dramatisch zu. Der Uni-Alltag von jüdischen Studierenden wird bestimmt durch Unsicherheit: Wo kann ich was sagen? Kann ich offen zeigen, dass ich jüdisch bin? Oder gefährdet mich das? Warum soll ich mich als Jüdin*Jude für die Politik Israels rechtfertigen? Während für die einen das Student*innenleben eine aufregende Zeit von Selbstbestimmung und Freiheit ist, stellt es für Jüdinnen*Juden potenzielle Gefahr dar. Denn Judenhass endet nicht mit Worten: Im Februar 2024 wurde der jüdische Student Lahav Shapira in Berlin von einem antiisraelischen Kommilitonen krankenhausreif geschlagen. Sicheres Studieren für Jüdinnen*Juden? Kaum noch möglich!
Das wollen wir nicht hinnehmen! Die diesjährigen Aktionswochen gegen Antisemitismus sind dank eurem Engagement voll mit Veranstaltungen gegen Judenhass auf dem Campus! Schaut im Veranstaltungskalender und in der Landkarte nach Veranstaltungen in eurer Nähe, vernetzt euch und findet Mitstreiter*innen im Kampf gegen Antisemitismus! Für ein sicheres Studieren für alle!
...dann melde dich für unseren Verteiler an!
Das geht ganz einfach: Schreibe uns eine E-Mail an aktionswochen@amadeu-antonio-stiftung.de mit dem Betreff "Newsletter" und schon erhältst du Neuigkeiten zu den Aktionswochen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen!
Eröffnung der Aktionswochen an der TU Dresden
Wie können Hochschulen Orte des Dialogs sein und Räume der Angst verhindern? Wie kann man der antisemitischen Mobilisierung standhalten? Und wie kann man Betroffene unterstützen? Darüber sprechen wir bei der Eröffnungsveranstaltung der 23. Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus am 6. Oktober 2026 in Dresden! Gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden und in Kooperation mit der Jüdischen Studierendenunion Deutschland eröffnen wir unsere diesjährigen Aktionswochen gegen Antisemitismus.
Was erwartet euch am 6. Oktober an der TU Dresden?
Zum Auftakt laden wir ab 16:30 Uhr zu einem Austausch (mit Anmeldung) mit lokalen antisemitismuskritischen Hochschulinitiativen und der Jüdischen Studierendenunion Deutschland ein. Alle Interessierten sind herzlich willkommen – unabhängig davon, ob sie bereits in einer Initiative aktiv sind oder sich erstmals mit dem Thema beschäftigen. Im Anschluss folgen um 18 Uhr Grußworte der TU Dresden, der Amadeu Antonio Stiftung und des Anne Frank Zentrums. Um 18:15 Uhr gehts dann los mit einer Podiumsdiskussion zur Situation an Hochschulen nach dem 7. Oktober. Wir sprechen mit Personen, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven kennen.
Ihr wollt mehr erfahren und auch vorbei kommen? Mehr Informationen sowie das vollständige Programm findet ihr hier!
Du willst dich direkt zum Austausch mit der Jüdischen Studierendenunion Deutschland und weiteren Initiativen anmelden? Cool! Hier kannst du dich anmelden!
Get together, get connected! Für einen Campus ohne Judenhass!
Wir sind viele!
Auch 2026 haben uns Grußbotschaften aus Politik, Gesellschaft und Hochschule erreicht – von Menschen, die sich genau wie du, gegen Judenhass engagieren.
Wir freuen uns jedes Jahr über den Rückhalt, den wir erfahren. Denn nicht nur unser breites Netzwerk, sondern auch die Botschaften zeigen: Wir sind viele!
Klick dich durch und schau, wer sich noch mit uns gegen Antisemitismus stark macht!


















Für einen Campus ohne Judenhass!
Einen Überblick über alle Veranstaltungen mit unseren Kooperationspartner*innen und Initiativen der demokratischen Zivilgesellschaft findest du in unserem Veranstaltungskalender oder interaktiv auf unserer Landkarte. Dabei sind die roten Pins online Veranstaltungen.
Sei gespannt es folgenen in den kommenden Wochen noch weitere Veranstaltungen.
Viel Spaß beim Stöbern, Entdecken und Engagieren!
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Mehr InformationenUnsere Kooperationspartner*innen
Die Aktionswochen gegen Antisemitismus sind der größte zivilgesellschaftliche Zusammenschluss gegen Judenhass in diesem Land. Über 20 Jahre lang haben wir ein riesiges deutschlandweites Netzwerk aus antisemitismuskritischen Akteur*innen aufgebaut.
Wir vernetzen jüdische Gemeinden und Organisationen mit lokalen Initiativen, Museen, bundesweiten Bildungsträgern und hochschulpolitischen Akteur*innen. Jedes Jahr werden wir mehr.
Klick dich durch die Galerie und schau dir an, wer sich mit dir gegen Judenhass stark macht! Zusammen sind wir mehr.








Unsere Chronik antisemitischer Vorfälle
Hier siehst du eine interaktive Karte, die antisemitische Vorfälle an Hochschulen in Deutschland seit dem 7. Oktober 2023 zeigt, die wir in unserer Chronik antisemitischer Vorfälle gesammelt haben. Wenn du auf die Markierungen klickst, kannst du dir die einzelnen Vorfälle ansehen.
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Mehr Informationen
































Unsere Chronik antisemitischer Vorfälle erfasst seit 2002 kontinuierlich antisemitische Vorfälle. Die Chronik wird auf Basis von Pressemeldungen sowie Informationen von Projekten, Initiativen und Privatpersonen fortlaufend erstellt und aktualisiert. Ziel ist es, die Alltäglichkeit vielfältiger Formen des Antisemitismus in Deutschland sichtbar zu machen – seien es nun tätliche Übergriffe, Beleidigungen, Vandalismus oder Shoah-Relativierung bzw. Leugnung. Dabei erhebt die Chronik keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Du hast antisemitische Schmierereien an einer Hauswand bemerkt? Jemand wurde antisemitisch beleidigt oder angegriffen, weil sie*er hebräisch spricht? Melde den Vorfall der Meldestelle RIAS (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus)!
Links findest du eine Auswahl an antisemitischen Vorfällen aus dem Jahr 2026 aus der Chronik antisemitischer Vorfälle.
Engagement, das zählt!









Seit dem 7. Oktober grassiert Antisemitismus weltweit und auch in Deutschland. Antisemitische Vorfälle und Straftaten sind laut Recherchestellen und behördlichen Statistiken auf dem Höchststand. Die Konsequenz? Jüdisches Leben wird immer unsichtbarer.
Doch Solidarität fängt im Alltag an – und mit dir.
Du bist von Antisemitismus betroffen oder möchtest einer betroffenen Person helfen? OFEK e.V. ist die erste Anlaufstelle, an die du dich bei solchen Fällen wenden kannst. OFEK e.V. ist eine psychosoziale Beratungsstelle für Opfer antisemitischer Vorfälle und Gewalt, die online und offline Beistand und Unterstützung anbietet.
Was haben wir letztes Jahr gemacht?
Judenhass ist tief innerhalb unserer Gesellschaft verankert. Sei es im Netz, im Bus oder auf der Straße – die Anzahl von antisemitischen Vorfällen steigt unerbittlich. Verschwörungsideologien oder direkte Angriffe auf jüdische oder lediglich israelsolidarischen Personen oder Institutionen sind inzwischen gang und gäbe, online und offline.
Umso wichtiger ist ein solidarischer Umgang mit Betroffenen von Antisemitismus und wir, die Aktionswochen gegen Antisemitismus, stehen fest an der Seite von Jüdinnen*Juden.
Deswegen haben wir 2025 aufgerufen:
Engagier dich gegen Antisemitismus!
Was sind eigentlich die Aktionswochen?
Es reicht! Dein Kollege verbreitet beim Mittagessen Verschwörungsdenken, an deiner Uni liegen israelfeindliche Flyer aus, deine jüdische Freundin versteckt ihre Davidstern-Kette in der U-Bahn und sowieso beinahe jeden Tag berichten Medien über antisemitische Vorfälle? Du hast genug? Du kannst nicht mehr stillsitzen und willst dich gegen den Antisemitismus engagieren?
Dann bist du hier genau richtig – denn wir, genau wie du, haben etwas dagegen!
Mit den jährlichen Aktionswochen gegen Antisemitismus kannst du dich in ganz Deutschland antisemitismuskritisch informieren, engagieren und weitere Mitstreiter*innen im Kampf gegen Judenhass finden. Wie jedes Jahr finden rund um den 7. Oktober und den 9. November tolle Veranstaltungen statt – online/offline!
Gemeinsam mit unseren über 100 Kooperationspartner*innen und Initiativen der demokratischen Zivilgesellschaft haben wir ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt: mit Podiumsdiskussionen, Vorträgen, Ausstellungen, Stadtrundgängen und vielem mehr.
Und das Beste? Das Ganze findet deutschlandweit statt!
Werde selbst Teil unserer Kampagne! Teile unsere Inhalte und verwende fleißig unseren Hashtag:
#CampusOhneJudenhass

