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Antisemitische Äußerungen aus israelfeindlicher Demonstration

Unter dem Motto „#Schaunichtweg – In Solidarität mit Palästina – Gegen die ethnische Säuberung und illegale Besatzung“ versammeln sich auf dem Münchner Odeonsplatz etwa 500 Menschen. Ein Redner rückt auf dieser den Staat Israel in die Nähe des Nationalsozialismus, indem er sagt: „Genau wegen der Geschichte Deutschlands, sollte Merkel sich schämen, Solidarität mit dem Staat Israel auszusprechen.“ Diese Täter-Opfer-Umkehr, die charakteristisch für den Post-Shoa- und israelbezogenen Antisemitismus ist, zeigt sich laut RIAS Bayern auch in einer Zeichnung des Cartoonisten Carlos Latuff, die auf einem Schild gezeigt wird. Darauf ist ein Wohngebiet mit einer Moschee und einer arabischen Menschengruppe hinter Stacheldraht zu sehen. Auf dem Eingangstor steht „Gaza – Humanitarian Aid Verboten“. Vor dem Zaun sieht man eine Wachhütte, die mit einer israelischen Fahne beflaggt ist. Als Wachen sind zwei Soldaten in Wehrmachtsuniform zu sehen. Auf einer anderen Zeichnung ist die Aufschrift „Gaza Ghetto“ an einer Häuserwand zu sehen. Mit solchen Motiven wird Israel dämonisiert und delegitimiert sowie die Shoa verharmlost.

 

Kategorie: Kundgebungen, Demonstrationen, Veranstaltungen

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