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Antisemitische Verschwörungsmythen beim Gespräch mit Unbekannten

, Stuttgart

In einem Stuttgarter Biergarten kommen drei sich nicht bekannte Personen ins Gespräch, wobei eine Person basierend auf der Fälschung „Protokolle der Weisen von Zion“ antisemitische Verschwörungsmythen äußert. Nach plötzlich einsetzendem Regen haben die meldende Person, seine Freundin sowie ein Unternehmer aus Hessen am selben überdachten Platz Schutz gesucht und eine Unterhaltung begonnen. Als das Gespräch auf den teilweisen Verkauf französischer Rüstungsbetriebe an deutsche Unternehmen kommt, wirft der Unternehmer ein, er sehe hier Mächte im Hintergrund operieren. Auf die Frage, was das denn für Mächte seien, antwortet er: „Juden“. Als der Meldende daraufhin kritisch einwendet, dies sei eine Verschwörungstheorie, entgegnet der Unternehmer, irgendwer müsse die Fäden im Hintergrund ja ziehen. Der Gesprächspartner widerspricht, indem er sarkastisch kommentiert, dies erinnere ihn an die „Protokolle der Weisen von Zion“. Das bejaht sein Gegenüber jedoch völlig ernst: Diese seien ihm tatsächlich bekannt, er habe eine Kopie und die Protokolle seien die Quelle für seine Thesen.

Vorfalltyp: Hetzkommentare und Massenzuschriften

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