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Aktionswochen gegen Antisemitismus

Die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus gehen 2020 in eine zweite Runde

Schon im Mai haben die Amadeu Antonio Stiftung und das Anne Frank Zentrum einen digitalen Aktionstag ausgerufen, um dem Zuwachs von Verschwörungsmythen und Antisemitismus im Kontext der Corona-Pandemie etwas entgegenzusetzen. In der Folge fanden mehr als 50 Online-Veranstaltungen statt, die sich mit dem Anschlag in Halle (Saale) und den Verschwörungsmythen um Covid-19 auseinandersetzten sowie um die Frage drehten, was Solidarität mit Jüdinnen und Juden konkret bedeutet. Seitdem ist viel passiert.

Die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus gehen jetzt, rund um den 9. Oktober, dem Jahrestag des Anschlags in Halle (Saale), und den 9. November, dem Jahrestag der Novemberpogrome in eine zweite Runde 2020 mit Online-Veranstaltungen, Projektionen antisemitischer Vorfälle und unserem Entschwörungsgenerator.
Gemeinsam Antisemitismus nachhaltig kämpfen!

Einige unserer Highlights in den kommenden Wochen:

Das fortlaufend aktualisierte Programm finden Sie hier.

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Podcast

Kontinuitäten des Antisemitismus

In einem zweiteiligen Podcast disktuiert das Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst der Amadeu Antonio Stiftung die Kontinuitäten des Antisemitismus in gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Debatten.

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„Ermordet von Händen von Bösewichten“: Der Mord an Shlomo Lewin und Frida Poeschke

Am Abend des 19. Dezember 1980 werden der jüdische Verleger Shlomo Lewin und seine Lebensgefährtin Frida Poeschke in ihrer gemeinsamen Wohnung in Erlangen ermordet. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik wurde ein nach dem Ende des Faschismus verübter antisemitischer Mord vor Gericht verhandelt. Eine Reihe von Umständen stellt die Einzeltäter-These jedoch infrage.

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