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Gewalt gegen Engagierte

Gewalt gegen Engagierte

Menschen, die sich gegen rechte Hetze engagieren, fühlen sich auch in Berlin zu Hause oft nicht mehr sicher. Eingeschlagene Scheiben, brennende Autos, Drohbriefe – das ist traurige Realität für Viele. Besonders in Neukölln, aber auch in anderen Bezirken, wurden in den letzten Jahren Wohnhäuser, Cafés und Läden von rechtem Terror heimgesucht.

 

In den letzten Jahren wurde in den Medien von schockierenden Fällen berichtet: Auf der Straße schlafende Menschen wurden angezündet, ein Wohnungsloser wurde im Bahnhof Lichtenberg von dem Leiter einer Edeka-Filiale zu Tode geprügelt. Trotz der extremen Gewalt haben Wohnungslose keine starke Vertretung in der Gesellschaft, so dass es für Berlin auch keine spezifische Zählung von Fällen gibt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) bemüht sich jedoch seit 20 Jahren neben ihren weiteren vielseitigen Tätigkeiten Fälle von sozialdarwinistischer Gewalt in ganz Deutschland zu dokumentieren.

 

Hier findet sich eine Auswahl der dokumentierten Fälle, für weitere Dokumentationen muss eine Anfrage an die BAGW gestellt werden: https://www.bagw.de/de/themen/gewalt/.