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re:set – Jugend gegen Hass im Netz (2021 – 2025)

re:set - Jugend gegen Hass im Netz in Sachsen (2021 - 2025)

Das Projekt re:set - Jugend gegen Hass im Netz wurde von April 2021 - März 2025 durch die Stiftung Mercator ermöglicht, mit Ablauf der Förderung endete das Projekt.

 

In sozialen Medien wie Instagram und TikTok oder in Messengern wie Telegram oder WhatsApp werden täglich Hass und Falschmeldungen verbreitet. Viele junge Menschen berichten davon – konkrete Handlungsmöglichkeiten nennen wenige. re:set hat als Projekt junge Menschen 4 Jahre lang unterstützt, sich aktiv an einer demokratischen Debatte im Netz zu beteiligen. Es ist wichtig, das Internet als Kommunikationsraum ernst zu nehmen, digital couragiert gegen Hass im Netz aktiv zu sein und Betroffenen von Hassrede zur Seite zu stehen. In Workshops und Fortbildungen haben wir vermittelt, wie das geht.

 

 

Der Projektflyer zu re:set gibt einen Überblick über die umgesetzten Projektziele und -inhalte.

Hier geht's zum ehemaligen Memberspace für die Teamer*innen des Projektnetzwerks.

Darum ging es bei re:set

Hass im Netz ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Fast alle junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren haben Hassrede (Hate Speech) im Netz schon einmal erlebt. Eine demokratische Diskussionskultur fehlt häufig, für viele scheint dies normal zu werden. Doch digitaler Hass ist reale Gewalt. Hass im Netz bietet nicht zuletzt einen Nährboden für analoge Angriffe und kann Täter*innen in ihrem Vorhaben bestätigen. Extrem rechten Akteur*innen gelingt es immer wieder, menschenverachtende Themen zu setzen und Debatten zu bestimmen. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig eine klare Haltung und gute Strategien für eine sichtbare Gegenrede zu entwickeln.

Was also tun, damit Hass und Hetze im digitalen Raum keinen Platz haben? Was tun, wenn man Hass im Netz nicht unkommentiert stehen lassen will? Wie kann man vorgehen, wenn die Diskussion im Chat voller rassistischer Hetze ist? Wie erkennt man überhaupt menschenfeindliche Haltungen im Netz, warum sind sie ein Problem und für wen? Welche menschenfeindlichen Ideologien stehen eigentlich dahinter? Und wie kann digitaler Selbstsschutz mit gedacht werden?

Diesen und weiteren Fragen haben wir uns gemeinsam mit euch in unseren Workshops gewidmet - zusammen diskutiert und Antworten gefunden. Denn unser Ziel ist es menschenfeindliche Inhalte zu erkennen, zu widerlegen und sich zu positionieren. Dafür haben wir in den 4 Projektjahren ein sachsenweites Netzwerk aus Teamenden aufgebaut. Gemeinsam haben wir zahlreiche Workshops und Fortbildungen rund ums Thema Hass im Netz und digitale Zivilcourage angeboten.

Das hat re:set angeboten

education

Teamenden-Netzwerk

Du willst selbst aktiv werden und Anderen Umgangsstrategien vermitteln, Hassrede zu widersprechen? Dann werde Teil unseres sachsenweiten Teamenden-Netzwerks.

zivilcourage

Workshops

Du möchtest Dich über verschiedene Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in beispielsweise Stories oder Memes informieren? Du willst Dich zu Deinen Erfahrungen mit dem Thema austauschen und erproben, wie eine faire Debattenkultur im digitalen Raum aussehen kann? Dann melde Dich zu unseren interaktiven Workshops an.

jugendarbeit

Fortbildungen

Was ist Hassrede im Netz, welche Relevanz hat das eigentlich in meinem Arbeitsalltag und wie kann ich Jugendliche im Umgang damit unterstützen? In unserer Modulreihe können sich pädagogische Fachkräfte in Sachsen zu diesen Fragen fortbilden.

Publikationen

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SwipeAway

Das Selbstlerntool SwipeAway hilft, menschenfeindliche Erzählungen auf Social-Media-Plattformen zu erkennen und einzuordnen. Anhand pädagogisch-didaktisch gut aufgearbeiteter Beispiele werden aktuelle Phänomene beleuchtet – und die Frage geklärt, warum es sich lohnt, manchmal genauer hinzuschauen.

Förderung

"re:set – Jugend gegen Hass im Netz“ ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung, gefördert durch die Stiftung Mercator.

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