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In eigener Sache

Interview mit unserer Kollegin Golschan Ahmad Haschemi von der ju:an Praxisstelle Niedersachsen und unserer ehemaligen Kollegin Kiana Ghaffarizad

„Wenn z.B. ein*e Schwarze*r  Jugendliche*r in eine Polizeikontrolle geraten ist und deswegen zu spät zu einem vereinbarten Termin kommt, dann beginnt hier der Schutzauftrag des*der Jugendarbeiter*in. Es entsteht in dem Moment eine professionelle Lücke, in dem er*sie die Situation nicht als rassistische Erfahrung erkennt und damit als validen Grund einordnet. Gleiches gilt, wenn im Jugendtreff z.B. Musik mit antisemitischen Inhalten läuft. Zwar können Jugendarbeiter*innen nicht alles auf dem Schirm haben. Aber das Wichtige ist zu wissen, dass es so etwas gibt und in solchen Situationen adäquat zu reagieren und nicht in Schockstarre zu verfallen.“

Ein Zitat aus dem sehr lesenswerten Interview „Die Auseinandersetzung mit Rassismus und Antisemitismus muss zum Grundverständnis gehören“. Es wird sehr deutlich, warum man in der Jugendarbeit Antisemitismus und Rassismus unbedingt beide immer im Blick haben muss.

Das Interview ist aus der Handreichung „Rassismuskritische Öffnung“ des Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA), die wir natürlich auch als Ganzes sehr empfehlen!

https://www.idaev.de/fileadmin/user_upload/2019_IDA_RKOE.pdf

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Pressemitteilung_PMK_2025

Rechte Gewalt auf Rekordniveau: Alle 12 Minuten eine rechte Straftat

Die heute vorgestellten Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität (PMK) für das Jahr 2025 markieren eine weitere Eskalation: Mit 85.000 Straftaten wurde ein neuer Höchststand erreicht, die Zahl hat sich innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Trotz steigender Fallzahlen in anderen Phänomenbereichen entfällt weiterhin mehr als die Hälfte der Taten auf eine rechte Tatmotivation. Die Amadeu Antonio Stiftung warnt vor einem zunehmend enthemmten gesellschaftlichen Klima und einer weiteren Verschärfung rechter Gewalt.

Hassgewalt_Interview_Esra_Beitragsbild
Interview

Hassgewalt, eine Berliner Realität – Betroffene berichten

Jeden Tag werden in Berlin Personen aus abwertungsideologischen Motiven wie Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Sexismus etc. angegriffen oder bedroht. Wer nach einem solchen Gewaltvorfall finanzielle Unterstützung braucht, kann beim Berliner Soforthilfefonds der Amadeu Antonio Stiftung einen Antrag stellen. Esra erzählt, welche Hassgewalt Esra erlebt hat und wie der Fonds half.

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