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Aktionswochen gegen Antisemitismus – jetzt auch als Plakat!

800 Grad – das ist die Kerntemperatur von Feuer. Es ist die Temperatur des Feuers, mit dem vor 80 Jahren unzählige Synagogen in Brand gesetzt wurden, mit dem unzählige Menschen in den Krematorien von Auschwitz verbrannt wurden. 800 Grad ist der Titel des Hauptmotivs der diesjährigen „Aktionswochen gegen Antisemitismus“. Der Untertitel lautet: „80 Jahre Novemberpogrome. Auf Brandstiftung folgte Massenmord.“ Im Zentrum formen verbrannte Streichhölzer einen Davidstern. 800 Grad verursachten: Unendliches Leid, Zerstörung – und Tod.

Das Motiv „6 Millionen“ mit einem in den Oberarm eingebrannten Davidstern knüpft an das Hauptmotiv an. Im Untertitel steht: „Ihre Wunden, unsere Narbe“. Die Motive „100% Cirrus“ und „9 Zutaten“ widmen sich den weiteren Schwerpunkten der Aktionswochen: Verschwö-rungsmythen sind zweifelsohne „antisemitisch und absurd“ – und im Gegensatz zum Rezept für einen leckeren Hummus lässt sich über das Existenzrecht Israels nicht streiten. Die Motive sollen anecken und aufwühlen, die Augen öffnen und zum Nachdenken anregen.

Die vier Motive stehen hier zum Download bereit:

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Pressemitteilung_PMK_2025

Rechte Gewalt auf Rekordniveau: Alle 12 Minuten eine rechte Straftat

Die heute vorgestellten Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität (PMK) für das Jahr 2025 markieren eine weitere Eskalation: Mit 85.000 Straftaten wurde ein neuer Höchststand erreicht, die Zahl hat sich innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Trotz steigender Fallzahlen in anderen Phänomenbereichen entfällt weiterhin mehr als die Hälfte der Taten auf eine rechte Tatmotivation. Die Amadeu Antonio Stiftung warnt vor einem zunehmend enthemmten gesellschaftlichen Klima und einer weiteren Verschärfung rechter Gewalt.

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Interview

Hassgewalt, eine Berliner Realität – Betroffene berichten

Jeden Tag werden in Berlin Personen aus abwertungsideologischen Motiven wie Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Sexismus etc. angegriffen oder bedroht. Wer nach einem solchen Gewaltvorfall finanzielle Unterstützung braucht, kann beim Berliner Soforthilfefonds der Amadeu Antonio Stiftung einen Antrag stellen. Esra erzählt, welche Hassgewalt Esra erlebt hat und wie der Fonds half.

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