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Ausstellung „Das hat´s bei uns nicht gegeben“ – Antisemitismus in der DDR

Kleine Auguststraße Nr. 10 im Jahre 1979. Auf der Brandmauer ist der Abdruck der Synagoge zu erkennen, die bis zur Pogromnacht 1938 hier stand. Erst am 05. März 2006 wurde mit einer Gedenktafel an das Leben der Vereine Mogen David und Ahawas Scholaum erinnert. Foto: Nicola Galliner

Das Rechercheprojekt „Antisemitismus in der DDR“ hat sich zum Ziel gesetzt, eine Debatte über Antisemitismus in der DDR anzustoßen. Im Gegensatz zum Mythos vom Antifaschismus in der DDR gab es auch Antisemitismus von staatlicher Seite. In acht ostdeutschen Städten recherchierten deshalb Jugendliche mit der Unterstützung von Fachkräften zu diesem Thema. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Wanderausstellung präsentiert. Längerfristig soll die Zivilgesellschaft dazu ermutigt werden, weitere Rechercheprojekte zum Thema im lokalen Raum zu initiieren.

Weitere Informationen und Ausleihkonditionen

Die Ausstellung kann gegen eine Nutzungsgebühr von 100 Euro (zzgl. Transport und Versicherung) von der Amadeu Antonio Stiftung ausgeliehen werden. Sie besteht aus 30 Stelltafeln, einem Lesetisch und zwei Filmstationen. Die Stiftung kann auch Referentinnen und Referenten für ein Begleitprogramm zur Ausstellung vermitteln.

Das Projekt wurde gefördert im Rahmen der Programme „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „CIVITAS initiativ gegen Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Freudenberg Stiftung.

Sie wollen die Ausstellung ausleihen oder wünschen weitere Informationen?

Bitte wenden Sie sich an Lukas Steinbrenner:
lukas.steinbrenner@amadeu-antonio-stiftung.de

Flyer herunterladen

Ausleihkonditionen herunterladen


Film über die Ausstellung auf Spiegel Online:
www.spiegel.de/video/video-62450.html

Auswertung der Buchpräsentation zur Ausstellung:
Wie war es mit der Erinnerung an den Holocaust, jüdischem Leben und Antisemitismus in der DDR? (Link zu belltower.news)

Auswertung der Gästebucheinträge und der medialen Berichterstattung zur Ausstellung – Argumentationsmuster in der Debatte:

http://learning-from-history.de/Lernen-und-Lehren/content/12056

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An einer Wand sind Bilder und Texte ausgestellt

Was hat das mit mir zu tun?

Die Geschichte von Anne Frank hat tausende Menschen tief bewegt. Doch was bewirkt die Auseinandersetzung, wenn der Alltag von Jüd*innen in Deutschland noch heute von Antisemitismus geprägt ist? Wie kann eine würdige Erinnerungskultur aussehen? Diese Fragen bewegte auch die Heinrich-Hertz-Schule in Hamburg. Sie hat sich ihnen gestellt – und Antworten gefunden: In einem Aktionsjahr will sie den ermordeten Jüd*innen gedenken.

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