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Holocaustleugnung in Kommentarspalte einer jüdischen Institution

, Berlin

In der Kommentarspalte auf der Facebook-Seite einer jüdischen Institution wird von zwei Usern der Holocaust geleugnet und behauptet, es gäbe einen Völkermord von Zionisten an Juden, Deutschen und Nicht-Juden. Diese Kommentare gehen einher mit Beleidigungen und massiven Bedrohungen bis hin zu Vernichtungsphantasien. Die Behauptung, Juden oder Zionisten begingen heute einen neuen Völkermord, stellt eine Täter-Opfer-Umkehr dar, die häufig darauf abzielt Israel zu dämonisieren und zu delegitimieren. In diesem Fall sollen durch die Täter-Opfer-Umkehr jüdische Perspektiven im Allgemeinen und ganz konkret die Stimme der adressierten jüdischen Organisation in Frage gestellt und unter Androhung von Gewalt zum Schweigen gebracht werden. Für die adressierten Betroffenen sind solche Äußerungen extrem verletzend und einschüchternd. In diesem Fall wurde Anzeige erstattet, die Polizei ermittelt.

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