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Opferfonds CURA

Danke, Babelsberg!

Foto: SV Babelsberg 03

Mit dem SV Babelsberg 03 hat sich ein weiterer Verein der Regionalliga Nordost solidarisch mit Tennis Borussia Berlin und dem Opferfonds CURA gezeigt. Bei ihrem Heimspiel gegen die BSG Chemie Leipzig wärmten sich die Spieler mit Trikots auf, die das Logo von CURA zeigten. Wie auch TeBe Berlin sind der SV Babelsberg 03 und seine Anhängerschaft bekannt für ihr gesellschaftliches Engagement und ihre klare Haltung gegen Rechtsextremismus und Demokratiefeindlichkeit. Mit der Kampagne „Nazis raus aus den Stadien” setzt sich der Verein schon länger gegen rechte Hetze in den Stadien ein.

Die Solidaritätsaktion zeigt, dass die fadenscheinige Begründung des Nordostdeutschen Fußballverbandes weiterhin auf Unverständnis stößt. Tennis Borussia Berlin wollte ein Zeichen gegen rechte Gewalt setzen und das lokale Gedenken an Todesopfer rechter Gewalt unterstützen. Der Fußballverband untersagte es dem Verein jedoch, mit dem Logo des Opferfonds CURA auf den Trikots aufzulaufen. Die Begründung:  Die Spielordnung untersage “Werbung für politische Gruppierungen und mit politischen Aussagen”. Weiter hieß es, eine “bestimmte Gruppe von Personen” könne sich “durch die Werbung provoziert fühlen”. Dass sich nun ein weiterer Fußballverein der Regionalliga Nordost solidarisch zeigt, freut uns besonders. Wir danken dem SV Babelsberg 03 für die Aktion!

Wenn ihr auch ein Trikot mit dem CURA Logo für einen Solidaritätsbeitrag erwerben wollt, dann könnt ihr dies hier noch bis Ende August tun.

Thema: Allgemein

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Stellungnahme

Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes über das Amt der oder des Beauftragten der Bundesregierung für die Anliegen von Betroffenen von terroristischen Straftaten im Inland (BOpfBeG)

Der Referentenentwurf stellt einen wichtigen Schritt dar, bleibt jedoch in zentralen Punkten hinter den bestehenden Anforderungen zurück. Aus unserer Sicht besteht insbesondere Nachbesserungsbedarf bei der tatsächlichen Stärkung der Rechte von Betroffenen, der verbindlichen Verankerung partizipativer Strukturen sowie der strukturellen Absicherung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

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